Kilometer und Spenden Sammeln für Burundi

Während viele Menschen gerade mit sich selbst und der Corona Pandemie beschäftigt sind, möchten wir heute das Projekt von Luca (16) und Jan (15) aus der Eifel vorstellen, denn die beiden Schüler haben etwas ausgeheckt und schauen in dieser Krise weit über den Tellerrand und sammeln Spenden für ein Schulprojekt in Burundi.

Jan und Luca haben bereits mehrfach an der Fairplay Tour teilgenommen, eine Kooperation von 40 Schulen aus der Großregion Eifel und dem EuroSportPool, die gemeinsam mit dem Landessportbund Rheinland-Pfalz und der Europäischen Akademie des rheinland-pfälzischen Sports ausgerichtet wird. Seit 22 Jahren aber in diesem Jahr aufgrund der Corona Pandemie leider nicht.  

Aus diesem Grund und weil die Spendenbereitschaft für die Welthungerhilfe in Deutschland aufgrund der Pandemie stark abgenommen hat, möchten Jan und Luca ihre Leidenschaft zur Passion machen und ihre Trainingskilometer für einen „Lebenslauf“ nutzen und suchen Paten und Sponsoren, die ihnen pro Kilometer ein „Honorar“ entrichten, dass dann über die Fairplay Tour in den Schulausbau in Burundi fließt, um das Projekt aus 2019 zu vervollständigen.

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Virtuelle Rad-Bundesliga startet auf Zwift

Der BDR (Bund Deutscher Radfahrer) als Dachverband für lizensierten Radsport in Deutschland reagiert auf die Corona Krise mit ihren zahlreichen Rennabsagen mit der Einführung der „GCA Liga powered bei Müller – Die lila Logistik“, der virtuellen Rad-Bundesliga.

Anders als die reguläre Müller – Die lila Logistik Rad-Bundesliga, bei der nur die zu Saisonbeginn angemeldeten Teams starten können, ist die Teilnahme an der GCA Liga powered bei Müller – Die lila Logistik für alle Radsportler/innen – mit und ohne – Radsportlizenz möglich. Allerdings werden nur Radsportler/innen mit gültiger Lizenz des BDR in der Gesamtwertung geführt. Nicht lizensierte Radsportler/innen werden genauso wie Fahrer/innen anderer Nationen in der Tageswertung gewertet.

Die virtuelle Rad-Bundesliga startet heute und umfasst vorerst mit fünf Wertungsrennen auf der Onlineplattform Zwift. Geplant sind weitere Termine am 25. April sowie am 2., 9. und 13. Mai. Gut möglich, dass die Kooperation mit der German Cycling Academy (GCA) anhält und die Serie um weitere Rennen verlängert wird, da höchstwahrscheinlich weitere Straßenrennen bis Ende August ausfallen werden.

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British Cycling sperrt Radsportler wegen Cheatens

Die Überschrift klingt nach einem schwerwiegenden Vergehen des britischen E-Sport Cycling Meisters Cam Jeffers, denn neben der Aberkennung des Meistertitels wurde der Sportler von British Cycling zu einer Geldstrafe von 250GBP verdonnert und sechs Monate gesperrt. Auch outdoor!

Bereits in meinem Artikel am Donnerstag deutete ich an, dass das Thema Zwift und UCI heikel werden kann, wenn ein Unternehmen quasi für die Technik eines Verbandes steht. Und gestern Abend veröffentlichte British Cycling direkt die erste aufsehenerregende Sperre.

Was war passiert? Cam Jeffers betrog nämlich gar nicht während der britischen Meisterschaft, die sogar im britischen Fernsehen live übertragen wurde. Sondern er cheatet sich vor der Meisterschaft zum Tron Bike, einem im Zwift schneller fahrenden Rad. Normal muss das Tron Bike durch das Erreichen von 50.000hm freigeschaltet werden.

Wie DC Rainmaker recherchierte haben andere, auserwählte Pro-Sportler bei Zwift das Tron Bike auch ohne das Erreichen der 50.000hm geschenkt bekommen. Zwar verschenke Zwift das Tron Bike heute nicht mehr, allerdings schien diese Maßnahme wohl für die Verbreitung und Anreiz das Tron Bike zu erhalten sinnvoll.

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