Radwoche für Grundschüler in Geilenkirchen

In der vergangenen Woche haben wir als Verein gemeinsam mit Dreambig und in Kooperation mit dem Kreissportbund Heinsberg, dem kommunalen Integrationszentrum Heinsberg und der Stadt Geilenkirchen eine Fahrradwoche für GrundschülerInnen erfolgreich durchgeführt und mehr als 30 Kinder für das Fahrrad fahren nachhaltig begeistert.

Gemeinsam mit Robin Pesch von DreamBig leitete Daniel in den Herbstferien eine Fahrradwoche in der OGS Geilenkirchen mit dem Ziel die ViertklässlerInnen Sicherheit beim Fahrrad fahren zu trainieren und erste Erfahrungen im Straßenverkehr zu sammeln und ein theoretisches Wissen aufzubauen.

In fünf Einheiten wurde abwechslungsreich und mit viel Spaß das Fahrrad fahren trainiert; ein Slalom Parcours für das richtige Fahren von Kurven, Balance Übungen, Bremsübungen und Kombinationen aus allen drei Bereichen standen im Fokus, gepaart mit kurzen realpraktischen Erfahrungen im Straßenverkehr.

Das Feedback der Kinder war überwältigend und alle waren sich einig, dass sie jetzt noch mehr Spaß am Fahrrad fahren haben. Das hat uns Anleiter und unsere Kooperationspartner natürlich sehr gefreut.

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Unboxing Pure Cycles Urban Commuter Bike

Mit dem Unboxing des neuen Pure Cycles Commuter Bike möchte ich euch, während ich in der #Offseason neue Kraft für die Saison 2018 tanke, mein erstes Projekt für das neue Jahr vorstellen: Mehr Fahrrad im Alltag!
Lange habe ich mir überlegt, wie man am besten auf den sich immer weiter zuspitzenden Konflikt zwischen Autofahrer und Fahrradfahrern reagieren kann. Viel wurde bereits geschrieben, sowohl über motorisierte Gewalt als auch über die umweltpolitischen Auswirkungen des Autos auf unsere Welt.

Ich möchte einen anderen Weg gehen. Mit dem Pure Cycles Urban Commuter möchte ich mehr Zeit im Alltag auf dem Fahrrad verbringen und das Auto dort stehen lassen, wo ich es nur aus Bequemlichkeit nutze. Und damit schließt sich der Kreis zu Walter Fisch und Pure Cycles.

„Tue Gutes und rede darüber.“ (Walter Fisch)

Pure Cycles fertigt aus liebe gemachte Stahlrahmen mit dem Ziel mehr Menschen zum Fahrrad fahren zu bewegen. Mit meinem Projekt möchte ich einen kleinen Beitrag für die Umwelt leisten; etwas Gutes tun und darüber reden.
In den kommenden Wochen werde ich euch mehr über mein Projekt, die Firma Pure Cycles und das Urban Commuter Bike erzählen. Für mich wird dieses Projekt völliges Neuland sein, waren Fahrräder in den vergangenen 11 Jahren für mich ausschließlich Sportgeräte.

Unbxing Pure Cycles Urban Commuter


Das Urban Commuter Bike von Pure Cycles ist kein klassisches Stadtrad, sondern viel mehr ein Hybrid. Es soll schnell sein, gleichzeitig Spaß machen und den Anforderungen in der Stadt gerecht werden. Aber das wichtigste: Der Urban Computer will gefahren werden!

Der einfach Antrieb sorgt für wenig Wartungsarbeit, mechanische Scheibenbremsen für bessere Bremsleistung in der Stadt, die schmalen WTB Slicks bringen das Rad schnell auf Geschwindigkeit und die schmale 25.4mm Sattelstütze bringt ausreichenden Komfort.
Mit diesem Rad macht es einfach Spaß einkaufen zu fahren. Für 449€ bekommt man eine Menge Bike fürs Geld, darüberhinaus eine lebenslange Garantie auf den Rahmen und eine einjährige Garantie auf Verschleißteile.

Pure Cycling Urban Commuter Bike Specs

Rahmen: Pure Cycles Cromo Urban
Gabel: Pure Cycles 1-1/8” Cromo Urban
Steuersatz: 1-1/8” Threadless
Kurbel: Alloy 3pc Arms, 42t Chainring w/ Dual Guard
Innenlager: Square Taper Sealed Cartridge
Pedalen: 9/16” Low Profile Urban
Schaltwerk: SRAM A1
Kasette: SRAM PG-820-A1 11-32
Kette: KMC X8.93
Lenker: Pure Cycles Urban Arc
Vorbau: Pure Cycles Alloy
Griffe: Pure Cycles Urban
Schaltung: SRAM X4
Sattel: WTB Comfort V
Sattelstütze: Alloy Micro-Adjust – 25.4 x 350mmSeat
Sattelklemme: Alloy 28.6mm
Laufräder: Pure Cycles 25mm-Deep Alloy 32-Hole Rims, Stainless Steel Spokes, Alloy Front Hub, Alloy Cassette Rear Hub
Reifen: WTB Slick Comp 700 x 32C
Bremsen: Tektro M280 Mechanical Disc
Bremsgriffe: Tektro 289A
Gewicht: ca. 13,5kg
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Blogger Relation Kodex
Das Pure Cycles Urban Commuter Bike wurde uns über eine Agentur kostenfrei zur Verfügung gestellt. Weder Pure Cycles noch andere haben Einfluss auf das Mobilitäts Projekt 2018.

Stop. Die Straßen gehören auch uns!

Der Radsport beklagt drei namhafte Todesfälle in den letzten Wochen. Im April verstarb der italienische Radprofi Michele Scarponi, nachdem er bei einer Trainingsfahrt von einem Kleintransporter überfahren worden war. In dieser Woche endeten die Unfälle von Triathletin Julia Viellehner und des Motorrad-Stars Nicky Hayden ebenfalls tödlich. Die junge Deutsche und der frühere MotoGP-Weltmeister aus den USA starben innerhalb weniger Stunden im gleichen Krankenhaus in Cesena, nachdem sie im Straßenverkehr mit Autos bzw. LKW kollidiert waren.
Gefühlt häufen sich Vorfälle dieser Art. Vor wenigen Wochen twitterte Tour de France Sieger Christopher Froome ein Foto seines zerstörten Rennrades, ein ungeduldiger Autofahrer hatte ihn absichtlich angefahren.
Markus Frau kam bei einem Unfall mit kleineren Verletzungen davon, als eine Autofahrerin dachte, sie könnte noch schnell abbiegen und K. entlang der Vorfahrtstraße auf einem Radweg mit dem Auto kollidierte.
Auf den Weg in die Ardennen, der epischen Rennrad Ausfahrt unseres Teams im April, hatten wir ebenfalls mehr Glück als Verstand, als in einer Abfahrt bei 50-60 km/h ein Auto auf die Vorfahrtsstraße abbog und uns übersehen hatte.
Viel schlimmer war der Autofahrer, der uns in der Eifel nicht nur extrem knapp überholte, sondern auch versuchte zu schneiden, hupte und uns verbal angriff. Überhaupt habe ich das Gefühl, dass das Auto als Waffe immer häufiger zum Einsatz kommt und Unfälle mit Radfahrern absichtlich in Kauf genommen werden.

Das Auto als Waffe

Gepolstert in einer Tonne aus Blech kann einem nicht viel passieren, wenn man einen Radfahrer mit 10, 20 oder 30 cm Abstand überholt. Und wenn der Gegenverkehr doch schneller als erwartet ist, dann nimmt man dem Radfahrer eben weitere 10 cm weg. Kommt es zur Kollision, hat man ja auf der Radfahrer Seite nichts zu befürchten. Vielleicht ein Kratzer im Außenspiegel.
Außerdem hat der Radfahrer sowieso nichts auf der Straße verloren. Was macht der Idiot da überhaupt?
Gefühlt hupt mich jedes vierte Auto im Training an, um mir mehr oder weniger aggressiv mitzuteilen, ich solle gefälligst den Weg an der Straßenseite benutzen. Dass dieser in vielen Fällen kein benutzungspflichtiger Radweg oder in einem dermaßen miserablen Zustand ist, spielt bei diesen Leuten sowieso keine Rolle.
Und wenn man dann auf dem Radweg ist, nimmt das Auto einem eben von der Seite die Vorfahrt, weil es eben nicht vor der weißen Linie das Tempo reduziert und in den Radweg guckt, sondern nur die Straße im Blick hat. Den Autofahrer auf sein Fehlverhalten angesprochen muss man sich noch rechtfertigen, warum man denn auch so rast. Klar ne?

Autofahrer unter sich

Einig sind sich Autofahrer generell unter sich. Ist dein Licht defekt, bekommst du von jedem zweiten Autofahrer ein freundliches Signal. An Engstellen bedankt man sich artig fürs Warten und überholt wird nur, wenn Platz ist.
Sicherlich gibt es hier auch Ausnahmen, die meine Eindrücke nicht bestätigen. Aber meiner Erfahrung nach verhält sich die Mehrheit miteinander solidarisch.

Radfahrer sind keine Feinde

Während zum Beispiel Trecker im Straßenverkehr auch nicht gerne gesehen werden, weil sie auch aufhalten, sind sie aufgrund der Größe (und Stärke) akzeptiert. Dagegen kommt man mit seiner Blechtrommel nicht an ohne die eigene Sicherheit zu gefährden.
Der hilflose Radfahrer auf seinem 10 kg Plastikrad dagegen soll zusehen, wie er ausweichen kann. Warum bloß?
Warum ist es so schwer die Straßen zu teilen? Rücksicht auf das schwächste Glied der Kette zu nehmen? Warum nicht dem Radfahrer per se einen guten Grund unterstellen, warum er auf der Straße und nicht auf dem Weg daneben fährt?
Der Radfahrer wird sich bestimmt nicht freiwillig den aggressiven Autofahrern aussetzen, wäre der Weg neben der Straße eine brauchbare Alternative.
Und natürlich gibt es auch unter Radfahrern, das Pendant zu den Rasern auf der Straße, die auf nichts und niemanden Rücksicht nehmen. Aber wie bei den Autofahrern sprechen wir hier von einer Minderheit, die nicht als Grundlage für eine feindselige Haltung gegenüber Radfahrern herhalten sollte.
Liebe Autofahrer, nehmt euch die folgenden Sätze von Michael Gogl zu Herzen. Nehmt eure Brille ab und schaut unter die Kleidung der Radsportler. Wir sind in erster Linie Menschen wie ihr nur ohne Panzerung drumherum.
Wir sind auch auf dem Weg zur Arbeit oder gehen unserer Freizeitbeschäftigung nach so wie ihr gerade ins Schwimmbad, Kino oder sonst wohin unterwegs seid. Lasst uns die Straße teilen und aufeinander Acht geben.

Hinter jedem Fahrradfahrer steckt ein Mensch, ein Sohn, eine Tochter, eventuell Familienvater oder Mutter.

Der junge österreichische Trek Segafredo-Profi Michael Gogl meldete sich über Facebook mit einer bewegenden Botschaft an seine Fans.

Tag für Tag setzen sich meine Kollegen und ich aufs Fahrrad, um unsere sportlichen Ziele zu verfolgen und wahr werden zu lassen.
Ich wende mich heute mit einer persönlichen Bitte an euch. Es kann so nicht weitergehen. Wir Sportler sehen uns immer mehr Gefahr und Aggression im Straßenverkehr ausgesetzt. Brenzlige Situationen sind genauso auf meiner Tagesagenda, wie die unzähligen Kilometer die ich auf den öffentlichen Straßen abspulen muss, kann, darf. Es sterben täglich Leute auf den Straßen und es werden immer mehr Profisportler verletzt oder getötet.
Hinter jedem Fahrradfahrer steckt ein Mensch, ein Sohn, eine Tochter, eventuell Familienvater oder Mutter. Würden Sie Ihre eigenen Kinder mit völlig überhöhter Geschwindigkeit und 50 cm Seitenabstand überholen? Ich kenne die Antwort.
Die paar Sekunden die man verliert, wenn man hinter einer Gruppe Radfahrer bleibt und erst überholt, wenn genug Sicht vorhanden ist, können Leben retten.
Ich trainiere fast schon täglich mit Tagfahrlicht, aber meine Angst wird immer größer. Täglich höre ich viel zu schnelle Autos heranrasen und täglich überholen mich Sattelschlepper viel zu knapp. Ich trainiere großteils auf Nebenstraßen mit wenig Verkehr, um mich nicht zu gefährden.
Bitte respektiert Fahrradfahrer, Sportler, Menschen auf den Straßen und denkt dran, mit eurem Handeln könnt ihr nicht nur ein Leben nehmen, sondern euer eigenes Leben ebenso zerstören!
Oft sind es nur ein paar Sekunden Geduld, die wirklich jeder aufbringen kann, die ein Menschenleben beschützen können. (Michael Gogl)

Müssen wir jetzt alle Angst haben?

Die Zahl der Unfälle mit Radfahrern scheint zu steigen, auch wenn die generellen Unfallzahlen rückläufig sind. Facebook Gruppen sind voll von negativ Beispielen, wie Autofahrer im Straßenverkehr Radfahrer diskriminieren und – das muss man einfach so sagen – ihr Auto als Waffe benutzen. Wer sich die Kommentare zu Michael Gogls Beitrag durchlesen möchte, kann mein Gefühl der erhöhten Gewaltbereitschaft gegenüber Radfahrern vielleicht nachvollziehen.
Wir Fahrradfahrer aller Koleur haben offensichtlich kein gutes Standing im Straßenverkehr.
Ich muss gestehen, dass ich mir auch immer häufiger die Frage stelle, welchen Weg ich jetzt nehmen soll. Und mir ein langer Trainingstag auf der Straße physisch wenig anstrengend ist als die nervliche Belastung. Und ja, ich habe auch mehr Angst.
Hätte ich keine Angst, würde ich mir selbst Fahrlässigkeit vorwerfen. Die Angst ist mein Schutz im Training, dir mich unterstützt noch umsichtiger, vorsichtiger und vorausschauender zu fahren und noch mehr mitzudenken, wie sich die anderen Verkehrsteilnehmer verhalten.

Miteinander statt gegeneinander

In und um Erkelenz versuche ich während meiner Trainings immer wieder Autos die Möglichkeit zu geben mich angemessen zu überholen, in dem ich per Handzeichen ankündige, wenn ich rechts mehr Platz habe oder in dem ich ihnen bei kurvigen Terrain mitteile, wenn der Gegenverkehr frei ist.
Wenn an einem Hügel LKW hinter mir sind, benutze ich auch kurzfristig den nicht benutzungspflichtigen Radweg. Mir ist bewusst, dass wir uns alle die Straße teilnehmen müssen und unterschiedliche Anliegen haben und unterschiedlich schnell die Straße wieder verlassen wollen.
Ich habe die Hoffnung, dass sich meine Rücksicht und Freundlichkeit im Straßenverkehr auszahlt und ich diese irgendwann zurückerhalte. In dem man mit mir Geduld hat, wenn es gerade keine Möglichkeit zum Überholen gibt. In dem man mir vertraut, dass es für mich gerade keinen besseren Weg gibt als diese Straße und das ich die wartenden Autos schnellstmöglich passieren lassen, wenn es für mich sicher ist.
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Hinweis
Dieser Artikel ist durch eine interne Diskussion mit unserer Fiezenmieze Maren nach den Todesfällen von Julia Viellehner und Nicky Hayden entstanden. Danke Maren für deine berechtigte Kritik an meiner zu emotionalen Reaktion auf die Todesfälle auf unserer Facebook Seite und die Erinnerung an unsere journalistische Sorgfaltspflicht, auch wenn wir „nur Blogger“ sind.
Quellenangabe: Stoppschild von Pixaby.com, Straße von Pixaby.com
, Facebook Posting von Michael Gogl.

Bahnrad Experimente im Sportforum Kaarst

Wau! Was war das gestern für ein Abend. Ich folgte mit Ansgar der Einladung von Maren zum Sportforum Kaarst, um dort auf der Radbahn Fahrrad zu fahren.
Ich möchte gar nicht viel vorweg nehmen, aber nach dem großen Interesse gestern Abend auf Twitter und Facebook möchte ich Ansgars Bericht bereits vorankündigen. Ihr kennt Ansgar, er macht keine halbe Sachen und wird einen ganz besonderen Artikel zu unserem Abend verfassen.
Ich selbst reiste halbwegs demotiviert nach Büttgen (vorher noch nach Neuss, ist nämlich gar nicht das Gleiche und die Olympiastraße gibts in beiden Städten): Treffpunkt um 18:45 Uhr ist für mich eigentlich viel zu spät, das Wetter viel zu nass und nach dem Intervall-Training auch wenig Lust auf noch mehr radfahren irgendwie.
Sportforum Kaarst Radrennbahn

„Daniel, ist das geil!“

Wer allerdings von seinem Teamkollegen derart überschwänglich empfangen wird, der ist direkt Feuer und Flamme. Meine Skepsis war verflogen und nach ruhigen Beginn auf der Bahn hatte ich auch Spaß am experimentieren.
Hinzu kam die insgesamt freundliche Atmosphäre in Büttgen und ein großes Feld von bestimmt 40 Fahrern. Besonders gefreut hat mich, dass ich endlich Maren kennenlernen durfte. Sie hasst zwar laufen aber auf dem Bahnrad ist sie uns meilenweit voraus. 🙂

Alles über das Sportforum Kaarst

Alles über das Sportforum Kaarst, die dortige Holz-Radrennbahn und die Angebote der dortigen Vereine sowie unsere gesamten Impressionen wird euch Ansgar in einem separaten Artikel im Laufe der nächsten 10 Tage präsentieren. Ergebnisse wie gestern Abend müssen erst einmal Sacken, verarbeitet und dann für euch annehmbar zu „Papier“ gebracht werden.
Mein Fazit lautet jedenfalls Coffee & Chainrings kann auch Bahnrad! (Wo ist das Angebot für ein Rad, welcher Powermeter passt?)

11. Internationale Festival des Fahrradfilms

Seit gestern findet das 11. Internationale Festival des Fahrradfilmes in den Herner Flottmann-Hallen statt. Gestern Abend wurde das 11. internationale Festival des Fahrradfilms mit dem Film „Rough Conditions Adventure Film Festival“ eröffnet. Am heutigen Haupttag des Festivals zeigen die Veranstalter nachmittags Spielfilme aus der Fahrrad-Kurierszene. Ab 20:00 Uhr ist das Hauptprogramm zu sehen.
11. internationales Festival des Fahrradfilms
Insgesamt treten 18 Filme aus zehn Ländern an, um die Goldene Kurbel zu gewinnen.
Ein Schwerpunktthema des 11. ICFF widmet sich unter anderem dem Glück. Nur Exoten suchen es auf dem Rücken von Pferden, der moderne Mensch findet es auf dem Fahrrad. Allein das Auto steht ihm beizeiten im Weg.

Für eine fahrrdafreundliche Gesellschaft

Menschen, die für eine bessere, fahrradfreundliche Gesellschaft kämpfen, zeigt der schwedisch-ugandische Dokumentarfilm „Cycologic“. In einer absurden Flut motorisierter Kleintransporter kämpfen Frauen in Kampala um Raum für Radfahrer_innen.
Die schwedischen Filmemacherinnen Emilia Stålhammar, Veronica Pålsson und Elsa Lövdin zeigen eindrucksvoll, dass sich die politischen Inhalte und Haltungen der Menschen zwischen Kampala und großen Teilen der entwickelten Welt nur wenig unterscheiden. Emilia Stålhammar wird auch als Gast beim ICFF auftreten.
Anderer Filme erzählen Geschichten oder machen Kunst. Sie wird zum Beispiel durch Norbert Krauses eigenwilligen Musikfilm „Bicycle Piece for Orchestra – a Tribute to Yoko Ono“ repräsentiert. Außerdem durch eine Reihe kleiner aber feiner Animationsfilme aus Belgien, England und den USA.

Trailer: Internationales Festival des Fahrradfilms

Trailer: A Journey Beyond

A Journey Beyond von Istanbul Teheran in der nächsten Woche auf deine Kinoleinwand! in der nächsten Woche auf deine Kinoleinwand! in der nächsten Woche auf deine Kinoleinwand! Marc Maurer fuhr 5600 kilometers mit dem Fahrrad durch den Kaukasus. Der Trailer verspricht eine sehenswerte Dokumentation aus landschaftlichen Highlights und dem gesellschaftlichen Leben.
Ab kommenden Mittwoch ist A Journey Beyond in ausgewählten Locations zu sehen, wenn der Film nicht in deiner Nähe gezeigt wird, so hast du die Möglichkeit den Film in Kürze zu erwerben.

A Journey Beyond Tour

Mittwoch, 18. Mai in der Nikkifaktur Dresden
Donnerstag, 19. Mai in Münster
Freitag, 20. Mai in der Schicke Muetze Duesseldorf
Samstag, 21. Mai im Abaton Hamburg Cinema
Sonntag, 22. Mai im Z-inema Berlin
Montag, 23. Mai in München

A Journey Beyond Fakten

Rider: Marc Maurer
Bike: Bombtrack Bicycle Co. „Beyond“
Produktion: Marvin Beranek (instagram.com/marvinberanek)
Kamera: Marvin Beranek, Joachim Rosenlund, Erdal Tosun, Eva Glaser
Music: AFMB „A Tribute“

A Journey Beyond – von Istanbul nach Teheran

The word ‘epic’ is often over used, but when it comes from our friend Marc Maurer, who 2014 rode from Cologne to the Caspian Sea and decided rather than to fly home, he’d just turn around and ride back…we had to pay attention. Marc’s journey is fully justified as ‘epic’ he left mid of may headed for Istanbul, Turkey and the Caucasus Mountains.
His journey will total 4000km, passing through culturally rich regions of Turkey, Georgia, Armenia, Azerbaijan and finally Iran. Along the way he will visit many stunning locations across the Caucasus, we simply can not wait to see the photos.
Marc was traveling alone for the most part, but occasionally met up with friends for certain stretches of the journey. His daily companion was our ‘Beyond’, a bike built for adventure.
The Beyond is designed to be capable for virtually any adventure you have in mind. On road or off it, the Beyond uses a geometry that ensures a stable and solid feeling no matter how loaded the bike is. Marc was carrying everything he needed with him thanks to a set of bike bags and rear pannier bags. In addition to the luggage, Marc made a few other adjustments to the bike for his trip, with a TT bar, dyno hub and his trusty Flite saddle. Quelle: Vimeo

Fußball meets Fahrrad

Passend zum Start der Fußball Bundesliga möchte ich euch eine Sportart vorstellen, die eure Fußball mit der Radsport Liebe vereint: Cycle Ball (Radball). Auf dem Fahrrad (sitzend) Fußball spielen klingt verrückt? Ist es nicht, es schaut viel mehr nach sehr viel Spaß aus.

Cycle Ball spielt man entweder – wie gesehen – zwei gegen zwei oder fünf gegen fünf auf der Größe eines Handballfelds. Draußen spielt man auf einem halben Fußballfeld sogar sechs gegen sechs. Der Ball erreicht dabei Geschwindigkeiten von 70-90kmh.
Also: Wer weiß, wo man Radball in NRW spielen kann und hat Lust das im Winter auszuprobieren? Und allen anderen Wünsche ich ein schönes Wochenende mit zahlreichen Sport Highlights, wie dem Start der Vuelta a Espana 2014, dem MTB XCO World Cup in Meribel und der Fußball Bundesliga.

38. Tenholter Volksradfahren

Am ersten August Wochenende findet alljährlich die traditionelle Kirmes in Erkelenz Tenholt statt. Neben der Beachparty mit Livemusik im Festzelt am Samstagabend gehört das Volksradfahren, die sportliche Betätigung am Sonntag morgen, zum Kirmes Highlight. Gemütliches Familienradfahren rund um Erkelenz war angesagt und zum Schluss gab es wie immer Medaillen für die zahlreichen Finisher.
10549599_264787963717498_1729247067_nNicht zum 38. aber immerhin zum vierten Mal staubte ich mir eine der begehrten Medaillen ab. 😉