#Gulbergen24 Fünf Tage bis zum Start

Füße still halten ist heute angesagt. Im Trainingsplan steht der nett gemeinte Rat „trainingsfrei – bitte einhalten“ und mit Erhalt des Plans gab es zudem den Hinweis, dass ich die trainingsfreien Tage bitte auch an arbeitsfreien Tage einhalten soll. Steffi kennt mich eben. Ich bleibe heute artig.
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Generell ist diese Woche vor dem zweiten Saisonhöhepunkt anders, als bei anderen Wettkämpfen. Keine Intervall Einheit mehr, kein hartes Training mehr, keine Vorbelastung… In der Ruhe liegt die Kraft, immerhin erwarten mich am kommenden Samstag 24 Stunden im Sattel und möglichst wenige davon unter Schmerzen.
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#Gulbergen24 24 Stunden lang essen

Nächste Woche geht es los. Die Vorbereitung ist abgeschlossen und jetzt heißt es bestmöglich regenerieren, um dann am kommenden Samstag 24 Stunden möglichst konstant in die Pedale zu treten.
Ein wichtiger Faktor wird die Ernährung, rund 7000-8000 Kalorien wollen verstoffwechselt werden. Nicht so einfach, auch wenn ich natürlich als leidenschaftlicher Esser genügend Ideen habe. Fraglich bleibt, wie lange der Magen mitspielt.
imageManchmal hilft das gute alte Papier-Stift Modell
Der Weg ist vorgegeben, der Plan wird am heutigen trainingsfreien Tag noch optimiert. So hat man auch an den trainingsfreien Tagen genug mit der Rennvorbereitung am Hut. 🙂

#shortcuts Spanien statt heimisches Sturmtief

Nach wir vor trage ich die letzten Infekt Reste mit mir rum, um die Trainingsbelastung zu reduzieren habe ich in den letzten Tagen darauf verzichtet draußen zu trainieren und stattdessen auf der Rolle trainiert.
Heute gab es eine 40km Rekom Runde durch Nordspanien mit zwei Anstiegen über knapp 500hm. Es ging gut. Morgen wird es mit einer letzten Doppeleinheit noch einmal etwas fordernder, ehe das Wochenende und die kommende Woche dann durch Erholung gekennzeichnet ist.
imageScreenshot von www.bkool.com

#Gulbergen24 10 Tage bis zum Start

Harte Wochen liegen hinter mir und das letzte große Event, 24 Stunden MTB Solo in Gulbergen, rückt immer näher. Der Kopf ist voll da, der Körper hat sich gerade jetzt eine kleine Auszeit genommen, ein Infekt sorgte für ein kleines Zwischentief.
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Trotzdem stimmt die Form und die Vorfreude steigt mit jedem Tag des Abklingens des Infekts. Den Vulkanbike Marathon habe auch aus diesem Grund auch ausgesetzt. Doch jetzt heißt es Blick nach vorne. Mein Programm in den nächsten Tagen:
-10 Tage: Vormittags 2h Rolle intensiv, nachmittags 2h Rolle locker. (Das Wetter…)
-9 Tage: 1,5h lockere Regenartion.
-8 Tage: Früh 1,5h MTB nüchtern, nach dem Frühstück 4-5h MTB Fahrtspiel.
Danach wäre der letzte Vorbereitungsblock zufriedenstellend abgeschlossen.

Trainingsrückblick August 2015

Nach dem Saisonhöhepunkt Craft BIKE Transalp im Juli stand im August Erholung und Neuausrichtung auf dem Programm, denn mit dem 24h MTB Rennen in Gulbergen Ende September rückte der zweite Saisonhöhepunkt ziemlich schnell in den Fokus.
Die Erholung nach der Transalp tat auf der einen Seite sehr gut, die überflüssigen Pfunde auf den Rippen dagegen sind eher das Gegenteil. So ist das nun einmal mit Urlaub. Den ich trotzdem sehr genossen habe und ja, die Berichte zu unserem Höhepunkt in der Saison kommen. Arbeit, Familie und das Ausführen unseres Hobbys lässt aber gerade nicht so viel Spielraum zu.
Die erste Trainingswoche begann nach 16h Autofahrt und ein paar Stunden Schlaf mit einer Töchterchen im Hängertour im Rahmen der Tenholter Kirmes und dem dortigen Volksradfahren mit einer angemessenen Verlängerung. Ein paar Tage später folgte eine lockere Runde mit Stefan nach Venlo, extrem locker und gar nicht fordernd aber die Einheit war so ziemlich das Anstrengendste im ganzen Monat. Ich konnte weder Druck aufbauen noch irgendwie einen Rhtymus finden, stellenweise war es mir unmöglich Stefans Windschatten zu halten.
Mit Bergintervallen am Wochenende und Krafttraining war der Körper aber auch direkt wieder gut gefordert, zwei Koms in meinen 1′ Intervallen und Bestzeiten auf sechs Minuten gaben aber neues Selbstvertrauen zwei Tage nach der schwächsten Form des Jahres.
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#shortcuts Impression vom P-Weg

Nass war es und trotzdem hat es eine Menge Spaß gemacht! Der P-Weg Ultramarathon 2015 war für mich ein tolles Erlebnis. Mit Mythos P-Weg habe ich mich bereits ausführlich zur einmaligen Veranstaltung und dem Rennverlauf geäußert. Was bleibt ist ein Foto, ein 13. Platz und die Vorfreude auf 2016.
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Mythos #P-Weg Marathon

Mythos P-Weg Marathon. Schon so häufig gelobt für Stimmung und Atmosphäre, dass ich gestern mir die Veranstaltung selbst ansehen musste. Und der P-Weg wird seinem Mythis gerecht, sei es durch die Kuh (da hab ich wohl geschielt, Danke Jule) Ziege Paulina, witzige Streckenideen oder einfach durch die Massen an Zuschauer und die allgemeine Heiterkeit.
Bereits zum elften Mal fand das P-Weg Wochenende statt, neben den Mountainbike Marathon über drei Distanzen, gibt es auch einen Läuferwettbewerb und Wanderstrecken am Samstag sowie einen Nightrun von Samstag auf Sonntag. Die Hütte brennt an diesem Wochenende in Plettenberg und die Gastgeber geben sich alle Mühe die Sportler auf allen Ebenen zufrieden zustellen.
Sei es durch ihre liebenswerte und freundliche Art und Weise, tollen Streckenfeatures oder einfach weil die ganze Stadt gefühlt an der Strecke steht und alle TeilnehmerInnen anfeuert.
Die sieben oder waren es sogar acht Verpflegungsstellen waren reichlich, für mich viel zu viel aber zeigen mit welcher Leidenschaft die Plettenberger ihre Veranstaltung betreiben, zum Teil gab es an den Verpflegungsstellen gleich jeweills zwei Stationen Getränke und Bananen. Der helle Wahnsinn.
Bereits nach dem Start stieg das Stimmungsbarometer, denn ein Riesen Feuerwerk begleitete uns Langstreckler hinauf in den ersten asphaltierten Anstieg. Oben wartete die Kuh Ziege Paulina und Hunderte Zuschauer auf das Fahrerfeld und das am Sonntag morgen um kurz nach neun Uhr bei acht Grad und Nieselregen.
Es folgte ein längerer Anstieg, der mir gut entgegenkam und ich konnte mich in einer der Verfolgergruppen positionieren. Nach der ersten schnellen Abfahrt folgte ein Flachstück, begleitet durch einen Fluss. Damit dies nicht ganz so langweilig wird, gab es einen kurzen Besuch im örtlichen Schwimmbad, eine Schwimmbeckenüberfahrung inklusive. Eine nette Idee.
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#P-Weg MTB Ultramarathon

Der Geruch von Aufwärmcreme, das Surren der Ketten, lange Aufwärmtrikots, Windwesten… Herbstrennen! Nach der Craft BIKE Transalp beginnt für mich morgen früh die zweite Saisonhälfte. Ein Sprintprogramm auf dem Papier, Marathon Aufgaben in der Praxis. P-Weg Ultramarathon, Vulkanbike Ultramarathon und dann Gulbergen 24h MTB Solo. Let’s rock, die Vorfreude ist da.
Morgen starte ich zum ersten Mal beim P-Weg Marathon in Plettenberg, bereits zum 11 Mal wird der Klassiker ausgetragen und überall hört man Schwärmerei von Strecke, Atmosphäre und Rahmenprogramm. Ich bin gespannt, was die 93km lange Strecke mit knapp 2500hm zu bieten hat. Das Profil schaut jedenfalls giftig aus, die angekündigte Schlammschlacht wird das Rennen in eine zähe Veranstaltung verwandeln.
Ich bin gespannt, was die Beine im Renntempo zurückmelden, denn wenn ich irgendwas in den letzten Wochen nicht gemacht habe, dann die Schmerzgrenze zu trainieren. Aber das macht den Reiz auf, selten habe ich mich mehr auf Schmerzen und brennende Beine gefreut.

Quelle: P-Weg Impressionen 2014
Quelle: P-Weg Impressionen 2014

Bevor es dann nächsten Samstag zum Vulkanbike Marathon geht, wartet am Mittwoch noch eine zehnstündige Trainingseinheit auf mich. Man muss eben Prioritäten setzen. 🙂
Aber bleiben wir in Plettenberg. Bereits die Homepage Zugaben, find ich sehr ansehnlich. Es gibt einen Zeitenrechner mit errechneten Angaben für verschiedene Zwischenzeiten. Ich bin mal optimistisch von 5:20h ausgegangen, jetzt weiß ich schon nach 2:13h, ob ich das Ziel erreichen kann oder nicht. Ansporn oder Demotivation? Ich werde berichten.
Auch löblich, dass genaue und drei Seiten umfassende Höhenprofil. Hoffentlich haben sie auch keinen Anstieg vergessen, es warten jedenfalls morgen eine Menge Hindernisse vor dem Zieleinlauf.