Ein ganz gewöhnlicher Tag – Teil 3

Gewöhnliche Tage im Leben eines befindlichkeitsorientiertem Radsportlers ist meine Kolumne am Sonntag über den Alltag als Hobbysportler mit eingeschränktem Zeitbudget aber großen Saisonzielen. – Zurück zum Intro.
Bisher stößt diese Artikelserie gewollt auf sehr ambivalente Rückmeldungen. Im Kern lässt sich das Feedback auf zwei Punkte reduzieren. 1. Wie machst du das / woher nimmst du die Motivation? 2. Deine Zeit möchte ich haben.
Nun gut, Punkt 2 ist auf der einen Seite nicht immer gleich änderbar. Aber durch die richtige Tagesstruktur kann man eine Menge besser machen. Individuell, nach seinen eigenen Möglichkeiten. Das habe ich in meinen Beispielen in den ersten beiden Beiträgen gezeigt.
Und Punkt 1 ist leicht erklärt. Ich mache das, weil ich motiviert wird. Und meine Motivation ist mein Saisonziel. Das hilft extrem. Mit einem Ziel vor Augen ist es einfacher dein inneren Schweinehund zu überwinden und gegen Regen, Wind, Anstrengung anzugehen.
Das fällt mir auch nicht immer einfach. Häufig denke ich mir auch, ich bleib jetzt lieber im Bett. Aber man muss seine Pläne auch umsetzen und machen. Manchmal kommt der Spaß erst auf den ersten Trainingskilometern zurück.
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Ein ganz gewöhnlicher Tag – Teil 2

Gewöhnliche Tage im Leben eines befindlichkeitsorientiertem Radsportlers ist meine Kolumne am Sonntag über den Alltag als Hobbysportler mit eingeschränktem Zeitbudget aber großen Saisonzielen. – Zurück zum Intro.
Nicht immer habe ich das Glück nur einen halben Tag zu arbeiten, eigentlich sogar nur einmal in der Woche. In meinem heutigen Beitrag behalte ich noch einmal das Kernthema Struktur und Wille, denn das sind die beiden essentiell treibenden Kräfte für eine hohe Trainingsmotivation.
Nach der täglichen Morgenroutine (Dehnen, Blackroll, Kaffee) eilt die Zeit etwas. Frau und Kind schlafen noch, also heißt es um 07:00 rauf aus Bike, eine kurze Ausdauer Fahrt vor dem Frühstück, ein grüner Smoothie reicht als Energiebooster. Nüchtern ins Training ist in der derzeitigen Belastungsphase nicht gut.
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Morgenroutine: Ein Kaffee und etwas Zeit für das Internet. Aber die Zeit dabei nicht aus den Augen verlieren.
Um 08:45 Uhr bin ich zu Hause. Und langsam tut sich was. Ein brabbelndes Baby ist schon eine Genugtuung und erwärmt das Herz. Babyzeit mit Wicklen und Co, dabei üben wir natürlich direkt radfahren. Es folgt ein gemeinsames Frühstück, wenn auch meins mangels Folgebelastung aus Gemüse und etwas Obst besteht.
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