Nachdem ich in der letzten Woche zurückgeworfen wurde, haben wir im Mentaltraining nachjustiert. Meine Formkrise ist zwar krankheitsbedingt aber viele Probleme im Wiedereinstieg ins Training kennt Natascha auch aus anderen Bereichen bei mir. Insofern sind wir zurück gegangen vom Ergebnis zum Prozess und haben Konstanz als erstes Ziel in der Trainingssteuerung ausgewählt.

Gleichzeitig lösen wir die Blockade aus Leistungsunvermögen, Demotivation und Erwartung. Ich will zu schnell zu viel, verliere dann die Geduld und darüber den Fokus und schon hänge ich in der nächsten negativen Spirale. Nichtsdestotrotz darf ich die Corona Infektion nicht außer acht lassen.

Immerhin habe ich gestern wieder gut zurück ins Training gefunden. Auf dem Wahoo Kickr MTB Trainer habe ich die Tour of Watopia Stage 5 absolviert und mich ziemlich stark gefühlt, nachdem mir letzte Woche kein Training in meinen Leistungsbereichen möglich war. Heute habe ich dann eine lockere G1 Runde zu Natascha ins Krankenhaus nachgelegt und mich dabei sehr wohl gefühlt, obwohl der Puls nach wie vor viel zu hoch für ein Grundlagentraining ist.

Erkenntnis des Tages

Es läuft wieder runder. Während letzte Woche sowohl die Leistung zu wünschen übrig ließ, als auch mein Körper sich sehr erschöpft anfühlte und im Training sich Immer wieder meine Hüftproblematik bemerkbar machte, konnte ich diese Woche schmerzfrei trainieren. Das Becken war kaum präsent, die Leistung solide und die Erschöpfung nicht vorhanden. So kann es weitergehen. Wichtig ist, dass ich jetzt über meine Zielsetzung Konstanz zurück ins Training finde und langsam aber sicher die Saison 2022 annehme.

Frage des Tages

Werde ich mit dem dranbleiben Journal langfristig glücklich?