Daniels WM-Tagebuch Folge 150

In Daniels WM-Tagebuch laden wir täglich dazu ein, Daniel bei seiner Vorbereitung auf die wembo 24h Mountainbike Weltmeisterschaft zu begleiten.
Willkommen bei der letztren Ausgabe meines WM-Tagebuchgs. Ab morgen trete ich die Berichterstattung über die wembo 24h Mountainbike Weltmeisterschaft an meine Media Crew um Maren und Ansgar ab.
Heute stand der Umzug ins World Camp an, ein aufregendes Erlebnis mit vielen verrückten Geschichten. Denn zuerst haben wir unser Fahrerlager falsch aufgestellt, falsch insofern als das wir die WM Strecke blockierten.

Also mussten wir das Fahrerlager umbauen und leider meine Schwester mit PKW aus der Teamarea entfernen, die jetzt an der Straße hinter dem WoMo stehen.
Während Ansgar die Strecke mehrfach abgefahren ist, habe ich den Tag ziemlich gelassen verbracht. Wir haben ein bißchen die Strecke zu Fuß abgelaufen und ansonsten viel im Camp abgehangen.

Jetzt essen wir zum Abschlug des Tages als Team. Für die Crew gibts Pizza, während ich Reis mit Zuccini esse 😀

Meine Aufregung hält sich noch in Grenzen aber der Fokus ist mittlerweile da. Drückt mir die Daumen und Danke für 150 Tage WM-Tagebuch lesen!

Daniels WM-Tagebuch Folge 149

In Daniels WM-Tagebuch laden wir täglich dazu ein, Daniel bei seiner Vorbereitung auf die wembo 24h Mountainbike Weltmeisterschaft zu begleiten.
Die vorletzte Folge meines täglichen WM-Tagebuchs. Ein rappelvoller Tag mit einem Umzug hinauf zu Le Manie, dem Festival Gelände von 24hFinale.

Uns wurde ein herzlicher Empfang bereitet und nach kurzem Smalltalk zeigte uns Lorenzo, wo wir ab morgen im World Camp stehen dürfen. Bis dahin bleiben wir auf dem Camping Platz Terre Rosse.

Nach einer Mittagspause ging es dann zum Track Check auf den WM-Kurs bzw. Teilen davon, danach widmete ich mich dann konzentriert meinem Intervalltraining auf der Straße.

Mein Training heute


G1-EB-G2: 2×4′ EB, 1×12′ G2, Gesamtdauer: 135 Minuten, TSS: 100, Leistung: 186 Watt NP.
Zuerst schaute ich mir die ersten 7 von 10km des WM Kurses an und fuhr direkt zwei Runden! Leider ist der weitere Teil, also die neuen 3km nicht ausgeschildert. Dafür werde ich dann hoffentlich morgen Zeit finden.
Was ich gefahren bin ist der Hammer, sowohl im Uphill wie Downhill. Egal ob Rampa Toboga mit den scharfkantigen Felsen bergauf oder der kurvige, flowige Trail durchs Naturstadion. Hammerhart! Und die Ausblicke aufs mehr ein Traum und sowieso auf den 7km waren es schätzungsweise 5km Singletrail.

Nach dem Trackcheck waren Intervalle angesagt. 2×4′ im EB Bereich mit 294/299 Watt waren perfekt, nach einer langen Abfahrt hinunter nach Noli ging es dann mitunter 12′ im G2 Tempo den Berg zurück hinauf (266 Watt).

Die Beine sind top, der Kurs brachial hart aber sowas von motivierend. Aber es wird ein verdammt hartes Rennen, insbesondere auch wegen der heißen Temperaturen.

Impressionen vom WM-Kurs bei 24hFinale 2017

Und sonst so?

Ansonsten warten wir gebannt auf die Ankunft von Ansgar und Maren und werden den Abend als Team ruhig ausklingen lassen.

Daniels WM-Tagebuch Folge 148

In Daniels WM-Tagebuch laden wir täglich dazu ein, Daniel bei seiner Vorbereitung auf die wembo 24h Mountainbike Weltmeisterschaft zu begleiten.
Moin aus Ligurien. Ruhetag. Es gibt deutlich schlechtere Umgebungen, um einen radfreien Tag mit absoluter mentaler Entspannung zu verbringen. 800m bis zum Meer, das angenehme Schwimmtemperatur bietet. Auch sonst ist hier alles toll und ich genieße den Augenblick der Ruhe mit der Familie, bevor dann morgen der Fokus auf das WM-Rennen am Freitag beginnt. Streckentest, Umzug ins Fahrerlager, Carbo Loading… ihr wisst schon, eine Menge Arbeit noch bis zur Weltmeisterschaft aber ich bin guter Dinge!

Ich habe heute sogar mal „richtig“ ausgeschlafen, so lange wie seit Jahren nicht mehr. Bis 8:15 Uhr 😀 Im Ernst, dass waren 10 Stunden bester Schlaf, der richtig gut tat. Schlafen ist sowieso notwendig und erlaubt bis Freitag, soviel wie geht. Aber ich habe auch keine Probleme mich um 06 Uhr mit einem Kaffee vor das Wohnmobil zu setzen. Ich nehme es, wie wes kommt. Aber es gibt bis Freitag keinen Wecker mehr.

wembo 24h Mountainbike Weltmeisterschaft

Bisher habe ich nur einen kleinen offiziell abgeflatterten Streckenteil gesehen der WM-Strecke gesehen, als ich gestern von Noli nach Viagrotti gefahren bin und dann den steilen Anstieg hinauf zu Le Mane und dem WM-Gelände gewählt hatte. Das sah vielversprechend aus.
Beunruhigend finde ich die Email, die ich gestern Nachmittag vom Veranstalter bekommen habe mit einer Sreckenänderung (3km +200hm) und einem anderen Startmodus (Le Mans Start mit 500m Trailrun). Dazu kommt die frühere Startzeit (10 Uhr statt 12 Uhr), die insgesamt die Planung durcheinander würfelt.
Das wir nicht in Finale Ligure starten und über Viagrotti hinauf zur Strecke fahren ist Fluch und Segen zu gleich, denn gestern hatte ich mir den Anstieg angesehen, der wirklich viele sehr steile Stücke beinhaltet. Unter anderem 19,4% durchschnittliche Steigung auf 400m. Hart!

Ich hatte ja wirklich Angst vor dieser Art von Renneröffnung aber als ich gestern trotz Fotos machen und im entspannten Modus da ziemlich gut hochgekommen bin, glaube ich das der Le Mans Start mir nicht in die Karten spielt. Aber gut! Alles zu den Änderungen und wie warum zum Rennen gibts später in einem separaten Artikel.

Und sonst so?

Ein Nachtrag zu gestern und meinen ersten Ausflug mit dem MTB auf der italienischen Küstenstraße. Man beachte bitte besonders das Busüberholmanöver, was ich angeboten habe. Man arrangiert sich dort eben, es gab kein Gedrängel oder Gehupe. Der Stau des Gegenverkehrs ist wohl aufgrund des Formel 1 GOP in Monaco gewesen, dass ist nämlich nur 80km weit weg.

Im Video sind auch Teile des steilen Anstiegs von Viagrotti zu Le Mane und die traumhafte Abfahrt von Viagrotti nach Noli, leider könnt ihr nicht diesen Weitblick sehen, den ich hatte! Für Maren auf ihrem Renner wird das ein Traum 😀
Warum mein Rad quietscht ist mir unerklärlich, tat es zu Hause nicht. Arghs, zum Glück nur das Zweitrad.
Jetzt gehen wir gleich zum Strand und ich lasse den Tag in Ruhe mit der Familie ausklingen. Die Ruhe vor dem finalen (haha!) Sturm!

Daniels WM-Tagebuch Folge 147

In Daniels WM-Tagebuch laden wir täglich dazu ein, Daniel bei seiner Vorbereitung auf die wembo 24h Mountainbike Weltmeisterschaft zu begleiten.
Anreise Tag. 13 Stunden warten wir mit dem WoMo seit gestern Abend unterwegs. Für 1100km kein schlechter Werte, staufrei und relativ wenig Anstrengung.
Dafür war dann aber der Nachmittag etwas zäh, gefühlt gejetlacked und das Baby wollte auch nicht. Noch kurz zum Strand und Beine ausfahren, Eindrücke verarbeiten. Thats it. Morgen dann mehr.

Mein Training heute


KB-G1-G2:Beine lockern nach der Fahrt, Gesamtdauer: 70 Minuten, TSS: 50, Leistung: 174 Watt NP
Einmal entlang der Küste von Noli nach Viagrotti und dann den steilen Anstieg hinauf zum 24hFinale Gelände. Steil ist gut… alleine auf 400m beträgt die Steigung im Schnitt (!) 19,4%, dafür ging es erstaunlich gut. Deswegen weiß ich jetzt nicht, ob och lachen oder weinen soll, dass der Start Anstieg aus dem Rennen genommen wurde. Weiteres dazu morgen in aller Ruhe.
Es ist so fantastisch hier. Ein Mix aus Alpen und Kroatien. So genial.

Impressionen vom ersten Tag

Daniels WM-Tagebuch Folge 146

In Daniels WM-Tagebuch laden wir täglich dazu ein, Daniel bei seiner Vorbereitung auf die wembo 24h Mountainbike Weltmeisterschaft zu begleiten.
Packday. Man ist das eine Arbeit, dass kann ich euch sagen. Deswegen an dieser Stelle auch nur ein Video mit vielen Impressionen und Text folgt dann wieder morgen in Italien.

Mein Training heute


G1-EB-G2: 1×10′ EB, dann locker im G1-G2 zu Ende fahren, Gesamtdauer: 105 Minuten, TSS: 80, Leistung: 170 Watt (NP 195 Watt).
Das Training war für die Beine ein Traum. Iam ready for rocking Finale.
Bis morgen!

Daniels WM-Tagebuch Folge 145

In Daniels WM-Tagebuch laden wir täglich dazu ein, Daniel bei seiner Vorbereitung auf die wembo 24h Mountainbike Weltmeisterschaft zu begleiten.
Spät ist es heute geworden aber es war auch viel los heute. Nach einem frühen Frühstück durfte ich heute auf der Straße trainieren. Zwar zieht der Nacken noch, aber der Rücken ist ansonsten frei.
Blackroll everyday. Direkt nach dem Aufstehen, derzeit aufgrund der Rückenverletzungen in der XXL 25min Variante.
Danach kam Ansgar und tütete das Grand Canyon ein, also baute das Trainingsrad auf ein kleineres Kettenblatt um, damit ich damit am Sonntag trainieren kann. Während Ansgar noch schraubte und meine Schwester uns besuchte, die auf ihr Auto in dr Inspektion wartete, besuchte ich ein letztes Mal Jarmo.
Höllische Qualen war die Sitzung, Jarmo hat die Zerrung richtig hart angegriffen und mir mehrere Schweißausbrüche beschert. Gerade die Halsstreckungen waren extrem unangenehm aber dieser Trigger soll den Heilungsprozess mittelfristig beschleunigen, kurzfristig bedeutete dies Kopfschmerzen, weil die Schutzwellung angegangen wurde. Ist halt so.
Positiv: Der gesamte Rücken ist frei. Keinerlei Probleme oder Einschränkungen von dort. Ebenso das Becken. Der Nacken ist ab sofort getapt und wird weiterhin gut beobachtet.

Mein Training heute


G1-G2: 3×20′ G2, Gesamtdauer: 110 Minuten, TSS: 100, Leistung: 196 Watt (210 Watt NP).
Das Training war dem Tapering angemessen kurz aber knackig. In 110min gab es gleich drei 20 Minuten Intervalle, die gesteigert richtig gut liefen. Die Form ist da. Ich habe Sogart sowas wie Selbstvertrauen. 😉

Und sonst so?

Am Abend traf ich Thorsten im Park, der mir fernab der Physiotherapie nochmal aus der Fitnesscoach Perspektive Rücken, Hals, Schultern und Becken dehnte und lockerte. Ich glaube ich habe selten weniger beim Training mit Thorsten geschwitzt aber es waren genau die notwendigen Reize.
Jetzt gibt es noch ein Eis auf der Terrasse und dann geht es ins Bett. Morgen wird der Tag noch länger…
Bis morgen!

Daniels WM-Tagebuch Folge 144

In Daniels WM-Tagebuch laden wir täglich dazu ein, Daniel bei seiner Vorbereitung auf die wembo 24h Mountainbike Weltmeisterschaft zu begleiten.
Noch eine Woche bis zum Start der 24h Mountainbike Weltmeisterschaft. Eine Woche, Altah. Noch zwei Tage bis wir uns auf den Weg ins 1100km entfernte Italien machen. Ein epischer Trip, der hoffentlich mit einem super Rennen endet.
Heute hatte ich einen ganz freien Tag, also Zeit für die Artikel zum Rocky Mountain BIKE Marathon. Aber auch Zeit zur Vorbereitung der Reiseroute.
Last but not least habe ich das Beitragsbild zum Liveticker für die Weltmeisterschaft fertig kreiert und präsentiere euch das Bild ganz unspektakulär im WM-Tagebuch 😀

Am Nachmittag haben meine Frau und ich den Tag gemeinsam auf der Couch verbracht, genauso wie heute Abend.
Meinen Rücken geht es unverändert. Der Hals zieht und die Prellungen im Rücken tun unverändert weh. Allerdings wird die Beweglichkeit besser, so dass ich optimistisch bleibe.
Morgen melde ich mich dann mit dem Countdown zum Rennstart!

Daniels WM-Tagebuch Folge 143

In Daniels WM-Tagebuch laden wir täglich dazu ein, Daniel bei seiner Vorbereitung auf die wembo 24h Mountainbike Weltmeisterschaft zu begleiten.
Ein langer Tag neigt sich dem Ende zu. Die Nacht war zum ersten Mal seit dem Sturz wieder okay, wobei ich nach wie vor nicht auf meiner gewohnten linken Seite schlafen kann. Aber ok, etwas Schwund ist immer.
Mein Nacken bleibt schwierig, hier darf ich auch in der Selbsttherapie nicht aktiv werden, sprich Blackroll Verbot für die Region. Meine Schultern und Becken erreichen langsam die gewohnte Mobilität, der untere Rücken bedarf am Freitag auch noch etwas Arbeit.
Aber ich bin auf einem gut Weg der Besserung. Auf lockeres Radtraining haben die Blessuren keinen Einfluss mehr, es sind mehr die Alltagsbewegungen die Stören. Dinge anheben, bücken, Kind tragen und so weiter.

wembo 24h Mountainbike Weltmeisterschaft

Heute standen gleich drei wichtige Sachen an. Zuerst kam Ansgar am Morgen, um alle Räder zu warten und für Finale vorzubereiten. Letzte Details wurden hinsichtlich der Setups geklärt.

Canyon Lux


Mein Bike erster Wahl wird in Finale Ligure die folgenden möglichen Setups bereithalten:
Antrieb: Shimano XTR 1×11, AbsoluteBlack oval 32Z (optional 30Z) und Sunrace MX8 11-46 Kassette
Laufradsatz: Carbon mit Schwalbe Rocket Ron Liste Skin 2,25 (optional Schwalbe Rocket Ron 2.25 TLE Shake Skin), optional: Stan’s No Tubes ZTR Crest mit Maxxis Ikon 3C Maxspeed EXO EXC
Mit den Aufklebern und den Sahmurai Tubeless Reparier Kit ist das Rad auch mental und im Pannenfall gut gerüstet. Zum Glück verschickt BIKE24 schnell(er) im Vergleich zu Sahmurai selbst, deren Paket bisher nicht angekommen ist. *grml*

Grand Canyon


Das Grand Canyon wird ebenfalls mit einem Shimano XT/XTR 1×11 Mix am Start stehen und als Ersatzrad fungieren. Hier habe ich die gleichen Optionen im Antrieb wie beim Lux, also sowohl 32Z als auch 30Z mit einer 11-46 Kassette.
Der Stan’s No Tubes ZTR Brest Laufradsatz ist mit Schwalbe Rocket Ron TLE Shake Skin bezogen, optional: Schwalbe Thunder Burt 2.25 Like Skin, um das Rad ggf. vom Start in Finale Ligure bis zur Strecke zu fahren.
Mit dem Tune Speedneedle und der KCNC Ti Scandium Stütze habe ich das Grand Canyon wie das Lux aufgebaut, um ggf. Einzelteile schnell tauschen zu können. Der Richey WCS World Cup Lenker und die Sticker am Rahmen dienen der mentalen Power.

Mein Training heute

Auf der Straße vorsichtig und ohne zu überziehen waren die heutigen Vorgaben für mein Training, dass aus Ruh- und Wettkampftempo bestand. Also Warmfahren, niedriges G2 Tempo, Pause, niedriges G2 Tempo und so weiter.
Beim Fahren habe ich keine Schmerzen, Drehungen aus dem Oberkörper gehen und Halsbewegungen kann ich gut vermeiden. Die Beine sind gut da.

Schaut gut, dass Tempo fällt mir sehr leicht und ich ermüde dabei ungefähr 0. Jetzt muss ich fleissig weiter meine Blackroll Übungen machen, Entspannungsbäder genießen und am Freitag wird dann final der Physio über meinen Hals entscheiden.

Und sonst so?

Presse Termin! Um 11 Uhr kam der Herr Heske von der regionalen Zeitung zur Homestory, der uns in einer Tageszeitung und einer Wochenzeitung zu lokalen Berühmtheiten verhelfen möchte.
Es war ein offenes Interview und man merkte, dass Hier Heske an der Thematik sehr interessiert war.
Heute Abend drücke ich Ajax Amsterdam die Daumen im Europapokal Finale. Außerdem tippe ich langsam meinen Bericht zu Willingen, wird schließlich Zeit.
Bis morgen!

Daniels WM-Tagebuch Folge 142

In Daniels WM-Tagebuch laden wir täglich dazu ein, Daniel bei seiner Vorbereitung auf die wembo 24h Mountainbike Weltmeisterschaft zu begleiten.
Um acht Uhr begann der Tag heute offiziell mit einer Doppelschicht beim Physiotherapeuten Jarmo, der meinen Hals und Rücken Stück für Stück wieder zusammenflickt.


Das Becken ist wieder eingerenkt, mehrere Wirbel im Rücken ebenso. Problematischer ist dagegen der Nacken, der nur schleppend Fortschritte macht. Die linke Seite ist in ihrer Mobilität extrem eingeschränkt. Jetzt soll der Nacken etwas ruhen.
Nach dem Frühstück dann auf die Rolle. 2×30′ im höheren G1 bzw. niedrigeren G2 Bereich.

Es gibt schöneres als bei solch herrlichem Wetter in der Garage auf der Rolle zu trainieren. Aber es könnte auch schlechter laufen, denn insbesondere das Becken hat sich heute wenigstens wieder völlig normal verhalten.

Und sonst so?


Der Haufen Arbeit liegt noch immer in unserer Küche und die Räder sind auch nicht super. Verletzt ist man eben wesentlich weniger beweglich als gesund. Und viel Arbeit bleibt gerade liegen.
Hoffentlich wird es morgen wieder besser. Der Nacken schränkt den Tag schon extrem ein. Zumindest konnte ich so ohne schlechtes Gewissen die Queen Stage des Giro d’Italia ansehen und mich auf der Couch schonen.
Bis morgen!

Daniels WM-Tagebuch Folge 141

In Daniels WM-Tagebuch laden wir täglich dazu ein, Daniel bei seiner Vorbereitung auf die wembo 24h Mountainbike Weltmeisterschaft zu begleiten.
Der Morgen stand heute im Zeichen der Diagnose und Therapie. Um acht Uhr war ich bereits im Wartezimmer meines Hausarztes, der wenig später meine Vermutung in eine Diagnose formte und „Schleudertrauma“ zu meinem Alptraum wachsen lässt.
Um Brüche und oder andere schwerere Verletzungen zu 100% auszuschließen überwies er mich in die Unfallchirugie, die zum Glück keinen Verdachtsmoment zur Bekräftigung gefunden hat.
Also „nur“ Schleudertrauma mit Prellungen an beiden Schultern, im Nacken und unteren Rückenbereich sowie Zerrungen der Nackenmuskulatur. Die Therapie lautet Schonen ohne Schonhaltung und Physiobesuche – auf Rezept. Mal was ganz Neues für mich.
Wenn ich mir den Unfallhergang von Samstag noch einmal abrufe, stelle ich fest wirklich verdammtes Glück mit dem Ausgang und den Folgen gehabt zu haben. Insbesondere nach den beiden Schreckensmeldungen heute Nachmittag über Ex-Motorradstar Hayden und Triathlon Profi Julia Viellehner, die beide ihren Verletzungen nach Radkollisionen mit einem LKW, unabhängig voneinander, im gleichen italienischen Krankenhaus erlagen.
Durch den Wegfall des Schinder(Hannes) MTB Superbike und der Verletzungen hat Lukas mein Training umgestellt. Die Rekom Einheit haben wir vorgezogen, ich sollte heute locker eine Stunde das Laktat aus den Beinen fahren.
Rollentraining bei 29° ist zwar abartig aber aufgrund der Verletzungen ist es mir nicht erlaubt auf der Straße, erst Recht nicht im Gelände zu fahren. Je nach Heilungsprozess muss ich sogar bis zur Vorbelastung auf einen Geländeeinsatz warten, um nichts zu riskieren. Aber da muss ich jetzt eben durch.
Die eine Stunde war kurzweilig meinen Beinen geht es perfekt, das stimmt mich für den Rest auch positiv. Ein Schleudertrauma braucht eben Zeit.

Daniels WM-Tagebuch

wembo 24h Mountainbike Weltmeisterschaft

Next stop Finale Ligure. Es kommt nichts mehr vor der Weltmeisterschaft und in 10 Tage gehts los. Altah, die Nervosität steigt. Die Vorfreude ebenso, erst Recht nach dem gelungenen Wohnmobil Trip am Wochenende.
Neben dem GripGrab Paket (siehe Video) kam heute noch das Sponser Banner für unseren Pavillon sowie die weltmeisterliche Bereifung in Form neuer Schwalbe Rocket Ron bzw. Maxxis Ikon, die finale Entscheidung fällt in Ligurien 😀
Gerade drucke ich den offiziellen Veranstaltungsflyer aus, den ich mir dann auf der Couch gleich in Ruhe durchlesen werde. Dazu gibts morgen mehr im Blog.
Ich wünsch euch noch einen schönen Abend.