Hinter uns liegen wahrlich schlechte Zeiten. Corona Infektion, Familienquarantäne, anhaltende Folgeprobleme und in letzter Konsequenz auch zwei Trainerwechsel. Nach wie vor können wir keine sportliche Stabilität liefern, werden immer wieder durch innere oder äußere Einflüsse zurückgeworfen. Aber wir laufen nicht davon. Wir sind leider wieder da.

Sportlich begann es insbesondere für Natascha gerade wieder zu laufen, als das unvermeidliche geschah. Mein K1 infizierte sich mit Corona und sowohl Natascha, Nataschas K3 und ich steckten uns an. Während die Kinder völlig symptomfrei blieben, hat es Natascha für 2 Tage und mich für fast 4 Tage umgehauen. Fieber, Kopfschmerzen, was erzähle ich euch. Ihr kennt es aus den Medien.

Anders als nach einer Grippe oder meinem Tubenkatarrah konnte ich aber nicht unmittelbar wieder ins Training einsteigen. Eine extreme Erschöpfung sorgte dafür, dass selbst ein Training über eine Stunde mehrtägige Regeneration erforderte. Mein Whoop zeigte am Tag der Infektion erstmals eine Regeneration von nur 1% an, obwohl ich mit acht Stunden Schlaf sogar normal lang geschlafen hatte. Mein Ruhepuls ist noch immer auf über 50 und bei moderaten Training über 150.

Nataschas gesundheitliche Probleme haben sich ebenfalls verstärkt, was eine zusätzliche Belastung für uns alle darstellt. Und trotzdem sind wir wieder da und laufen nicht davon. Befindlichkeitorientierte Berichterstattung heißt auch die dunkle Seite zu zeigen, es ist nicht immer alles bling bling. Und auch wenn die Zeit vorhanden ist, sind epische Trainings trotzdem nicht immer möglich.

Die Welt in Schieflage

Neben den Problemen im kleinen Kreis sorgt aber auch die Lage der Welt für Unruhe, Frustration und Motivationsprobleme. Der Russland Krieg gegen die Ukraine, zwei Jahre Corona Maßnahmen, eine instabile Situation auf der Welt haben einen größeren Einfluss auf das emotionale Wohlbefinden, als das es gerade zum Thema gemacht wird.

Wir nehmen euch jetzt mit.Offen und schonungslos ehrlich. Die sportlichen Ziele bleiben die gleichen, der Anspruch wird zurückgeschraubt. Dabei sein ist alles in diesem Jahr. Wenn uns die Quarantäne eines gezeigt hat, dann: Das Beste was dir morgens passieren kann: Du wachst auf und bist gesund. Mach etwas aus dem Rest.


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