Aller Anfang ist schwer und nach der Corona Krise ist der Aufbau besonders schwierig. Die erste echte Trainingswoche seit Anfang Februar neigt sich dem Ende entgegen. Einheit vier und fünf sind im Kasten und mein Körper reagiert erstmals positiv auf die Reize.

Gestern habe ich die ersten Berge in Angriff genommen und ich hab es genossen, auch wenn die Pace ziemlich marode war. Nichtsdestotrotz habe ich bergauf Flow Momente gehabt, wo ich wie von selbst gefahren bin. Zeitgleich hatte ich Momente, in denen ich mit mir und der Form stark kämpfen musste.

Heute war wieder flaches G1 Training angesagt und die erste Stunde war der absolute Horror. Träge, schwach und extrem umkomfortabel habe ich mich gefühlt. Es fühlte sich alles außerhalb der Komfortzone an. Erst im letzten Drittel begann der Körper den Reiz zu verarbeiten, der Puls sank und die Leistung ging hoch. Es fühlte sich direkt viel besser an. Ich bin gespannt, wie ich die Woche morgen beenden werde.

Erkenntnis des Tages

Geduld haben wir Ausdauersportler grundsätzlich zu wenig. Aber ich merke, wie es langsam aber stetig besser wird. Jedes Training steigert mich um 1% ist gar nicht so verkehrt. Aber ich muss geduldig blieben und darf nicht zu viel zu schnell wollen.

Frage des Tages

Bekomme ich mein linkes Bein wieder hin? Die lange Pause hat insbesondere mein Sitzgefühl stark verändert und ich habe das Gefühl, dass mein linkes Bein nicht mehr aktiv genug Mittritt.