Trainingsrückblick Februar 2021

Back to Business. Mit 51 Stunden hat Daniel das beste Februar Ergebnis seit 2016 erreicht und wieder zurück zur alten Trainingskonstanz gefunden, das Leben im Patchwork als neue Herausforderung nimmt ebenfalls Gestalt an und gemeinsame Sportziele rücken in den Vordergrund.

Bereits im Januar habe ich angekündigt meinen Trainingsrückblick wieder zu forcieren. Mit dem Ultramarsch Herzblatt stand im Februar auch bereits die erste Challenge an, sportlich stand trotzdem der Wechsel vom indoor auf das Mountainbike im Fokus. Weiterhin still ist meine redaktionelle Tätigkeit. Aber das neue MacBook Pro befindet sich bereits in der Zustellung. Auf allen Seiten geht es wieder vorwärts.

Im Trainingsrückblick wird künftig auch Natascha über ihr Training, Wettkampf und das Leben im Patchwork berichten. Als Läuferin setzt sie andere Schwerpunkte, wobei das Interesse an Zwift auf dem Indoorbike und am Mountainbike bereits geweckt ist. Ziel des gemeinsamen Blogs ist es dich mit in unsere sportlichen Entwicklung und auf eine spannende Saison 2021 zu nehmen und gleichzeitig aufzuzeigen, wie ein ambitioniertes Sportlerleben im Patchwork möglich ist.

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Ultramarsch Herzblatt 2021

Während Thomas und Reinhard letztes Jahr bei sommerlichen Temperaturen beim Club La Santa MTB 4 Stage Race auf Lanzarote für Coffee & Chainrings die Saison im Rennmodus eröffnet haben, beginnt in dieser Saison Daniel mit der ersten (virtuellen) Challenge des Jahres: Dem Ultramarsch Herzblatt, einer Paarwanderung über 120km.

Nicht nur die Temperaturen von zum Teil deutlich unter 0 Grad unterschieden sich zum letztjährigen Saisonauftakt bei Thomas und Reinhard, sondern auch die Disziplin. Denn Daniel verzichtete auf das Mountainbike und schnürte stattdessen mit Natascha die Wanderschuhe. Der Ultramarsch Herzblatt ist eine virtuelle Wanderchallenge, Paare hatten vom 12.02-14.02.2021 Zeit gemeinsam 120km zu wandern.

Aufgrund der eisigen Temperaturen änderten Daniel und Natascha kurzfristig ihren Plan, die geforderten 120km (also 60km pro Person) an einem Tag zu wandern und teilten die Kilometer gerecht auf zwei Etappen mit jeweils 30km. Ein ideales Training, sowohl für Daniel als Mountainbiker als auch Natascha als Läuferin. Knapp 12,5h Trainingszeit an zwei Tagen, dazu zwei (sich auf dem Postweg befindende) Finisher Medaillen und eine Menge Spaß.

Was sich zu Beginn leicht anfühlte, sorgte zum Ende dann auch für die nötige Anstrengung, denn die Füße und Beine haben sich am Sonntag Abend dann auch eine Pause verdient.

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Daniel startet erfolgreich ins Jahr 2021

Still ist es im Coffee & Chainrings Blog um Daniels Trainingstagebuch geworden, auch unsere beliebte Serie „Es bleibt alles anders – der BääMTB Podcast“ von Daniel und Tim pausierte, nachdem die beiden im November mit vollen Tatendran gestartet sind. Es bleibt aber alles anders und sowohl Daniels Trainingstagebuch, als auch der BääMTB Podcast kehren als Konstante von Coffee & Chainrings zurück.

In meinem Saisonrückblick habe ich bereits angedeutet, dass sich in meinem privaten Leben viele Sachen verändert haben. Ich bin mit Natascha sehr glücklich und gemeinsam bauen wir nicht nur ein erfolgreiches Team Daniel für die kommenden Jahre auf, sondern beginnen ein neues gemeinsames Leben. Ich weiß, dass sich viele fragen was ist denn mit den Kindern und wie konntest du nur. Ich möchte an dieser Stelle darüber nicht mehr viele Worte verlieren, denn mindestens genauso viele Menschen haben mich in diesem Prozess unterstützt und meinen Mut anerkannt. Die Entscheidung war keinesfalls naiv oder unüberlegt, bei allen Gefühlen habe ich viel zurückgelassen und eine Patchworkfamilie mit 5 Kindern bedeutet auch neue Herausforderungen und Aufgaben, denen ich mich aber gerne stelle.

Dass das Training in den vergangenen Monaten nicht im Fokus stand, ist verständlich und trotzdem habe ich meine Hausaufgaben stets gemacht. Die Überprüfung am Wochenende hat jedenfalls eins deutlich gemacht: Ich bin weiterhin auf dem Weg zum besten Daniel aller Zeiten.

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Erfolg ist kein Glück – Daniels Jahresrückblick 2020

Mit großen Zielen startete Daniel 2020 in die Saison. Das Corona viele Saisonziele zerschlagen hat und ein Umdenken bei der Auswahl der Jahreshighlights stattfinden musste, ging allen so. Es war eine steinige Saison mit vielen Höhen aber auch Tiefen und einer großen Veränderung im privaten Leben im letzten Quartal des Jahres.

Wenn mich jemand am 1. Januar gefragt hätte, wie meine Saison 2020 verlaufen wird, ich hätte wohl völlig ins Leere getippt. 2020 hat bei mir alles verändert und ein Pfad wurde zu einem Weg, sowohl in sportlicher wie privater Hinsicht. Trotz Corona konnte ich persönliche Erfolge feiern, auch wenn die Niederlagen beim Everesting enttäuschend und schmerzhaft waren. Demgegenüber kann ich mich über den Stoneman Arduenna Gold, Trans Hermann, Rurufer Nightride freuen und habe im Training sowohl mental wie sportlich einen großen Schritt nach vorne gemacht.

Mit PMP Coaching habe ich mich auf einen völlig neuen Trainingsimpuls eingelassen und meine persönliche Leistung auf eine Stufe verbessert. Die 300 Watt Marke ist gefallen, das Training abwechslungsreicher und die Ziele größer geworden. Der Austausch mit Torsten Weber und die vielen kleinen Tipps in den Telefonaten sorgten für ein Umdenken Umstellen der Haltung zum Mountainbike Sport. Die Angst vor der Krise ist der Vorfreude gewichen, in der nächsten Krise allen zu beweisen, dass ich es will. An erster Stelle mir selbst.

Auch Natascha Bourguignon (B.active Personaltraining) hat einen bedeutsamen Anteil in diesem Prozess. Das ich heute hier sitze und zufrieden auf ein Jahr zurückblicken kann, dass von Höhen und Tiefen geprägt war aber mich in meiner Persönlichkeitsentwicklung massiv nach vorne gebracht hat.

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Next Level Training durch PMP Coaching

Christian Knees (INEOS Grenadiers) steigt 2021 bei PMP Coaching mit ein und wird sein Know How als jahrelanger Berufsradfahrer bei einem der weltweit führenden Protour Teams in die Trainingsarbeit mit einfließen lassen. Mit seinem eigenen u23 Team fördert er bereits den Radsport Nachwuchs und wird jetzt auch Interessierten Radsporttreibenden bei der Trainingsplanung mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Mit acht Tour de France Teilnahmen, sechs Giro d’Italia Teilnahmen sowie sechs Vuelta Teilnahmen und diversen Einsätzen bei den Eintagesklassikern bringt Christian Knees ergänzend zu Torsten Weber die geballte Wissenspower aus dem Profiradsport mit zu PMP Coaching und konnte bereits in den vergangenen Monaten hinter den Kulissen einige Tipps und Tricks verraten.

Gemeinsam mit Torsten Weber wird Christian Knees PMP Coaching weiter vorantreiben mit dem Ziel einen ganzheitlichen Ansatz aus mentaler Stärke, Ernährung, Stoffwechsel und selbstredend Trainingsplanung und -analyse zu verfolgen.

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RAD AM RING KOMMT 2021 ZURÜCK!

Während das Team langsam aus der Off Season zurück in die Vorbereitung auf die Saison 2021 kommt, erfreute uns die Eventwerkstatt in der vergangenen Woche mit dem zweiten Highlight des Jahres 2021. Nach der Bike Transalp 2021 ist vor Rad am Ring 2021. Die grüne Hölle kommt zurück!

Eines der größten und bekanntesten deutschen 24h Radrennen, das einzige mir bekannte für Mountainbiker und Rennradfahrerinnen, bereitet sich auf die nächste Austragung im Juli 2021 vor. Trotz Corona! Ab dem 28.10.2020 startet die Anmeldung für die Rennen mit dem Run auf die beliebtesten Standflächen am Ring.

Am Freitag werden wir mit Hans-Martin Fraas den Geschäftsführer der Eventwerkstatt im Podcast haben, der euch alles über den Start der Anmeldung verraten wird und auch transparent auf die Preiserhöhungen eingeht. Ziel ist es, dass jeder mit Vorfreude am 28.10.2020 auf den Anmeldebutton für das geilste Rennen 2021 klickt!

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climb that goddam mountain

Nach zehn Tagen ohne sportliche Betätigung hat Daniel heute das Training wieder aufgenommen. Das Training auf dem Mountainbike beginnt zwar erst wieder Ende Oktober, aber seit dem vergangenen Winter gehört das Wandern zu seinen favorisierten Alternativsportarten.

Während meine Mountainbikes im Tresor verweilen, fahre ich meine Aktivitäten mit Wanderungen wieder hoch. Ab der kommenden Woche folgt das Krafttraining. Ganz ohne geht einfach nicht. Bewegung tut gut, motiviert und sorgt für Ausgeglichenheit. Die letzten 10 Tage habe ich auch ohne Bewegung genossen aber jetzt reicht es auch.

Darüberhinaus ist die Off Season auch Planungsphase. Was will ich? Wohin will ich? Wie komme ich dahin? Der Saisonkalender ist noch leer aber in mir reifen neue Ziele. Sport und Entwicklungsziele. Für den Weg habe ich Unterstützer: Ich setze auf mein Team rund um meine Mentaltrainerin Natascha Bourguignon. Aber auch wieder verstärkt auf meine Identifikation mit Coffee & Chainrings. Ich bin Coffee & Chainrings. Wir sind Coffee & Chainrings. Und wir haben alle geile Geschichten zu erzählen. Meine Teamidentifikation kam mir in diesem Jahr etwas zu kurz.

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Daniel in der Off Season

Off Season. Eine verrückte Saison ist zu Ende, die Corona Pandemie hat alles auf den Kopf gestellt und uns Sportler eine hoffentlich einmalige Saison beschert, fast ohne Wettkämpfe und mit einer Menge Herausforderungen. Auch wenn die Rennen gefehlt haben, geht das Training an mir nicht spurlos vorbei und ich freue mich auf eine Saisonpause.

3 Wochen Pause. Für viele unvorstellbar, für mich super wichtig, um für die kommende Saison mental und physisch fit zu sein. Der Körper braucht Erholung und der Kopf auch. Dabei spielt es keine Rolle, ob man wie Thomas und Reinhard entspannte Enduro Touren fährt und aktiver bleibt oder so wie ich gar nichts macht oder spazieren geht. Wichtig ist der Abstand und ich merke wie gut mit das tut. Ich vermisse das Training und gleichzeitig genieße ich die Ruhe. Ein tolles Gefühl!

Ich bekomme Lust auf mehr. Neue Ziele. Entwickele Ideen und bekomme Motivation für das harte Wintertraining. Mit fast 700h Training und 15.000km habe ich dieses Jahr einen großen Schritt nach vorne gemacht. Ich weiß, wo ich hin will und welche Hürden anstehen. Nach der Pause werde ich bereit sein.

Ab dem 26.10.2020 beginnt die Vorbereitung auf 2021. Und bei euch? Gibt es eine Saisonpause? Wenn ja, wie? Warum nicht?

Everesting not completed

Eine Woche hat mich das frühe Ende beim Everesting sehr aufgewühlt. Ein Wechselbad der Gefühle. Frustration, Ärgernis und Enttäuschung. Am Ende war es nur ein Everesting Versuch und die Welt dreht sich weiter. Und wie immer sind es diese Momente, die mich in der Entwicklung am meisten voranbringen.

Als ich letzte Woche Samstag zum Everesting gestartet bin, war ich überzeugt es klappt. Ich war körperlich in sehr guter Verfassung. So überraschte es auch niemanden, dass ich das Basecamp Eversting nach 36 Runden an der Sophienhöhe in unter 8h erreichte.

Mit dem Übergang ins Dunkle wurde es zäh. Ich war an einem körperlichen Tiefpunkt angelangt, den ich so nicht erwartet habe. Trotz aller Bemühungen meines Teams gegen meine Krise anzureden und mich davon zu überzeugen weiterzumachen, endete die Challenge frühzeitig nach 12h Fahrtzeit und 6000hm.

Mein Dank gebührt meinem Team rund um Natascha, Joel und Pascal mit denen ich – trotz des Ausgangs – einen tollen Tag erlebt und gemeinsam viel Spaß hatte. Für die drei tut mir mein Abbruch auch besonders leid. Aber es ist nicht aller Tage Abend. Helm auf, Visier runter, weitermachen.

Daniels Trainingsjournal KW38

Noch eine Woche fokussiert arbeiten und dann liefern, lautet Daniels Motto. Nach einem sehr starken Rennen beim VulkanBike Eifel Marathon steigt das Selbstvertrauen und das Everesting am kommenden Samstag kann kommen.

Die Woche vor dem VulkanBike Eifel Marathon war strange. Einerseits war ich extrem müde und ausgelaugt, andererseits vollkommen fokussiert und mit starken Trainingsleistungen. Nichtsdestotrotz war es unmöglich die Form für den VulkanBike Eifel Marathon vorher zu bestimmen, wann ist man schon mal Mitte September das erste Rennen des Jahres gefahren?

Aber es ist richtig gut gegangen. Mit 4h10 auf der 85km (real 87km) Runde bin ich mega zufrieden. Ich habe mir alles abverlangt, bin das best mögliche Ergebnis gefahren und habe sowohl auf der Leistungs- wie auf der Geschwindigkeitsebene einen großen Schritt nach vorne gemacht. Mit dem Ergebnis kratze ich an den Top50 (55. Gesamt, 16. AK Sen1), ein für. nicht möglich gehaltenes Ergebnis. Mega. 🤙

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