Daniels kalte Dusche beim P-Weg 2017

Die letzte Wettkampfhärte vor dem zweiten Saisonhighlight Gulbergen24 wollte ich mit dem Mammutwochenende Vulkanbike Eifelmarathon und P-Weg Ultramarathon trainieren und Selbstvertrauen für das letzte 24 Stunden Projekt 2017 tanken. Desillusioniert, frustiert und verärgert kehre ich zurück, eine kalte Dusche habe ich erhalten. Aber von Anfang.
Das Wochenende hätte besser nicht beginnen können. Die Schlammschlacht von Daun war ein voller Erfolg, sportlich wie teamtechnisch. Endlich mal (fast) alle beisammen, Heldenwetter und überall Happy End. Bei meinem kürzesten Rennen des Jahres erreichte ich Gesamtplatz 25 (AK 9.) und war sehr zufrieden. Mit etwas mehr Sicherheit im Downhill und einem aggressiveren Start wäre vielleicht sogar eine Top20 Platzierung herumgesprungen. Als Ultraausdauersportler war ich im Soll. Auch warm up und cool down waren perfekt, abends im Hotel fühlte ich mich bestens gerüstet für das Highlight des Wochenende: P-Weg Ultramarathon 2017.

Auf ins Desaster


Ich könnte jetzt ganz viele Gründe vorschieben, warum es am Sonntag dann nicht lief. Natürlich kam ich mit 34/46 in der verhältnismäßig flachen Vulkaneifel zu Recht, warum ich aber den P-Weg mit seinen durchweg über 10% steilen Rampen ebenfalls mit dem dicken Kettenblatt in Angriff nehmen musste, ist mir heute absolut unerklärlich.

Das der Maxxis Ikon im Schlamm nicht die beste Wahl ist, habe ich bereits bei der Night on Bike feststellen dürfen, aber die neuen Testreifen kamen nicht rechtzeitig an. So what?
Schwere Beine? Zu hohe Vorbelastung? Zu viel Training? Klar kann ich jetzt alles in allem jeden Punkt für das Scheitern anführen und niemand würd dem wirklich widersprechen können. Aber sowohl meine Leistungsdaten (ATL unter 100), als auch meine cool down und warm up Daten zeigen deutlich etwas anderes. In der Woche stand das Training auch nicht im Fokus, es waren lockere Einheiten, nicht einmal lang. Und die Sprintdistanz am Samstag war zwar hart aber gerade im roten Bereich habe ich mich doch ordentlich zurückgehalten. Im neuromuskulären Bereich war ich mit 10 Sekunden über 580 Watt, 20″ bei 540 Watt, 60″ bei 400 Watt nie an der Schmerzgrenze und auch bei den längeren Intervallen über 5 Minuten (308 Watt) und 10 Minuten (281 Watt) habe ich nicht überpaced.

Notbremse gezogen und kalte Dusche erhalten


Trotzdem lief das Rennen vom Start weg nicht richtig. Die selektive Strecke hat es zu Beginn in sich, denn nach dem Start folgen direkt 2 deftige Anstiege (1,2km und 2,7km lang) über 14% Durchschnittssteigung. Danach ein Flachstück in der Hochebene, Downhill, ein weiteres Flachstück und dann der längste Anstieg (7km, 5%) des Tages. Ab km30 wandelt sich das Profil in ein Sägeblatt mit 5 Anstiegen über 1,2-1,8km jeweils über 10% steil.
Ich habe keinen Rhythmus gefunden und bereits bei den ersten beiden Bergen viel unnötige Zeit verloren. Ich kam mit meiner Übersetzung nicht klar, ständig war ich mit 34/46 und einer Trittfrequenz unter 60 am Kämpfen. Am Kämpfen?
Wenn ich ehrlich bin, habe ich nicht gekämpft. Die Bedingungen waren nicht ideal aber ob ich mit einem 32er Blatt besser gefahren wäre, möchte ich in Frage stellen. Denn ich war nicht bereit mich zu quälen, meine Leidensfähigkeit tendierte gegen Null und ich war zu keinem Zeitpunkt gewillt meine Komfortzone zu verlassen.
Das ich trotzdem nach den beiden ersten Anstiegen im Downhill und auf dem langen Flachstück Ansgar mit seiner 3er Gruppe alleine gegen den Wind eingeholt habe, machte mir Mut. Aber bereits zu Beginn des langen Anstiegs war keine Spur von Aufbäumen, keine Brechstange und auch kein Licht. Ich sah den Wald vor lauter Bäumen nicht.

Meine Zweifel wuchsen. Positive Gedanken hatte ich keine gefunden. Es gab nichts schön zu reden. Mit Trittfrequenz 40, 180 Watt ein Steilstück hinauf zu … ja was denn? Hinauf zufahren kann man es nicht nennen. Hinauf gelitten bin ich auch nicht, denn dazu war es zu langsam. Ich habe irgendwie versucht das Rennen zu Ende zu fahren. Aber ich konnte an diesem Tag nichts mehr schön reden.
Als ich dann noch in einer einfachen Wiesenabfahrt die Nerven verloren habe und die Kontrolle meines Rads aufgegeben habe, war der Ofen aus. Sowohl für den P-Weg als auch für Gulbergen24.

Das Gefühl des Gescheitert seins


Ich fuhr noch 4km durch den Wald, um dann an der nächsten Streckenkontrolle das Rennen zu verlassen und über die Landstraße zurück nach Plettenberg zu fahren. Das mich in dieser Zeit niemand überholte und ich nie weiter als 1-2min auf Ansgar zurück fiel, zeigt wie gemein diese psychische Komponente ist.
Ja, ich konnte an dem Tag meine Leistung nicht annähernd wie gewollt abrufen, ich war materiell schlecht vorbereitet aber trotzdem war ich nach dem ersten Drittel des Rennens ins aussichtsreicher Position, um eine Top50 Position zu erreichen.
Es war aber nicht mein Tag. Ich wollte nicht. Und ich hatte auf dem Rückweg nach Plettenberg auch viel zeit zum Nachdenken. Zu viel. Zweifel machten sich bereit, über mein Training, Form, Gewicht und auch die anstehenden Highlights. Wie soll ich bloß 24 Stunden durchhalten, wenn ich nicht einmal über 5 Stunden die Nerven behalten kann?

Aus Niederlagen lernen

Heute blicke ich schon etwas positiver rein. Zwar sehe ich noch viel nicht abgerufenes Potential, wie zum Beispiel meine andauernden Gewichtsprobleme. Da will ich aber gerade auch nicht wirklich ran. Aber grundsätzlich möchte ich nach der Saison wieder konstant die Substanz80kg erreichen.
Positiv blicke ich auf Gulbergen24 in zwei Wochen. Ich bin nicht in der WM-Form aus Juni aber ich habe konstant an meiner Ausdauer gearbeitet und werde mit der richtigen Pacing Strategie mein bestes Ergebnis dort einfahren können.
Die letzten Wochen im Training waren gut, meine Moral war hervorragend und ich tue gut daran den P-Weg als einmalige Katastrophe abzuhaken. Denn alleine die erzielte Leistung am Vortag beim Vulkanbike Eifel Marathon sollte mir genügend Selbstvertrauen geben.
Natürlich gehört auch das richtige Material dazu. Sowohl die Übersetzung als auch die Reifenwahl müssen an die Bedingungen angepasst sein. Eine desolate Performance aufgrund falscher Materialwahl zu entschuldigen ist nämlich keine gute Ausrede, sondern zeigt von schlechter Vorbereitung. Das kreide ich mir an, dass ich für den P-Weg nicht die beste Vorbereitung getroffen habe.
Und wenn es in Gulbergen dann doch nicht läuft, dann weiß ich, dass ich mich in Krisen auf mein Team verlassen kann. Und alleine das Team ist Grund genug dort nicht aufzugeben.
Umschalten und nach vorne schauen lautet jetzt meine Devise. Für diese eine Nacht voller Unvernunft.
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Foto Credit
Alle Fotos aus der Sportograf Best of Gallery.

Gemischte Tüte (aber bitte mit Lakritz)

Wir starten ins Rennwochenende und das ist für unser Coffee & Chainrings Racing Team eine gemischte Tüte. Abseits von Cross Country Weltmeisterschaft in Cairns (Australien; morgen ab 4 Uhr live) und der Deutschen Mountainbike Marathon Meisterschaft wird unser Team in der Vulkaneifel und Sauerland bei den traditionellen Mountainbike Marathons teilnehmen.
Neben Daniel, der an beiden Tagen seine Form für Gulbergen24 Solo testet, steht auch Ansgar und Tim an der Startlinie. Routine für die beiden erfahrenen Piloten, zählt gerade der Vulkanbike Marathon für beide Fahrer zu ihren Lieblingsrennen. Absolutes Neuland wird unsere Fietsenmieze Maren betreten, wenn sie morgen um 10:00 Uhr beim Halbmarathon in Daun durch die Vulkankrater düsen wird.

Vulkanbike Eifel Marathon

Maren in den Maaren. Klingt das nicht herrlich? Unsere Fietsenmieze, die bis zur 24 Mountainbike Weltmeisterschaft herzlich wenig mit dem Geländesport zutun hatte, wird ihr Mountainbike Debüt geben. Sowohl Markus als auch Daniel haben nach fordernden Trainings mit Marens ihr OK gegeben und haben großes Vertrauen in Marens Leistung und Leidensbereitschaft 🙂

Ich frage mich: Wer macht bergauf zuerst schlapp – die Beine oder die Lunge? Was, wenn ich bergab eine Kurve nicht kriege und gegen einen Baum rausche? Was, wenn ein unlösbares technisches Problem dafür sorgt, dass ich am Ende der Welt in irgendeinem Wald in der Eifel fest stecke? #thisiswhy – raus aus der Komfortzone und rein ins Abenteuer. Ich freu mich drauf!

Maren wird das erste Mountainbike Rennen ihrer Karriere aber nicht alleine angehen, sondern durch unserem erfahrenen Begleiter Ansgar mental unterstützt. Ansgar folgte in der WM Vorbereitung Daniel über hunderte Kilometer und kann sein Tempo absolut perfekt anpassen und ist stets unterstützen bei der Sache.
Tim hat noch Zweifel bei der Streckenwahl. Der zweite Langstreckenfahrer unseres Teams ist nach drei Monaten ohne richtiges Training von der 100km Distanz beim Vulkanbike Eifel Marathon nicht überzeugt. Jetzt helft ihm bitte bei der Streckenwahl! Soll er ummelden?
Immerhin hat Tim bereits die ersten Impressionen aus Daun.


Für Daniel heißt es in Daun back to the roots, denn die Kurzstrecke ist für unseren Ultralangdistanzfahrer angesagt. Das kürzeste Rennen des Jahres über 38km (900hm) ist als Vorbelastung auf den P-Weg Ultramarathon am Sonntag gedacht.
Die Entscheidung auf die Kurzstrecke fiel gemeinsam mit Coach Lukas, der den Trainingsreiz der Kurzstrecke („durchballern“) gepaart mit dem Ultramarathon am Sonntag über 95km (3000hm) für die richtige Dosierung auf das 24 Stunden Rennen in 2 Wochen für genau richtig hält.

P-Weg Ultramarathon

Nach dem Rennen ist vor dem Rennen! Während Maren und Tim nach dem Vulkanbike Eifel Marathon das Wochenende ruhig ausklingen lassen, geht es für Ansgar und Daniel nach dem Marathon direkt ins Sauerland.
Der P-Weg Ultramarathon gehört zu den Klassikern der Saison und der Ruf des Marathons ist legendär. Sowohl die Atmosphäre in und um Plettenberg ist einzigartig als auch die Strecke mit zahlreichen Highlights. Die insgesamt 3000 Höhenmeter sind ebenfalls eine Hausnummer und werden in NRW nur selten auf der Langstrecke erreicht.

Für Daniel sind die 4:59h aus dem vergangenen Jahr zu schlagen, während Ansgar versuchen wird das Tempo so lang wie es geht mit zu gehen.

Gute Aussichten trotz miesem Wetter

Das Team freut sich sehr auf das (punktuelle) gemeinsame Wochenende und natürlich steht das Erlebnis vor dem Ergebnis. Auch wenn sicherlich Daniel mit den größten Ambitionen startet bleibt es ein Vorbereitungswochenende auf das 24h MTB Solo Rennen in zwei Wochen in Geldorp (NL).
Wir blicken alle gespannt und voller Vorfreude auf Marens MTB Debüt. Tim wird beim Vulkanbike Eifel Marathon seine durchwachsene Saison hoffentlich mit einem zufriedenstellenden Rennen beenden. Für Ansgar ist das Rennwochenende willkommene Abwechslung zum neuen Alltagsstress von dem er euch bestimmt bald in seinem Befindlichkeitsprotokoll berichten wird.
Wir berichten morgen natürlich in einem Liveticker über das Wochenende.

Preview: P-Weg Ultramarathon

Preview: P-Weg Ultramarathon. Wenn die Startplätze für einen Ultramarathon innerhalb von Minuten ausgebucht sind, spricht das für das Event. Bereits letztes Jahr lernte ich Atmosphäre, Strecke und Rahmenprogramm schätzen. Auf ein neues in 2016!
Ich freu mich wie Bolle! Auf die Freundlichkeit, die Atmosphäre, das Rahmenprogramm und die tolle Strecke des P-Weg Marathons, der morgen bereits zum 12. Mal ausgetragen wird.
Letztes Jahr feierte ich mein Renndebut beim Ultramarathon und konnte die 95km Strecke mit 2500hm bei feucht fröhlichen Wetter nach 5:20h beenden und verpasste die Top10 meiner Altersklasse knapp. Den Mhythos P-Weg habe ich behalten.

Zwischenstopp auf den Weg zum Saisonhighlight

Der P-Weg 2016 ist für mich ein Zwischenstopp auf meinem Weg zu Gulbergen24-uurs, meinem zweiten Saisonhighlight dieses Jahr. Trotzdem hege ich Ambitionen und möchte meine Form unter Beweis stellen.
Letztes Jahr habe ich das Rennen ebenfalls als Gradmesser für die Rennhärte benutz, eine zeitliche Verbesserung ist in diesem Jahr eigentlich Pflicht.

Quelle: P-Weg Impressionen 2014
Regen ist so 2014. 2016 mit strahlender Sonne und trockener Strecke. Quelle: P-Weg Impressionen 2014

Mit Selbstvertrauen und Gelassenheit

Meine Vorbereitung verlief ohne Probleme, die letzten beiden Ruhetage habe ich zur Erholung ausgenutzt. Die Vorbelastung war zufriedenstellend und auch der Packstress und die Rennvorbereitung waren reduziert ich fühl mich pudelwohl. Zu wohl? Bin ich zu locker? Ich hoffe nicht.
Morgen früh klingelt um 5 Uhr der Wecker im Liveblog könnt ihr vor und nach dem Rennen auf dem Laufenden bleiben.

Stay focused: Meine zweite Saisonhälfte

Stay focused lautet das Kredo für die kommenden acht Wochen Vorbereitung auf den zweiten und letzten Saisonhöhepunkt 2016: Gulbergen24-uurs oder ich tanz die ganze Nacht.
Rückblickend war die erste Saisonhälfte ein großes Auf und Ab mit einem sehr glücklichen und versöhnlichen Ende, dass wiederum zu weiteren Taten motiviert. Durch den knapp verpassten dritten Platz beim 24h Race München ist in mir auch ein Stachel, der mich weiter antreibt. Stay focused ist Motiviation und Warnung zu gleich.

Noch einmal Gulbergen24-uurs

Eigentlich hatte ich in dieser Saison kein weiteres Solo-Projekt über 24 Stunden geplant. Aber mit dem Erlebnis beim 24h Race München und dem knapp verpassten dritten Platz möchte ich es auf meinem Weg zur 24 Stunden Mountainbike Weltmeisterschaft im nächsten Jahr noch einmal wissen.
Im September ist die Auswahl an 24h Rennen überschaubar, wobei ich neben Gulbergen24-uurs auch noch in Assen (NL), Ahrensbök (Norddeutschland) oder Stuttgart hätte starten können. Für Gulbergen sprach der Termin, wo sich die Vorbereitungsrennen nahtlos einfügen und die Erfahrungen aus dem letzten Jahr.
Die Strecke ist ein echter Mountainbike Rundkurs und fordert uns technisch viel mehr als in München. Zudem ist das Wetter im September unberechenbarer und damit ideale Bedingungen für eine Generalprobe zur Mountainbike WM 2017.

Team organisiert sich im Hintergrund

Ein weiteres Event bring auch den Vorteil, dass wir als Team näher zusammenrücken und die Abläufe noch weiter verbessern können. Nach dem München in dieser Hinsicht fast perfekt verlief, können wir an den letzten Details arbeiten.
Die Ausrichtung ist klar auf die WM 2017 ausgelegt und so möchten wir natürlich versuchen erfolgreich mit dem WM-Team in Gulbergen am Start zu stehen.
Neben Sandra, die ich am liebsten fest engagieren würde, kommen meine Schwägerinnen und Ansgar in Frage. Letztendlich steht und fällt alles wie immer mit entsprechendem Urlaub und Zeit.

Stay focussed: Way to Gulbergen

Die letzten drei Wochen habe ich mit Regenerieren verbracht. Wenig Rad fahren, viel ausruhen. Seit Montag habe ich mit der Vorbereitung begonnen, acht weitere Wochen folgen bis zum Start in Gulbergen am 24/25.09.2016.
Da ich insgesamt mit der Vorbereitung auf München sehr zufrieden war, haben wir versucht das Programm vor Gulbergen entsprechend ähnlich zu gestalten.
Den Sonntag vor dem 24 Stunden Rennen starte ich in Mönchengladbach zum Bergspurt, einem drei Stunden Rennen. Vor München hatte ich ein drei Stunden Fahrtspiel auf meinen Hometrails absolviert. Was kann es außerdem schöneres geben, als an seinem Geburtstag ein Rennen zu bestreiten?
Eine Woche vorher starte ich beim P-Weg Ultramarathon. Zwei Wochen vor dem 24 Stunden Rennen ein Langstreckenrennen, ähnlich wie vor München als Bergintervalle und eine längere Heuvelland Trainingsrunde das Tapering einleitete. Der P-Weg ist Kult und folgt seinem eignen Mhythos, kann ich jedem Biker empfehlen.
Die beiden Wochen davor werden Umfangstechnisch an meinen Österreich Aufenthalt heranreichen, denn ich habe Urlaub.
Und mit dem Frankenwald Marathon am 07.08 (RTF, 210km/3800hm) und den 6 Uren van Hamme am 15.08 werde ich mir schon zu Beginn der Vorbereitungsphase die nötigen Grundlagen holen.

Die Vorbereitung in der Übersicht

07.08 Frankenwald Rad-Marathon (210km/3800hm)
15.08 6 Uren van Hamme (6h MTB Rennen in Belgien)
20.08 14 Tage Trainingslager @ Home
11.09 P-Weg Ultramarathon (93km/2600hm)
18.09 Bergspurt Mönchengladbach (3h MTB Rennen)
24.09 Gulbergen24-uurs
Stay focused

Stay focused oder wie sehr willst du es?

Das Programm ist ambitioniert aber auch nicht mehr als vor München. Ich habe den nötigen Fokus, um mich gezielt gegen alle kommenden Umstände (Wetter, Erschöpfung, Stress) durchzusetzen und mich auf die Rennen perfekt vorzubereiten.
Während der Frankenwald Marathon als #Twitterbiketreff Event als lange Trainingsfahrt genutzt wird, werde ich in Hamme schon sehen, wo ich stehe. Das Rennen scheint den 6 Uren van Grembergen zu gleichen. Ein flacher aber sehr technischer, verwinkelter Kurs. Eine ideale Standort Bestimmung.
In Plettenberg möchte ich ein weiteres Mal diese tolle Stimmung genießen und wenn möglich mein Ergebnis aus dem letzten Jahr verbessern.
In Mönchengladbach und spätestens Gulbergen werde ich mir dann wieder die Frage stellen, wie sehr will ich es? Und vielleicht springt am Ende ja in einem von beiden Rennen ein Podium heraus? Warum nicht? Dem Klassement zum Trotz.

#shortcuts Impression vom P-Weg

Nass war es und trotzdem hat es eine Menge Spaß gemacht! Der P-Weg Ultramarathon 2015 war für mich ein tolles Erlebnis. Mit Mythos P-Weg habe ich mich bereits ausführlich zur einmaligen Veranstaltung und dem Rennverlauf geäußert. Was bleibt ist ein Foto, ein 13. Platz und die Vorfreude auf 2016.
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Mythos #P-Weg Marathon

Mythos P-Weg Marathon. Schon so häufig gelobt für Stimmung und Atmosphäre, dass ich gestern mir die Veranstaltung selbst ansehen musste. Und der P-Weg wird seinem Mythis gerecht, sei es durch die Kuh (da hab ich wohl geschielt, Danke Jule) Ziege Paulina, witzige Streckenideen oder einfach durch die Massen an Zuschauer und die allgemeine Heiterkeit.
Bereits zum elften Mal fand das P-Weg Wochenende statt, neben den Mountainbike Marathon über drei Distanzen, gibt es auch einen Läuferwettbewerb und Wanderstrecken am Samstag sowie einen Nightrun von Samstag auf Sonntag. Die Hütte brennt an diesem Wochenende in Plettenberg und die Gastgeber geben sich alle Mühe die Sportler auf allen Ebenen zufrieden zustellen.
Sei es durch ihre liebenswerte und freundliche Art und Weise, tollen Streckenfeatures oder einfach weil die ganze Stadt gefühlt an der Strecke steht und alle TeilnehmerInnen anfeuert.
Die sieben oder waren es sogar acht Verpflegungsstellen waren reichlich, für mich viel zu viel aber zeigen mit welcher Leidenschaft die Plettenberger ihre Veranstaltung betreiben, zum Teil gab es an den Verpflegungsstellen gleich jeweills zwei Stationen Getränke und Bananen. Der helle Wahnsinn.
Bereits nach dem Start stieg das Stimmungsbarometer, denn ein Riesen Feuerwerk begleitete uns Langstreckler hinauf in den ersten asphaltierten Anstieg. Oben wartete die Kuh Ziege Paulina und Hunderte Zuschauer auf das Fahrerfeld und das am Sonntag morgen um kurz nach neun Uhr bei acht Grad und Nieselregen.
Es folgte ein längerer Anstieg, der mir gut entgegenkam und ich konnte mich in einer der Verfolgergruppen positionieren. Nach der ersten schnellen Abfahrt folgte ein Flachstück, begleitet durch einen Fluss. Damit dies nicht ganz so langweilig wird, gab es einen kurzen Besuch im örtlichen Schwimmbad, eine Schwimmbeckenüberfahrung inklusive. Eine nette Idee.
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#P-Weg MTB Ultramarathon

Der Geruch von Aufwärmcreme, das Surren der Ketten, lange Aufwärmtrikots, Windwesten… Herbstrennen! Nach der Craft BIKE Transalp beginnt für mich morgen früh die zweite Saisonhälfte. Ein Sprintprogramm auf dem Papier, Marathon Aufgaben in der Praxis. P-Weg Ultramarathon, Vulkanbike Ultramarathon und dann Gulbergen 24h MTB Solo. Let’s rock, die Vorfreude ist da.
Morgen starte ich zum ersten Mal beim P-Weg Marathon in Plettenberg, bereits zum 11 Mal wird der Klassiker ausgetragen und überall hört man Schwärmerei von Strecke, Atmosphäre und Rahmenprogramm. Ich bin gespannt, was die 93km lange Strecke mit knapp 2500hm zu bieten hat. Das Profil schaut jedenfalls giftig aus, die angekündigte Schlammschlacht wird das Rennen in eine zähe Veranstaltung verwandeln.
Ich bin gespannt, was die Beine im Renntempo zurückmelden, denn wenn ich irgendwas in den letzten Wochen nicht gemacht habe, dann die Schmerzgrenze zu trainieren. Aber das macht den Reiz auf, selten habe ich mich mehr auf Schmerzen und brennende Beine gefreut.

Quelle: P-Weg Impressionen 2014
Quelle: P-Weg Impressionen 2014

Bevor es dann nächsten Samstag zum Vulkanbike Marathon geht, wartet am Mittwoch noch eine zehnstündige Trainingseinheit auf mich. Man muss eben Prioritäten setzen. 🙂
Aber bleiben wir in Plettenberg. Bereits die Homepage Zugaben, find ich sehr ansehnlich. Es gibt einen Zeitenrechner mit errechneten Angaben für verschiedene Zwischenzeiten. Ich bin mal optimistisch von 5:20h ausgegangen, jetzt weiß ich schon nach 2:13h, ob ich das Ziel erreichen kann oder nicht. Ansporn oder Demotivation? Ich werde berichten.
Auch löblich, dass genaue und drei Seiten umfassende Höhenprofil. Hoffentlich haben sie auch keinen Anstieg vergessen, es warten jedenfalls morgen eine Menge Hindernisse vor dem Zieleinlauf.