#fourpeaks: Back to the roots

Mitten in der #Transalp Vorbereitung erreicht mich eine sensationelle Nachricht: Ich habe einen Startplatz für die Protective BIKE Four Peaks (17.06-21.06) gewonnen!
Eigentlich stand eine Teilnahme bei den BIKE Four Peaks gar nicht zur Debatte, obwohl der Trans Germany Nachfolger in diesem Jahr am Weißensee endet. In den Karnischen Alpen, wo ich 2006 meine Liebe zum Mountainbike Sport entdeckt habe. Und jetzt geht es als Transalp Vorbereitung doch noch back to the roots und ich darf im Renntempo das Urlaubsrevier der vergangenen Jahrzehnte erkunden. Wahnsinn! Vielen Dank an die Weissensee Information für den gewonnen Startplatz im Team Weissensee.
Four Peaks 2015
Vier Etappen, 260km und 8750hm warten als ideale Transalp Vorbereitung. Neben den zwei 1.000hm Anstiegen auf der ersten Etappe ist die Runde um den Weissensee am Ende der BIKE Four Peaks über die Bodenalm und Nagglalm das Highlight der Etappenfahrt.
Jetzt heißt es also neben dem Transalp Special auch schnell ein BIKE Four Peaks Special in Form einer Sonderseite aufzubereiten. Außerdem muss die Saisonplanung etwas umgestellt werden. Was freu ich mich 🙂

Ein ganz gewöhnlicher Tag – Teil 2

Gewöhnliche Tage im Leben eines befindlichkeitsorientiertem Radsportlers ist meine Kolumne am Sonntag über den Alltag als Hobbysportler mit eingeschränktem Zeitbudget aber großen Saisonzielen. – Zurück zum Intro.
Nicht immer habe ich das Glück nur einen halben Tag zu arbeiten, eigentlich sogar nur einmal in der Woche. In meinem heutigen Beitrag behalte ich noch einmal das Kernthema Struktur und Wille, denn das sind die beiden essentiell treibenden Kräfte für eine hohe Trainingsmotivation.
Nach der täglichen Morgenroutine (Dehnen, Blackroll, Kaffee) eilt die Zeit etwas. Frau und Kind schlafen noch, also heißt es um 07:00 rauf aus Bike, eine kurze Ausdauer Fahrt vor dem Frühstück, ein grüner Smoothie reicht als Energiebooster. Nüchtern ins Training ist in der derzeitigen Belastungsphase nicht gut.
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Morgenroutine: Ein Kaffee und etwas Zeit für das Internet. Aber die Zeit dabei nicht aus den Augen verlieren.
Um 08:45 Uhr bin ich zu Hause. Und langsam tut sich was. Ein brabbelndes Baby ist schon eine Genugtuung und erwärmt das Herz. Babyzeit mit Wicklen und Co, dabei üben wir natürlich direkt radfahren. Es folgt ein gemeinsames Frühstück, wenn auch meins mangels Folgebelastung aus Gemüse und etwas Obst besteht.
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Impressionen aus der Eifel

Spaß haben wir, komme was wolle. Und genügend Willenskraft auch. An der Ausdauerleistung pfeilen wir. Dem Vatertag mit all seinen schrecklichen Traditionen entkommen, umso schöner der Tag in der Eifel. Trotz Wind. Beständigen Wind.
kaffeeklatsch
135km mit zwei mäßig ansteigenden Bergen standen auf dem Programm und wurde von unserem Transalp Duo auch zufriedenstellend umgesetzt. Der versprochene Rückenwind fiel aus, stattdessen wurde mit dem Gegegnwind ohne Unterlass weiter am Charakter geformt.
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4iiii Precision fürs MTB

Jetzt kommt es faustdick und auf einmal geht alles ganz schnell. Zuerst eine Email von Co-Founder I. Andes mit der schlechten Nachricht, dass Shimano vorerst keine XTR Kurbelarme mehr schickt. Doch die Lösung ist ebenso einfach wie banal.
Mit großer Entschuldigung meldet sich I. Andes bei mir persönlich, das gewünschte Telefonat muss ich mangels Sprachsicherheit auf Emails reduzieren. Kurze Zeit später meldet sich R. Belanger aus Belgien mit guten Deutschkenntnissen und entschuldigt sich abermals. Ich sah schon den MTB-Powermeter dahin schwinden, doch die Lösung ist simpel.
Das Angebot eine komplette Shimano XTR mit 70% Preisnachlass (zum OVP) zu kaufen, schlage ich aus. Mit Einfuhrzoll und allem drum und dran ist die Kurbel nicht wesentlich günstiger als in Deutschland im Angebot. Der OVP liegt bei knapp 600€.
Aber die Lösung ist einfach. Eine Garantie, dass mir mein Kurbelarm bis zum 23.05 wieder zur Verfügung steht und ich kann darauf verzichten. Nichts einfacher als das und einen Tag später hatte sich 4iiii abgesprochen.
Man würde mir keinen Pod zusenden, um Zeit zu sparen. Stattdessen sollte ich die vorhandene Verpackung von meinem anderen 4iiii Precision benutzen und die Montagestelle wieder ausmessen, wie ich es bereits bei der Ultegra Einheit für das Rennrad getan habe. Man misst zwei Fixierpunkte an dem Kurbelarm und die dazugehörigen Abstände zur Kettenstrebe und schickt ein Foto mit.

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Reiskuchen 2.0 #coffeemeals

Der Vorrat für Mai ist im Ofen. Ich habe das Rezept etwas aufgebessert und mit Goij Beeren, Sesam und Carobpulver verfeinert. Als Pflanzenmilch habe ich selbstgemachte Hanfmilch verwendet.

Eine neue Sorte #Reiskuchen mit Goij Beeren, Carob und Sesam. #coffeechains #coffeemeals #vegan

Ein von Coffee & Chainrings (@coffeechains) gepostetes Foto am

Ein ganz gewöhnlicher Tag – Teil 1

Gewöhnliche Tage im Leben eines befindlichkeitsorientiertem Radsportlers ist meine Kolumne am Sonntag über den Alltag als Hobbysportler mit eingeschränktem Zeitbudget aber großen Saisonzielen. – Zurück zum Intro.
Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist schon nicht immer einfach aber wie bekommt man dann noch einen Trainingsplan mit 50-70 Stunden pro Monat in den Alltag integriert?
Meine Antwort lautet Planung und Struktur und persönliche Einsatzbereitschaft. Ein Belohnungssystem kann in diesem Modus nicht schaden. Für mich heißt die Belohnung trainingsfrei und ausschlafen.
Ein ganz gewöhnlicher Tag mit Arbeit und Split Training gab es am Donnerstag. Ich empfinde Split-Trainings an Arbeitstagen immer als besonders stressig aber gerade an meinem kurzen Arbeitstag macht das durchaus Sinn.
Um meine ehrgeizigen Ziele umzusetzen und trotzdem Zeit für meine Familie zu haben und die Arbeit nicht zu vernachlässigen, stehe ich derzeit an Trainingstagen um 5:15 Uhr auf. Vor ein paar Wochen war es noch 06:00 Uhr aber im Hinblick auf die Transalp möchte ich mich langsam an den Tagesrhythmus des Saisonhighlights gewöhnen.
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#Giro Time Trial Impressionen

Gestern startete in San Lorenzo der Giro d’Italia 2015 mit einem 17,6km langen Teamzeitfahren nach San Remo. Der Fight for Pink hat begonnen.
Und Orica Greenedge hat das Zeitfahren gewonnen. Velon.cc Hat bereits kurze Zeit später ein sehenswertes Video eines Fahres von Orica Greenedge veröffentlicht. Teamzeitfahren aus der Ego-Perspektive, wunderschön anzusehen.
Man kann nur hoffen, dass diese Aufnahmen auch bald in die Liveberichterstattung des Fernsehens Einzug erhalten. Gestreut dem Velon Motto: Making Cycling Better.

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Schraubensuche für meine Cleats

Per Twitter und Facebook habe ich unsere Follower vor ein paar Wochen bereits um Hilfe gebeten, denn ich habe eine Schraube von meinen Cleats verloren.
Und damit begann ein ganz schön langes Dilemma, denn mit meinen Shimano XC70 Mountainbike Schuh mache ich ganz schön viel mit. Aber was tut man nicht alles für einen Schuh, der dem Fuß gut tut. Zumal die Reklamationserfahrungen auch sehr positiv sind, wenn sie auch verhältnismäßig lang dauern.
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Was war passiert? Im Training löste sich das Cleat und bis ich das bemerkt habe, hatte ich auch schon die erste Schraube verloren. Zum Glück kam ich mit einer Schraube nach Hause. Schnell neue Cleats mit Trägerplatte bestellt. In der Hoffnung, dass die Schrauben passen. Denn für den Shimano XC70 benötigt man Trägerplatten in der Schuhsohle und zudem 1mm längere Schrauben als für die normalen SH-M51 Cleats vorgesehen. Natürlich sind die Schrauben aber alle bei Shimano auf 11,5mm genormt und ich fand keinen Zubehörartikel mit 12,5mm Schraubenlänge. Toll!
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Trainingsrückblick April 2015

Tapering stand im April im Fokus, bei drei aufeinander folgenden Rennen blieb auch nichts anderes übrig. Trotzdem investierte ich mit 57 Stunden ins Training.
Eine RTF, drei Rennen sorgten für eine spürbare Reduzierung der Umfänge unter der Woche. Die längste Trainingseinheit lag bei gerade einmal drei Stunden, im Schnitt saß ich pro Training 2,5h im Sattel. Dafür gab es jede Woche eine hochintensive Intervalleinheit, die meine Formkurve nach oben pushte. Der Aufbau der drei Tapering Wochen war nahezu gleich mit der Ausnahme, dass vor dem Rennen in Sundern das mittellange Fahrtspiel planmäßig ausgefallen ist. Es fehlte einfach ein Tag in der Woche, da zwischen dem zweiten und dritten Rennen nur sechs statt sieben Tage lagen.
imageFoto: Sportograf
Die Schlüsseleinheit in jeder Woche war die Intervall Einheit mit vier Wiederholungen an der Schwelle. Spätestens in Sundern habe ich davon auch sehr gut profitiert.
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CP20 – Try and error

Als Radsportler ist man irgendwie ja Rückschläge gewöhnt. Sie kommen meistens unverhofft und zum falschen Zeitpunkt aber man kann es schlecht verhindern. Nur man kann lernen damit umzugehen und daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen.
Am Montag war so ein Tag. Sowohl bei Stefan als auch bei mir standen CP20 Tests an. Der neue 4iiii Precision Powermeter ermöglicht mir seit ein paar Wochen Watt-genaues Training, dass allerdings nur durch Testergebnisse in der Praxis wertvoll wird. Auf Facebook gab es dazu heute Morgen bereits eine Frage, deswegen werde ich zum Wochenende das Thema Critical Power und die Anwendungsgebiete eines Powermeters in einem Blogbeitrag verarbeiten, um in diesem Artikel nicht zu weit abzuschweifen.
Der CP20 Test bedeutet, dass über zwanzig Minuten das Maximum an Leistung getreten werden soll. Umso mehr, umso besser. Klar! Mit diesem Wert kommt man recht nah an seine theoretische CP60 Zeit. Also die Leistung, die man theoretisch über eine Stunde aufrecht erhalten kann. Auf dieser Grundlage kann man dann die Wattwerte rückwärts auf die anderen Leistungszonen verteilen, ähnlich wie man das mit den Pulswerten bereits kennt.
In der Theorie liest sich das auch alles sehr einfach. Aufwärmen, danach CP5 und weitere zwanzig Minuten regenerieren und dann startet man seinen CP20 Test. Unzählige Tipps findet man im Internet mit dem Hinweis nicht zu überpacen und die Kraft einzuteilen. Alles richtig und gut. Aber in der Praxis ist das alles gar nicht so einfach umzusetzen.
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