6. Dr. cannondale sebamed MTB Challenge 2013

Mit dem 10. Mountainbike Festival in Büchel endete auch die 6. Mountainbike Challenge 2013. Die 9 Rennen umfassende Serie in Rheinland Pfalz hat sich in dieser Saison als echte Alternative zur MTB NRW Trophy präsentiert und mir einige Herausforderungen beschert. Am Ende reichte es für einen 22. Platz in der Gesamtwertung, in der die besten fünf Rennen gewertet werden.
Mit dem Schinderhannes MTB Superbike begann die Challenge im schönen Emmelshausen. Aufgrund meiner damaligen Formkrise war ich am Ende froh das Rennen überhaupt überlebt zu haben, Platz 41 (Sen1) brachte für die Challenge aber magere 71 Punkte. Besser liefen dann die Regen bzw. Schlammrennen Saarschleifen MTB Marathon (13. Sen1) und der Canyon Hunsrück Marathon (18. Sen1) auf den jeweiligen Kurzstrecken, die mir zusammen 449 Punkte bescherten. Beide Strecken haben mir auch ausgesprochen gut gefallen, allerdings ist die Anreise nach Mettlach (Saarschleifen MTB Marathon) an die luxemburgische Grenze schon sehr weit.
Urlaubsbedingt startete ich nicht beim Erbeskopf Marathon, was ich in jedem Fall 2014 nachholen möchte. Die Strecke verspricht so einiges. Der Wiesbaden Marathon war mir schließlich zu weit weg, weshalb die zweite Saisonhälfte mit dem Gallahaan Trail begann. Die Rückkehr zur Mittelstrecke glückte diesmal besser, wenn auch durch die harte Sommer Vorbereitung mit dem Ziel Trans Zollernalb das letzte Bißchen fehlt. 191 Punkte sehen aber in jedem Fall besser als 71 Punkte aus 🙂
Wegen einer falschen Wetterprognose verpasste ich den Sebamed Bike Day und damit sicherlich die Möglichkeit am Ende eine Top 20 Platzierung zu erfahren. Das Rennen um Bad Salzig liegt mir sehr. Der Vulkanbike Marathon musste planmäßig aufgrund der Trans Zollernalb ausfallen.
Vor dem Challenge Finale beim Mountainbike Festival in Büchel lag ich auf Platz 25 der Gesamtwertung, die erste Top 10 Platzierung der Serie sorgte aber noch einmal für eine kleinere Verbesserung auf Platz 22 von fast 50 Teilnehmern in der Gesamtwertung.
Gesamtwertung MTB
Hätte, Hätte, Fahrradkette! Eine Top 20 Platzierung wäre machbar gewesen, wenn ich ein weiteres Rennen gefahren und dadurch die 71 Punkte als weiteres schlechtes Ergebnis (neben den 0 Punkten, wo man nicht antritt) gestrichen worden wären. So ist das nun einmal und außerdem kann man dadurch sich neue Zele setzen.
Eine Teilnahme an der MTB Challenge 2014 ist für mich gesetzt. Die Auswahl ist größer als bei der NRW Trophy, die Fahrten nur minimal weiter. Das größte Argument für die MTB Challenge sind aber die viel tolleren Strecken, die bessere Organisation und das Drumherum wie zum Beispiel beim Canyon Hunsrück Marathon in Rhens am Rhein. Start in der Altstadt unter Begleitung zahlreicher Zuschauer, die einen auch auf der Strecke anfeuern. Dazu herrliche Ausblicke ins Rheintal und am Ende ein nettes Beisammensein im hübschen Rehns mit Kaffee direkt am Rheinufer.

10. Wilde Endert Marathon

Beim 10. Mountainbike Festival in Büchel konnte ich gestern einen versöhnlichen Saisonabschluss feiern. Bei Temperaturen unter fünf Grad erreichte ich auf der Mittelstrecke (55km / 1100hm) nach 2:37h als 30. (Ak 10.) zufrieden und durchgefroren das Ziel und blicke optimistisch auf die kommende Saison.
Zu Beginn des Marathons stand die Kleiderfrage an oberster Stelle. Nass, kalt und windig sind allesamt nicht so die besten Voraussetzungen für einen tollen Wettkampf. Nicht zu warm anziehen aber nonstop frieren ist auch nicht gut. Ich entschied mich für eine etwas eigenwillige Kombination aus Craft Langarm Unterhemd mit Armlingen und X-Bionic Effektor Trikot darüber. Als Windschutz kam eine Weste dazu. Untenrum viel die Entscheidung mit Beinlingen und X-Bionic Effektor Hose sehr einfach. Wasserabweisende Wintersocken und meine Shimano XC60 Raceschuhe sollten die Füße irgendwie in Schuss halten.
Überraschend angenehm war das Oberkörperklima. Ich bin überrascht wie groß das Einsatzspektrum von dem X-Bionic Trikot ist. Gefroren habe ich nicht und bergan kam der gewohnte Temperaturausgleich. Die Beine konnte man ja gewisserweise vernachlässigen, wurden sie zu kalt fuhr ich nicht schnell genug. Also Kopfkino an und Vollgas für wärmere Beine. Einzig die Füße waren irgendwann nicht mehr wirklich vorhanden, zum Glück war das kalte Duschwasser warm genug zum Auftauen…

start-büchel
Startaufstellung zum 10. Wilde Endert Marathon. Foto: P. Pötz

Das Rennen selbst verlief besser als erwartet und eigentlich bin ich etwas traurig um das Saisonende, meine Form zeigt gerade so schön nach oben. Die ersten Kilometer verliefen wellig über Wirtschaftswege, Dank des Lockouts der Lefty konnte ich die kurzen Steigungen im Wiegetritt hochdrücken und dann im Windschatten mitfahren. Aber so richtig gut funktionierte unsere siebenköpfige Gruppe nicht. Noch während des ersten Anstiegs überholte uns ein Duo und ich konnte im Windschatten mitfahren. Bis Kilometer 30 blieben wir zusammen.
Die Strecke wurde nun etwas technischer, was mir trotz der Nässe von unten in die Karten spielte. In einem langen schmalen Trail setzte ich mich (nicht absichtlich) ab und konnte den Abstand in einer fiesen Gegensteigung halten. Danach folgte der schönste Streckenabschnitt in Maria Schacht, einem Schiefersteinbruch. In dem kurzen Downhill wurde man mit Stufen, Drop und Anliegerkurve richtig gefordert.
Fortan war ich alleine unterwegs. In den beiden letzten Steigungen konnte ich noch ein paar Fahrer überholen, die aber kaum Gegenwehr leisteten. Hinter mir folgte das Duo und die größere Gruppe mit geringem Abstand. In den Anstiegen zählte ich rückwärts, um mich zu motivieren: Noch 9km bis zum Saisonende, noch 8,5km…. noch vier Kilometer.
Kurz vor dem Ziel folgte die letzte Steigung über 900 Meter mit knapp 70hm. Vor mir der Wind der kräftig gegen mich blies und von hinten rauschten Fahrer der ehemaligen Gruppe heran. Ich kannte den Anstieg vom Warm Up und so konnte ich dann ab der Hälfte im Wiegetritt das Tempo verschärfen und und danach mit genügend Abstand die letzten flachen Meter ins Ziel fahren.
Der Wilde Endert Marathon führt durch eine landschaftlich schöne Region in der Eifel. Die ersten 25km sind gleich der Funstrecke (29km, 500hm) und deswegen sehr einfach zu fahren. Danach wird es aber rasanter und zwei fiese kurze Stiche sorgen für ordentlich brennende Beine und die Trails im Endert für den richtgen Flow. Das Teilstück um Maria Schacht machte richtig Spaß.
Zum Saisonende genau die richtige Strecke, wenn auch andere Marathons (Schinderhannes, Gallahaan Trail, Sebaamed Bike Day, Saarschleifen Bike Marathon etc.) die schöneren Strecken haben. Der SV Büchel war aber sichtlich bemüht ein tolles MTB Challenge Finale auf die Beine zu stellen.
Persönlich hätte es für mich kaum besser laufen können. Die zweite Top10 Platzierung in acht Tagen sorgt für einen tollen Saisonabschluss und ist genau die richtige Motivation für das ungeliebte Wintertraining.

Mountainbike Festival in Büchel

Am Wochenende steigt das Saisonfinale der MTB Challenge mit dem Mountainbike Festival in Büchel. Der Wilde Endert Marathon ist mein letztes Rennen des Jahres und verspricht einen schönen Saisonabschluss. Natürlich Jahreszeitgemäß mit einer ordentlichen Packung Schlamm.
Das Mountainbike Festival in Büchel wird bereits zum zehnten Mal ausgetragen. Der Wilde Endert Marathon führt auf drei Strecken durch das Enderttal. Egal ob kurz und knackig mit 29km und 500hm, die Mittelstrecke mit 56km und 1100hm oder lang und ausdauernd mit 75km und knapp 1500hm, es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Aufgrund der Wetterprognose habe ich mich für die Mittelstrecke entschieden. Nach den anderen Marathons der Serie zu urteilen wird das Mountainbike Festival bestimmt ein lohnenswertes Rennen, denn bisher konnten alle Marathons der MTB-Challenge überzeugen.
Bei der 6. Dr. Cannondale Sebamed Challenge sieht es für mich nicht ganz so rosig aus. Durch die Trans Zollernalb Vorbereitung habe ich zwei Wertungsläufe verpasst. Zwei weitere urlaubsbedingt, weshalb mein erstes Ergebnis der Serie gewertet wird und kein Streichergebnis wird. Magere 76 Punkte konnte ich beim Schinderhannes MTB-Superbike einheimsen, während ich bei den anderen Marathons im Schnitt mehr als 200 Punkte bekommen habe. Aus diesem Grund ist die Top 20 in weite Ferne gerückt und ich werde die Serie um Platz 25 beenden.

MTB-Gallahaan-Trail Premiere

Endlich wieder Racing: Puls am Anschlag, brennende Beine, Ketten rasseln. Beim 8. MTB-Gallahaan-Trail startet für mich morgen die zweite Saisonhälfte und dabei geht es im Rennen auf der Mitteldistanz (47km, 1400hm) direkt um wichtige Punkte für die 6. Dr. Cannondale Sebamed MTB Challenge.
Eigentlich war die Sommerpause mit sechs Wochen geplant. Allerdings musste ich beruflich auf zwei Rennen verzichten und so verlängerte sich die Pause mehr oder weniger unfreiwillig auf 12 Wochen. Umso größer ist die Rennmotivation für den Mountainbike Marathon morgen früh. Bereits zum achten Mal findet der MTB-Gallahaan-Trail statt, ich werde zum ersten Mal teilnehmen. Wie an so vielen Rennen der Dr. Cannondale Sebamed MTB Challenge in diesem Jahr, durchweg mit positiven Erfahrungen. Die Rennen in Rheinland Pfalz haben schöne Streckenverläufe und ein höheres Anforderungspotential als die bekannten Sauerland Marathons mit ihren sog. Forstautobahnen. Für 18€ Startgeld warten morgen 47km mit 1400 Höhenmetern.

47km, 1500hm. Das zackige Profil erfordert eine gute Ausdauer.
47km, 1500hm. Das zackige Profil erfordert eine gute Ausdauer.

Das Höhenprofil verspricht jedenfalls eine Menge Spaß im Rhein-Mosel Dreieck bei Boppard. Erst im zweiten Renndrittel folgen längere Anstiege, so dass man zu Beginn des Rennes nicht so sehr überziehen sollte. Ein Ziel zu formulieren ist bei einem unbekannten Marathon immer sehr schwer, länger als 2:50 Stunden möchte ich aber nicht fahren. Ein Traum wäre eine Zeit unter 2:30 Stunden.
Nach dem Gallahaan Marathon folgt in der kommenden Woche direkt der 4. Sebamed Bike Day, ebenfalls bei Boppard. Auf der Marathon Distanz warten 60km und 1600 Höhenmeter auf mich. Näheres dazu, sowie über die restliche Saisonplanung mit einem neuen Hauptziel folgt in der nächsten Woche.

9. Schinder(hannes) MTB-Superbike

70km, 1750hm, 3.000kcal, 4:19h Fahrtzeit. Die nackten Zahlen spiegeln das Leid ein wenig wieder, was ich seit gestern nur in einem Wort wiedergeben kann: Schinderhannes. Die Marathon Veranstaltung ist rund von Anfang bis Ende. Gute Organisation und Ausschilderung, überall kompetente Helfer, eine geniale Strecke mit hohen Ansprüchen, die aber jederzeit zu bewältigen waren.
Vom Start weg machte der Marathon tierisch Spaß. Wiesenwege wechselten sich mit schmalen Waldwegen, Trails und neuen Wiesen ab. Bergab gab es immer wieder schnelle Passagen über enge Single Trails aber auch technisch anspruchsvolle Sektionen. Zu den Highlights gehörten die beiden Bachdurchfahrten, zumindest in der ersten tauchten selbst die Waden ins Wasser ein. Vor dem Ziel wartet die Wiese der 1000 Flüche, auf den 70km überfährt man aber gefühlte 1000 verfluchte Wiesen, die immer wieder den Fahrrhythmus durcheinander bringen.

Ein Wort, ein gefühl: Schinderhannes.
Ein Wort, ein gefühl: Schinderhannes und die Wiese der 1000 Flüche

Ich kam eigentlich ganz ins Rennen rein. Nach 90 Minuten und 30km lag ich noch auf einem erträumten 3:30 Stunden Kurs, durch die beiden langen Uphills in der Rennmitte habe ich nicht nur Zeit, sondern vor allem Körner verloren. Nach drei Stunden und 55km schien aber zumindest das Minimalziel sub vier Stunden machbar. Aber die letzten 15km wollten nicht enden. Meine Beine waren leer und ich konnte nicht mehr wirklich drücken. Vor den letzten beiden Anstiegen (etwa 150hm) bei km62 und 3:38h Fahrtzeit hatte ich noch etwas Hoffnung aber der Schlussanstieg war dann zuviel. Für die letzten 3 Kilometer benötigte ich fast 20min.
Am Ende belegte ich bei den Sen1 Platz 41 und finishte als 123. von über 250 Mittelstrecken Fahrern, wovon allerdings über 50 Fahrer den Marathon nicht zu Ende fuhren. Für mein erstes Mittelstrecken Rennen ist diese Mittelfeldplatzierung ok, Luft nach oben ist jedenfalls vorhanden. Immerhin war die gestrige Distanz fast das doppelt so lang wie die Kurzstreckenrennen in den letzten Jahren. Glückwunsch an dieser Stelle an Teamkollegin Doro, die nach 3:39h als Gesamtzweite das Rennen auf dem Podium beendete!

Einen Tag nach dem Rennen bin ich jedenfalls motiviert die nächsten langen Rennen besser anzugehen. Immerhin tut heute auch noch alles weh. Und darum ging es ja letztendlich, die Schmerzen zu verlängern, damit sich die dreistündigen Autofahrten auch lohnen 🙂

Preview: 9. Schinder(hannes) MTB-Superbike

Heute geht es nach Rheinland Pfalz in das kleine Örtchen Emmelshausen zum 9. Schinder(ahnnes) MTB-Superbike Marathon, dessen Strecke mit der Wiese des Grauens und zahlreichen schönen Trailpassagen immer wieder gute Kritiken bekommen hat. Als erster Lauf der 6. Dr. Cannondale Sebamed Challenge schien mir eine Teilnahme unausweichlich. Im Hinblick auf die 69km lange Halbmarathon Strecke (1600hm) wird mir aber jetzt doch etwas anders.
Das Training im April war gut, der Test im Kellerwald durchwachsen und die 17. Ruhrpott-Mounty Tour habe ich auch überlebt. Gute Voraussetzungen es bei meinem ersten Mittelstrecken Marathon ins Ziel zu schaffen, fraglich bleibt inwiefern ich über diese mir völlig fremde Renndistanz mein überschaubares Leistungspotenzial abrufen kann. Schaffe ich das Rennen unter vier Stunden zu finishen? Vielleicht sogar unter 3:45 Stunden? 3:30 wäre ein Traum oder besser ein Ziel für 2014 vielleicht.

Höhenprofil Halbmarathon beim 9. Schinder(hannes) MTB-Superbike
Höhenprofil Halbmarathon beim 9. (Schinder)hannes MTB-Superbike

Das Höhenprofil zeigt ein pausenloses auf und ab. Ich habe bei zehn aufgehört die Anstiege zu zählen, allerdings hat sich der Schlussanstieg in mein Gedächtnis gebrannt. Das hat schon etwas von Bergankunft und das auf der ersten Etappe der langen MTB-Challenge. Ich freue mich, keine Frage. Aber die Königsetappe (längste Marathonstrecke) der ersten Saisonhälfte direkt als zweites Rennen sorgt für ein flaues Gefühl im Magen.
Um 09:30 geht es los. Die letzten Infos vor dem Rennen wie immer auf unserem Twitter Account.

Saisonplanung 2013

Gut Ding braucht Weile aber kurz vor dem Start in die neue Saison ist meine Planung und Zielsetzung abgeschlossen, ein Fragezeichen bleibt aber. nach der enttäuschenden letzten Saison fahre ich insgesamt weniger Rennen, dafür besuche ich aber viel Neuland und wechsel von der Kurz- auf die Mitteldistanz im Marathonbereich. Aber der Reihe nach.
Während mich früh gegen die Nutrixxion Marathon Trophy 2013 entschieden habe, schien eine Teilnahme am MTB-Nordhessen-Cup sicher. Urlaubsbedingt verpasse ich aber den Bilstein Marathon, so dass ich zwar die beiden anderen Marathons fahren werde, aber die Gesamtwertung in diesem Jahr nicht im Auge behalten muss. Aus diesem Grund ist der 16. SKS Kellerwald Bike Marathon in anderthalb Wochen auch eher ein Training unter Wettkampfbedingungen, passend zu meiner aktuellen Form.
In den Vordergrund rückt in diesem Jahr die 6. Dr. Cannondale Sebamed Challenge mit namenhaften Marathons wie den 9. Schinder(hannes) MTB-Superbike am 05. Mai, dem 9. Saarschleifen Bike Marathon oder dem 14. CANYON Rhein Hunsrück MTB Marathon. Bekannte Rennen wie der 4. sebamed Bike Day oder der VulkanBike Eifel-Marathon gehören ebenfalls dazu. Alle Strecken werde ich auf der Mittelstrecke antreten, demzufolgen werden die Marathons bis zu 70km lang.
Die Teilnahme am Ruhrbike Marathon verstehe ich eher als Kür, denn der schönste Marathon in Nordrhein Westfalen ist einfach ein Muss. Trails satt und das mitten im Hochsommer. Wer erinnert sich nicht gerne an die Hitzeschlacht 2010 zurück? Als Vorbereitung auf den Ruhrbike Marathon habe ich eine Teilnahme beim vierten Lauf des MTB-NRW-Fun-Cups geplant. Die Strecke ist legendär. Andere XCO Rennen der Serie überschneiden sich leider mit der Dr. Cannondale Sebamed Challenge, so dass ich mich schweren Herzens gegen den Cup entschieden habe.
Der 5. Platz beim 3. MTB-Marathon am Rursee, gleichzeitig mein bestes Ergebnis 2012, ist natürlich Motivation genug auch in diesem Jahr zu starten. Gemeldet habe ich für die Kurzstrecke, denn tags darauf geht es in Rhens um Punkte für die Gesamtwertung der Dr. Cannondale Sebamed Challenge. Ein Kurzmarathon als Vorbelastung für ein Mittelstreckenrennen wird auch eine neue Erfahrung.
Ein Fragezeichen prangt hinter meinem ersten Etappenrennen. 2013 oder doch erst 2014? Das langfristige Ziel heißt Transalp, aber vorher möchte ich auf kürzeren Strecken Erfahrungen sammeln. 2013 wäre eine Teilnahme an der Transzollern Alb möglich, das Profil und die Streckenlängen kämen wir entgegen. Eine definitive Entscheidung wird aber erst Ende Mai fallen.

6. Dr. Cannondale Sebamed Challenge

Bereits zum sechsten Mal findet in diesem Jahr die Dr. Cannondale Sebamed Challenge statt, früher auch bekannt unter MTB Challenge. Ich persönlich kenne mehrere Marathons der Serie, die Serie ist aber Neuland für mich. Mit dem 13. VulkanBike Eifel-Marathon, dem 9. Schinder(hannes) – MTB – Superbike oder dem 14. Canyon Rhein Hunsrück MTB Marathon kann die Serie mit prestigeträchtigen Marathons werben und stellt eine – für mich – sehr interessante Alternative zur Nutrixxion Marathon Trophy dar.
Die MTB Challenge besteht aus insgesamt neun Veranstaltungen, die besten fünf Resultate werden dann in der Rangliste gewertet. Dabei bekommt man für seine erfahrene Position feste Punkte, die man mit seiner Streckenlänge multipliziert. Für Platz 10 bekommt man generell 200 Punkte, während man dann auf der Kurzstrecke beim Sebamed Bike Day 256 Punkte (200*1,28) erhält, bekommt man für einen zehnten Platz beim Marathon 320 Punkte (200*1,60). Es werden also alle Strecken gemeinsam gewertet, die Fahrer werden nur in ihre Altersklassen aufgeteilt. Dieses Wertungssystem ermöglicht das Wechseln von verschiedene Distanzen bei den unterschiedlichen Marathons und kommt mir sehr entgegen.
http://www.youtube.com/watch?v=yr6jRqCxnrM
Weiterlesen