Garmin Edge Software Update 11.20

10 Tage vor Weihnachten spendiert Garmin der Edge Serie ein weiteres Software Update; am 15.12 erschienen die Garmin Edge Software Update 11.20 für den Edge 1000, bzw. 5.20 für den Edge 820 und 10.10 für den Edge 520. Für den Edge 810 oder den weiteren älteren Garmin Edge Modellen ist kein Update erschienen. Das Dezember Update ist Teil der monatlichen Verbesserungen, behebt kleinere Fehler und bringt für den Edge 820 weitere Touchscreen Verbesserungen.

Garmin Edge Software Update 11.20 für Edge 1000

Für das Flaggschiff der Edge Serie fällt das Update 11.20 spärlich aus. Es gibt kleinere Verbesserungen bei den Workouts Datenfeldern und ein Bug wurde behoben, wenn man auf dem Indoor Trainer fährt.

Garmin Edge 1000 Changes made from version 10.00 to 11.10:

[su_list icon=“icon: wrench“]

  • Improvements to Workout Data Screen.
  • Fixed a bug to properly set target power when using the indoor trainer.

[/su_list]
Das Garmin Edge Software Update 11.20 gibt es hier zum Download.

Garmin Edge 820 Software 5.20

Das Garmin Edge 820 Software Update kommt mit etwas mehr Inhalt daher. Der Touchscreen wurde weiter verbessert und soll jetzt stabiler funktionieren. In der Segment Ansicht kommt eine neue Datenseite zum Einsatz, klingt spannend aber so richtig vorstellen kann ich mir das nicht. Ich denke, dass weitere Segment Infos (Dauer, Bestzeiten, Leg, Steigung etc. auf einer zu schaltbare Seite angezeigt werden. Ein Mehrwert!
Darüberhinaus kann man jetzt auch mit dem Garin Edge 820 und den Shimano Di2 Dura Ace Stiftern seine At+ fähigen Lampen steuern. Auérdem wurde der gleiche Bug behoben wie beim Edge 1000, der beim Indoor Trainer entstand.

Garmin Edge 820 Changes made from version 5.10 to 5.20:

[su_list icon=“icon: wrench“]

  • Improved Touchscreen performance and stability.
  • Fixed a bug to properly set target power when using the indoor trainer.
  • Improved segment experience by adding a configurable data page to display data while riding segments.
  • Added Bike Lights options to Shimano Di2 remote controls. Now you can control ANT+ Bike Lights remotely with your Shimano Di2 Dura Ace shifters!

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Das Garmin Edge Software Update 5.20 gibt es hier zum Download.

Garmin Edge 520 Software Update 10.00

Mit dem Garmin Edge 510 Software Update 10.00 erhält der kleinste Bruder der Serie endlich Unterstützung zur Incident Detection, wodurch bei einem Unfall direkt ein Notruf mit GPS Daten abgesendet werden kann. Außerdem wurden hier auch Verbesserungen bei den Workouts Datenbildschirm und den Steigungswerten unternommen.

Garmin Edge 520 Changes made from version 9.10 to 10.00:

[su_list icon=“icon: wrench“]

  • New feature! Incident Detection: in the event of an incident, this feature can send your location to your emergency contacts specified on Garmin Connect Mobile.
  • Improvements to Workout Data Screen.
  • Improved Grade calculation.

[/su_list]
Das Garmin Edge Software Update 10.00 gibt es hier zum Download.

Die älteren Garmin Edge Modelle 810/510 ohne Software Update

Die älteren Garmin Modelle kommen bereits seit über einem halben Jahr ohne Software Update aus.

GripGrab unterstützt uns bei #wemboFinale

Voller Freude und mit ganz viel stolz darf ich heute meinen ersten offiziellen Ausstatter für die wembo 24-Stunden Mountainbike Weltmeisterschaft vorstellen. Mit GripGrab konnte ich einen exzellenten Partner gewinnen, der mich auf den Weg nach Finale Ligure von oben bis unten mit Bekleidung ausrüstet: Von A wie atemberaubende Armlinge bis Z wie zauberhafte Hi-Vis Überschuhe und das stets mit dem Credo „Never loose your Grip“. D A N K E!
Was ist das für eine Woche! Während privat der Umzug ins Haus im vollen Gange ist, das Training für die 24-Stunden Weltmeisterschaft sehr gut läuft habe ich von GripGrab ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk erhalten! Bereits vor ein paar Wochen habe ich euch diverse GripGrab Bekleidungsstücke der Hi-Vis Linie vorgestellt.
Letzte Woche bekam ich die Zusage von GripGrab, dass sie mich für die 24-Stunden Mountainbike Weltmeisterschaft in Finale Ligure ausstatten. Künftig gibt es keine Ausreden mehr für schlechtes Wetter, denn mit dem vollständigen GripGrab Portfolio bin ich für jede Wetterlage gerüstet.

GripGrab Support für #wemboFinale


In Kürze werde ich euch sowohl die einzelnen Produkte vorstellen, als auch meine Langzeiterfahrungen mit euch teilen. Heute möchte ich aber einfach nur vielen, vielen Dank an GripGrab für das Vertrauen sagen und mich über das Paket freuen.

Lieblingsblogs Folge 46

Lieblingsblogs Folge 46. Die #Lieblingsblogs sind eine von vielen tollen neuen Ideen, die aus dem Austausch mit euch entstanden sind und mehr soziale Interaktivität im Netz fördern soll. Wir bieten euch unsere Plattform, um eure Links einmal in der Woche unserem Publikum vorzustellen. Diese Serie erscheint jeden Mittwoch, pünktlich zum Bergfest und bietet euch hoffentlich genauso viel Mehrwert wie uns. Viel Spaß beim Durchzappen!
Die #Lieblingsblogs Folge 46. Die fahrrADVENTil Zeit hat begonnen und damit die besinnliche Zeit des Jahres. Und doch geht es bei Coffee & Chainrings hoch her, denn das Coffeechains Headquarter zieht um. Dazu fehlt für eine Woche die technische Grundaustattung in Form von schnellen Internet und einem Mac. Außerdem plagen uns Infekte und wir sind gesundheitlich angeschlagen. Wir bitten um Verständnis, wenn wir für diese Ausgabe vielleicht ein paar schätze übersehen haben.

Deine Lieblingsblogs der Woche

Nächstes Jahr startet die Tour de France in Deutschland. Und während ganz Frankreich auf das Event hinfiebert und in Belgien/Niederlande die Fahrer sehr populär sind, fehlt es in Deutschland weiterhin an Interesse wie Speed-Ville im Fahrrad Profi Ranking feststellt.
Das Bulls Wild Edge 29″ 2017 ist das Upgrade der Cape Epic Sieger 2016, um Marathon Legende Karl Platt.
Wir leben ja alle in der Cycling World. Zeit für eine echte Facebook Alternative, die mehr kann als Trainings darstellen. Boris erklärt euch My Cyling World.
Die Aktion Motivation 2017 ist fertig. Schaut mal bei der Jule, wenn ihr mehr Motivation braucht. Sie schenkt euch die volle Breitseite.
Knochenmark Spende und Sport? Wir teilen heute noch einmal den Beitrag von Laufspatz aus 2015, aufgrund seiner fortwährenden Aktualität.
The Return of Trailrunnersdog with Schluppen.
Für euch angetestet: Zwift für iOS.

Lieblingswettkämpfe

Destination Bestzeit, wenn man auf einmal Lust hat Gas zu geben.
Er rannte der Sonne hinterher. Ach ne, dem Kobolt. Der Blogpost der Woche: Saschas Abenteuerlauf kleiner Kobolt. Macht euch einen extra Kaffee, die Lesezeit ist außergewöhnlich lang aber sehr lohnend.
Ein Paukenschlag. Christoph Sauser kehrt zum Cape Epic zurück und will es noch einmal wissen. Ich selbst erlebte sauserwind bei den BIKE Fourpeaks 2014/2015, u.a. als er in der neutralisierten Phase gemütlich Abstieg zum Urinieren und anschließend 400 Fahrer mit einer extremen Leichtigkeit überholte.
Boost the Rehspeck oder alles über den Florenz Marathon im Dezember. Wahnsinn!

Lieblingstraining

Endlich wieder… Wettkampf wollte Ralph schreiben. Daraus wurde nichts, denn auch im Norden gibt es Infekte. Das Training läuft trotzdem gut.
Nightrides sind toll, Stefan war im Vorharz unterwegs und berichtet über die Tour mit zahlreichen Fotos.
Trainingsrückblick November. Din ist nicht zu stoppen, wie auch mit einem EiswürfelimSchuh bleibt niemand gerne stehen 😉
Don’t quit 2016! Jeden Tag eine neue Übung im Adventskalender. So gut, dass wir den Artikel bereits zum zweiten Mal verlinken!

Video der Woche


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FDDB Extender Pro – Mein mobiler Kalorienzähler

Der FDDB Extender Pro ist mein mobiler Kalorienzähler und Ernährungstagebuch. Endlich habe ich meine Alternative zu MyFitnessPal gefunden, die nach dem Kauf von Under Amour durch dessen Sponsoring von Jagdsportlern für mich nicht mehr tragbar war. Der FDDB Extender Pro ist eine Alternative mit einigen Detailverbesserungen im Vergleich zu MyFitnessPal.
Wen es interessiert, warum ich MyFitnessPal nicht weiter verwende und was die Gründe für einen Under Amour Boykott darstellen, der springe zum Ende des Artikels. Zuerst möchte ich euch den FDDB Extender Pro vorstellen, der im Vergleich zum FDDB Extender Free ohne Werbung und vollständigem Nährstoffprofil daher kommt.

FDDB Extender Pro – mein mobiler Kalorienzähler

Viele von euch haben in der Vergangenheit bestimmt den ein oder anderen mobilen Kalorienzähler (bestimmt MyFitnessPal ^^) und haben ihre Erfahrung gemacht. Einige von euch benutzen bestimmt hin und wieder ebenfalls einen Kalorienzähler, andere vielleicht sogar fast täglich. Der Sinn eines Kalorienzählers ist im Begriff formuliert, er soll Kalorien zählen. Ein mobiler Kalorienzähler soll so gut funktionieren, dass man diesen auch unterwegs verwenden kann und so ohne großen Aufwand seine Ernährung tracken kann.

Warum Kalorien zählen?

Einige von euch stellen sich jetzt bestimmt die Frage, warum man überhaupt Kalorien zählen soll? Gründe gibt es genug, jedoch ist dies nicht jedermanns Sache. Viele Ernährungsweisen (Diets) wie zum Beispiel die Thrive Diet oder vegane Rohkost halten nichts davon Kalorien zu zählen, selbst dann nicht, wenn eine Gewichtsreduktion angestrebt wird. Mich stört das an beiden Ernährungsformen, denn letztendlich spielt die Ernährungsweise zum Abnehmen nur eine untergeordnete Rolle (wie beim Zunehmen auch). Abnehmen oder Zunehmen funktioniert nur mit einer negativen oder positiven Energiebilanz. Allerdings darf die negative Energiebilianz nicht zu niedrig sein, um den Körper in seiner Funktion zu beeinträchtigen und ihn in den sog. Hungerstoffwechsel zu führen.
Mir hilft das Tracken der Kalorien sowohl um mein Gewicht zu halten auch als für die Reduktion. Der FDDB Extender Pro istabermehr als ein Kalorienzähler, denn er ist auch Ernährungstagebuch.

Mein Ernährungstagebuch FDDB Extender Pro

Ich freue mich tierisch, wenn jemand mit seinem Gewicht zufrieden ist! Ich gratuliere vom Herzen 😀 Aber selbst, wenn die Kalorien nicht zum Abnehmen (oder Zunehmen) getrackt werden, so ist die Ernährungstagebuch Funktion des Extender Pro ein großer Mehrwert. Auf einem Blick sieht man die Verteilung der Makro-Nährstoffe (Kohlenhydrate, Proteine, Fette) sowie den Konsum von Mikronährstoffen.
Insbesondere die Mikronährstoffe verdienen immer einen Blick, um zum Beispiel den Salz Konsum zu kontrollieren oder die Vitamin Versorgung sicher zu stellen. Die Zufuhr der Makronährstoffe ist bei mir Abhängig von der Trainingsintensität, so dass mir die prozentuale Übersicht der Tagesverteilung genauso wichtig ist, wie die Darstellungen tatsächlichen Menge in Gramm. Außerdem weiß ich, dass ich bei einer Proteinzufuhr von 170gr aufwärts Verdauungsprobleme bekomme und deswegen hier eine Grenze habe.
Der FDDB Extender Pro ist also mehr als ein einfacher Kalorienzähler und die Benutzung führt nicht zur Essstörung, sondern die Tagebuch Funktion kann einem helfen seine Nährstoffe bewusster aufzunehmen.

FDDB Extender Pro – Die Funktionen

Ich benutze den FDDB Extender Pro in der iOS Version für das iPhone, allerdings gibt es den FDDB Extender Pro auch als Android Version. Auf der Homepage gibt es eine Übersicht zu den Apps und die entsprechenden Download Links.
Ich habe nach einer kurzen Testphase mit dem FDDB Extender Free auf die FDDB Extender Pro Version gewechselt, um zum einen die App in der Entwicklung zu unterstützen und andererseits um auf die lästige Werbung (die die Benutzung aberzieht einschränkt) zu verzichten. Außerdem erhält man mit der Pro-Version Zugang zur Mikronährstoff Übersicht.

Das FDDB Extender Pro Dashboard

Im FDDB Extender Dashboard finde ich alle wichtigen Tagesdetails wie Energiebilanz, Nährstoffverteilung sowie Wasseraufnahme und Dietbericht der letzten Tage. Letzteres interessiert mich nicht de Bohne 😀
Die Nährstoffverteilung kann über Details vergrößert werden und wird dann in sechs Mahlzeiten unterteilt, die Lebensmittel nach Brennwert sortiert und die Mahlzeiten in Balkendiagrammen (Verteilungnach Kalorien, Nährstoffen) dargestellt.

Das FDDB Extender Pro Tagebuch

In der Kopfzeile der Tagebuch Ansicht des FDDB Pro Extender hat man auf einen Blick die verbrauchten und noch zur Verfügung stehenden Kalorien sowie die durch Sport verbrannten Kalorien, die den Tagesbedarf automatisch anpassen.
Unter der Kopfzeile kann man zwischen einer Kategoriesierung nach Tageszeit oder Mahlzeiten (6 Stück) auswählen. In der Übersicht sieht man seine Makronährstoffe und die Kalorien pro Mahlzeit.
Außerdem lassen sich spielend Lebensmittel/Aktiviäten zu den Mahlzeiten hinzufügen, so dass man immer die überblick am Tag behält.

Sonstige Funktionen

Um Lebensmittel spielend hinzuzufügen kann man entweder (Internet vorausgesetzt) in der FDDB Datenbank nach dem Lebensmittel suchen oder man verwendet den integrierten Scanner, der seine Arbeit meiner Meinung nach gut macht.
Den Diätbericht als dritten Reiter in der App finde ich persönlich wenig interessant. Theoretisch können hier sämtliche Körperwerte täglich hinzugefügt werden, vom Bauchumfang bis zum Körpergewicht.
Ich benutze die Garmin Index Smart Scale und lasse mir meine Daten direkt in Garmin Connect anzeigen, so dass ich den Diätbericht für mich überflüssig finde.
Ihr könnt ebenfalls eigene Rezepte erstellen, um Mahlzeiten schneller hinzuzufügen oder die App mit weiteren Trackern (iOS bspw. mit Health). Außerdem ist im Ernährungsplaner viel Raum zur Individualisierung, von der Nährstoffverteilung bis hin zur Menge an Tageskalorien. Wem das zu aufwendig ist, für den berechnet der FDDB Extender Pro die Werte unter Berücksichtigung der erfassten Werte auf Grundlage der DGE empfohlenen Tagesdosen für Mikro- und Makronährstoffe.

Verbesserungen und mögliche Potentiale

Ich find die FDDB Extender Pro App deckt bereits einen großen Raum an Möglichkeiten ab.
Hier und da hätte ich zur Optimierung noch ein paar Wünsche, wie zum Beispiel eine Individualisierung in der Tagebuch Ansicht. Sowohl was die Häufigkeit der Essen angeht als auch die Tageszeiten Aufteilung.
Außerdem vermisse ich die Konnektivität zu Garmin Connect, iThlete oder Elite HRV.

FDDB Extender statt MyFitnessPal

Auch wenn MyFitnessPal durch die bessere Konnektivität zu Garmin Connect einen minimalen Virteil besitzt, wird der durch das gute Dashboard und die Tagebuchfunktion wieder neutralisiert.
Und während MyFitnessPal durch Under Amour finanziert wird, die sich im Internet mit Bärentötern schmücken, ist der FDDB Extender Pro hier unabhängiger.
Mehr zum Under Amour Thema sagt u.a. Dominik von SportbleibtMord, der Under Amour zu Recht ein Hausverbot ausspricht. Diesem Hausverbot schließen wir uns an.

Fazit

Für 10€/Jahr bekommt man den FDDB Extender Pro werbefrei aufs Handy und Tablet für iOS und android. Ein fairer Preis für eine sehr ausgereifte App. Wem das Zuviel ist, der kann mit dem FDDB Extender free ebenfalls die Vielfalt des Ernährungstagebuchs nutzen, die Werbung ist für die Anwendung nicht störend.
Verbesserungsfähig ist die App in der Konnektivität zu anderen Apps, hier ist mein Anspruch aber auch über durchschnittlich hoch.
Insgesamt freue ich mich sehr über den FDDB Extender Pro, der eine perfekte Alternative zum moralisch bedenklichen MyFitnessPal darstellt.

Mit angezogener Bremse #wemboFinale

Ihr erinnert euch an meine Zufriedenheit vor drei Wochen, was meine Trainingsintensität und -Leistung anging? Mir war klar, dass auch mal weniger gute Wochen auf dem Weg zur 24h MTB Weltmeistereschaft dabei sein werden. So wie diese Woche…
Ansgar plagte am Wochenende die Männergrippe, mir war zu Wochenbeginn nicht gut. Donnerstag, Freitag, Samstag ging nichts mehr. Dazu Umzugsvorbereitungen und Arbeit. Keine gute Ausgangslage, jedoch bin ich seit heute wieder im Sattel und fühlte mich gut.

G1/K3/G2, G1/IE/G2…

Trotz des Infekts habe ich bis zur Wochenmitte am Training festgehalten. EB-Intervalle am Montag, dienstags ohne Kohlenhydrate Kraftausdauer und am Mittwoch bereits zu schwach für die intermitted exercises.
Nach zwei Wochen Staps-Training kann ich trotzdem ein sehr positives erstes Fazit ziehen. Das Training ist extrem abwechslungsreich und stellenweise sehr fordernd. Insbesondere der Mix aus hohen Belastungen und späteren G2 Intervallen sorgt für viel Spaß und brennende Beine.
Nach drei trainingsfreien Tagen und einen Lauf am Sonntag hatte ich den Infekt ganz passabel überwunden. Der geplante CP20 Test wird auf Weihnachten verschoben.
Das Kraft Training habe ich diese Woche ausgesetzt und meine Kräfte geschont.

Kein Trübsal blasen

Letztes Jahr hätte mich ein Infekt zu dieser Zeit enorm aus der Bahn geworfen. In diesem Jahr habe ich den Infekt hingenommen und mich mit anderen Dingen beschäftigt. Ich weiß, dass ich auf dem richtigen Weg bin und mich ein paar Tage Pause nicht aus dem Konzept bringen.
Jetzt wo ich wieder auf dem Dampfer bin, kann auch die regelmäßige Arbeit am Blog wieder aufgenommen werden und für euch mehr Content produziert werden. Ich freu mich drauf! Und auf spannende zwei Trainingswochen bis Weihnachten.

Lieblingsblogs Folge 45

Lieblingsblogs Folge 45. Die #Lieblingsblogs sind eine von vielen tollen neuen Ideen, die aus dem Austausch mit euch entstanden sind und mehr soziale Interaktivität im Netz fördern soll. Wir bieten euch unsere Plattform, um eure Links einmal in der Woche unserem Publikum vorzustellen. Diese Serie erscheint jeden Mittwoch, pünktlich zum Bergfest und bietet euch hoffentlich genauso viel Mehrwert wie uns. Viel Spaß beim Durchzappen!
Die #Lieblingsblogs Folge 45. Die fahrrADVENTil Zeit hat begonnen und damit die besinnliche Zeit des Jahres. Und doch geht es bei Coffee & Chainrings hoch her, denn das Coffeechains Headquarter zieht um. In der bezaubernden Welt des Hobbysports haben wir vielseitige Artikel gefunden: Mountainbiken in Indien, großartige Lebensherausforderungen, Langdistanz Rennen, Homestorys und Interviews. Viel Vergnügen.

Deine Lieblingsblogs der Woche

Aus dem Kajak nach Indien oder wie das Traumpaar der Mountainbikeszene ihre Hochzeitsreise gefeiert haben. Kapitel 10: Hoch hinaus, das höchste Dorf der Welt.
Die Geschichte von Benedikt Kraus stimmt mich nachdenklich; natürlich weisen alle immer Doping von sich und streiten die Vorwürfe trotz starker Beweislast ab. Was aber, wenn ein negativer Test als Beweis ignoriert wird? Benedikt erklärt seine Geschichte im Interview mit Laufticker.de
Mario ergreift das Wort für uns normale Bürger und das deftig und auf den Punkt wie immer in der aktuellen Muschi am Mittwoch.
Leider fehlt mir gerade die Zeit mein neues Canyon Lux ins rechte Licht zu rücken und euch zu präsentieren. Torsten hatte Zeit und ist fototechnisch extrem begabt, so dass seine Fotostory zum Canyon Ultimate CF SLX echt beeindruckt.
Boris hat uns nominiert. Danke sehr! Seine Antworten und unsere Fragen zum Liebster Award könnt ihr im Unterlenker Blog nachlesen.
Don’t quit 2016. Sebastians Challenge im Dezember mit täglich neuen Aufgaben. Viel Spaß!
MTB Soccercup 2016: Integrative Melange mit hohem Spaßfaktor.
Nein es wird nicht langweilig. Eine Liebeserklärung ans Mountainbiken.

Lieblingswettkämpfe

Die Craft BIKE Transalp ist die Mutter der Mountainbike Etappenrennen. Auch wenn in den vergangenen Jahren die Teilnehmerzahlen sinken und das Event etwas Charme verloren hat, ist es nach wie vor Europas härtestes Mountainbike Rennen und Michelles größte Herausforderung ihres Lebens.
Die Nikoläuse sind los. FUQRS – Auf die Nikoläuse, fertig, los… ein bezauberndes Crossrennen.
Die kenianische Bleiente will zur Weltmeisterschaft: 800m schwimmen können ganz schön anstrengend werden, der weiße Kenianer gerät in Seenot.
Der Laufspatz zieht Bilanz: Viele Schmerzen und unvergessliche Erlebnisse.
Paris – Brest – Paris: Boris weiß alles über das 1200km lange Nonstop-Radrennen von seiner Entstehung bis heute. Sehenswerte Videos inklusive.

Lieblingstraining

Urs Huber dominiert seit Jahren die Mountainbike Marathon Szene, 2016 konnte er 16 Rennen für sich entscheiden. Sein Arbeitgeber Bulls zeigt interessante Einblicke in das Privatleben von Urs Huber mit einer Homestory.
Ein Dilemma: Wir Radsportler wollen mehr Kraft aber keine Gewichtszunahme, die aber eigentlich kaum zu vermeiden ist. Muskeln sind bekanntlich schwerer als Fett. Erik Tyler schreibt euch, wie man mehr Kraft ohne Gewichtszunahme erreichen kann. (Englisch)
Im dieketterechts Blog gibt es allerlei Tricks und Tipps für die richtige Bekleidung im Winter.
Ansgar testete bei uns den Garmin Vivosmart HR+, Kay von meinMTB.de hat das Upgrade und schildert seine ersten Eindrücke des Garmin Vivoactive HR Fitnesstrackers

Video der Woche


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Mit STAPS ins Radsport Training 2.0 #wemboFinale

Am Samstag habe ich euch die STAPS Methode vorgestellt ohne auf meine eigenen Erfahrungen mit STAPS einzugehen. Nach der ersten Trainingswoche und einem aussagekräftigen Test, möchte ich dies heute im Rahmen meines #Trainingstagebuch nachholen. Sechs Monate haben Lukas und ich Zeit das Optimum aus meinem Körper herauszuholen.
Die Teilnahme an der wembo 24-Stunden Mountainbike Weltmeisterschaft ist eine besondere Herausforderung 2017. Für dieses einmalige Event möchte ich in absoluter Topform sein und das bestmögliche Ergebnis erzielen. Dafür habe ich mich entschlossen mit den Spezialisten von STAPS zusammen zuarbeiten, die bereits viele Referenzen erfolgreicher Sportler auf der Ultralang Distanz vorzuweisen haben.
wembo 24 Stunden Mountainbike Weltmeisterschaft Finale Ligure 2017

STAPS Leistungstest und Eingangsdiagnostik

Mein Leistungstest am 22. November offenbarte meine Stärken und Schwächen. Wie bereits in den letzen Wochen geschrieben ist meine Leistung an der ANS miserabel. Von 285 Watt (Juni ’16) sind derzeit noch 235 Watt übrig. Entsprechend niedrig und katastrophal ist ein Vo2Max Wert. Dagegen steht ein überraschend guter Körperfett Wert von 11,5% mit 8kg über dem Idealgewicht, hier liegt bereits viel Potential für eine höhere Vo2Max. Außerdem ist meine VLaMax mit 0,39 extrem gut, insbesondere für die Ultralang Distanz. Mein Fettstoffwechsel funktioniert also gut, währenddessen meine Leistungsfähigkeit stark verbessert werden muss. Mein Training der vergangenen Wochen war also gar nicht so verkehrt.
Trainer Lukas rechnete mir vor, das bereits eine erste Gewichtsreduktion um 5kg eine deutliche Steigerung meiner Vo2Max mit sich bringt. Der für meine 85kg relativ geringe Körperfettanteil sagt aber auch Schluß mit Kraft Training, auch heerlager ich mit meinem bisherigen Training richtig. In der praktischen Umsetzung meines Training bedeuten die Testergebnisse, dass mein Körper und ich lernen müssen mehr Sauerstoff umzusetzen.
Dies kann man über moderate Belastungen mit hohen Umfängen erreichen oder über kurze und dafür sehr intensive Einheiten wie zum Eispiel intermitted exercises oder kurze, wiederholende Belastungen im Spitzenbereich. Trotzdem müssen wir auch ein Auge auf meine VLaMax haben, dass ich weiterhin im Stoffwechsel ökonomisch bleibe und nicht unnötig viele Kohlenhydrate verbrenne. Trotzdem befürchtet Lukas einen Anstieg des Werts bis zum Re-Test im März auf bis zu 0,45.

Radsport Training 2.0: Die erste Woche mit Staps Trainingsplan

Wie ich bereits am Samstag ausführlich dargelegt habe, vereint die STAPS Methode Training,Ernährung und Fettstoffwechselprozesse. In der Trainingsplanung stehen folglich nicht nur Vorgaben für das Training, sondern auch für die Ernährung.

Keine Kohlenhydrate und trotzdem Druck aufs Pedal

Und so sollte mein erstes Radtraining unter der Leitung von STAPS am 30.11. auch direkt ohne Zuführung von Kohlenhydraten vor dem Training beginnen. Auf dem Plan stand keine moderate Trainingseinheit im KB-G1 Bereich, wie ich es vom Nüchterntraining kenne, sondern drei Intervalle über 10-12′ im K3 und G2 Bereich mit einem Gesamtumfang von 120 Minuten.
Und was soll ich sagen? Mit einem Tofu-Champignons Frühstück gestärkt setzte ich mich auf die Rolle, um zu schauen was passiert. Und was soll ich sagen? Es funktionierte sehr gut. Das K3-Intervall konnte ich gut durchdrücken, genauso wie die beiden folgenden G2 Intervalle über jeweils 12 Minuten. Nach 120 Minuten waren 1150 Kalorien umgesetzt und gerade einmal 270kcal zugeführt. Läuft, nach dem Training gab es dann eine Kohlenhydrat Freigabe.

Schön zu sehen, wie ich die Leistungsbereiche gut einhalten konnte und das Training perfekt und voller Zufriedenheit abgeschossen hatte.

Vo2Max Training auf der Rolle

Am Donnerstag Nachmittag folgte das erste intermitted exercise zur Verbesserung der Vo2Max. Nach dem Warmfahren im G1 Bereich folgten sechs Minuten lang Be- und Entlastung im Wechsel über jeweils 30 Sekunden. Das Pacing in dem Intervall war für mich schwierig aber mit genügend Gewohnheit kann es nur besser werden.

Intermitted exercises mit anschließenden G2 Tempo Intervallen
Intermitted exercises mit anschließenden G2 Tempo Intervallen

Umzugs bedingt habe ich die Einheiten von Samstag und Sonntag getauscht, so dass ich am Samstag ebenfallsüber 90′ ein Vo2Max Training absolvierte, diesmal mit 6x 30″ Belastungen im Spitzenbereich mit jeweils 3′ Pause. Anschließend folgten zwei weitere 10′ Intervalle im oberen Tempo Bereich. Fordernd aber nicht überfordernd.

Kraftausdauer mit Anhänger aber ohne Kohlenhydrate

Für den Samstag Abend gab es bereits die Vorgabe keine Kohlenhydrate zu essen, genauso wie am Sonntag morgen. Damit das G1-G2 Training über 2,5 Stunden möglichst effektiv für den Stoffwechsel genutzt werden kann. 4x 10′ Intervalle standen mit niedriger Trittfrequenz auf dem Plan, Dank Anhänger auch ohne Berge im Flachland gut umsetzbar. Allerdings muss ich mich nochmal ausführlich mit dem ovalen Kettenblatt und Wattmessung beschäftigen, das sah mir noch immer Kosher aus.

Stabi-Training mit Thorsten

Bereits am Dienstag Abend hatte mich Thorsten beim Stabi-Training an meine Grenzen geführt. Neben Kettlebell Übungen hatte Thorsten viele tollende Übungen dabei, um meine Rumpfmuskulatur zu kitzeln.

Fazit

Noch sind es sechs Monate bis zur wembo Mountainbike Weltmeisterschaft 2017 in Finale Ligure. Das Training nimmt an Fahrt auf und ich bin top motiviert an meinen Stärken und Schwächen weiter zu arbeiten.

Stress pur im Dezember - ohne Umzugsplanung :)
Stress pur im Dezember – ohne Umzugsplanung 🙂

Als Hobby-Sportler mit Vollzeit Job ist eine gute Planung grundlegend für ein erfolgreiches Training. Mit dem Umzug kommt in diesem Monat noch eine weitere Belastung hinzu. Dies muss in der Trainingsplanung berücksichtigt werden, so dass auf lange Einheiten bis Weihnachten verzichtet wird.

Solidarität mit Ben Zwiehoff

In der Ruhrmetropole Essen gerät der Mountainbike Profi Ben Zwiehoff in die Kritik von Umweltschützern, die ihm das Befahren und Bebauen einer Altholzinsel in Essen-Heisingen vorwerfen. Die WAZ stürzt sich auf das Thema und klagt mit hetzerischer Schlagzeile den MTB-Profi an. Wir sprechen Ben Zwiehoff unsere Solidarität aus, wohlwissentlich das er in dieser Sache juristisch gesehen nicht eindeutig im Recht ist.
Solidarität mit Ben Zwiehoff ist als Antwort auf die WAZ Schlagzeile „Umweltschützer sind sauer auf dreiste Mountainbiker. Im Visier ist Mountainbike-Profi Ben Zwiehoff“ zu verstehen. Ich denke, dass in der Ruhrmetropole Essen bestimmt größere Umweltsünden existieren als das (unerlaubte) Befahren von naturfesten Wegen im Naturschutzgebiet einer Altholzinsel.
Es ist fragwürdig wie die WAZ den Artikel aufgebaut hat und dem 22jährigen das Anlegen dieser Strecke unterstellt und ihm Worte verdreht, wenn er in der MTB-Szene von „seinem Wald“ schreibt. Wenn ich in Erkelenz durch den Baaler Wald fahre, schreibe ich auch über meine Hometrails und mir gehört weder der Wald noch habe ich die Strecke in irgendeinerweise bebaut.
Ich bin entsetzt, dass ein erfolgreicher Nischensportler und eines der größten Nachwuchstalente in Deutschland öffentlich dermaßen angegangen wird ohne im Vorfeld seine Sicht der Dinge abzufragen. In der Vergangenheit schätzte ich unter anderem die Offenheit von Ben Zwiehoff gegenüber den Medien und verfolgte auch aus diesem Grund gerne seinen Saisonverlauf. Ich glaube nicht, dass er die Anfrage der WAZ unbeantwortet gelassen hätte.
Wir möchten uns an dieser Stelle nicht als Verteidiger von Ben Zwiehoff ins Spiel bringen, denn das Befahren der Trails der Altholzinsel mag durchaus verboten sein. Auch wenn generell nichts gegen ein Befahren von naturfesten Pfaden und Wegen im Naturschutzgebiet spricht, könnte das Befahren des Waldes der Altholz Insel tatsächlich verboten sein.
Der 22-jährige Essener scheint sich dem bewusst und reagierte in seiner Stellungnahme mit einem Gesprächsangebot an den BUND.

Persönlich möchte ich das Verhalten von Ben Zwiehoff gar nicht bewerten, denn ich kenne die Situation vor Ort nicht und mir ist nichtbekannt, wann und wo welche Schilder auf ein mögliches Verbot hingewiesen haben.
Nichtsdestotrotz kann ich die Art und Weise wie Ben Zwiehoff in den Medien angegriffen wurde nicht gut heißen. Letztendlich hat Ben Zwiehoff gar kein Interesse den Wald zu beschädigen, wenn er ihn weiter als Trainingsgebiet nutzen möchte. Und ihm dann Umweltverschmutzung vorzuwerfen halte ich für unpassend, erst Recht mitten im Ruhrgebiet mit einer Stadtautobahn und einer fortlaufenden Denaturierung.

Wieviel Schaden können 10kg leichte Mountainbike Fullys anrichten?

Diese Frage stelle ich mir immer wieder, auch wenn die teils hitzigen Diskussionen über die 2m-Regel in anderen Bundesländern in der Öffentlichkeit diskutiert werden. Eine Autofahrt des Försters oder der Einsatz von schweren Gerät zerstört doch bestimmt die Flora tausendfach. Zu dieser Thematik habe ich einen guten Leserbrief in der WAZ Essen gefunden:

Tatsächlich beeinflusst eine MTB-Downhillstrecke im Wald die Natur. Einige Quadratmeter sind nicht mehr von Fichtennadeln bedeckt, etwas Humus wird über mehrere Zentimeter zur Seite geschoben, für eine Schanze werden sogar mehrere Kilogramm Altholz unter Umständen mehrere Meter vom Ursprungsort bewegt. Sind das wirklich Umweltschäden?
Mit nur einer PKW-Fahrt des Revierleiters zum „Tatort“ werden auf jeden Fall mehr fossile Brennstoffe vernichtet!
Es ist erwiesen, dass die Suche nach Herausforderungen und deren Bestehen ein unverzichtbarer Teil der Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen ist. Wir können über jeden Jugendlichen froh sein, der Herausforderungen in der freien Natur annimmt, wodurch sich ein besonderer Bezug zu dieser und zur Heimat aufbaut.
Zwingen wir ihn vor Bildschirme mit virtuellen und brutalen Unwirklichkeiten, fördern wir eine Entwicklung, welche unserer Gesellschaft nachhaltig schadet.
Deshalb liebe Naturschützer, werden sie sich ihrer Verantwortung bewusst. Leben sie nicht unter dem Deckmantel des Umweltschutzes Egoismus und Missgunst aus. Es wird keine Lösung des Konfliktes sein, wenn sie versuchen, Menschen aus der freien Natur zu verbannen. Einen Holzstapel zum Drüberhüpfen als Baumaßnahme, die mit mehreren 100 Euro geahndet werden kann, zu bezeichnen, ist geradezu lächerlich in Anbetracht der unzähligen Jagdhütten, welche nur zum Feiern benutzt werden.“
-(Zitat aus Leserbrief „Junge Leute radeln lassen“ im Kommentarbereich des Artikels zitiert. Ursprünglich mit Bezug zu dem Artikel „Mountainbiker sorgen für Ärger“ in der WAZ)

Dem Statement ist für mich wenig hinzuzufügen und unterstreicht Bens Forderung nach der Suche einer einvernehmlichen Lösung.

Süßlupinen Flocken als Porridge Alternative

Süßlupinen Flocken oder Keries sind eine leckere Alternative zum altbewährten Porridge. Veganern wird immer vorgehalten sie hätten keine ausreichenden Proteinquellen, Zeit mit diesem Vorturteil aufzuräumen und gleichzeitig eine gesunde Alternative zur Kohlenhydrat Mast „Porridge“ oder Haferbrei zu bieten.
Süßlupinen Flocken entstammen der Lupinen-Bohne, die sich anders als ihre Artverwandten Hülsenfrüchte durch einen sehr hohen Proteingehalt auszeichnet. Ähnlich wie die Sojabohne besteht die Lupine aus bis zu 40% verwertbarem Eiweiß. Darüberhinaus enthält die Lupine 28gr Ballaststoffen, 12gr Fett und für eine Hülsenfrucht extrem niedrige 12gr Kohlenhydrate pro 100gr.

„Interessant an der Lupine ist vor allem ihr hoher Gehalt an Eiweiß. Mit bis zu 40 Prozent Protein kommt der Gehalt locker an den der Sojabohne heran. Es enthält alle essenziellen Aminosäuren, die der Körper dem Essen entnehmen muss. Die Samen liefern außerdem die Vitamine A und B1 sowie Mineralstoffe wie Kalium, Calcium, Magnesium und Eisen.“ (UGB Gesundheitsberatung)

Damit ist die Süßlupine eine perfekte Alternative für das morgendliche Porridge aus Haferflocken. Zusammen mit Heidelbeeren mit wichtigen Antioxidantien und Rosinen für eine angenehme Süße sind Süßlupinen Flocken ideal für eine kohlenhydratarme Ernährung.

Süßlupinen Flocken als Porridge Alternative

Ich verwende am liebsten Süßlupinen Flocken für meine Porridge Alternative, weil die Flocken bessere Quelleigenschaften als Kernies (getrocknete, geraspelte Süßlupinen Samen) haben. Wenn ihr lieber Süßlupinen Kernies verwenden möchtet, dann solltet ihr die Kerne mit mehr Flüssigkeit etwas länger quellen lassen.
Mit etwas Reismilch (oder Nussmilch) werden die Flocken erwärmt, danach lasse ich sie zum Quellen etwas stehen. Mit Heidelbeeren und Rosinen ergänzt werden die Süßlupinen Flocken zu einer schmackhaften Porridge Alternative.
Süßlupinen Flocken Porridge Alternative

Rezept

85gr Süßlupinen Flocken oder Kernes
125gr Heidelbeeren
10gr Rosinen
150ml Pflanzenmilch
Süßlupinen Flocken mit der Milch erwärmen, Rosinen hinzufügen und quellen lassen. Anschließend mit den Heidelbeeren garnieren und essen. Yummi!

Nährtwertangaben Süßlupinen Flocken

Eine Portion Süßlupinen Flocken mit Heidelbeeren und Rosinen enthalten ca.450kcal. 38gr Proteine, 32gr Kohlenhydrate und 12gr Fett. Möchte man noch weniger Kohlenhydrate haben, dann können die Rosinen durch Nüsse ersetzt werden.

Fazit

Nicht erst seit meiner Zusammenarbeit mit STAPS habe ich meine Ernährung noch einmal hinterfragt und bin zu dem Entschluss gekommen, dass eine kohlenhydratreiche Ernährung keine grundlegenden Vorteile hat. Je nach Trainingsintensität und Umfang variiert bei mir die Zusammensetzung der Ernährung. Die Süßlupinen Flocken kommen bei mir bei moderaten Belastungen als Frühstück auf den Tisch. Wenn es intensiver wird, dann ergänze ich Süßlupinen Kernies mit den langbettigen Kohlenhydrate aus Hirse, Quinoa oder Buchweizen.
Süßlupinen Produkte sind aber auch eine idealer Snack nach dem Training und können auch herzhaft mit Gemüse wie Fenchel oder Pastinaken zubereitet werden.

Veränderte Sicht auf das Radsporttraining durch STAPS

Ich habe bereits viel angedeutet, dass sich mein Training für die wembo Mountainbike Weltmeisterschaft 2017 durch STAPS schlagartig verändern wird. Ein neues Testverfahren schlüsselt meine Leistung besser auf und das ganzheitliche Training, dass neben den reinen Leistungsparameter auch Stoffwechselprozesse berücksichtigt verändert meine Sicht auf das Radsport Training grundlegend.
Bevor ich euch von meinen neuen persönlichen Trainingsunterfangen berichte, am Montag im Rahmen meines Trainingstagebuchs, möchte ich ein paar allgemeine Worte über das neue Training bei STAPS verlieren. Es gab bereits einige Nachfragen und besonders Benjamin ist bezgl. des Periodisierung Themas sehr neugierig.
Training ist neben Ernährung das zweite große Thema im Radsportbereich, das mich brennend interessiert. Beide Themen werden aber grundsätzlich auf allen Ebenen sehr ambivalent diskutiert. Es gibt unterschiedliche Ansichten in der Trainingslehre, so wird das STAPS Programm bestimmt in Joe Friel einen Kritiker finden, beide Wege können erfolgreich sein. Genauso ist es bei der Ernährung, nicht jeder Körper ist gleich und deswegen kann es nicht DIE eine richtige Ernährungsform geben. Und ob Ernährung jetzt einen großen oder kleinen Einfluss auf die Ausschöpfung des Leistungspotentials hat, wird sich auf die schnelle nicht klären lassen. De Facto wird die richtige Ernährung bei immer größer werdenden Distanzen eine wachsende Rolle spielen.
Das STAPS Konzept verbindet Stoffwechselfunktionen und Trainingslehre unter Berücksichtigung der Ernährung zu einem ganzheitlichen Konzept. Mit unter ein Grund, warum ich mich gegen eine eigene Trainingsplanung entschieden habe und mit STAPS eine Partnerschaft für die Saison 2017 eingegangen bin. Wie das im Detail zu verstehen ist, versuche ich ich gleich zu erklären.

Radsport Training neu interpretiert

Laktat, Vo2Max, ANS, aerob, anaerob… wer kennt sie nicht die Begriffe des Radsport Trainings 1×1. Doch was steckt dahinter und wieviel Halbwahrheiten sind durch missinterpretierte Studien und Bücher entstanden? STAPS klärt zum Beispiel mit als erstes über das Laktat auf, dass entgegen der weit verbreiteten Trainingslehre kein Abfallprodukt im Stoffwechsel ist, sondern im Körper immer produziert wird.
Bereits am jetzt folgenden Beispiel könnt ihr die Verknüpfung von Ernährung, Fettstoffwechsel und Trainingslehre in der STAPS Methode nachvollziehen. Laktat wird – verkürzt gesagt – gebildet, dass ein Kohlenhydrat vom Muskel angefordert wird. Das Laktat wird im Muskel mit Sauerstoff weiter verarbeitet und der Fettstoffwechsel funktioniert weiter. Der Körper greift grundsätzlich immer auf Kohlenhydrate zur Energiegewinnung zurück, wenigstens minimal.
Problematisch wird es erst, wenn die Laktatbildungsrate im anaeroben Bereich nicht mehr durch Sauerstoff abgedeckt wird. Jetzt entsteht die häufig angesprochene Übersäuerung des Muskels. Diese Übersäuerung sollte gerade auf Ultralang-Distanzen vermieden werden. Denn eine weitere Folge der höheren Laktatbildungsrate ist, dass der Körper nur noch Kohlenhydrate zur Energiegewinnung verwendet. Logisch oder? Denn ein Kohlenhydrat wird zusammen mit Sauerstoff zu Laktat…

Kritik am veralteten Laktatstufen Testverfahren

Das Fließgleichgewicht zwischen Laktat und Sauerstoff, nennt sich im Übrigen ANS. Die anaerobe Schwelle, ein wichtiger Indikator bei der Leistungsanalyse. Im Laktatstufen Test wird die ANS häufig über eine mathematische Formel bei ca. 4mmol Laktat festgesetzt. Abweichungen bis zu 10% inbegriffen, was wiederum bedeutet meine ANS liegt zwischen 225-275 Watt. Bei Tony Martin im Übrigen dann bei 405 – 495 Watt. Insofern rät STAPS zu einem CP20 Test, der die Leistung an der ANS zuverlässiger ermittelt aber keine Rückschlüsse auf den Fettstoffwechsel zulässt.

Die STAPS Methode Vo2Max und VLaMax

Das STAPS Verfahren besteht aus zwei verschiedenen Test, um die ANS zuverlässig zu ermitteln und gleichzeitig neben der Vo2Max auch einen weiteren Wert zu ermitteln: VLaMax, bedeutet die maximale Laktat-Flußrate. Ein Wert der zuverlässig aufzeigt, wie gut (oder schlecht) der Körper auf den Glykogenspeicher zurückgreift und Kohlenhydrate verfeuert. Je nach Sportart ist ein hoher Wert gut bzw. schlecht, während ein Sprinter möglichst schnell viel Energie benötigt (hohe VLaMax), wäre das natürlich bei mir fatal und mein Körper schneller ausgebrannt als mir lieb ist. Zurückzuführen ist dieser Wert auch auf die Erkenntnis, dass Laktat durch Energie Bereitstellung aus Kohlenhydraten entsteht, je mehr und schneller Laktat entsteht, desto mehr Kohlenhydrate verbrauche ich. Bei 500-800gr Kohlenhydrate Speicher im Körper gegenüber mehreren Kilos Fett ist es klar, warum ein Ultralang-Distanz Sportler möglichst langsam auf den KH-Speicher zurückgreifen möchte.

Die STAPS Methode oder zwei Werte und viel Erkenntnis

Mit den beiden gewonnen Werten Vo2Max (über einen Rampentest, so dass eine muskuläre Auslastung nicht notwendig wird) und VLaMax wird die Leistungsfähigkeit des Sportlers nicht nur festgestellt, sondern differenzierter ausgewertet. Eine hohe Vo2Max ist gleichbedeutend mit einer guten Leistungsfähigkeit (hohe ANS), allerdings lässt sich kein Rückschluss über die Laktatbildungsrate und damit auf dem Fettstoffwechsel zu. Das Fahren an der ANS ist limitiert, wenn der KH-Speicher leer ist wird es eng. Wichtig ist deswegen auch zu schauen, wie schnell der Speicher leer ist.
Mit der VLaMax kann der Fettstoffwechsel prima trainiert werden und der Körper so lernen länger und effizienter auf Fett als Energieträger zurückzugreifen. Anders als die üblichen Empfehlung zum Nüchtern-Training wird durch die VLaMax Kurve deutlich, dass durchaus eine gewisse Leistung notwendig ist, um die Energiebereitstellung über Fette gut zu aktivieren. Nicht langsam fahren lautet die Devise, sondern mit den richtigen Werten, denn die Bereitstellung von Fett als Energieträger ist bereits bei geringer Leistung vorhanden, steigt aber mit zunehmender Leistung weiter an, ehe die Bereitstellung bei noch mehr Leistung bis zur ANS immer weiter abfällt.

Meine neue Sicht aufs Training

Mit der STAPS Methode habe ich eine neue Sicht auf mein Training gewonnen. Es gibt zwei verschiedene Arten von Training, die zwei völlig unterschiedliche Fettstoffwechsel ansprechen.
Das bedeutet im Umkehrschluss auch, dass der Körper keine Phasen von Training kennt. STAPS schmeißt quasi die Periodisierung insofern über Board, dass – je nach Saisonzielen – das Training nicht in Phasen nach Friel aufgeteilt ist, sondern sich an den Stärken und Schwächen (VLaMax, Vo2Max) orientiert und diese trainiert. Es gibt in dieser Interpretation der Trainingslehre keine Phase, wo der Körper mehr oder weniger gut Kraftausdauer verträgt.
Je nach Fettstoffwechsel lässt sich ziemlich exakt berechnen, wie lang die Energie des Stoffwechsels ausreicht. Wenn ich bspw. 250gr Kohlenhydrate pro Stunde verbrauche, kann ich bei einer niedrigeren VLaMax 375 Watt treten und bei einem hohen Wert 325. Je nach Glykogenspeicher (500-800gr) wäre dieser nach 2-3 Stunden leer.
Trainingsziele ergeben sich für mich ab jetzt aus meinen individuellen Stärken und Schwächen, nicht aus einer Periodisierung. Insofern waren meine SST-Intervalle im Oktober schon ein guter Anfang.

Und warum doch kein selbst aufgebautes Training?

Generell reizt mich natürlich auch die eigene Trainingsplan Gestaltung. Allerdings bin ich durch die intensive Auseinandersetzung mit STAPS überzeugt, dass eine Periodisierung nach Friel als Hobbysportler mit begrenztem Zeitbudget nicht zielführend ist. Bleiben wir beim Beispiel Vo2Max: Natürlich kann ich meine maximale Sauerstoffaufnahme auch über vier Stunden Training steigern (es zählt eben einfach der Umsatz von Sauerstoff im Fettstoffwechsel) oder aber ich kann 2h intensiv trainieren und so mehr Sauerstoff umsetzen als in vier Stunden gemäßigtem Training.
Eine Weltmeisterschaft ist eine super interessante Herausforderung und ich möchte ehrlich gesagt wenig dem Zufall überlassen. Teilnehmen ist schon ein absoluter Traum aber nach München mache ich mir auch geringe Hoffnung auf eine Überraschung in Form eines richtig guten Ergebnisses.
Zeit sparen ist ein Schlüssel zum Erfolg. Weniger Zeit für die Trainingsplanung bedeutet auch mehr Zeit fürs Training. 🙂 Und mein Gefühl bei Lukas Naegele ist von Anfang besonders gut. Ich vertraue ihm und dem STAPS Konzept.

Fazit

STAPS wirbelt die Trainingslehre ordentlich „durcheinander“ und macht vieles neu bzw. anders. Kann man sich auf das Konzept einlassen, verändert sich automatisch die Sicht auf das Radsport Training. Es wird verknüpft mit Ernährung und Fettstoffwechsel und es entwickelt sich ein ganzheitliches System.
Natürlich kann man nach wie vor essen, was man möchte. Aber theoretisch weiß man, dass eine effiziente und qualitativ hochwertige Nahrungsaufnahme mit dem passenden Training zu einer verbesserten Leistungsfähigkeit führen wird.