#BikeFestivalWillingen Tag 2

Am zweiten Tag des #BikeFestivalWillingen stand natürlich für uns der Rocky Mountain BIKE Marathon im Vordergrund, trotzdem ist natürlich die Expo der zentrale Ort für ein Meet&Greet.
Deswegen habe ich mich natürlich auch nach dem Marathon noch auf das Festival Gelände begeben. Mitten drin statt nur dabei, obwohl ich die fast sechs Rennstunden gemerkt habe. Aber das Töchterchen möchte ja auch sehen, was die bunte Bikewelt alles zu bieten hat.

Besonderes Interessant fand ich den Stand von Jentschura, darüber werde ich dann nach dem ganzen Rennstress mal in Ruhe was schreiben. Schön war das kurze Treffen von Jule und Raphaela, sowie die reichlichen Zuschauer bei der Siegerehrung des Marathons. Ehre und Respekt denen, die ihn verdienen.
Leider hatte ich keine Lust mehr mir Enduro, Downhill oder die anderen tollen Events anzusehen. Nächstes Jahr ist glaube ich der Sonntag zum Entspannen im Sauerland noch eine Alternative. Das Festival macht nämlich richtig Spaß und ist sehr stimmig.
Auf dem Rückweg haben wir im Übrigen in einem veganen Café sehr lecker gegessen, direkt gegenüber des Bahnhofs in Iserlohn – liegt ja quasi auf dem Rückweg. Auf dem Festival Gelände gibt es nämlich keine vernünftige, Sportler gerechte, Ernährung zu kaufen (außer am ausverkaufen Jentschura Stand)

6. Dr. cannondale sebamed MTB Challenge 2013

Mit dem 10. Mountainbike Festival in Büchel endete auch die 6. Mountainbike Challenge 2013. Die 9 Rennen umfassende Serie in Rheinland Pfalz hat sich in dieser Saison als echte Alternative zur MTB NRW Trophy präsentiert und mir einige Herausforderungen beschert. Am Ende reichte es für einen 22. Platz in der Gesamtwertung, in der die besten fünf Rennen gewertet werden.
Mit dem Schinderhannes MTB Superbike begann die Challenge im schönen Emmelshausen. Aufgrund meiner damaligen Formkrise war ich am Ende froh das Rennen überhaupt überlebt zu haben, Platz 41 (Sen1) brachte für die Challenge aber magere 71 Punkte. Besser liefen dann die Regen bzw. Schlammrennen Saarschleifen MTB Marathon (13. Sen1) und der Canyon Hunsrück Marathon (18. Sen1) auf den jeweiligen Kurzstrecken, die mir zusammen 449 Punkte bescherten. Beide Strecken haben mir auch ausgesprochen gut gefallen, allerdings ist die Anreise nach Mettlach (Saarschleifen MTB Marathon) an die luxemburgische Grenze schon sehr weit.
Urlaubsbedingt startete ich nicht beim Erbeskopf Marathon, was ich in jedem Fall 2014 nachholen möchte. Die Strecke verspricht so einiges. Der Wiesbaden Marathon war mir schließlich zu weit weg, weshalb die zweite Saisonhälfte mit dem Gallahaan Trail begann. Die Rückkehr zur Mittelstrecke glückte diesmal besser, wenn auch durch die harte Sommer Vorbereitung mit dem Ziel Trans Zollernalb das letzte Bißchen fehlt. 191 Punkte sehen aber in jedem Fall besser als 71 Punkte aus 🙂
Wegen einer falschen Wetterprognose verpasste ich den Sebamed Bike Day und damit sicherlich die Möglichkeit am Ende eine Top 20 Platzierung zu erfahren. Das Rennen um Bad Salzig liegt mir sehr. Der Vulkanbike Marathon musste planmäßig aufgrund der Trans Zollernalb ausfallen.
Vor dem Challenge Finale beim Mountainbike Festival in Büchel lag ich auf Platz 25 der Gesamtwertung, die erste Top 10 Platzierung der Serie sorgte aber noch einmal für eine kleinere Verbesserung auf Platz 22 von fast 50 Teilnehmern in der Gesamtwertung.
Gesamtwertung MTB
Hätte, Hätte, Fahrradkette! Eine Top 20 Platzierung wäre machbar gewesen, wenn ich ein weiteres Rennen gefahren und dadurch die 71 Punkte als weiteres schlechtes Ergebnis (neben den 0 Punkten, wo man nicht antritt) gestrichen worden wären. So ist das nun einmal und außerdem kann man dadurch sich neue Zele setzen.
Eine Teilnahme an der MTB Challenge 2014 ist für mich gesetzt. Die Auswahl ist größer als bei der NRW Trophy, die Fahrten nur minimal weiter. Das größte Argument für die MTB Challenge sind aber die viel tolleren Strecken, die bessere Organisation und das Drumherum wie zum Beispiel beim Canyon Hunsrück Marathon in Rhens am Rhein. Start in der Altstadt unter Begleitung zahlreicher Zuschauer, die einen auch auf der Strecke anfeuern. Dazu herrliche Ausblicke ins Rheintal und am Ende ein nettes Beisammensein im hübschen Rehns mit Kaffee direkt am Rheinufer.

10. Wilde Endert Marathon

Beim 10. Mountainbike Festival in Büchel konnte ich gestern einen versöhnlichen Saisonabschluss feiern. Bei Temperaturen unter fünf Grad erreichte ich auf der Mittelstrecke (55km / 1100hm) nach 2:37h als 30. (Ak 10.) zufrieden und durchgefroren das Ziel und blicke optimistisch auf die kommende Saison.
Zu Beginn des Marathons stand die Kleiderfrage an oberster Stelle. Nass, kalt und windig sind allesamt nicht so die besten Voraussetzungen für einen tollen Wettkampf. Nicht zu warm anziehen aber nonstop frieren ist auch nicht gut. Ich entschied mich für eine etwas eigenwillige Kombination aus Craft Langarm Unterhemd mit Armlingen und X-Bionic Effektor Trikot darüber. Als Windschutz kam eine Weste dazu. Untenrum viel die Entscheidung mit Beinlingen und X-Bionic Effektor Hose sehr einfach. Wasserabweisende Wintersocken und meine Shimano XC60 Raceschuhe sollten die Füße irgendwie in Schuss halten.
Überraschend angenehm war das Oberkörperklima. Ich bin überrascht wie groß das Einsatzspektrum von dem X-Bionic Trikot ist. Gefroren habe ich nicht und bergan kam der gewohnte Temperaturausgleich. Die Beine konnte man ja gewisserweise vernachlässigen, wurden sie zu kalt fuhr ich nicht schnell genug. Also Kopfkino an und Vollgas für wärmere Beine. Einzig die Füße waren irgendwann nicht mehr wirklich vorhanden, zum Glück war das kalte Duschwasser warm genug zum Auftauen…

start-büchel
Startaufstellung zum 10. Wilde Endert Marathon. Foto: P. Pötz

Das Rennen selbst verlief besser als erwartet und eigentlich bin ich etwas traurig um das Saisonende, meine Form zeigt gerade so schön nach oben. Die ersten Kilometer verliefen wellig über Wirtschaftswege, Dank des Lockouts der Lefty konnte ich die kurzen Steigungen im Wiegetritt hochdrücken und dann im Windschatten mitfahren. Aber so richtig gut funktionierte unsere siebenköpfige Gruppe nicht. Noch während des ersten Anstiegs überholte uns ein Duo und ich konnte im Windschatten mitfahren. Bis Kilometer 30 blieben wir zusammen.
Die Strecke wurde nun etwas technischer, was mir trotz der Nässe von unten in die Karten spielte. In einem langen schmalen Trail setzte ich mich (nicht absichtlich) ab und konnte den Abstand in einer fiesen Gegensteigung halten. Danach folgte der schönste Streckenabschnitt in Maria Schacht, einem Schiefersteinbruch. In dem kurzen Downhill wurde man mit Stufen, Drop und Anliegerkurve richtig gefordert.
Fortan war ich alleine unterwegs. In den beiden letzten Steigungen konnte ich noch ein paar Fahrer überholen, die aber kaum Gegenwehr leisteten. Hinter mir folgte das Duo und die größere Gruppe mit geringem Abstand. In den Anstiegen zählte ich rückwärts, um mich zu motivieren: Noch 9km bis zum Saisonende, noch 8,5km…. noch vier Kilometer.
Kurz vor dem Ziel folgte die letzte Steigung über 900 Meter mit knapp 70hm. Vor mir der Wind der kräftig gegen mich blies und von hinten rauschten Fahrer der ehemaligen Gruppe heran. Ich kannte den Anstieg vom Warm Up und so konnte ich dann ab der Hälfte im Wiegetritt das Tempo verschärfen und und danach mit genügend Abstand die letzten flachen Meter ins Ziel fahren.
Der Wilde Endert Marathon führt durch eine landschaftlich schöne Region in der Eifel. Die ersten 25km sind gleich der Funstrecke (29km, 500hm) und deswegen sehr einfach zu fahren. Danach wird es aber rasanter und zwei fiese kurze Stiche sorgen für ordentlich brennende Beine und die Trails im Endert für den richtgen Flow. Das Teilstück um Maria Schacht machte richtig Spaß.
Zum Saisonende genau die richtige Strecke, wenn auch andere Marathons (Schinderhannes, Gallahaan Trail, Sebaamed Bike Day, Saarschleifen Bike Marathon etc.) die schöneren Strecken haben. Der SV Büchel war aber sichtlich bemüht ein tolles MTB Challenge Finale auf die Beine zu stellen.
Persönlich hätte es für mich kaum besser laufen können. Die zweite Top10 Platzierung in acht Tagen sorgt für einen tollen Saisonabschluss und ist genau die richtige Motivation für das ungeliebte Wintertraining.

Mountainbike Festival in Büchel

Am Wochenende steigt das Saisonfinale der MTB Challenge mit dem Mountainbike Festival in Büchel. Der Wilde Endert Marathon ist mein letztes Rennen des Jahres und verspricht einen schönen Saisonabschluss. Natürlich Jahreszeitgemäß mit einer ordentlichen Packung Schlamm.
Das Mountainbike Festival in Büchel wird bereits zum zehnten Mal ausgetragen. Der Wilde Endert Marathon führt auf drei Strecken durch das Enderttal. Egal ob kurz und knackig mit 29km und 500hm, die Mittelstrecke mit 56km und 1100hm oder lang und ausdauernd mit 75km und knapp 1500hm, es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Aufgrund der Wetterprognose habe ich mich für die Mittelstrecke entschieden. Nach den anderen Marathons der Serie zu urteilen wird das Mountainbike Festival bestimmt ein lohnenswertes Rennen, denn bisher konnten alle Marathons der MTB-Challenge überzeugen.
Bei der 6. Dr. Cannondale Sebamed Challenge sieht es für mich nicht ganz so rosig aus. Durch die Trans Zollernalb Vorbereitung habe ich zwei Wertungsläufe verpasst. Zwei weitere urlaubsbedingt, weshalb mein erstes Ergebnis der Serie gewertet wird und kein Streichergebnis wird. Magere 76 Punkte konnte ich beim Schinderhannes MTB-Superbike einheimsen, während ich bei den anderen Marathons im Schnitt mehr als 200 Punkte bekommen habe. Aus diesem Grund ist die Top 20 in weite Ferne gerückt und ich werde die Serie um Platz 25 beenden.