Tag 121: Bergintervalle

Back to Business. Auch am vollen Homeoffice Tag war zwischen Arbeit, Podcast und Physiotherapie Zeit für ein Training. Ziemlich anspruchsvolles Training sogar.

Die Einheit von Dienstag, die ausgefallen ist habe ich heute nachgeholt. Auf das wesentliche reduziert: Bergintervalle, vier mal zehn Minuten. Die Länge der Einheit von 3 auf 1,5h gekürzt und die Anfahrt zur Sophienhöhe mit dem Auto erledigt.

Meine Regeneration ist wieder prima. Auch heute weit über 80%, so dass ich Vollschub geben konnte. Und die Umfänge kommen am Freitag und Sonntag mit den Teamkollegen im Training.

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Rad am Ring 24 Stunden Rennen abgesagt

Es kommt wie es kommen muss. Wenig überraschend hat Rad am Ring als letztes großes Rennen unserer Serie „Das Beste im Westen“ auf die Corona Pandemie reagiert und das 24h Rennen am Ring abgesagt. Schlimmer noch: Ohne eure Hilfe bei der Inanspruchnahme von maximal 70% der Teilnahmegebühren als Rückzahlung, wird es für Rad am Ring 2021 sehr schwierig.

Ähnlich wie Sven Schreiber von Hammerevents ist auch die Eventwerkstatt eine kleine fünfköpfige Truppe, die Jahr für Jahr eines der größten 24h Fahrrad Rennen auf die Beine stellt und so gut wie niemand sonst Rennradfahrer/innen und Mountainbiker/innen nebeneinander bedient.

Seit Sommer 2019 arbeitete Hans Martin mit seiner Crew an der Austragung von Rad am Ring 2020. Das ein Großteil der gezahlten Startgebühren (50%) bereits für die Miete der Rennstrecke, sowie weiteren Vorinvestitionen einer Veranstaltung dieser Größenordnung drauf gegangen ist, dürfte nachvollziehbar sein.

Der Paragraph „Höhere Gewalt“ der Rad am Ring AGB ist nicht anwendbar, weshalb Versicherungsleistungen wegfallen werden, so dass einmal mehr die Teilnehmer/innen des Events gefragt sind. Verzichtet auf einen Anteil eurer bereits gezahlten Startgebühren, um Rad am Ring für die Zukunft zu erhalten.

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Tag 120: G1-G2 Bursts

Die sechs Stunden Einheit am Sonntag mit der Arbeitsbelastung und der Rückfahrt am Montag haben doch mehr Körner gekostet als ich vermutet hätte. Gestern war ich mit 23% nicht nur gar nicht regeneriert, sondern auch dauerhaft müde.

Der Ruhetag war ungeplant aber unumgänglich, kurzfristig habe ich die Woche umstrukturiert und etwas an den Umfängen rausgenommen ohne die Intensität zu reduzieren. Viel mehr war gestern nicht möglich. Ich lag bereits um 20 Uhr im Bett.

Kein Wunder, dass ich heute um 4 Uhr wach war. Aber um kurz vor sieben Uhr gab es noch einen Powernap. Mit 92% war ich physisch wieder ausgeruht, die Muskulatur war semi gut drauf. Mit dem böigen Wind und Nieselregen war ich alles andere als topmotiviert für das Training aber ich habe Ziele und vom Nichtstun wird man nicht besser,

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Daniels Umgang mit der Corona Pandemie

Das öffentliche Leben ist weitestgehend eingeschränkt, fast alle Sportveranstaltungen sind abgesagt oder drohen ab gesagt zu werden. Es herrscht ein Ausnahmezustand mit tief erschütternden und traumatisierenden Konsequenzen.

Die Corona Pandemie ist eine moderne Naturkatastrophe und bedarf als solche auch entsprechende Gegenmaßnahmen zur Psychohygiene, um die Auswirkungen – egal ob im gesundheitlichen/medizinischen Bereichen oder durch ein wirtschaftliche Katastrophe oder auch durch eine Retraumatisierung – auf das eigene Leben zu reflektieren und sich zu stabilisieren. Vor diesem Hintergrund lassen sich auch verschiedene Reaktionen erklären, warum Menschen jetzt das Fehlverhalten anderer in den Vordergrund rücken, ihren Weg als den einzigen richtigen sehen, auf einmal alle sportlichen Ziele über den Haufen werfen oder auch das Gegenteil und alle Maßnahmen ignorieren, weiterhin keine Abstände halten und so tun als wäre alles nicht so schlimm.

Aber es ist schlimm. Das belegen die Zahlen. Aber eine solidarische Gemeinschaft sollte sich auch solidarisch mit denen zeigen, die selbst die Regeln aus (für uns vielleicht nicht nachvollziehbaren) Gründen brechen. Fraglich ist, ob die Wut oder Aufregung, das Beobachten der Anderen etc. für einen selbst zielführend ist. Immerhin ist die Lage bei Verkehrsdelikten anders oder schon mal die Polizei wegen einem Raser gerufen? Jede Seite trägt ihr Päckchen, glücklicherweise scheinen die Maßnahmen überwiegend zu greifen, was zu weltweit sinkenden Zahlen führt.

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Night on Bike 2020 verschoben

Sven Schreiber (Hammerevents) hat sich heute morgen im Coffee & Chainrings über die Night on Bike 2020 geäußert und eine Verschiebung angekündigt. Die Night on Bike sei behördlich nicht verboten worden aber es fehle an Sicherheit, so Sven Schreiber als Argumentation für die Verschiebung.

Knapp sechs Wochen vor der Night on Bike 2020 weiß Sven Schreiber immer noch nicht, wie sie die Politik und das Ordnungsamt der Stadt, der Region und des Landes zu seiner Veranstaltung positionieren. Die Zeit wird langsam knapp, um die Veranstaltung zu realisieren und die Gefahr eines kurzfristigen Verbots immer gegeben.

Aus diesem Grund wird die Night on Bike 2020 verschoben. Bereits bezahlte Startgelder werden in Form von Gutscheinen für die Teilnahme an der verschobenen Veranstaltung oder für die Night on Bike 2021 zurückgegeben. Im Zweifel sind die Gutscheine nach 2021 sogar an andere Teams übertragbar.

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Tag 118: Bad legs day

Huch, hat da jemand gestern gut trainiert? Fragten meine Beine heute morgen und beantworteten sich die Frage selbst. Selten hatte ich schwerere Beine (außer vielleicht unmittelbar nach Wettkämpfen), so dass die geplanten drei Stunden Grundlage heute in einem Reggie RIde endeten.

Auch der Kopf war müde, vielleicht auch wegen der kurzen Nacht auf der Arbeit. Und auch wenn der Whoop mir eine gute Regeneration bescheinigte, war heute eben nur bedingt Training möglich. Das Wetter habe ich genossen und das beste aus der Situation gemacht, Mit 161 Watt habe ich gerade so 55% meiner FTP anrufen können. Immerhin, es gab schon schlechtere Reggi Rides und kürzere. Mit 2:30h war die Einheit von der Länge her defintiv gut.

Die schweren Beine habe ich dann bei Jarmo behandeln lassen, jetzt gibts noch die Massage Pistole und die Hoffnung, dass morgen die Welt wieder anders aussieht. Spätestens Mittwoch bin ich wieder fit 😀

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Tag 117: Restart the engine

Was für ein Tag. Ich hab mich bereits seit Mitte der Woche auf das Training gefreut, weil es herausfordernd werden sollte. Am Ende war es sogar weit aus mehr als die Sweetspot Challenge, die geplant war.

6h Training, davon 1:20h Sweetspot nach 4,5 Stunden war geplant mit einer Fahrzeit von 6:10h und 310TSS. Um es vorweg zu nehmen, am Ende hatte ich 5:55h auf dem Tacho 1:25h Sweetspot und 298TSS. Yeah! Länger als der Trainer. Und das soll was heißen, wenn dich der Fünftplatzierte des Race around Austrias trainiert.

Aber heute zählt nicht nur die Leistung. Auch das Gefühl. Zu keiner Zeit irgendwie einen Hänger gehabt, trotz Kettenriss im Sweetspot Intervall nach über 4,5h Training das Ding beendet. Und dazu vorher nicht nur flach Kilometer gemacht, sondern vier Anstiege der Sophienhöhe erklommen. Und das alles als bike2work.

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Tag 116: Tief durchatmen

Die Ruhewoche neigt sich dem Ende entgegen und ich fühle mich frisch, ausgeruht und für neue Ziele bereit. Morgen gehts bereits los mit einer Challenge der ganz besonderen Art, dafür nutzte ich den heutigen Tag noch einmal zum chillen richtig aus.

In der Ruhwoche habe ist meine CTL von 101 auf 94 abgesunken, ein vertretbarer Verlust. Meine Form /TSB) beträgt +16, während ich in der letzten Woche mit -36 gut erschöpft war. Alles Anzeichen dafür, dass morgen meine Challenge hart aber machbar wird.

Ganz untätig war ich heute auch nicht. Knapp 90min investierte ich in dehnen, Blackroll, Stabi und Krafttraining in der Mittagszeit. Ein kleines Workout, bevor ich den Nachmittag dann in Ruhe verbrachte.

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Tag 115: Super Kompensation ❤️

Eine Ruhewoche dient der Regeneration und der Anpassung. Wenn der Trainingsreiz zuvor gut gesetzt war ist mit der Ruhewoche eine Leistungssteigerung möglich. Nicht immer ist diese auch auf Anhieb meßbar, da der neue Trainingsreiz gesteuert und durch die Leistungsbereiche begrenzt wird. Aber meistens ist dies fühlbar.

Heute war beides: Fühl- und messbar. Bevor am Sonntag der nächste Trainingsblock startet, gab es heute die letzte Einheit auf dem Rad in der Ruhephase. Zweieinhalb Stunden Grundlage standen auf dem Plan, gefahren bin ich zwei Stunden Fahrtspiel. Die Beine waren heute so frisch, dass ich eher am TSS als an der Trainingszeit orientiert habe und die geplanten 105TSS hatte ich bereits nach 90min im Sack. Läuft eben.

Insbesondere in den knackigen kurzen Rampen am Wingertsberg in Wassenberg habe ich einen neuen Punch gespührt. Da wo normalerweise der Ofen schnell leer brennt hatte ich auf den letzten Metern noch Kraft und Ausdauer für einen Wiegetritt Sprint. Auch in der Ebene und während der Hin- und Rückfahrt fühlte sich das gesamte Setup perfekt an.

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Tag 113: Ruhewoche

Nach zwei ganz freien Tagen, die für den Kopf auch notwendig waren, melde ich mich mit meinem Trainingstagebuch zurück. Bereits seit gestern habe ich meine neue Saisonplanung fertig, kleinere Details müssen noch auf der chronologischen Zeitachse sortiert werden, außerdem warte ich noch auf die Zu- oder Absagen meiner Racing Highlights Night on Bike und Rad am Ring 2020.

Gestern und heute habe ich mit kurzen Reggie Rides die Beine etwas aktiviert aber bis Sonntag bleiben Umfänge und Intensitäten unten, um nach dem intensiven Blog die nötige Frische für die nächsten Projekte zu erlangen.

Meine neuen Projekte werde ich Anfang Mai vorstellen bis dahin hoffe ich, dass die Zukunft des Rennbetriebs im Mountainbike Zirkus bis September geklärt ist. Und wenn nicht, dann kann ich weiter an meiner neuen Kernkompetenz arbeiten: Flexible Planung und Vorbereitung.

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