CTF Brohltal 2019

Die Eifel präsentierte sich am Wochenende von ihrer schönsten Seite mit durchgehend sonnigen Wetter und warmen Temperaturen. Ansgar, Daniel und Schildi nahmen gemeinsam die CTF Brohltal unter die Stollen.

Bereits zum 17. Mal wurde die Country Tourenfahrt des RSF Brohltal ausgefahren und gehört damit zu den ältesten ihrer Art. Anders als in den Niederlanden beginnt die CTF Saison in Deutschland erst Ende März, weshalb die CTF Brohltal auch sowas wie der Aufgalopp in die CTF Saison ist. Mit drei Strecken (21/41/53km) war für jedes Mountainbiker Herz gesorgt, knapp 400 Teilnehmer folgten dem Aufruf.

Wie uns Schildi erklärte führt die Strecke der CTF Brohltal schon immer über die gleichen Wege, wenn auch der Startort vor ein paar Jahren weiter ins Tal verlegt wurde. Von milden Temperaturen wie gestern bis zur dicken Schneeschicht mit vereister Straße am Gänsehals hat Schildi schon alles erlebt.

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RurUferRadweg und Signal de Botrange

Am Dienstag gab es eine epische Rennrad Runde durch das Bergische ins Ruhrtal. Die fehlenden Höhenmeter der Tour wollte ich am Samstag einfahren, entlang der Rur bis zum Quellort am Signal de Botrange, dem höchsten Punkt Belgiens. Es wurde eine Fahrt zum Verlieben. Die Ardennen sind für mich die neuen Alpen.
Die Rur fließt von der Botrange durch die Rureifel, durch Monschau, Einruhr, Heimbach, Kreuzau und dann immer flacher über Düren, Jülich, Heinsberg nach Roermond. In Roermond (dt. Rurmündung) fließt sie über viele verschiedene Arme in die Maas. Soweit so gut, detaillierter findet ihr die Informationen auf der Seite des RurUferRadweg oder auf Wikipedia.
Wer sich den Verlauf ansieht, merkt schnell, dass ich gegen den Strom gefahren bin. Vom niedrigsten Punkt (100m) in Linnich über 140km hinauf zum Signal de Botrange, auf 693m. Dazwischen gab es aber so manche Herausforderung und allerlei Sehenswürdigkeiten. Und Zeit genug gab es auch sich in die Ardennen zu verlieben.
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Los ging es am Samstag um kurz nach halb sieben in Erkelenz. Mit einem kleinen warm up Schlenker über die Feldwegidyllen um Baal stieg ich kurz vor Linnich in den RurUferRadweg ein. Die ersten 40km des Wegs von Roermond kannte ich bereits und ließ ich deswegen aus, um es vorweg zu nehmen, die fehlenden Kilometer entlang der Rur holte ich dann am Sonntag nach 😀

RurUferRadweg von Linnich nach Düren

Bis zu den Eifelausläufern bei Kreuzau war der Weg eher unspektakulär. Bis Jülich nett zu fahren, da unmittelbar am Fluß und immer schön grün mit zum Teil kleineren Wegen. Von Jülich bis Düren folgte der unattraktivste Part mit viel Hauptstraße und immer geradeaus. Zum Glück war dieses Stück in den ersten zwei Stunden, im späteren Verlauf wäre hier sicherlich mehr zu kämpfen gewesen.

RurUferRadweg ab Kreuzau mit Eifelfeeling

Ab Kreuzau veränderte sich die Landschaft. Es gab weniger Platte Landschaft mit Rapsfeldern und dafür mehr Hügel im Hintergrund. Gefühlt ging es auch jetzt etwas bergan, allerdings sachte und ohne große Hindernisse. Allerdings fällt es einem mit 0,5-1,5% Steigung einfacher die anvisierte Wattzahl zu treten. In der Ebene war das schwieriger.

Eine Bank, ein Ufer, ein tolles Rad. Kurze Pause in Kreuzau, um die Idylle zu genießen und der Familie eine Videonachricht als Weckruf zu schicken.
Eine Bank, ein Ufer, ein tolles Rad. Kurze Pause in Kreuzau, um die Idylle zu genießen und der Familie eine Videonachricht als Weckruf zu schicken.

Von Kreuzau an wurde die Strecke kurviger und die Richtungswechsel häuften sich, so dass man gefühlt nicht mehr pausenlos gegen den Wind fahren musste. Über Heimbach und Rurberg entlang des Stausees machte ich die ersten 100km voll.
Die ersten Anstiege lagen hinter mir aber auf den letzten 40km sollten sich weitere 1000hm vor mir aufbauen. Immerhin musste ich auf 693m kommen.

Hinauf zum Rurstausee war der Anstieg giftig und eine erste Härteprobe, ein Umweg für Mariawald wäre gar nicht viel anstrengender geworden. Aber der Anstieg in Heimbach ist mir bereits bekannt. Wie mir viele Schnittstellen in der Eifel bereits durch meine Rennrad Runden bekannt waren, häufig hatte ich einen „ah, hier bin ich“ Flashback.

RurUferRadweg Alpenfeeling kommt auf

Von Rurberg über Einruhr bis Monschau veränderte sich vieles. Es folgten schöne Steigungen, die Landschaft hatte hier und da etwas von den Gailtaler Alpen.
Obwohl ich bei besten Wetter und an einem Samstag unterwegs war, war der Weg wenig frequentiert. Entlang des Stausees gab es eine Handvoll Wanderergruppen und kurz vor Monschau war es etwas voller. Einzig die Ortsdurchfahrt von Monschau war extrem unangenehm mit den Menschenmassen an umherschleichenden Touristen. 🙂
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Eine Kletterpartie nach 125km

Natürlich war es gewollt, dass ich nach 125km und knapp 6h im Sattel einen Schlußanstieg vor der Brust habe. Eine wirkliche Kletterpartie gab es dann aber nicht, denn die Steigung verlief bis zum Signal Botrange in drei Wellen eher moderat. Von Monschau (u.a. ein Stück über 1km mit 10,5% Steigung) bis zur belgischen Grenze war der anstrengendere Teil, danach zog sich der Weg leicht ansteigend bis zur Rue de Botrange.

Auf dem Hau, kurz vor der belgischen Grenze
Auf dem Hau, kurz vor der belgischen Grenze

Signal de Botrange

Krass wie schnell ich mich in die Ardennen verliebt habe. Unmittelbar hinter der Grenze nämlich. Ein Blick nach links in den Wald und satte Trails öffneten sich, genauso wie auf der rechten Seite. Und dann ein Wald, wie im Traum. Satt grüner Moos, Baum an Baum. Wunderbar.

Links und rechts ein wahres MTB Paradies
Links und rechts ein wahres MTB Paradies


Kurz vor der Quelle verließ ich den RurUferRadweg, um die letzten Kilometer auf der Rue de Botrange hinauf zu fahren. Zahlreiche Schilder begrüßten mich im Hautes Fagnes und kurz darauf am Signal de Botrange. Ich war da, am höchsten Punkt Belgiens.
Das obligatorische Gipfel Bild
Das obligatorische Gipfel Bild


Leider habe ich die Rurquelle nicht gefunden, aber ehrlich gesagt auch nicht gesucht. Ich war mit der Nahrungsaufnahme beschäftigt 🙂
Buchweizen Pancakes nach 06:30h im Sattel. Ein Gaumengenuss.
Buchweizen Pancakes nach 06:30h im Sattel. Ein Gaumengenuss.

Ardennenliebe

Überhaupt möglich machte das Training meine Frau, die von Eupen den langen Anstieg zum Signal de Botrange wählte. Mit dem Auto und mich abholte. Natürlich mit einem Familienausflug in den Ardennen. Und spätestens am Lac de Robertville war ich Feuer und Flamme für die Ardennen, die mit knapp einer Autostunde Entfernung jetzt häufiger von mir besucht werden.

Fazit

Der RurUferRadweg lohnt sich allemal, wenn auch hier und da die Rur für längere Zeit verlassen wird und sich deswegen der Name für mich nicht ganz erschließt.
Die Beschilderung ist sehr gut, meinen GPX Track habe ich nur selten benötigt, war durch das Höhenprofil hilfreich.
Insbesondere das Stück Heimbach-Monschau ist landschaftlich auch sehr eindrucksvoll. Mountainbike Genuss ist allerdings dann abseits des RurUferRadwegs in den Höhenzügen der Rureifel zu suchen oder im hohen Venn oder den Ardennen.
Als langes Training auf dem MTB oder auch Crosser eignet sich der Weg in jedem Fall, fahrtechnsich wird man nicht gefordert. Das wollte ich aber auch gar nicht mit diesem Training.
Wenn man sich auf diesen Weg begibt, muss man aber leider den ein oder anderen Kilometer Straße hinnehmen. Insbesondere zwischen Jülich und Düren aber auch im späteren Verlauf müsste man die Rur immer wieder verlassen, um einige Straßenkilometer zu fahren, ehe man an das Ufer zurückkam.
Zur Strava Aufzeichnung

Impressionen aus der Eifel

Spaß haben wir, komme was wolle. Und genügend Willenskraft auch. An der Ausdauerleistung pfeilen wir. Dem Vatertag mit all seinen schrecklichen Traditionen entkommen, umso schöner der Tag in der Eifel. Trotz Wind. Beständigen Wind.
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135km mit zwei mäßig ansteigenden Bergen standen auf dem Programm und wurde von unserem Transalp Duo auch zufriedenstellend umgesetzt. Der versprochene Rückenwind fiel aus, stattdessen wurde mit dem Gegegnwind ohne Unterlass weiter am Charakter geformt.
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Trainingslager @home

Im März zieht es bekanntlich viele RadsportlerInnen auf die kanarischen Inseln oder andere wärmere Fleckchen, um sich auf die kommende Saison vorzubereiten. Grundsätzlich eine gute Entscheidung, denn man hat in der Regel sehr gute Trainings Voraussetzungen und kann ordentlich Kilometer fressen wie es zum Beispiel Jule, Coffee & Chainrings Stefan oder Markus von 54elf.de taten.
Da ich aufgrund der Bike Four Peaks und wahrscheinlich der Sparkassen Trans Zollernalb mindestens eine, wahrscheinlich aber zwei Wochen Bikeurlaub nehmen möchte, habe ich mich in der Vorbereitung für ein Trainingslager @home entschieden. Dafür bedarf es aber ein paar wichtiger Dinge, die man berücksichtigen muss.
Wie in einem auswärtigen Trainingslager sollte man auch die Regeneration und das Essen entsprechend dem Vorhaben anpassen, um ein erfolgreiches Training zu absolvieren. Man sollte also versuchen seinen normalen Alltag zu unterbrechen, um sich auf den Spot fokussieren. Ausserdem darf einem das Wetter nicht allzu sehr demotivieren, im März darf man eben keine 20° in Deutschland erwarten.
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18 Stunden Training auf dem Rad sowie zwei Einheiten im Studio sorgten für eine Trainingswoche mit einem Umfang von über 20 Stunden. Dabei kamen zwar nur 380 Kilometer zu Stande, was aber an den vielen Einheiten auf dem Mountainbike lag. Durch den sturmartigen Wind am Wochenende habe ich zwei weitere Stunden liegen gelassen und meine Einheiten Samstags und Sonntags jeweils um eine Stunde gekürzt. Am Dienstag nutzte ich die nahe liegende Eifel, um ein Bergtraining zu absolvieren.
Zwischen dem Kraft-Training und den lockeren Radeinheiten am Montag und Donnerstag nachmittag legte ich die Beine auf der Couch schön hoch. Ebenso legte ich nach dem Bergtraining am Dienstag und den Fahrtspielen am Mittwoch und Sonntag längere Ruhepausen ein. Auf dem Nahrungsplan standen viele Gerichte mit frischem Gemüse und Hirse. Morgens gab es Haferflocken mit frischem Obst und nach dem Training auch mal die ein oder andere Köstlichkeit wie zum Beispiel vegane Donauwelle oder vegane Mohn- und Apfelschnecken.
Insgesamt bin ich mit dem Trainingslager @home sehr zufrieden und stellt für mich eine akzeptable Alternative zu den Flugreisen dar. Ich konnte mich in der Woche prima auf den Sport fokussieren und war nur selten durch andere Dinge abgelenkt. Zudem haben wir natürlich in diesem Winter und Frühjahr durch das milde Klima ziemlich gute Vorraussetzungen zum trainieren, wenn man von dem teils sehr kräftigen Wind absieht. Und hier ist dann der kleine Nachteil im Vergleich zum Trainingslager auf den Kanaren: Es fehlen die neuen optischen Eindrücke der Landschaft, die einen auch bei schlechterem Wetter motivieren oder diverse Trainingspartner, die gegen den Wind mitleiden.

Daniels persönlicher Saisonrückblick 2013 – Teil 2

In der zweiten Saisonhälfte stieg die Motivation sich zu überwinden von Woche zu Woche. Alle Faktoren wie die neue Trainerin, zwei neue Fahrräder, eine Steigerung des Trainingspensums und der Gewichtsverlust trugen dazu bei, dass ich im zweiten Teil des Saisonrückblicks ein positives Feedback für die Saison 2013 ziehen kann.
Mit dem Urlaub und der vielen Freizeit konnte der Grundstein gelegt werden. In zwei Wochen Urlaub kamen 27 Trainingsstunden zusammen, danach konnte ich aber die Umfänge halten und erreichte erstmals über 60 Trainingsstunden in einem Monat. Auf Hvar gab es viel zu erleben und war natürlich als Motivationsfaktor schon riesig. Das MAO-TAINBIKE trug in dieser Zeit aber auch einen Teil dabei, denn die Fahreigenschaften konnten voll überzeugen.
Auch im August konnte und wollte ich die Umfänge halten. Ich brauchte schließlich nicht mehr Trainingstage, sondern einfach jeden Trainingstag 1-2 Stunden mehr Zeit, die ich bereits hatte aber nur anderweitig nutzte. Beruflich bedingt mussten meine Vorbereitungsrennen in Zierenberg und Nordenau ausfallen, dafür entschloss ich mich an dem Abenteuer Trans Zollernalb im September teilzunehmen.
Als unmittelbare Vorbereitung auf das Etappenrennen war ein Miniausflug in die Alpen geplant, was sich leider aufgrund einer Verletzung von Stefan kurzfristig änderte. Ich suchte mir eine andere Herausforderung und habe sie in der Eifel gefunden. Unter dem Motto Eifelride statt Stelvio sammelte ich 2000 alpine Höhenmeter im Nationalpark Eifel.
Im Hintergrund liefen bereits die Vorbereitungen auf die TZB, doch davor konnte ich in Boppard dem MAO-TAINBIKE einmal die Gelegenheit bieten sich im Rennen zu beweisen. Beim MTB-Gallahaan-Trail startete ich den zweiten versuch auf die Mitteldistanz zu wechseln. Das Ergebnis (24. Sen1) war bereits wesentlich besser, es fehlte einzig die Rennbelastung nach den vielen Trainingswochen.
Gerade rechtzeitig vor der Trans Zollernalb (und mit fast einem Monat Verspätung) wurde dann mein neues Twentyniner fertig. Das Cannondale Flash speckte von der Testfahrt (9,7kg) bis zur Abholung (mit zahlreichen Neuteilen und Umbauten) über 700 Gramm ab. Es ist flink und fährt sich nach wie vor wie eine Rakete. Vor der Trans Zollernalb blieb mir wenig Zeit, um mich mit dem Bike vertraut zu machen. Bereits in den ersten Trainings purzelten die Zeiten auf meinen Hausbergen, besonders erstaunt war ich über die Fahrleistung auf der Straße mit Lockout wie zum Beispiel am Kiffelberg.
Die Nervosität auf die Trans Zollernalb stieg von Tag zu Tag. Meine Vorbereitung auf das Etappenrennen war gut und ich war mir sicher, dass ich ankommen werde. Das ich aber auf der ersten und dritten Etappe eine richtig tolle Leistung ablegen würde, damit habe ich nicht wirklich gerechnet. Insbesondere die dritte Etappe war Spaß pur und das obwohl es nicht eine Verschnaufspause gab. Am Ende war ich mit meinem Rennen sehr zufrieden und konnte den Abstand auf meine NRW-Kollegen sehr gering halten.
Danach folgte eine verdiente Ruhewoche, ehe es an die Vorbereitung für die letzten beiden Rennen des Jahres ging. Mit dem einsetzenden Regen und dem Temperaturabsturz wurde mir schnell bewusst, dass die letzten Rennen alles andere als Zuckerschlecken werden. Trotzdem entschied ich mich kurzfristig für die Mittelstrecke beim Langenberg Marathon. Und wie habe ich das unterwegs verflucht. Vor lauter Matschepampe nichts gesehen, der schwere Boden war dann auch noch fies zu fahren und gefühlt fuhr ich dem Feld hinterher. Umso überraschender der Ausdruck nach der Zieldurchfahrt: 8. Platz Sen 1. Wahnsinn. Nach der Ergebniskorrektur war es immer noch der 9. Platz. Danach waren die Qualen, die abgefrorenen Füße und all der Dreck vergessen 🙂
Eine Woche später war es in Büchel dann trocken, dafür sau kalt. Aber so ist das mit dem Herbst, beruflich war ich wiederum noch eine Woche später in Büchel und hatte 18 Grad. So ist das Leben. Der Wilde Endert Marathon jedenfalls war prima. Am Anfang viel Tempo Gebolze und hinterher technische Leckerbissen und zum Saisonabschluss die nächste Top 10 Platzierung.
Ich bereue nicht, dass ich 2013 erstmals auf die NRW Trophy verzichtet habe und an der MTB Challenge teilgenommen habe. Die Serienwertung in Rheinland Pfalz ist toll organisiert, die Ergebnisse schnell online und die Teilnehmerzahlen wesentlich höher als im Sauerland. Zudem sind die Strecken einfach einen Tick besser mit mehr fahrtechnischen Herausforderungen. Am Ende reichte es in der Gesamtwertung für den 22. Platz in Anbetracht des Saisonstarts das bestmögliche Ergebnis, allerdings ist hier noch Potenzial nach oben.
Insgesamt bin ich mit dem Verlauf der zweiten Saisonhälfte mehr als zufrieden und bin gewillt in den dunklen Wintermonaten an den Leistungen anzuknüpfen und meine Vorbereitung auf die Saison 2014 solider und mit mehr Durchhaltevermögen durchzuführen. Pläne für 2014 sind jedenfalls genügend Vorhanden.

Trainingsrückblick August

Die warmen Wochen im August taten noch einmal richtig gut und mein Trainingsprogramm konnte ich planmäßig abspulen. Schwerpunkt war die wettkampfspezifische Ausdauer mit zahlreichen Intervallen am Berg.
Insgesamt saß ich 58 Stunden im Sattel und verbrachte weitere drei Stunden im Studio. Mit 1.250km habe ich das Niveau von Juli gehalten. Das ich von den 9000 Höhenmeter aber alleine 2000 bei einer Trainingseinheit gefahren bin zeigt, dass ich hier noch Potenzial habe. Die Eifel muss ich besser in mein Trainingsrevier einbeziehen.
Trotz einer Ruhewoche im August kam ich auf 23 Trainingseinheiten auf dem Rad und zwei Studio besuchen. Nach vielen MAO-TAINBIKE Kilometern auf Hvar nutzte ich im August überwiegend das Rennrad. Mit dem Mountainbike ging es an sechs Tagen zu sieben Einheiten in das Gelände, um im flow zu bleiben.
Im September heißt es zu Beginn noch einmal hohe Umfänge und viel Intensität, bevor ich dann in der zweiten Woche die Umfänge reduziere, um ausgeruht zur Trans Zollernalb zu fahren. Nach einer anschließenden Regenerationswoche folgen dann die Vorbereitungen auf die letzten zwei, drei Rennen des Jahres.