Natürlich habe ich mir im Vorfeld meines Wiedereinstiegs überlegt, was eine guter Start ins Training ist. Moderat sollte er ausfallen aber trotzdem brannte sich das Ziel Sonntags 4h Training schnell fest.

Die Ungeduld sprach aus mir. Die erste echte Trainingswoche war trotz moderater Belastung psychisch anstrengend und verlangte auch physisch viel ab. ich habe zwar weniger als Normalleistung gebracht aber eben auch einen unberechenbaren Virus in mir.

Fünf Trainingseinheiten in sechs Tagen waren ein super Start, auch wenn ich Leistung und Umfang nicht wie gewohnt umsetzen kann. Anstatt also mit Druck und Brechstange dem inneren Wunsch nach einer langen Trainingseinheit nachzugehen, fuhr auch am Sonntag 2,5h und hatte dafür umso mehr Spaß.

Danke auch an dieser Stelle an Natascha, die mir im Wiedereinstieg sowohl als Freundin wie auch Mentaltrainerin zur Seite steht und mir gerade hilft geduldig zu sein.

Erkenntnis des Tages

Aller Anfang ist schwer: 50km, 2,5h und 500hm klingen jetzt nicht nach einer Herausforderung und trotzdem fühlte sich das Training entlang der Inge in die Eifel so an. Meine Beine haben noch nicht die Kraft, um mehr zu leisten gleichzeitig ist die Ermüdung aber nicht richtig vorhanden. Ein merkwürdiges Gefühl im Sattel aber die Trails entlang des Blausteinsee oder entlang der Index zauberten mir ein Lächeln ins Gesicht. Die Berge in der Eifel machten auch ohne Form Spaß und die Laufenburg ist immer eine Reise wert.

Die alte Eisenbahnbrücke an der Inde in Weisweiler ist ein Highlight. Der Trail unterhalb der Brücke erinnert mich irgendwie an Kanada ohne jemals in Kanada gewesen zu sein. Brücken und Burgen sind nicht nur visuelle Reize, sondern auch gelungene Metaphern zum Formaufbau.

Frage des Tages

Wieviel Geduld muss ich aufbringen?