Whoop in der Praxis


WHOOP in der Praxis. Seit September testet Daniel den Whoop Strap 3.0 im Alltag und möchte euch heute ein Beispiel für die Trainingssteuerung mit Hilfe der Whoop Daten zeigen. 

Ich befinde mich derzeit in der dritten und letzten Trainingswoche meines ersten Blocks. Wiedereinstieg ins Training. Wie das so ist, kämpft man manchmal in der letzten Woche mit der Müdigkeit. Beim Wiedereinstieg sollte das eigentlich weniger sein aber die Erklärung liegt auf der Hand. 

Dienstag gab es ein super Training mit G1 VLaMax und G1-EB Intervallen, dazwischen acht Stunden Arbeit und am Abend meinte ich es mit dem Essen etwas zu gut. Die Trainings selbst waren sehr stark und die drei Mal 6min Belastung gingen trotz der Arbeit ordentlich bei 300 Watt. Ich war richtig zufrieden, denn wenn ich nicht Bike2work mache, fällt mir das Training nach der Arbeit immer besonders schwer. 

Viel zu viele Kohlenhydrate am Abend und schlechter Schlaf (neben dem aufregenden BVB Spiel am Abend gegen Inter) sorgten für eine mächtig schlechte Regenration. Ein Wert, den ich nicht täglich beachte, nur immer dann, wenn ich mich körperlich und mental platt fühle – Volltreffer, im Sinne von Messung und Gefühl am Mittwoch morgen. 

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Trainingsrückblick September

Ein aufregender Monat der September: Das Cannondale Flash 29er wird fertig, mein erstes Etappenrennen verläuft besser als erwartet und die Trainingsmotivation ist weiterhin vorhanden, trotz des ersten Kälteeinbruchs.
Im September wurde natürlich nicht nur trainiert. Mit der Trans Zollernalb reiste ich zu dem Event der Saison, wofür ich seit Juni die Trainingsumfänge hochgeschraubt habe. Mit zufrieden stellenden Erfolg. Bereits in Boppard beim Gallahaan Trail zeigte die Formkurve bereits nach oben.

Es wird wieder früher dunkel. Trainingseinheiten am späten Nachmittag enden bereits in fast völliger Dunkelheit.
Trainingseinheiten am späten Nachmittag enden bereits in fast völliger Dunkelheit.

Neuen Schub für die TZB-Vorbereitung brachte das Cannondale Flash 29er. Pfeilschnell und super Handling fassen die Charaktereigenschaften des Mountainbikes gut zusammen. Bis zur Trans Zollernalb saß ich dann auch drei Mal auf dem Hobel, um mich mit den Fahreigenschaften vertraut zu machen.
Die letzten zwei Wochen vor der TZB waren noch einmal ziemlich intensiv mit zwei Blöcken mit fünf Trainingstagen. Umso mehr konnte ich die Ruhewoche nach dem Rennen genießen, ehe der letzte Aufbau für die letzten beiden Saisonhighlights begann.
In Zahlen ausgedrückt saß ich 54 Stunden auf dem Rad. 1200 Kilometer bin ich gefahren und dabei immerhin 12.000 Höhenmeter geklettert.

Trainingsrückblick August

Die warmen Wochen im August taten noch einmal richtig gut und mein Trainingsprogramm konnte ich planmäßig abspulen. Schwerpunkt war die wettkampfspezifische Ausdauer mit zahlreichen Intervallen am Berg.
Insgesamt saß ich 58 Stunden im Sattel und verbrachte weitere drei Stunden im Studio. Mit 1.250km habe ich das Niveau von Juli gehalten. Das ich von den 9000 Höhenmeter aber alleine 2000 bei einer Trainingseinheit gefahren bin zeigt, dass ich hier noch Potenzial habe. Die Eifel muss ich besser in mein Trainingsrevier einbeziehen.
Trotz einer Ruhewoche im August kam ich auf 23 Trainingseinheiten auf dem Rad und zwei Studio besuchen. Nach vielen MAO-TAINBIKE Kilometern auf Hvar nutzte ich im August überwiegend das Rennrad. Mit dem Mountainbike ging es an sechs Tagen zu sieben Einheiten in das Gelände, um im flow zu bleiben.
Im September heißt es zu Beginn noch einmal hohe Umfänge und viel Intensität, bevor ich dann in der zweiten Woche die Umfänge reduziere, um ausgeruht zur Trans Zollernalb zu fahren. Nach einer anschließenden Regenerationswoche folgen dann die Vorbereitungen auf die letzten zwei, drei Rennen des Jahres.