Trainingsrückblick Dezember #wemboFinale

Mit meinem Trainingsrückblick Dezember ziehe ich auch ein erstes Fazit über meine neue Zusammenarbeit mit STAPS. Darüberhinaus war der Dezember ein sehr holpriger Monat mit vielen Hindernissen abseits des Trainings im Hinblick auf die 24h Mountainbike Weltmeisterschaft.
Kurzentschlossen aber sehr wohl überlegt erfolgte Ende November die Konkretisierung des Wechsels meines Trainings. Zwar harmonierte ich mit Steffi von Pro-Formance sehr gut, jedoch stagnierte meine Leistung zuletzt. Im Hinblick auf meine Teilnahme an der 24h Mountainbike Weltmeisterschaft gab es nur diesen Zeitpunkt noch einmal etwas neues zu wagen.

STAPS ist einzigartig, effektiv und erfolgreich. Das behaupten erst einmal alle Trainingsplan Anbieter, allerdings kann ich nach meiner bisherigen Erfahrung sagen, dass die STAPS Methode wirklich einzigartig ist und seines gleichen sucht. Und sie ist wirklich effektiv und zumindest erfolgsversprechend. Zu Beginn der neuen Partnerschaft habe ich bereits dargelegt, wie STAPS meine Sicht auf das Radsport Training verändert hat.

Alles anders. Alles neu. Better, stronger, harder

Und nach dem ersten Monat kann ich sagen: Es läuft. Besser als erwartet, neuer als geglaubt und meine Entwicklung überrascht mich gerade selbst. Zwar habe ich noch immer nicht meine Form wie 2015 aber ich befinde mich (Ende Dezember!!!) nicht mehr weit davon weg. Und es bleiben noch fünf Monate Vorbereitung mit zwei Trainingslagern für das ganz spezifische Trainingsvolumen.
Was sich genau verändert hat? Zum einen die Trainingsintensität, die auf einem ganz anderen Niveau ist. Von der ersten Einheit an standen Intervalle auf dem Programm; schweißtreibende EB-Intervalle, intermitted exercises, Sprints aber auch jede Menge G2 Intervalle. Was früher das Fahrtspiel war, sind heute 2-4x 10-20′ G2 Intervalle. Gezieltes Training zur Verbesserung der Vo2Max oder zur Senkung meiner VoLaMax.
Alles Vorteile eines Wattgesteuerten Trainings, dass fordernder aber auch ergiebiger ist. Im letzten Jahr habe ich viel zu häufig viel zu niedrig trainiert, wenn ich mir die Leistungswerte im Vergleich ansehe.

Weniger ist mehr

Mit dem Dezember habe ich das spezifische Training für die Mountainbike Weltmeisterschaft im Juni aufgenommen. Während viele Sportler jetzt zu langen Grundlageneinheiten tendieren, gehe ich mit STAPS einen anderen weg: Weniger (Umfang) ist mehr (Intensität). Meine Schwäche ist nicht meine Ausdauerfähigkeit, sondern meine Vo2Max, diese trainiert man als Hobbysportler besser über hartes Intervall Training als stundenlanges Grundlagentraining. Denn mit intermitted exercises kann man zum Beispiel wesentlich mehr Sauerstoff umsetzen als mit einer etwa doppelt so langen Einheit im moderaten G1 Tempo.
Außerdem muss die Ressource Körper auch geschont werden. Mit einer ungewohnten Zunahme der Intensität macht es Sinn, die Umfänge zu kürzen und damit mehr Zeit zum regenerieren zu haben.
Letztendlich habe ich im Dezember 29 Trainings (24 Radeinheiten) absolviert, allerdings mit ’nur‘ 45 Stunden rund 15 Stunden weniger als Üblich trainiert. Dabei kamen insgesamt 1000km zu Stande, durch die vielen Rolleneinheiten ist der Wert aber zu vernachlässigen.

Erfolg bestätigt Kurswechsel

Wie heißt es so schön: Der Erfolg gibt ihnen Recht. Und im Radsport ist Erfolg messbar; mit desolaten 225 Watt (20′ Leistung) im November und passablen 269 Watt (20′ Leistung) im Dezember habe ich eine gehörige Verbesserung erreicht.
Zudem wanderten meine Trainingsbereiche nach der Auswertung von STAPS weiter nach rechts, im Schnitt um knapp 30 Watt. Nach vier Wochen Training und trotz widriger Umstände wie ein Umzug und Vorweihnachtsstress.
Kein Wunder also, dass ich auch ein Lob von meinem Trainer Lucas erhalten habe.

Erster Canyon Lux Einsatz am Jahresende

Für die tolle Trainingsleistung im Monat Dezember habe ich mich auf meine eigene Weise belohnt und mir zum Jahreswechsel die erste Ausfahrt mit meinem Canyon Lux CF SL 9.9 gegönnt. Natürlich gemeinsam mit Trainingspartner Ansgar über die heimischen Trails im Nationalpark de Meinweg. Ein krönender Abschluss eines durchwachsenen Jahres.

Ein Lob vom Trainer #wemboFinale

Das schönste am Training ist das Lob vom Trainer oder so ähnlich. Jedenfalls ist ein Lob immer motivationsfördernd und Selbstvertrauen steigernd. Gerade letzteres fehlte mir in der Vergangenheit häufiger.
Nach dem die letzte Woche aufgrund meines Mini-Infekts, den irgendwie wohl alle abbekommen haben. Selbst auch mein Physio, der ebenfalls stark gesundheitsbewusst isst.

Wiedereinstieg ins

Der Wiedereinstieg nach Plan lief problemlos. Nach den drei freien Tagen habe ich das Training wieder ohne Umstellungen aufgenommen und Montags direkt K3 Und G2 Intervalle jenseits der 200 Watt getreten.
Danach verlief die Woche ziemlich anstrengend und war voll gepackt mit Terminen auf der Arbeit, Umzug und knapp 13 Stunden Training. Aber es fluppte jede Einheit.

Vor dem Umzug und der Arbeit

Irgendwie reichten mir diese Woche sieben Stunden Schlaf pro Nacht. Sowohl die HRV-Werte als auch das eigene Befinden bestätigten dies, so dass ich vor den Umzugstagen bzw. vor der Arbeit mein Programm abspulen konnte.
Am Dienstag konnte ich mit meiner Tochter als Zusatzgewicht ein G1/G2 Training im Freien absolvieren, ohne Kohlenhydrate und mit kräftigen Tritt gefällt mir das Progrmam sehr gut.
Am Mittwoch wurde ich mit intermitted exercises über 2×10′ extrem gefordert, anschließend gingen die beiden G2 Intervalle auch nur noch im unteren Leistungsbereich. Aber die 20 30″ Intervalle zwischen 360-400 Watt fühlten sich gut an.

Harte Intervalle zum Wochenende

Mit EB- (Freitag) und SB-Intervallen über 4′ bzw. 30″ wurde ich am Wochenende gut gefordert, am Samstag nutzte ich den Sonnenschein um mit dem Anhänger G2-Intervalle mit viel Kraft zu fahren. Dank dem Anhänger geht das aus auch mit der MTB-Übersetzung 32/11 (34/11, da ich ja ovale Blätter fahre), wobei ich selbst mit den 25kg Zusatzgewicht häufig über die höchstens gewollten 70rdm komme.
Die EB-Intervalle mit abschließendem Sprint waren richtig gut, innerhalb der letzten Wochen habe ich richtig Spaß am quälen gefunden.
Nach dem Training und zwischen dem Ikea Sofa aufbauen gab mir dann Thorsten mit seinem neuen Stabi-Programm den Rest. Insbesondere die Becken Stabilisation hat mich fertig gemacht, bei Gelegenheit muss ich die Übung aufnehmen.
Die kurzen SB-Intervalle tun auch nicht mehr so weh, wie noch im Sommer. Ich merke einfach, wie gut das Training anschlägt. Mit einem neuen Maximalpuls von 185 während der IE Einheit am Mittwoch habe ich auch hier einen unerwarteten Fortschritt erhalten.

CP20 Re-Test

Den am letzten Wochenende ausgefallenen CP20-Test hole ich nach Weihnachten nach. Das Pacing im Test wurde auf 260 Watt festgesetzt, wenn es mehr werden, wäre es noch besser. Aber hier wäre dann ein gewaltiger Sprung binnen vier Wochen möglich.
Die letzten längeren Intervalle haben dies jedenfalls bestätigt.

Ein Lob vom Trainer nach der ersten Woche mit Dämpfer

Trotz des Infekts und dem Ausfall in der vergangenen Woche zieht Lukas ein positives Fazit aus den ersten Wochen. Mit der Umsetzung meines Trainings ist Lukas sehr zufrieden, nachdem er die ersten zwei Wochen Training im Datenfluss durchgesehen hatte.

Fazit

Der Wechsel zu Staps kam genau richtig und macht mein selbst geplantes Training runder. Mehr Abwechslung und die Verknüpfung von Ernährung und Training pushen mich vorwärts.
Mit zunehmender Leistung und höherem Energieverbrauch sinkt natürlich auch die das Körpergewicht. Langsam aber sicher befinde ich mich sportlich wieder in einem Einklang. Das freut mich sehr.
Die Partnerschaft mit GripGrab spielt bei der Trainingsmotivation natürlich auch eine Rolle. Wie ihr seht ist alles eine Frage des Laufs. Wenn es läuft, dann passt Training, Arbeit, Familie und ein Umzug ins Haus wunderbar. Läufs nicht, kann man selbst mit Urlaub nix reißen.

Mit angezogener Bremse #wemboFinale

Ihr erinnert euch an meine Zufriedenheit vor drei Wochen, was meine Trainingsintensität und -Leistung anging? Mir war klar, dass auch mal weniger gute Wochen auf dem Weg zur 24h MTB Weltmeistereschaft dabei sein werden. So wie diese Woche…
Ansgar plagte am Wochenende die Männergrippe, mir war zu Wochenbeginn nicht gut. Donnerstag, Freitag, Samstag ging nichts mehr. Dazu Umzugsvorbereitungen und Arbeit. Keine gute Ausgangslage, jedoch bin ich seit heute wieder im Sattel und fühlte mich gut.

G1/K3/G2, G1/IE/G2…

Trotz des Infekts habe ich bis zur Wochenmitte am Training festgehalten. EB-Intervalle am Montag, dienstags ohne Kohlenhydrate Kraftausdauer und am Mittwoch bereits zu schwach für die intermitted exercises.
Nach zwei Wochen Staps-Training kann ich trotzdem ein sehr positives erstes Fazit ziehen. Das Training ist extrem abwechslungsreich und stellenweise sehr fordernd. Insbesondere der Mix aus hohen Belastungen und späteren G2 Intervallen sorgt für viel Spaß und brennende Beine.
Nach drei trainingsfreien Tagen und einen Lauf am Sonntag hatte ich den Infekt ganz passabel überwunden. Der geplante CP20 Test wird auf Weihnachten verschoben.
Das Kraft Training habe ich diese Woche ausgesetzt und meine Kräfte geschont.

Kein Trübsal blasen

Letztes Jahr hätte mich ein Infekt zu dieser Zeit enorm aus der Bahn geworfen. In diesem Jahr habe ich den Infekt hingenommen und mich mit anderen Dingen beschäftigt. Ich weiß, dass ich auf dem richtigen Weg bin und mich ein paar Tage Pause nicht aus dem Konzept bringen.
Jetzt wo ich wieder auf dem Dampfer bin, kann auch die regelmäßige Arbeit am Blog wieder aufgenommen werden und für euch mehr Content produziert werden. Ich freu mich drauf! Und auf spannende zwei Trainingswochen bis Weihnachten.

Mit STAPS ins Radsport Training 2.0 #wemboFinale

Am Samstag habe ich euch die STAPS Methode vorgestellt ohne auf meine eigenen Erfahrungen mit STAPS einzugehen. Nach der ersten Trainingswoche und einem aussagekräftigen Test, möchte ich dies heute im Rahmen meines #Trainingstagebuch nachholen. Sechs Monate haben Lukas und ich Zeit das Optimum aus meinem Körper herauszuholen.
Die Teilnahme an der wembo 24-Stunden Mountainbike Weltmeisterschaft ist eine besondere Herausforderung 2017. Für dieses einmalige Event möchte ich in absoluter Topform sein und das bestmögliche Ergebnis erzielen. Dafür habe ich mich entschlossen mit den Spezialisten von STAPS zusammen zuarbeiten, die bereits viele Referenzen erfolgreicher Sportler auf der Ultralang Distanz vorzuweisen haben.
wembo 24 Stunden Mountainbike Weltmeisterschaft Finale Ligure 2017

STAPS Leistungstest und Eingangsdiagnostik

Mein Leistungstest am 22. November offenbarte meine Stärken und Schwächen. Wie bereits in den letzen Wochen geschrieben ist meine Leistung an der ANS miserabel. Von 285 Watt (Juni ’16) sind derzeit noch 235 Watt übrig. Entsprechend niedrig und katastrophal ist ein Vo2Max Wert. Dagegen steht ein überraschend guter Körperfett Wert von 11,5% mit 8kg über dem Idealgewicht, hier liegt bereits viel Potential für eine höhere Vo2Max. Außerdem ist meine VLaMax mit 0,39 extrem gut, insbesondere für die Ultralang Distanz. Mein Fettstoffwechsel funktioniert also gut, währenddessen meine Leistungsfähigkeit stark verbessert werden muss. Mein Training der vergangenen Wochen war also gar nicht so verkehrt.
Trainer Lukas rechnete mir vor, das bereits eine erste Gewichtsreduktion um 5kg eine deutliche Steigerung meiner Vo2Max mit sich bringt. Der für meine 85kg relativ geringe Körperfettanteil sagt aber auch Schluß mit Kraft Training, auch heerlager ich mit meinem bisherigen Training richtig. In der praktischen Umsetzung meines Training bedeuten die Testergebnisse, dass mein Körper und ich lernen müssen mehr Sauerstoff umzusetzen.
Dies kann man über moderate Belastungen mit hohen Umfängen erreichen oder über kurze und dafür sehr intensive Einheiten wie zum Eispiel intermitted exercises oder kurze, wiederholende Belastungen im Spitzenbereich. Trotzdem müssen wir auch ein Auge auf meine VLaMax haben, dass ich weiterhin im Stoffwechsel ökonomisch bleibe und nicht unnötig viele Kohlenhydrate verbrenne. Trotzdem befürchtet Lukas einen Anstieg des Werts bis zum Re-Test im März auf bis zu 0,45.

Radsport Training 2.0: Die erste Woche mit Staps Trainingsplan

Wie ich bereits am Samstag ausführlich dargelegt habe, vereint die STAPS Methode Training,Ernährung und Fettstoffwechselprozesse. In der Trainingsplanung stehen folglich nicht nur Vorgaben für das Training, sondern auch für die Ernährung.

Keine Kohlenhydrate und trotzdem Druck aufs Pedal

Und so sollte mein erstes Radtraining unter der Leitung von STAPS am 30.11. auch direkt ohne Zuführung von Kohlenhydraten vor dem Training beginnen. Auf dem Plan stand keine moderate Trainingseinheit im KB-G1 Bereich, wie ich es vom Nüchterntraining kenne, sondern drei Intervalle über 10-12′ im K3 und G2 Bereich mit einem Gesamtumfang von 120 Minuten.
Und was soll ich sagen? Mit einem Tofu-Champignons Frühstück gestärkt setzte ich mich auf die Rolle, um zu schauen was passiert. Und was soll ich sagen? Es funktionierte sehr gut. Das K3-Intervall konnte ich gut durchdrücken, genauso wie die beiden folgenden G2 Intervalle über jeweils 12 Minuten. Nach 120 Minuten waren 1150 Kalorien umgesetzt und gerade einmal 270kcal zugeführt. Läuft, nach dem Training gab es dann eine Kohlenhydrat Freigabe.

Schön zu sehen, wie ich die Leistungsbereiche gut einhalten konnte und das Training perfekt und voller Zufriedenheit abgeschossen hatte.

Vo2Max Training auf der Rolle

Am Donnerstag Nachmittag folgte das erste intermitted exercise zur Verbesserung der Vo2Max. Nach dem Warmfahren im G1 Bereich folgten sechs Minuten lang Be- und Entlastung im Wechsel über jeweils 30 Sekunden. Das Pacing in dem Intervall war für mich schwierig aber mit genügend Gewohnheit kann es nur besser werden.

Intermitted exercises mit anschließenden G2 Tempo Intervallen
Intermitted exercises mit anschließenden G2 Tempo Intervallen

Umzugs bedingt habe ich die Einheiten von Samstag und Sonntag getauscht, so dass ich am Samstag ebenfallsüber 90′ ein Vo2Max Training absolvierte, diesmal mit 6x 30″ Belastungen im Spitzenbereich mit jeweils 3′ Pause. Anschließend folgten zwei weitere 10′ Intervalle im oberen Tempo Bereich. Fordernd aber nicht überfordernd.

Kraftausdauer mit Anhänger aber ohne Kohlenhydrate

Für den Samstag Abend gab es bereits die Vorgabe keine Kohlenhydrate zu essen, genauso wie am Sonntag morgen. Damit das G1-G2 Training über 2,5 Stunden möglichst effektiv für den Stoffwechsel genutzt werden kann. 4x 10′ Intervalle standen mit niedriger Trittfrequenz auf dem Plan, Dank Anhänger auch ohne Berge im Flachland gut umsetzbar. Allerdings muss ich mich nochmal ausführlich mit dem ovalen Kettenblatt und Wattmessung beschäftigen, das sah mir noch immer Kosher aus.

Stabi-Training mit Thorsten

Bereits am Dienstag Abend hatte mich Thorsten beim Stabi-Training an meine Grenzen geführt. Neben Kettlebell Übungen hatte Thorsten viele tollende Übungen dabei, um meine Rumpfmuskulatur zu kitzeln.

Fazit

Noch sind es sechs Monate bis zur wembo Mountainbike Weltmeisterschaft 2017 in Finale Ligure. Das Training nimmt an Fahrt auf und ich bin top motiviert an meinen Stärken und Schwächen weiter zu arbeiten.

Stress pur im Dezember - ohne Umzugsplanung :)
Stress pur im Dezember – ohne Umzugsplanung 🙂

Als Hobby-Sportler mit Vollzeit Job ist eine gute Planung grundlegend für ein erfolgreiches Training. Mit dem Umzug kommt in diesem Monat noch eine weitere Belastung hinzu. Dies muss in der Trainingsplanung berücksichtigt werden, so dass auf lange Einheiten bis Weihnachten verzichtet wird.