Ansgar 52. beim Schinder(hannes) MTB Superbike

Ansgar hat vor ein paar Stunden seine Langstrecken Premiere beim Schinder(hannes) MTB Superbike erfolgreich beendet und nach 6:10h die 100km lange Strecke mit 2400hm als 52. (AK) und 151. von über 250 angemeldeten Teilnehmern gefinisht.
Während Daniel an den Folgeschäden seines Sturz gestern in Willingen das Rennen unfreiwillig absagte, startete Ansgar um 08:30 in sein erstes Langstrecken Rennen.
Mit einigen Hoch und Tiefs kam er zufrieden nach etwas über 6 Stunden ins Ziel.


Morgen mehr!

Fartlek Impressionen am Donnerstag

Noch neun Tage bis Gulbergen24-uurs, dritter und letzter Tag im abschließenden Vorbereitungsblock. Außerdem wohl der letzte Sommertag 2016. Zeit um mit Ansgar eine schöne Runde Mountainbike im Nationalpark de Meinweg zu drehen. Ein paar Impressionen.
Das Training mit Ansgar beschert mir eine neue Qualität, motiviert zusätzlich und sorgt darüber hinaus für viel Spaß. Bereits gestern unterstütze mich Ansgar beim Intervall Training und ließ sich dabei mehrmals zurückfallen, weil meine Beine vom Krafttraining am Dienstag ordentlich geschunden waren. Das hilft ungemein am Ende einer langen Vorbereitung.
Nachdem Ansgar gestern noch weitere 50km locker Rad gefahren ist und zusätzlich eine neue 5km Firmenlauf absolvierte (ja, der Ansgar ist ein krasser Typ!) hatte er heute zu kämpfen. Das wiederum war für mich auch gut, denn so konnte ich nicht überpacen.
Meine Beine waren extrem hart und der Muskelkater sitzt tief, nichtsdestotrotz hatte ich richtig Bock auf ein paar schnelle Minuten. Die von Ansgar ausgewählte Strecke war gespickt mit – bei mir in Vergessenheit geratenen – Trails der schönsten Sorte. Zuletzt war ich auf vielen Pfaden aber 2014 unterwegs.

Eine lange Liste PRs auf Strava geben Selbstvertrauen, kurz vor Gulbergen24-uurs kommt die Form. Am Sonntag beim Bergspurt Rennen in Mönchengladbach kommt der letzte Feinschliff, danach bleibt eine Erholungswoche.

Insbesondere meine Verbesserung am Broken Chainhill Uphill um mehrere Sekunden zeigt mir, dass ich super vorbereitet bin. Den letzten PR erzielte ich dort eine Woche vor dem 24h Race München.
Coffee & Chainrings Mountainbike Fahrtspiel
Insgesamt fühlte ich mich heute einfach super auf dem Rad. Und umso schöner, dass Ansgar mit dabei war. Danke für deine Begleitung, die in den vergangenen Wochen ordentlich zunahm und uns beide weitergebracht hat. Das musste ich mal los werden.

Canyon Rhein Hunsrück MTB Marathon

Beat the Beast lautet das Motto des Veranstalters und in diesem Jahr sollte das Motto seine Berechtigung erfahren. Der 17. Canyon Rhein Hunsrück Marathon entpuppte sich als wahres Beast und forderte den Athleten alles ab.
Am Start war noch alles wie immer. Immerhin startete ich bereits zum dritten Mal in Rhens und kenne den schönen Ort, die freundlichen Helfer und das prächtige drumherum gut und schätze es jedes Mal aufs Neue. Der TUS Rhens macht da wirklich einen ausgezeichneten Job. Ebenso die Strecke, die auf 80km mit 2200hm landschaftlich sehr viel seitig ist. Von steilen Waldpassagen bishin zu Schiefertrails in den Weinbergen ist alles dabei. Toll!

Nicht so toll war das Unwetter am Tag vor dem Marathon. Denn kurzer Hand verwandelte sich der Wald in ein Matschsurium. Zum Teil ging es in knöcheltiefen Matsch extrem steil bergab. Es war eine Lotterie, ob die eingeschlagene Spur vom Rad so umgesetzt wird oder ob das Hinterrad vorher wieder ausbricht oder das Vorderrad die Traktion verliert.

Ein Start mit Schwächen

Während ich beim Einrollen am Starthügel Intervalle um 450 Watt gefahren bin, versäumte ich es nach dem Start Druck zu machen und rollte im Hauptfeld bei 300 Watt mit. Definitiv keine gute Ideen, denn mit dem Wechsel ins Gelände und schmaleren Weg staute sich der Verkehr. Der zweite Zacken im Höhenprofil ging dann mit 180 Watt und angezogener Handbremse eher schleppend daher.
Allerdings nicht so schlimm, denn in den folgenden Abfahrten würde es noch schlimmer. Quo vadis Fahrtechnik? Ich schlingerte die Berge hinab, jenseits von schnell und gut. Überall lagen Biker im Matsch und versperrten den Weg oder schoben die „Waldautobahn“ hinab. „Waldautobahn“, den eigentlich war es eine Seifenrutsche.
Bereits im ersten Drittel kamen uns viele Biker entgegen, die das Rennen aufgegeben haben.

Starkes zweites Drittel

Bergauf lief es wirklich gut, der neue Maxxis Ikon blieb gut in der Spur und meine Wattzahlen pendelten zwischen 280-330Watt. Für mich gute Werte für eine Langdistanz. So machte ich auch bergauf viel Biden gut und konnte im Verlauf 30-40 Fahrer überholen. Allerdings kamen mir die Downhills immer ungelegen, denn mühsam erfahrene Vorsprünge habe ich mir immer wieder durch Fahrfehler und Schneckentempo zu Nichte gemacht.
Mit der Zeit würde ich aber sicherer und in den technischen Passagen hatte ich meine Sicherheit zurück. Insbesondere der Weinbergtrail mit seinen engen Serpentinen, Stufen und rauen Schieferuntergrund war ein tolles Erlebnis.
Ich wurde mutiger und attackierte mehr, bergauf noch ein bisschen schneller und bergab mehr Risiko. Ein kurzer Moment des Schreckens, als ich die verhängnisvolle Wiese aus dem letzten Jahr erreichte und die Rennsituationen sich glichen. Wieder eine starke Vierergruppe, die auf langsamere Fahrer auffuhr und immer wieder die Spur wechselten. Es ging alles gut.

Ein bißchen zu viel Risiko

Direkt hinter dem besagten Wiesenstück ging es in einen weiteren Trail, zuvor wurden auf der letzten Rille zwei Fahrer überholt. Ich war am Ende der Gruppe und ging gerade noch so durch.
Im Downhill dann aber ein folgenschwerer Fahrfehler, im Matsch verlor ich die Kontrolle von meinem Blitz und zack, lagen wir. Eigentlich nur eine Frage der Zeit, wenn man bedenkt, wie oft ich beinahe schon gelegen war.
Kurz alles abgecheckt (natürlich am Rad) aber abgesehen von einem minimalschrägen Lenker alles ok. Weiter gings… Oh Kette ab. Kette dran. Weiter gings. Oh kein Garmin, gesucht und gefunden. Oh keine Halterung mehr… Ab in die Rückentasche.
Mit angezogener Handbremse ging es den Downhill weiter runter. Danach folgte der vorletzte lange Anstieg (und weitere 4 Berge), den ich nur mit halber Kraft absolvierte. Hauptsache ankommen. Beat the Beast sollte fortan auch mein Motto sein.

Jeder dritte Teilnehmer schied aus

Ich fuhr das Rennen zu Ende, ein weiterer Sturz bei einem Überholvorgang bei dem ich leider unabsichtlich in den Matsch gedrängt wurde, machten den Braten nicht fetter.
Nach 4:55h war ich dann endlich im Ziel. Platz 158 von 350 Startern, 202 davon im Ziel… Ich glaube das sagt alles. Die Platzierung ist völlig unbedeutend, denn alle Finisher waren Sieger. Beat the Beast war das Motto. Kein leichtes Unterfangen.
Tolle Veranstaltung. Tolles Rennen. Tolle Stimmung. Tolle Schwierigkeit. Wäre nicht das Saubermachen und danach so aufwendig und der Verschleiß so extrem. Nach dem Rennen bekommt der Blitz ein neues Innenlager, eine neue Kette, neue Bremsbeläge hinten und eigentlich auch neue Steuersatzlager, die sind durch die Lefty aber sehr zeitintensiv im Tausch. Deswegen wird dies erst vor München geschehen.

De 6 uren van Grembergen

Mit Liebe, Glaube und Zuvsicht bin ich am Donnerstag mein #comebackstrongerthanever beim 6 Uren Race in Grembergen angetreten. Der brachiale Rundkurs bereitete viel Vergnügen, verlangte alles ab und am Ende klappte das Comeback mit einem zufriedebstellendenen 13. Platz im starken belgischen Solofeld.
Endlich wieder Blutgeschmack. Ketten rasseln. Startup Creme, aufgeregtes Warmfahren. Die Routine war nicht vorhanden aber die Vorfreude umso stärker. Bereits bei der Streckenerkundung zwei Stunden vor Rennbeginn war mir klar: Das werden keine rhymtmischen sechs Stunden, sondern knallharte Arbeit. Insbesondere durch die vorgegebene Rennstrategie, die eher unorthodox für ein Sechs-Stunden Rennen war. Dazu dann später mehr.
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Het Parcours

Wer Mountainbike mit langen Forststraßen Uphills und Abfahrten verbindet, der darf zum nächsten Abschnitt scrollen. Für den Rest: Altah! Der Kurs war der Oberhammer, knüppelhart obwohl es keine nennenswerten Höhenmeter gab.
Kurz nach dem Start bogen wir auf den 3km langen Rundkurs, der so verwinkelt war, dass der Garmin bei der Aufzeichnung der Rundenlänge immer andere Zahlen ausspuckte. Offiziell waren es 3,5km. Der Kurs war geprägt durch Richtungswechsel, Rampen jenseits der 20-30% Marke, Miniabfahrten und Singletrails. Vier mal pro Runde konnte man gut überholen, ansonsten war viel Kommunikation möglich. Desto länger das Rennen lief, umso besser konnte man auch auf den Trails überholen bzw. überholt werden.

Bereits zu Rundenbeginn gab es zwei Minirampen, die von einem Steinfeld Downhill abgerundet wurden. Danach folgte die erste 100m lange Wiese, die aber aufgrund ihres sumpfiges Charakters nicht wirklich leicht zu rollen war. Ein Stich bergauf, meistens stehend und oben direkt scharf links in den 25m kurzen Downhill mit gezogener Bremse, unten ging’s es direkt scharf rechts wieder mit 18% für 30m hoch.

Charakterisierend für den Kurs. Es folgte ein kurvenreiches Waldstück, dessen Kurvenverlauf mir auch nach sechs Stunden nicht wirklich im Kopf präsent war. Wo es zu einfach war, gruben die Belgier einfach Löcher in den Boden.
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Nach dem ersten Kilometer folgte eine 250m lange Wiese. Gut zum Überholen. Leider auch extrem anstrengend. Für 17kmh waren 330 Watt notwendig, so tief war der Boden. Und danach folgte ein Schlammloch und 20m mit 20% Steigung und 500-800 Watt Leistung (abnehmend im Rennverlauf) mit Puls 180kmh lief es dann wieder flach aber kurvenreich weiter.
Der zweite Kilometer war am ruhigsten zu fahren, auch weil die Kurven keine hohen Geschwindigkeiten und damit keinen Krafteinsatz erlaubten. Die langezogenen Links-Rechts Kurven sorgten häufiger für beinahe Stürze, weil der Boden irgendwann nicht mehr den Grip abgegeben hat.

Kurz vor der Ziel Area folgten noch zwei kleine Rampen und zwei technische Abfahrten, jeweils nie länger als 30m aber nach dem Downhill stand man aufgrund der Richtungswechsel immer auf der Bremse. Geschwindigkeit mitnehmen nicht möglich.

Man sah das Zielgelände, kam aber nicht näher. Die Wiese, parallel zur ersten Wiese, raubte die Geschwindigkeit. Mit aller Kraft in den Kreisel. Links, links, links. Langsamer, langsamer, langsamer quasi stehen bleibend folgte der Richtungswechsel nach rechts, rechts, rechts und schneller, schneller, schneller. Ein 250m Sprint vorbei an meinem Team, dann hinein in den LKW, hinaus aus dem LKW an der Wechselhone vorbei, um den Sportplatz auf einem Trail vorbei und dann war die Runde vorbei.

Mountainbike in reinster Form. Man benötigt eben keine langen Steigungen, um in Sachen Fahrspaß und Anforderungen einen genialen Parcours zu bauen.

De 6 Uren van Grembergen

Erst zum zweiten Mal wurde das Rennen ausgetragen. Das Sechs-Stunden Rennen besteht allerdings aus mehreren Rennen im Rennen und so tummelten sich vom ungeübten Gelegenheitsfahrer, der bereits bei der Trackerkundugung an seine Grenzen stieß bishin zum semiprofessionellen Mountainbiker alles im 120 Fahrer großen Teilnehmerfeld.

Neben dem Soloritt über sechs Stunden gab es noch zwei Teamwettbewerbe für 2er und 4er Teams und in belgischer Tradition eine Singlespeed Variante für die Solofahrer. Letzter im Le Mans Start, was ich selbst leider nicht ansehen konnte. Schade eigentlich.

Die Stimmung auf dem Gelände war durchweg positiv. Vom Einweiser auf dem Parkplatz über die Anmeldung bishin zum verrückten Fahrerfeld. Auf der Strecke gab es trotz des enormen Gefälles im Können der Athleten keinerlei Ärger, Beleidigungen oder Aggressionen wie man es in Deutschland erleben würde.
Hinzukommt, dass das familienfreundliche Event mit Hüpfburg, Barbeque und Spielwiesen viele Zuschauer anlockte, die den verwinkelten Kurs durch kurze Wege schnell erreichen konnten und überall anfeuerten.

Nicht zu vergessen die nostalgischen belgischen Umkleidekabinen.

Mein Rennen

Berufsbedingt hatte ich noch nicht viel Zeit das Rennen im Detail zu analysieren. Der 15h Trip nach Belgien war lang und am nächsten Morgen stand Arbeit an. So ist das manchmal.

Meine unorthodoxe Renntaktik war für das Gesamtergebnis bestimmt nicht zielführend aber aus dem Training heraus ging es mir auch in erster Linie um Rennluft schnuppern. Und sechs Stunden Rennluft schnuppern tat gut.
Meine Zielvorgabe war, von Beginn des Rennens solang Druck auszuüben wie es geht. Ich habe damit gerechnet, dass ich nach 90 Minuten an Leistung verlieren werde, aber die ersten 2,5h liefen auf dem schweren Kurs wirklich hervorragend. Zu diesem Zeitpunkt muss ich auch in den Top10 gelegen haben.

Danach ging es dann langsamer und bestätig bergab. Es fehlte Kraft, um die Leistung aufrecht zu erhalten. Aber Motivation und positive Gedanken waren ungebrochen und ich zweifelte gar nicht an meiner Fähigkeit das Rennen auch unter diesen Umständen zu beenden.
Es viel mir von Runde zu Runde immer schwerer die nötige Leistung zu treten. Trotzdem blieben die Rampen alle fahrbar und erst für die letzten Runden wechselte ich an den Stichen auf das kleinste Kettenblatt. Apropo Kettenblatt,für Rennen dieser Art wäre ein 1fach Antrieb einfach das bessere System.
Mit 30min auf der Uhr begann das Taktieren, ich wollte noch drei Runden fahren. Wäre auch geglückt aber die belgische Wertung von Stunden Rennen ist leicht abweichend als ich es von deutschen Rennen kannte. Nach 5:54h wurde ich durch das Ziel gewunken, da keine weitere vollständige Runde mehr fahrbar war. In Belgien zählen nur volle Runden innerhalb der Rennzeit. Pech für den, der nach 6:01h durchs Ziel fuhr, die Runde wurde nicht mehr gewertet.
Nach 5:50h erreichte ich als 13. das Ziel. 26 Runden und 93km kamen als Resultat heraus. Auf das Podium hatte ich drei Runden (10km) Rückstand, absolut im Rahmen. Mit 31 Runden gewann Erik Klaasen vor Tim Wouters (30 Runden) und Wouter Vehent (29 Runden).
Über die Gesamtdistanz erreichte ich im Schnitt 160 Watt, NP 186 Watt. Die maximale Leistung betrug 959 Watt. Das ewige Antreten und beschleunigen saugte quasi die Kraft aus den Beinen. In den ersten Stunden habe ich an den Rampen deutlich über 600 Watt getreten. In den letzten Stunden fehlten hier 200 Watt und auf der Sumpfwiese ließ die Leistung von 350 Watt auf 200 Watt nach.
Im Schnitt lag meine Herzfrquenz bei 152bpm mit Spitzen bis 184bpm. Meine maximale Herzfrquenz steigt weiter an. Mit 70rdm habe ich deutlich mehr Kraft in meinen Tritt investiert.
Meine Rundenzeiten lagen in den ersten 2,5h konstant bei um 11:20-11:40min und sanken dann mit der Zeit auf bis zu 14:40min. Hier fehlte auch aufgrund der unorthodoxen Taktik die Konstanz. Mit Anfangszeiten um 12:30min wäre ich sicherlich besser gefahren.
3500kcal habe ich während der sechs Stunden verbrannt.
Das nicht einmal der Sieger auf dem flachen Rundkurs einen Schnitt um 20kmh erreichte zeigt, wie anspruchsvoll und schwer der Kurs trotz fehlender Höhenmeter war.

Anekdoten rund um das Rennen

Batterien gehen leer. Aber das ausgerechnet vor dem ersten Rennstart mein Powermeter den Betrieb mangels Energie einstellt, war nicht abzusehen. Glücklicherweise war mein Werkzeugkoffer dabei und eine Ersatzbatterie vorhanden.
Dank meiner Glutenunverträglichkeit musste ich meine Rennverpflegung anpassen und experimentierte mit GU Gels und Multipower Carbo Jelly. Gesalzenes Karamell und Erdnuss wird direkt in großen Mengen bestellt.
Witzigerweise blieben meine Hungerattacken auch nach dem Rennen aus, offensichtlich war der Blutzucker stabil und der Verzicht auf Gluten tat das Übrige. Generell hätte ich aber am Anfang etwas mehr essen müssen, weil ich auch mehr geleistet habe.
Während ich beim Trackcheck gleich mehrere Stütze erleben durfte, habe ich im Rennen keine fallenden Kollegen erlebt. Aber nach fünf Stunden hörte ich es scheppern. Schaute nach links und sah einen Rennradler, der bei der Streckenquerung halten musste und dabei stürzte.

Im Rahmen meines Jugendhilfeprojekts nahm ich zwei Jugendliche mit zum Rennen, die als Betreuer erstklassige Arbeit verrichtet haben und großes Interesse am MTB Sport haben.

Fazit

Endlich wieder #raceday mit allem drum und dran. Anreise, Kaffee, Frühstück außer Haus. Warm Up, Anspannung und dann einfach über die körperlichen Grenzen hinweg. Es hat Spaß gemacht. Vor allem weil der Kurs nach sechs Stunden immer noch Spaß gemacht hat.
Die super Stimmung und das Wetter beeinflussten das ganze ebenso. Bereits am 13. August gibt es die Fortsetzung ein Dorf weiter, bei de 6 Uren van Hamme.

Daniel is back on Bike

Alles wie immer? Nach drei Tagen Krankenhaus und gefühlten 100 Tage ohne Sport habe ich am Wochenende völlig unerwartet und viel früher als gedacht mein Sportcomeback gegeben. Freude, Antriebskraft und gute Laune waren zurück. Zwar hat der Klinikaufenthalt bis jetzt weniger Ergebnisse geliefert als erhofft aber zumindest frohlockt mein liebstes Hobby wieder!
mein_trainingstagebuch
Gegen eine sportliche Belastung spricht aus medizinischer Sicht vorerst nichts, solang ich mich gut fühle darf ich alles machen und solang machen wie ich möchte. Und ich so – YEAH!

Ungeahntes Leistungshoch am Samstag

Wiedereinstieg nach mehr als 10 Tagen Pause bedeutet drei Schritte zurück und langsam und behutsam ins Training einsteigen. Anders als nach einer Verletzung oder einem Infekt heißt dies aber nicht zwangsläufig Belastungen zu gänzlich vermeiden. Trotzdem war ich eher konservativ und ohne Trainingsvorhaben am Samstag mit dem MTB aufgebrochen, einfach mal in den Körper reinhorchen. Lust und Vorfreude waren reichlich vorhanden, außer dem Gewicht auf der Waage schien alles in Lot.

Ich fühlte mich gut und was mich völlig überraschte war mein Körper. Belastungen jenseits der 300 Watt haben Spaß gemacht, der Pulsschlag über 170 sorgte für ein breites Grinsen und meine Leistung in kurzzeitigen Belastungen war für eine derart lange Pause mit 520 Watt über 40 Sekunden überraschend hoch.
Ich habe jede Minute der Ausfahrt genossen und musste mich nach zwei Stunden zusammenreißen und nach Hause fahren, denn langsam und behutsam möchte ich meine Form aufbauen.

Alles wie immer? Alles wie immer!

Am Sonntag schlug ich die Einladung von Ansgar schweren Herzens aus und fuhr nicht mit in die Eifel, eine Entscheidung die ich beim Blick auf Ansgars Strava Aufzeichnung nicht bereue. Sieben Stunden durch die Rureifel wäre des Guten dann doch zuviel gewesen.
Stattdessen war alles wie immer: Eine Unaufmerksamkeit, ein Matschloch und ich sah – trotz Sonnenschein und Frühlingstemperaturen – genauso aus wie die Kollegen nach dem Kellerwald Bike Marathon in Gilserberg. Shit happens.
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Entlang der Rur genoss ich an Tag 2 meines Comebacks das schöne Wetter und pedalierte locker und sorgenfrei vor mich hin. 75km in 3:15h sprangen dabei herum. Was du mit guter Laune tust, fällt dir nicht schwer. An diesem ungarischen Sprichwort ist definitiv etwas dran.

#Comebackstrongerthanever

In dieser Woche werde ich nach Lust und Laune meine Fahrräder und Laufschuhe spazieren führen, bevor ich dann im Mai wieder mit einem richtigen Trainingsplan und Zielen ins richtige Training wiedereinsteige.
Ansgar hat mir den Hashtag #comebackstrongerthanever geschenkt, den ich dankend annehmen. Außerdem habe ich in den letzten Wochen den ein oder anderen weiteren Stein umgedreht und hinsichtlich meines Trainings überdacht. Unter anderem werde ich mich von meinem Leitspruch „Ich weigere mich aufzugeben“ aus Gründen trennen. Das neue Motto wird aus der think positive Kategorie gewonnen, allerdings muss ich dieses erst noch richtig verankern. 🙂

Mit dem Parax D-Rack zum Showroom

Zugegeben, mit einem Showroom wie im Beitragsbild kann ich nicht dienen. Das gibt mein kleines aber schnuckeliges Hobbyzimmer nicht her, trotzdem wird die Präsentation meiner Räder durch das Parax D-Rack um ein Vielfaches aufgewertet.
Das Parax D-Rack habe ich ja bereits mit der #Lieblingsblogs Gewinnspiel Aktion vorgestellt. Mittlerweile ist die Test-Halterung auch bei mir eingetroffen und ich kann euch von der Montage berichten, sowie mein neues Showroom made by Parax vorstellen.

Mein Showroom made by Parax

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Während früher meine Räder in meinem Büro/Hobbyraum/Fahrrad-/Trainingsraum am Vorderrad aufgehangen wurden und ziemlich weit (knapp 102cm) in den Raum ragten, wirkt mein Raum jetzt gleich viel aufgeräumter und größer.
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Schnell fällt der Blick auf die viereckige Halterung mit der Holzverkleidung, die meiner Meinung nach die Präsentation deutlich aufwertet.
Für mich gar nicht so unbedeutend bietet diese Form der Aufhängung den Vorteil, dass die Lefty Gabel meines Cannondale Flash gerade hängt. Denn eine hängende Haltung wie früher wird nicht empfohlen.

Die D-Rack Montage

Dank der Hilfe meiner Frau klappte die Montage ohne Probleme.
Dank der Hilfe meiner Frau klappte die Montage ohne Probleme.

Anders als andere Halterungen hat Parax sich viel Mühe für die Montageanleitung und -Hilfe gegeben. So befindet sich in der außergewöhnlichen Verpackung neben allen Schrauben und dübeln, die man benötigt, auch eine klebende Schablone. Damit kann man einfach die Neigung des Oberrohrs in Grad bestimmen, so dass man das D-Rack an der Wand nach der Gradzahl ausrichten kann. Damit ist gewährleistet, dass das Oberrohr gerade an der Wand hängt.
Parax D-Rack Montage
Die vier Bohrlöcher sind ebenso schnell angemalt und je nach Wandstärke klappt das mit dem Bohren entsprechend zügig oder nicht.

Wenn das Gegenstück zur Halterung an der Wand fixiert ist, steckt frau die Halterung auf das Gegenstück. Zwei Schrauben sichern den Halt. Und schon kann man das D-Rack benutzen.

Parax Kickstarter Kampagne

Bis morgen könnt ihr Parax noch bei Kickstarter unterstützen und euch euer D-Rack zum Aktionspreis vorbestellen.
Kickstarter ist eine US-amerikanische „Crowdfunding-Plattform“. Unter anderem können Entwickler für neue Produktideen Unterstützter und Käufer finden, bevor sie ihre Produktion starten. Auch in Deutschland wird Kickstarter immer beliebter.
Weitere Informationen auf: www.parax-germany.com/kickstarter

Fazit

Bei Kickstarter ist die Halterung D-Rack für 99€ im Angebot (statt 169€), ein stolzer Betrag für eine Wandhalterung.
Allerdings bekommt man für diesen Preis auch höchste Qualität nach Hause geliefert und kann mit wenig Aufwand sein teures Fahrrad wie in einem Showroom präsentieren.
Von der Verpackung über die Verarbeitung bishin zur Optik des D-Racks ist das gesamte Produkt stimmig und für Fahrrad Liebhaber, die auf der Suche nach einer schicken Präsentation ihres Rads im Wohnraum sind, bestens geeignet.
Wer sein Rad im Wohnraum aufbewahrt wird mit dem Parax D-Rack die Präsentation des Rads extrem aufwerten und spart außerdem durch die seitliche Montage eine Menge Platz im Vergleich zu hängenden Lösungen.
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[su_note note_color=“#e1e1e1″]Hinweis
Für diesen Testbericht wurde mir eine Parax D-Rack Wandhalterung kostenfrei zur Verfügung gestellt. Meine Meinung zum Parax D-Rack wurde dadurch nicht beeinflusst. [/su_note]

#Gulbergen24 Het Parcours

Und auf einmal war die rot-weiße Fahne und alle waren Sieger. Gulbergen24-uurs bedeuteten für mich als Solostarter 24 Stunden schlaflos im Sattel. Und es ist mir geglückt mit Höhen aber auch Tiefen. Ein Erlebnisbericht. Teil 1: Het Parcours
Wie fasst man ein 24h Rennen in einem Erlebnisbericht zusammen? Ich habe lange überlegt und ich glaube eine Chronologie der Ereignisse ist am Einfachsten. Allerdings möchte ich dem voran ein paar Worte über die Strecke verlieren, damit man im Folgenden die Ereignisse ein wenig besser einordnen kann.
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Het parcours Gulbergen24-uurs. 8km, 75hm
Die Runde begann mit einer Festzeltdurchfahrt, einer matschigen Kurvenkombination und führte dann direkt hinauf zum Dak van Brabant, insgesamt 1km hoch mit einer flachen Passage in der Mitte. Anschließend folgte ein 500m länger Downhill mit sechs Anliegerkurven – ein beiden Spaß in jeder Runde.

Ein steiler Gegenanstieg mit Schotterabfahrt führte an den Teamzelten vorbei, mein eigenes Fahrerlager befand ich am Ende dieser Straße, 350m später folgte eine enge Kurvenkombination mit der Überfahrt über den Eindhoven Kanal. Weiterlesen

#Gulbergen24 Ready for Racing

Mein Wettkampf Rad ist fertig, sauber, eingewachst und frisch geölt. Und darf jetzt bis Samstag eine Runde abhängen.

Im heutigen letzten größeren Training wird das MAO-TAINBIKE gequält werde ich mich Dank missinterpretierten Wetterberichts heute schon auf der Rolle quälen und für morgen steht der Pinkstar bereits auf der Rolle und wartet auf seine großen 90 Minuten.

#P-Weg MTB Ultramarathon

Der Geruch von Aufwärmcreme, das Surren der Ketten, lange Aufwärmtrikots, Windwesten… Herbstrennen! Nach der Craft BIKE Transalp beginnt für mich morgen früh die zweite Saisonhälfte. Ein Sprintprogramm auf dem Papier, Marathon Aufgaben in der Praxis. P-Weg Ultramarathon, Vulkanbike Ultramarathon und dann Gulbergen 24h MTB Solo. Let’s rock, die Vorfreude ist da.
Morgen starte ich zum ersten Mal beim P-Weg Marathon in Plettenberg, bereits zum 11 Mal wird der Klassiker ausgetragen und überall hört man Schwärmerei von Strecke, Atmosphäre und Rahmenprogramm. Ich bin gespannt, was die 93km lange Strecke mit knapp 2500hm zu bieten hat. Das Profil schaut jedenfalls giftig aus, die angekündigte Schlammschlacht wird das Rennen in eine zähe Veranstaltung verwandeln.
Ich bin gespannt, was die Beine im Renntempo zurückmelden, denn wenn ich irgendwas in den letzten Wochen nicht gemacht habe, dann die Schmerzgrenze zu trainieren. Aber das macht den Reiz auf, selten habe ich mich mehr auf Schmerzen und brennende Beine gefreut.

Quelle: P-Weg Impressionen 2014
Quelle: P-Weg Impressionen 2014

Bevor es dann nächsten Samstag zum Vulkanbike Marathon geht, wartet am Mittwoch noch eine zehnstündige Trainingseinheit auf mich. Man muss eben Prioritäten setzen. 🙂
Aber bleiben wir in Plettenberg. Bereits die Homepage Zugaben, find ich sehr ansehnlich. Es gibt einen Zeitenrechner mit errechneten Angaben für verschiedene Zwischenzeiten. Ich bin mal optimistisch von 5:20h ausgegangen, jetzt weiß ich schon nach 2:13h, ob ich das Ziel erreichen kann oder nicht. Ansporn oder Demotivation? Ich werde berichten.
Auch löblich, dass genaue und drei Seiten umfassende Höhenprofil. Hoffentlich haben sie auch keinen Anstieg vergessen, es warten jedenfalls morgen eine Menge Hindernisse vor dem Zieleinlauf.