MTB auf Malle 2021

Kurzfristig haben wir aufgrund der aktuellen Corona Maßnahmen reagieren müssen und unseren Urlaub von den Ardennen nach Mallorca verlegen müssen. Während eine Einreise nach Belgien zu dieser Zeit für mehr als 24 Stunden nicht ohne weiteres möglich war, wurde der Aufenthalt auf Mallorca erlaubt und aufgrund der geringen Fallzahlen auch als sicher eingestuft.

Während sich der VulkanBike Eifel-Marathon und einige Sportvereine kurz vor Ostern mit der Kampagne MTB statt Malle für biken & wandern in Rheinland-Pfalz aussprachen, haben wir uns nach sorgfältiger Abwägung der Vor- und Nachteile für die Reise nach Mallorca entschieden. Eben weil eine innerdeutsche Reise nicht erlaubt war, ebenso wenig wie eine Reise nach Belgien.

Mit PCR-Test und negativen Ergebnis für Hin- und Rückweg minimierten wir die Reisegefahren, auf der Insel selbst hatten wir mit einer Finca am Fuß des Coll de Soller und einem Mietwagen ohnehin kaum Berührungen mit anderen Menschen. Wahrscheinlich aufgrund der wenigen Menschen auf der Insel sogar weniger Kontakt als in einer gewöhnlichen Woche zu Hause.

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44 Zähne für 8000 Watt

In der dunklen Jahreszeit verbringe ich einen Großteil meines Mountainbike Trainings in der Pain Cave auf der Rolle und sammel meine Kilometer in der virtuellen Zwift Welt. Mein altes Grand Canyon AL SLX habe ich dafür von allen unwichtigen Parametern befreit. Mit einer Starrgabel und Sram GX Antrieb steht es auf meinem Elite Direto Smarttrainer und der Wahoo Climb simuliert die Steigungen.

Ein sehr unauffälliges wartungsarmes Setup. Am meisten störte mich in der Vergangenheit, dass ich mit einem 36er ovalen Kettenblatt selbst mit dem Sram 12fach Antrieb im größten Gang keine Wettbewerbsfähigkeit für virtuelle Rennen herstellen konnte. 36/10 ist in der virtuellen Ebene jeder Rennrad Schaltung unterlegen. Denn bereits bei 350 Watt muss ich mit einer Kadenz über 120 die Kurbel antreiben.

Daniels Setup für Zwift
Daniels Setup für Zwift: Grand Canyon AL SLX mit Sram GX 12fach Schaltung, Elite Direto Smarttrainer und Wahoo Climb.

Aus unterschiedlichen Gründen kam ein Wechsel des Fahrradrahmens nicht in Frage. Das Mountainbike Feeling auf dem Smarttrainer sollte beibehalten werden. Leider gibt es keine größeren Kettenblätter von absoluteBlack für den benötigten 104mm Lochkreis. Also war ich gezwungen einen Kompromiss zu finden.

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Sportliche Leistungsfähigkeit und mentale Stärke

Ein Bild was so viel ausdrucksstärker nicht sein könnte und für mich sinnbildlich widerspiegelt wie sehr unsere sportliche Leistung mit der mentalen Stärke verbunden ist. Das Bild entstand am vergangen Sonntag, während ich Daniel beim CP20 Test begleiten durfte. 

Die Voraussetzungen waren nicht die besten. Trotz sportlicher Ruhewoche schaffte es sein Regenerationswert nicht in den grünen Bereich. Daniel fühlte sich schlapp und müde und der Alltagsstress tat sein Übriges. Somit waren die Erwartungen an das Testergebnis nicht besonders hoch und die Verunsicherung groß. Keine idealen Bedingungen um mental gefestigt eine Leistungsüberprüfung durchzuführen, von der die weitere Trainingssteuerung stark abhängt. 

Was dann kam bestätigt mich in meiner Funktion als Mental Trainerin ein weiteres Mal in der Wirksamkeit und des enormen Potentials des Mentaltrainings.

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Trainingsrückblick März 2021

Wir haben schon fast Mitte April und noch immer lässt der Trainingsrückblick aus März auf sich warten. Wir geloben Besserung und werden künftig den monatlichen Rückblick früher an den Start bringen. Mit 109 Stunden Trainingszeit haben Natascha und ich im März zusammen den Grundstein für die Umsetzung unserer ambitionierten Ziele gelegt.

Natascha konnte mit 50 Trainingsstunden ordentlich zulegen. Mit fast 4000hm hat sie ihre gelaufenen Höhenmeter im Vergleich zum Vormonat fast verdoppelt, während sie dafür den Umfang kürzer gestaltet hat. Bereits jetzt bereitet sie sich für das Basecamp Everesting im Herbst vor, einem Laufwettkampf der ihr alles abverlangen wird.

Mit 59 Stunden und fast 1400km lief das Training bei Daniel ebenfalls sehr gut. Trainingsschwerpunkt waren viele Wiederholungen im Bereich von 90% der Schwellenleistung sowie die Steigerung der Umfänge in der zweiten Monatshälfte mit einer CP20 Leistungsüberprüfung.

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Podien beim Endurothon

Wir hatten es im Preview am Freitag bereits angekündigt aber mit einem Doppelpodium haben wir beim besten Willen nicht gerechnet. Aber Reinhard und Thomas haben beide ihr perfektes Rennen gefahren und in ihren Altersklassen mit dem dritten und zweiten Platz beste Ergebnisse eingefahren.

Beide kennen das Rennen im Harz gut mit 10 Teilnahmen waren sie oft genug bei ihrem Lieblingsrennen, dass nicht nur aufgrund der vielen Höhenmeter pro Kilometer (69km, 2500hm) für Aufregung sorgt, sondern auch durch teilweise sehr schwere spektakuläre Abfahrten. Kein Mountainbike Marathon, sondern eben Endurothon.

Thomas kam mit dem Selbstvertrauen eines für ihn perfekt verlaufenden Rothaus Bike Giro nach Schierke mit dem Ziel seine Bestzeit zu schlagen, Reinhard war zu vor im Urlaub und brennt sein Monaten auf sein erstes Rennen. Seine Topform stellte er in den letzten Zusammenkünften immer wieder unter Beweis.

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ZwiftstattSiff – der moderne Rad-Held

Auf unserem Instagram Account erklärte Ansgar, warum der moderne Rad-Held im Winter draußen Charakter und Sinne formt. Schaut prächtig aus, ist auch alles andere als verkehrt, aber der moderne Rad-Held trainiert im Winter auch auf der Rolle und arbeitet gezielt an seiner Form ohne seine Gesundheit zu gefährden, so hält Daniel zumindest dagegen.

Es spricht natürlich nichts dagegen, auch im Winter draußen Mountainbike oder Rennrad zu fahren. Egal ob Amateur oder Profi von Kurzstrecke bis Ultracycling. Und ein Training bei extremer Kälte formt in gewisser Weise auch den Charakter, allerdings kann ich diesen auch bei einer Rolleneinheit formen oder im Frühjahr, wenn die Temperaturen nicht ganz so krass sind.

Wegen einer Rollenphobie, so versucht uns Ansgar – unser Favorit auf die Vereinsmeisterschaft 2020 – zu erklären, warum er lieber immer draußen fährt. Das er dabei von modernen Heldentum und Schulung der Sinne spricht, klingt nachvollziehbar, heißt übersetzt aber nichts anderes, als Ansgar will seine Komfortzone nicht verlassen. Muss er natürlich auch nicht, aber moderne Rad-Helden nutzen alle verfügbaren Möglichkeiten, um sich perfekt auf die Saison vorzubereiten.

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Zwift geht Offroad

Zwift geht Offroad. Am Wochenende dauerte der Start der Zwift Applikation etwas länger als gewohnt, denn ein Update für die Spielsoftware war fällig. Wesentlicher Bestandteil des Updates waren Veränderungen für den neuen Offroad Part des Spiels, außerdem wurde die neue Crit City veröffentlicht.

Crit City ist eine Minimap speziell für Events, die im normalen Workout Modus nicht verfügbar ist. Auf dem 1,9km kurzen Rundkurs mit einem 400m Anstieg über 2-3% Steigung werden die Liebhaber von Kriterien verwöhnt. Die Map ist auf der Insel Tinakula, etwa 200km von Watopia angesiedelt. Aufgrund der kurzen Strecke ist es sinnvoll, dass die Map nicht zum normalen Spiel freigegeben ist. 1000 Fahrer auf einem 1,9km kurzen Kurs scheint ein großes Gewusel zu sein. Inwiefern Krit-Rennen auf der Rolle Spaß machen, müssen andere entscheiden. Auf dem ersten Blick scheint mir das Kurven anbremsen und beschleunigen zu fehlen. Aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren.

Herzstück des Updates und Kern dieses Artikels ist das Zwift geht Offroad Update. Neben Trainingsplänen sind seit dem Wochenende Offroad spezifische Ausrüstung und Bikes verfügbar. Außerdem ist die Charakteristik der Räder neu. Ein Mountainbike ist nicht mehr so schnell wie ein Rennrad. Damit behält Zwift seinen eingeschlagenen Weg und versucht das Spiel über den Simulationscharakter realitätsnah zu halten.

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Daniels Trainingsrückblick Oktober 2019

Der Titel ist etwas unpräzise, denn richtigerweise müsste er „1 Monat mit PMP Coaching“ lauten, denn nach Daniels Trainingspause endet am Wochenende der erste Monat mit dem neuen Training von PMP Coaching. Ein Resümee.

Um Irritationen zu vermeiden, wird Daniel den Trainingsrückblick November aussetzen und dann ab wieder dem gewohnten Monatsrhythmus folgen. Allerdings macht der Cut nach den ersten vier Wochen mit PMP Coaching Sinn, weil der erste Block nicht nur erfolgreich war, sondern auch an vielen Ecken Neues in den Alltag des Trainings integriert hat.

Seit dem 14.10.2019 stehe ich also wieder im Training und bereite mich auf die Saison 2020 vor. Mein Ziel ist im Juni und Juli mit Night on Bike und Rad am Ring zwei 24h Mountainbike Rennen auf den vorderen Plätzen zu beenden und einen weiteren Schritt nach vorne zu machen.

Neben dem physischen Training sind für den nächsten Schritt vor allem auch mentale Aspekte und die Ernährungsstrategie wichtige Eckpfeiler, so dass der Wechsel zu PMP Coaching um Torsten Weber mit all seiner Erfahrung im Ultracycling Bereich auch aus diesem Grund richtig erscheint.

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Monte Sophia wird nicht Mount Everest

Unser Ultraausdauer Spezialist Daniel scheiterte am Wochenende mit seinem Everesting Versuch an seinem Hausberg Monte Sophia (Sophienhöhe) nach 185km und 7000hm in 16,5h. 

Geht es nach Daniel so fehlt in der Überschrift ein „noch“, denn obwohl der erste Versuch an der Sophienhöhe ein Everesting durchzuführen scheiterte, so gibt er das Ziel nicht her. Immerhin konnte Daniel am Wochenende trotzdem Six Summits bewältigen und damit die höchsten Berge aller Kontinente mit der Ausnahme von Asien erklimmen, zuletzt fiel nach 16,5h mit dem Aconcagua (6971m) der höchste Berg Südamerikas und außerhalb Asiens. 

56 Mal pedalierte Daniel dafür den Weg D an der Sophienhöhe hinauf bis zur Kreuzung mit der Schießhecke. 1,6km bergauf mit einem Höhengewinn von 130m pro Runde, runter folgte er dem gleichen Weg. 

Bis zum Abend hatte Lambertz 5000hm im Sack, die hohen Temperaturen jenseits von 30 Grad erleichterten das Vorhaben nicht. Mit sinkenden Temperaturen am Abend und durch die Unterstützung von Mentaltrainerin Natascha Bourguignon sowie Betreuer Johannes, der Daniel für 10 Runden begleitete kämpfte Daniel weiter Runde um Runde und wurde dabei manches Mal von seiner Crew ganz schön hart in den Arsch getreten. Zuletzt sorgte Physiotherapeut Jarmo Neukirch für Aufmunterung bis zur 52. Runde. 

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Daniels Trainingsrückblick Juli 2019

Im Juli stand bei Daniel alles im Fokus der Night on Bike. Nicht nur das Training davor, auch danach ging es darum möglichst schnell wieder das Training aufzunehmen und zu schauen wie der Körper darauf reagiert.

2017 war die zwei wöchige Pause nach der 24h MTB Weltmeisterschaft in Finale Ligure für den weiteren Saisonverlauf schwierig, weshalb wir in diesem Jahr grundsätzlich kürzere aber effizientere Pausen nach 24h Rennen einplanen. Ziel ist die Anzahl an 24h Rennen in den kommenden Jahren auf drei oder vier zu erhöhen.

Insofern muss ich den Trainingsrückblick Juli in zwei Teile teilen, die Taperingphase nach dem MTB Marathon am Rursee und die Regenerations- und Wiedereinstiegsphase nach der Night on Bike.

Vom heutigen Stand aus betrachtet haben wir, also Benjamin und ich, einiges richtig gemacht. Auch die kurzfristige Kooperation mit Natascha von Be.Active hat einen Teil zum Erfolg beigetragen.

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