UCI kündigt Mega Radsport-WM 2023 an

Bereits die European Championships in Glasgow sorgten in Deutschland für eine größere mediale Präsenz der Randsportarten wie Radsport mit der angekündigten Mega Radsport-WM plant die UCI 2023 in Schottland eine Weltmeisterschaft mit 13 Disziplinen, die dann alle vier Jahre stattfinden soll.

Die Mega Radsport-WM wurde schon länger angekündigt, jetzt hat der Radsport Weltverband die ersten Details zu der ersten Austragung der Weltmeisterschaft von 13 Radsport Disziplinen.

In Glasgow / Schottland findet 2023 die Mega-WM statt, die medial den Radsport präsenter machen soll. Auf der einen Seite ein lukratives Geschäft und viel Aufmerksamkeit auch für die Mountainbike Disziplinen MTB Cross-Country, Downhill, Marathon und Eliminator, denen in den großen deutschen Sportmedien selten Beachtung geschenkt wird. Andererseits zeigte bereits die Austragung der EM im Sommer während der European Championships, dass dieser Kompromiss auch seine Nachteile mit sich bringt. Der Kurs war wenig spektakulär und aufgrund der Terminierung mitten in der Woche auch schlecht besucht.

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Du entscheidest wohin wir spenden #baristaantifascista

Radsport ist nicht unpolitisch wie wir kurz vor Weihnachten mit unserer #baristaantifascista Aktion unter Beweis gestellt haben. Das Echo in den sozialen Netzwerken schlug hohe Wellen, von Solidarität und Applaus bis blanker Hass. Für uns eine Bestätigung im Radsport konsequent eine politische Haltung zu bewahren.
Wir haben versprochen, als die #baristaantifascista Aktion ins Leben gerufen haben, dass wir bis zum Jahresende bei jedem verkauften T-Shirt 1€ an ein soziales Projekt spenden. Gestern haben wir dieses Versprechen für das gesamte Jahr 2018 ausgeweitet. Mit jedem T-Shirt Verkauf spenden wir weiterhin 1€ an ein Projekt deiner Wahl.
Wohin unsere Spenden gehen, darfst du gerne mit entscheiden. Seit gestern läuft auf Twitter eine Umfrage mit der Auswahl von vier ausgewählten Vereinen und Organisationen. Bereits im Vorfeld konntest du uns deine favorisierten Vereine und Organisationen benennen, die wir berücksichtigt haben.

Deine Stimme entscheidet mit

Mit deiner Stimmte kannst du auf Twitter für einen Verein oder eine Organisation deiner Wahl abstimmen, der/die monatlich unsere gesammelten Spenden aus der #baristaantifascista Aktion erhält. Im Folgenden möchten wir dir die zur Abstimmung ausgewählten Vereine und Organisationen vorstellen.

Welcome Fulda e.V.

Das „Welcome in“ Projekt in Fulda bietet vielseitige Hilfestellungen für Geflüchtete. Je nach Jahreszeit bietet der Verein verschiedene Sportaktivitäten für und mit Geflüchteten an.

Bei „Welcome In“ engagieren sich Menschen mit und ohne eigene Fluchterfahrung für ein harmonisches Miteinander in Fulda. Der gemeinnützige Verein öffnet Räume für Begegnungen und Austausch und bietet solidarische Hilfestellungen im Asyl- und Integrationsprozess. Die Zentrale und der Ausrichtungsort der meisten Aktivitäten ist das „Welcome In Wohnzimmer“. (Welcome in! Fulda e.V.)

Weitere Informationen findest du hier.

Kein Mensch ist illegal

Seit unserer Gründung tragen wir aus Überzeugung das Kein Mensch ist illegal Logo auf unseren Trikots. Jeder Mensch hat das Recht, selbst zu entscheiden, wo und wie er leben will. Der Regulierung von Migration und der systematischen Verweigerung von Rechten steht die Forderung nach Gleichheit in allen sozialen und politischen Belangen entgegen, nach der Respektierung der Menschenrechte jeder Person unabhängig von Herkunft und Papieren.

„Ihr sollt wissen, dass kein Mensch illegal ist. Das ist ein Widerspruch in sich. Menschen können schön sein oder noch schöner. Sie können gerecht sein oder ungerecht. Aber illegal? Wie kann ein Mensch illegal sein?“ (Elie Wiesl)

Rückenwind e.V. Berlin

Bei Rückenwind Berlin e.V. reparieren Berliner und Geflüchtete gemeinsam Fahrräder.

Einfach Fahrräder an Geflüchtete verteilen reicht uns nicht, wir möchten Berliner und Geflüchtete zusammenbringen. Beim gemeinsamen Schrauben und auf unseren Veranstaltungen bauen wir Vorurteile ab und schaffen eine Community rund ums Fahrrad. (Rückenwind e.V.)

Rückenwind – Fahrräder für Flüchtlinge.

IN VIA Köln e.V.

Die Radstation Köln ist ein sozialer Betrieb der IN VIA Köln e.V.. Seit 2015 sammelt die Radstation Köln spenden für Geflüchtete.

Mit dem Projekt „Fahrräder für Flüchtlinge“ unterstützen wir Flüchtlinge, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Denn die Möglichkeit, mobil zu sein, hat eine große Bedeutung für die Integration: Da Flüchtlinge keinen Anspruch auf Fahrkarten für die öffentlichen Verkehrsmittel haben, ist das Rad oft die einzige Möglichkeit der Fortbewegung. Wir unterstützen Kölner Flüchtlinge, indem wir Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen verkehrstaugliche Fahrräder und Zubehör für ein sicheres Radfahren schenken. Bei Bedarf können sie einen Fahrradkurs absolvieren, denn das Radfahren in einer Großstadt will gelernt sein. Nebenbei lernen sie die Domstadt näher kennen. Mit Ihrer Spende helfen Sie den Kölner Flüchtlingen, den Alltag leichter zu meistern. – Aktion Fahrräder für Flüchtlinge, Radstation Köln

Weitere Informationen zu der Aktion Fahrräder für Flüchtlinge findest du hier.

JETZT BARISTA ANTIFASCISTA SHIRT KAUFEN

Wir arbeiten noch an einem Coffee & Chainrings Shopsystem. Bis das Projekt realisiert ist, wird noch einige Zeit vergehen. Deswegen bieten wir dir jetzt die Bestellung über unser Kontaktformular an.
Du kannst schnell das Kontaktformular ausfüllen und uns damit deine Bestellung senden. Wir melden uns so schnell es geht bei dir und erklären die den weiteren Ablauf deines Bestellvorgangs. Ein #baristaantifascista T-Shirt kostet inkl. Versand 24€.
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Verfügbare T-Shirt Größen: S/M/L, T-Shirts fallen eine Nummer größer aus.
Verfügbare Farben: schwarz/weiß
Verfügbarer Druck: Mokka Kanne, Kaffeebohne
Preis: 20€ zzgl. 4€ Versandgebühren. Nicht umsatzsteuerpflichtig nach § 19 1 UStG.

Barista, barista, antifascista!

Weihnachten steht vor der Tür und wir haben weder Kosten noch Mühen gescheut euch kurzfristig noch die allerletzte Geschenkidee zu präsentieren: Das Coffee & Chainrings Barista Antifascista T-Shirt!
Barista, barista, antifascista schallt es seit ein paar Tagen durch die antifaschistische Filterblase. Hintergrund ist ein Prozess gegen Monchi, dem Sänger von Feine Sahne Fischfilet, der angeblich von einem Polizisten beobachtet wurde, wie er eine Gruppe Neonazis mit Stühlen beworfen haben soll.

Im Mai 2015 stellte sich Monchi mit weiteren Antifaschisten Neonazis in Güstrow in den Weg, als sie eine Gruppe Flüchtlinge angreifen wollten und die Flüchtlinge u.a. mit Stühlen bewerfen wollten. Entgegen der Aussage des Polizeibeamten, Monchi habe einen Stuhl geworfen, zeigten Videoaufnahmen das Gegenteil.

„Dass es an diesem Tag keinerlei Verletzte gab, lag nicht an der Polizei, sondern an den Menschen, die sich schützend vor die Asylsuchenden stellten. Genau gegen drei dieser Menschen erhebt die Staatsanwaltschaft Anklage. – Monchi, (Jan Gorkow)

Barista, barista, antifacista!

Im Prozess zeigte sich der Polizist dann bei seinen spanisch Kenntnissen ebenfalls sehr unsicher, als er den bekannten antifaschistischen Schlachtruf „Alerta, alerta, antifascista“ in „Barista, barista, antifascista“ umdeutete. Damit nicht genug, schließlich zeigte er auch sein Unwissen zum Thema Kaffee. Ernüchternd.
Für uns gehört neben gutem Kaffee auch eine antifaschistische Grundhaltung zum Radsport dazu. Radsport hat keinen Platz für Diskriminierung und Sport an sich empfinden wir als verbindendes Medium. Es ist völlig egal, welche kulturelle Herkunft unsere MitfahrerInnen haben.
Aus diesem Grund haben wir kurz vor Weihnachten ein ganz besonderes Angebot für euch: Das Coffee & Chainrings Barista Antifascista T-Shirt.

20€ für das Coffee & Chainrings Barista Antifascista T-Shirt

In Kooperation mit dem Copygarden Erkelenz, die uns das Motiv heute morgen als Probeexemplar gedruckt haben, bieten wir das Barista Antifascista T-Shirt zum Preis für 20€ an. Die Einnahmen aus dem Verkauf fließen direkt in unsere spannenden Projekte 2018. Außerdem spenden wir bis zum 31.12.2017 pro verkauftes T-Shirt 1€ für ein soziales Projekt.

Bestellungen leicht gemacht

Fühlte das folgende Formular aus und teile uns einfach deine gewünschte T-Shirt Farbe, Druckmotiv und Größe mit. Wir melden uns zeitnah bei dir.
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Verfügbare Größen: S/M/L, T-Shirts fallen eine Nummer größer aus.
Verfügbare Farben: schwarz/weiß
Verfügbarer Druck: Mokka Kanne, Kaffeebohne
Preis: 20€ zzgl. 4€ Versandgebühren. Nicht umsatzsteuerpflichtig nach § 19 1 UStG.
PS: Mittlerweile wird auch das Verfahren gegen die angezeigten Neonazis wieder aufgenommen, die – im Gegensatz zum Verfahren gegen Monchi – bereits eingestellt waren.

Das Geheimnis des Radfahrens

Das Geheimnis des Radfahrens, um es in den Worten von Mitautor Guido Vroemen zu sagen, ist „nur“ Physik und trotzdem gelingt es dem niederländischen Bestseller (Het Geheim van Wielrennen) den Mythos Radsport dabei nicht aufzuheben.
In großen Buchstaben prangt der Titel „DAS GEHEIMNIS DES RADFAHRENS“ auf dem Paperback des neuen Titels aus dem Meyer&Meyer Verlag. Trainingsdaten nutzen, Topleistungen erzielen lautet die Unterschrift, die technikaffine Datensammler wie mich direkt anspricht. Das Geheimnis des Radfahrens: Trainingsdaten nutzen – Topleistungen erzielen ist für diejenigen geschrieben, für die Training mehr bedeutet als bloß nach Bauchgefühl auf das Rad zu steigen. Aber selbst die „Gefühltrainierer“ können wertvolle Erkenntnisse mit diesem Besteller aus den Niederlanden gewinnen.
Runtergebrochen ist das Geheimnis des Radfahrens, wie uns Mitautor Guido Vroemen in unserem Interview bestätigt, einfach zu lösen. Radfahren ist Physik und physikalische Prozesse sind mit Formeln zu lösen, sobald gewisse Konstanten bekannt sind. Das Geheimnis des Radfahrens ist Wissen. Und gute Beine 😀
Die Autoren Hans van Dijk, Ron van Megen und Guido Vroemen entwickeln in dem Buch das Geheimnis des Radfahrens ein Modell, dass die vier Widerstände des Radfahrens kennzeichnet und deren Einfluss auf unsere Leistung aufzeigt: Es geht um den mechanischen Widerstand, den Roll-, Luft- und nicht zu letzt um den Steigungswiderstand. Mit der Radfahrformel bringen sie all diese Widerstände in eine gemeinsame Gleichung und Lösen damit das Geheimnis des Radsports.

Dabei liefern die Autoren keine neuen trainingsmethodischen Erkenntnisse, bringen aber viele Zusammenhänge auf einen Nenner und sorgen für Klarheit und Einsicht. Zum Beispiel inwiefern die Trittfrequenz einen Einfluss auf die Geschwindigkeit hat und warum diese bei höherer Leistung sinken muss.
Ebenso erklären die Autoren Einflüsse von Hitze oder Kälte, bieten Prognosen über mögliche Bestleistungen und zeigen physikalisch auf, was unter idealen Bedingungen möglich ist ohne dabei, aufgrund ihrer eigenen Radsportliebe, die Realität aus den Augen zu verlieren.
Wer zahlen mag, wird dieses Buch lieben. Ebenfalls die, die verstehen möchte, was die physikalischen Hintergründe beim Radsport ausmachen. Warum es sich lohnt den Unterlenker zu halten und warum man mit dem richtigen Training zwangsläufig besser wird.

Was aber mit der mentalen Komponente

Im Buch wird der Einfluss verschiedenster physikalischer Komponenten diskutiert, mi fehlte aber der Bezug auf den Fahrer. Kann der Fahrer die Physik überwinden und mehr leisten als physikalisch möglich?
Ich stellte diese Frage Guido Vroemen und bin über die Antwort enttäuscht. Mentale Stärke, ein Flow im Kopf kann nicht mehr als 100% Leistung erzeugen. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass man beim Erleben eines Flows und Erreichen von neuen Bestleistungen vorher mental nicht ganz fit gewesen ist.
Insofern ist und bleibt das Geheimnis des Radfahrens die Physik. Wer die physikalischen Prozesse versteht und für sich Nutzen kann, kann durch den Erkenntnisgewinn in diesem Buch die bis zu 20% Mehrleistung erreichen, die die Autoren versprechen.

Wirklich nur nackte Zahlenanalyse?

Natürlich handelt der Kern des Buchs das Geheimnis des Radfahrens über Zahlen, Daten und physikalische Fakten rund um den Radsport. Aber die Autoren sind bemüht diese an sich trockene Thematik sehr unterhaltsam und kurzweilig zu präsentieren. Ich finde, dass ihnen der Spagat aus Erklärung und Berechnung sehr gut gelungen ist.
Bei mir haben die Autoren sogar erreicht, dass ich mich im Nachgang etwas über die verpassten Chancen im Physik Unterricht ärgere. Physik kann offensichtlich mit der richtigen Thematik auch Spaß machen, vielleicht wären am Ende meiner schulischen Karriere ein paar mehr Punkte im Abi-Fach Mathematik dabei herumgesprungen, hießen meine Lehrer Hans van Dijk, Ron van Megen oder Guido Vroemen. Shit Happens.
Im Übrigen ist der Sprachtenor im vorliegenden Buch durchaus mit den Antworten von Guido Vroemen zu vergleichen. Die Autoren sind stets bemüht sehr korrekt und genau ihre Ergebnisse vorzutragen, vergessen aber niemals ihren Humor. Vielleicht ist es genau diese Balance, die das Buch so lesenswert macht.

Nachgefragt bei Guido Vroemen

Mitautor Guido Vroemen war so freundlich und stellte sich uns für in ein kurzes Interview auf Twitter zur Verfügung. Wir haben nachgefragt, wie groß der Einfluss der mentalen Stärke auf die Physik beim Radfahren ist und eine ernüchternde Antwort erhalten. Außerdem interessierte uns die Entstehung bzw. Lösung der Formel in Das Geheimnis des Radsports (S. 75), sowie Guidos Prognose für kommende Marathon Lauf Bestzeiten, die sich auch über das Buch ableiten lässt.
@Coffeechains: Is it possible to get a short Twitter Interview about Het Geheim van Wielrennen? Would be great for our article.
Guido Vroemen @sportarts: Yes, for sure ????!!
@Coffeechains: My 1st question: What about mental strength or weakness? I think an important parameter, too. But no chance to build it up?
Guido Vroemen @sportarts: Very important! To reach peak performance you have to be prepared to suffer, mentally fit 100%. Like physiologic parameters also trainable!
@Coffeechains: Yup! But is it a possibility for peak performance? Like you attack, you feel mental strength, you reach 105% of your optimum.
Guido Vroemen @sportarts: No, if it is more than 100% then the last peak performance wasn’t 100%. You have a limited amount of energy and with optimal mental strength you can release that for 100%, so no extra bonus 😉
@Coffeechains: Ok. I unterstand. So mental strength is one parameter to reach 100% but you can’t get more.
Guido Vroemen @sportarts: Yes, not more! But if you are not mentally strong of fresh you will under-perform and score less! (Twitter)
@Coffeechains: Question 2: How long did you work for the formel? Was it a long progress or was it a good moment on a ride?

Abbildung aus: Das Geheimnis des Radsports, S. 75

Guido Vroemen @sportarts: It is just physics 😉
it looks complicated, but it is only calculating the environmental forces that you have to overcome to move on.
@Coffeechains: Sounds a little bit nerdy. 🙂
Guido Vroemen @sportarts: It is just these factors: Air-, climbing-, rolling- and mechanical resistance (Twitter)
@Coffeechains: Thank you. My last question is not about the book but about human performance. Do you expect a sub 2h Marathon run next years?
Guido Vroemen @sportarts: That is all about optimal race conditions, and a runner with high VO2max, high threshold speed/power and optimal Running Economy
Then: yes
@Coffeechains: So you’ll need something like Monza instead of an official Marathon?
Guido Vroemen @sportarts: For example yes. Flat course, long straight ends, protected from the wind
@Coffeechains: Thank you. For the Interview. And for such a great book. We have a lot of fun with it.
Guido Vroemen @sportarts:I hope it brings you even more pleasure during cycling in the future????! (Twitter)
Mehr Klarheit, die Einsicht wie zum Beispiel Trittfrequenz, Wind und Steigung gemeinsam die Leistung eines Radfahrers beeinflussen helfen in der Tat den Radsport und die persönlichen wie fremden Leistungen besser nachvollziehen zu können.
Zum Beispiel ist nicht der Wind ist schuld, wenn ich zu langsam bin. Meine Leistung ist limitiert, wenn ich langsamer werde. Ride on and get stronger and stronger.

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Bibliographische Angaben

Hans van Dijk, Ron van Megen, Guido Vroemen: Das Geheimnis des Radfahrens, 1. Auflage, Juli 2017
480 Seiten in Farbe, ca. 370 Fotos und Abb. Paperback 19,6 x 25,4 cm
ISBN 978-3-8403-7525-5, 36,00 € (D)
Das Buch kann direkt beim Verlag Meyer&Meyer (der Sportverlag) bestellt werden.
Englischer Titel: The secret of cycling, 2017
Originaltitel: Het Geheim van Wielrennen, 2015
Über die Autoren:
Hans van Dijk läuft bereits sein Leben lang und schreibt Kolumnen sowie Bücher über jede Art von Ausdauersport. Er studierte die Gesetzmäßigkeiten des Laufens und des Radfahrens und entwickelte neue Trainingsmodelle.
Ron van Megen ist Ingenieur und Manager. Er ist ein ambitionierter Läufer, der quantifizierende Methoden und die neueste Technologie, inklusive Power Metering, nutzt, um seine Trainings- und Rennergebnisse zu analysieren und zu verbessern.
Guido Vroemen ist ehemaliger professioneller Rennradfahrer und einer der führenden Experten weltweit in der angewandten Trainingslehre und dem Training mit Power-Metern. Er arbeitet als Teamarzt und Trainer für den niederländischen Profi-Radrennstall „Roompot Oranje Peloton“.
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Blogger Relation Kodex
Das Buch „Das Geheimnis des Radsports“ wurde uns als kostenfreies Rezensionsexemplar vom Verlag Meyer&Meyer zur Verfügung gestellt. Vielen Dank.
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Don’t #followContador

Don’t #followContador. Die Kampagne #followContador begegnete mir seit der Eurobike bereits mehrfach. Boris wirbt auf Unterlenker genauso wie Claude auf Cycling Claude für die Kampagne von Alberto Contador und seinem Nachwuchsteam rh+/Polartec Fundation Contador. Ich frage mich, warum niemand sich an Alberto Contador als Zugpferd der Kampagne aufstößt?
Doping
Bei der Aktion mit Alberto Contador geht es um einen Kilometer Vergleich auf Strava im Zeitraum Ende August bis Ende September. Es winken Polartec Produkte und ein gemeinsames Trainingslager mit Alberto Contador.
Competition, Wettkampf um jeden Preis? Habt ihr vergessen, dass Alberto Contador wegen Doping überführt und gesperrt wurde? Wie kann man medial diese Kampagne als aktiver Radsportler unterstützen und sich gleichzeitig offensiv gegen Doping aussprechen? Für mich ein Widerspruch. Don’t #followContador ist meine einzig mögliche Antwort.

Don#t #followContador

Dabei möchte ich die Kampagne als solche gar nicht in Frage stellen, die Idee und Umsetzung ist toll. Mir gefällt sogar das YouTube Video mit Alberto Contador. Aber ich finde, dass ehemals gedopte Sportler weniger Raum für Werbeaktionen einnehmen sollten bzw. wir als mündige Konsumenten diesen Raum nicht zulassen dürfen. Werbekampagnen wie die von Polartee sollten wir auch danach bewerten, wer das Gesicht der Kampagne ist. Und ein ehemals gedopter Sportler ist für mich kein Vorbild oder eine geeignete Person, um als Aushängeschild für eine Radsport Werbekampagne zu dienen.
Ich möchte weder einen Platz im Trainingslager noch Produkte von Polartee gewinnen. So lange nicht, wie ich mich dafür in die Nähe eines des Dopings überführten Sportler begeben muss.

Rad Race: Kein Teilnahmeverbot für BDR Lizenz Fahrer

Gestern Abend gab der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) bekannt, dass er künftig auf ein Teilnahmeverbot für Lizenzsportler bei nicht UCI reglementierten Rennen verzichtet und zieht damit seine Drohungen gegen Lizenzsportler, die am RadRace oder anderen fixed gear Veranstaltungen teilnehmen möchten zurück.
Der Bund deutscher Radfahrer reagiert auf die Kritik der aufgebrachte Radsport Community, die nach den Drohungen mit Wettkampfsperre seitens der Landesverbände des BDR gegen seine eigenen Lizenzsportler bei Teilnahme am Rad Race, 24h Rennen oder Extreme Marathons aufkam und lockert sein Teilnahmeverbot für lizensierte Radsportler.
Wir begrüßen die Entscheidung sehr, auch wenn mit dem Hinweis auf die Regel 4.4.1 (1) unklar bleibt, warum es überhaupt zu Drohungen gegen Lizenz-Sportler gekommen ist.

Umstrittenes Teilnahmeverbot des BDR

Außerdem bleibt die Frage im Raum, warum weiterhin bei UCI reglementierten Rennen wie MTB Marathon Lizenz-Sportler bei Teilnahme eine Wettkampf Sperre erhalten sollen, denn das Drohen von Sportlern ist für mich nach wie vor der falsche Weg. Förderung der des Sports sieht anders aus. Viel eher sollte der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) sich selbst hinterfragen, warum die ausrichtenden Vereine den BDR nicht mit ins Boot nehmen.
Markus verwies in seinem Kommentar unter anderem auf Ungereimtheiten wie Forderungen nach entsprechenden Hotels für BDR-Wettkampfrichter auf der einen Seite, deren Kosten natürlich der ausrichtende Verein und damit auch die Nicht-Lizenz Starter via Startgeld finanzieren und auf der anderen Seite die Tatsache, dass zumindest noch vor ein paar Jahren selbst Jugend-Nationalteam Fahrer ihre Trikots selbst kaufen mussten.
Weniger restriktiv, mehr Kommunikation und Förderung lautet mein Vorschlag an den BDR, damit auch langfristig die Jedermänner dem Verband wohlwollend gegenüber stehen. Der Fußball zeigt doch, dass alle Leistungsklassen in einer Sportart unter einem Verband organisiert werden können und das Regelwerk für alle annehmbar ist.

BDR Sportordnung 4.4.1 (1) im Detail

Mit dem Blick in die Sportordnung findet man unter Artikel 4.4.1 (1) den folgenden Absatz, der ganz klar eine Teilnahme an 24h Rennen, Extreme Marathons wie den Ötztaler Radmarathon oder eben fixed gear Rennen wie das RadRace erlaubt.

4.4.1 Allgemeines (1) Für alle von der UCI betreuten und reglementierten Disziplinen gilt: Ein über den BDR lizenzierter Sportler darf nur an solchen Radsport-Veranstaltungen teilnehmen, die vom BDR, einem LV bzw. einem der UCI angeschlossenen Verband genehmigt und ordnungsgemäß ausgeschrieben worden sind.
Damit ist auch klar: Wettkampf-Formen wie 24h-Rennen, Ultra-Marathons (z.B. „der Ötztaler“) oder eben auch Fixie-Rennen auf der Straße sind keine von der UCI betreuten und reglementierten Disziplinen. Sie werden derzeit auch nicht bei uns im Verband angeboten und fallen deshalb hinsichtlich lizensierter Radsportler nicht unter das oben genannte Teilnahmeverbot.
– Quelle: Bund Deutscher Radfahrer

Gleichzeitig bedeutet dies aber auch, dass nicht vom BDR (LV) genehmigte MTB Marathons nach wie vor für Lizenz-Sportler tabu sind. Warum?

Offene Fragen an den BDR

Warum geht der Bund Deutscher Radfahrer nicht den anderen Weg und verzichtet auf das Teilnahmeverbot seiner Lizenz-Sportler und sucht den intensiven Austausch mit den ausrichtenden Veranstalter und packt das Problem an den Wurzeln. Was sind denn die Gründe für das fehlende Einholen der Genehmigungen beim BDR? Etwa die Kosten? Das keine Geldprämien an die Sieger ausgezahlt werden? Das der BDR-Wettkampfrichter kein Hotel bekommen kann?
Ich würde es begrüßen, würden sich alle Radsportler unter einem gemeinsamen Verband Stellung beziehen, sobald sie sich in einem Radsportverein anmelden und nicht erst über das Ziehen einer Lizenz. Aber solang der BDR restriktiv agiert, konservativ geführt und mehr als Ankläger (Teilnahmeverbot, Wettkampfsperre) agiert und weniger als Unterstützer der breiten Masse, wird dieser Weg wohl eine Utopie bleiben.

Rad Race: BDR droht seinen Sportlern

Wie schlecht ein Verband aufgestellt ist, sieht man manchmal auch daran wie restriktiv er agiert. Und nein, wir sprechen nicht von einem Sportverband aus Russland, sondern vom Bund Deutscher Radfahrer, der die Aktivitäten seiner Mitglieder auf Facebook genauestens beobachtet und unerwünschte Rennteilnahmen mit Androhungen von Strafe zu verhindern versucht.
Der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) ist die Dachorganisation aller Radsportdisziplinen in Deutschland. Für die Fußballexperten: Quasi der DFB für den Radsport. Aufgeteilt in Landesverbänden führt der professionelle Radsport nicht am BDR vorbei. Soweit, so ok. Das es immer wieder zu öffentlichen Diskussionen, um den Verband und seine Politik kommt, fast geschenkt.
Beitragsbild Kaffeeklatsch
Zuletzt sorgte die Genehmigungspflicht von Trikots bei MTB-Wettkämpfen für Fuore, ein Grund warum Coffee & Chainrings Fahrer keine Lizenz beantragen wollen.
Das abgesehen vom Straßenradsport die anderen Disziplinen im BDR unterrepräsentiert sind und kaum gefördert werden ist der nächste Punkt. Aber auch geschenkt.

BDR: Vertrauen ist gut, Kontrolle besser

Richtig schräg wird es, wenn der BDR auf Facebook seine Sportler kontrolliert, welche Veranstaltungen sie „liken“ oder „teilnehmen“ und bei unerwünschten Veranstaltungen/Radrennen, die nicht vom BDR lizensiert sind, also kein Geld einbringen, mit Strafe und Wettkampf Sperre drohen, so geschehen im Vorfeld des Rad Race auf dem Heidbergring.
Ein Sportler, der auf der Facebook Veranstaltung zum Rad Race auf teilnehmen geklickt hat, bekam kurze Zeit später Post vom BDR mit Androhung von Strafgeld und Wettkampf Sperre, sollte er wirklich an diesem Rennen teilnehmen.
Restriktiver geht es doch gar nicht mehr!
1. Eine Zusage einer Facebook Veranstaltung ist noch lange keine Rennanmeldung.
2. Führen Strafandrohungen bestimmt nicht zu einem positiven Verbandsimage.
3. Stellt euch vor, der DFB würde Fußballer sperren, wenn diese an einem Straßenturnier teilnehmen.

Rad Race: Für die junge Generation Radsportler

Das Rad Race ist eine Fixie Veranstaltung mit tollem Rahmenprogramm. Es ist eine private Rennveranstaltung mit einer Disziplin, die der BDR gar nicht auf seiner Agenda hat. Und trotzdem versucht der BDR seine Mitglieder von dieser Veranstaltung fernzuhalten.
Warum? Das Rad Race versucht eine junge Generation Radsportler anzusprechen und für Radrennen zu begeistern. Fernab vom (zu) reglementierten Straßenradsport (Lizenzsystem) oder überlaufenden Jedermann-Rennen mit ehemaligen Lizenzfahrern.
Freut euch doch darüber, dass der Radsport in Deutschland immer mehr Zuspruch findet. Und über diesen Zuspruch lässt sich doch mittelfristig auch der Vereinsradsport vergrößern!

Versicherung als fadenscheinige Argumentation

Der BDR argumentiert über den Versicherungsschutz seiner Mitglieder. Fadenscheinig oder? Fast alle Menschen in Deutschland sind mindestens gesetzlich krankenversichert, es besteht Pflicht zu Versicherung. Das Rad Race selbst hat ebenso eine Versicherung als Veranstalter. Und weitere Versicherungen bestehen beim BDR auch nicht.
Ich halte diese Versicherungs-Argumentation für fadenscheinig. Es wird doch viel mehr darum gehen, dass der BDR nicht an dem Rennen verdienen kann. Eine ähnliche Situation gab es vor mehreren Jahren beim MTB-Marathon am Rursee, der ebenfalls ohne BDR-Lizenz ausgetragen wurde und wo MTB-Lizenzsportler ebenso unter Androhung von Wettkampfsperre nicht dran teilnehmen sollten.
Verrückt. Mir fehlen eigentlich die Worte für eine derart restriktive Verbandspoltik. Neue Verbandsmitglieder wird man so nicht gewinnen. Stattdessen werden die Jedermann-Rennen von Jahr zu Jahr größer, weil immer weniger Neu-Sportler eine Lizenz beantragen und viele Lizenzsportler eben aufgrund dieser Poltik ihre Lizenz nicht verlängern.
Ganz großer Sport, BDR!

#coffeebooks Tim Krabbe: Das Rennen

Unsere neue #coffeebooks Serie möchte ich heute mit einem Klassiker Titel starten. Tim Krabbe: Das Rennen gehört zu meinen absoluten Lieblingsromanen mit Radsportbezug.
Bereits 1978 erschien dieses Meisterwerk der Radsport Literatur vom ehemaligen Radamateuer, Schachmeister, studierten Psychologen und Journalist Tim Krabbe in den Niederlanden unter dem Titel De Renner. Erst 2006 wurde der Roman auf Deutsch veröffentlicht.
imageTim Krabbe: Das Rennen bei Amazon für 8,90€ kaufen.
Tim Krabbe entdeckte erst mit 30 seine Leidenschaft für den Radsport und nahm trotzdem in den folgenden acht Jahren an über 500 Amateuerrennen teil, unter anderem an der Mont-Aigoual-Rundfahrt über fünf Pässe in den französischen Cevennen. Sein Buch das Rennen ist eine Autobiographie über diese 137km lange Tortour, die literarisch immer wieder andere radsportspezifische Themen aufgreift. Krabbe schreibt u.a. über das Verhältnis von Bild und Erzählung und greift dabei auf Beispiele der Radsportvergangenheit zurück.
Das Krabbe als Psychologe das gesamte Fahrerfeld studiert ist nicht verwunderlich aber sehr unterhaltsam. Ebenso seine Metaphern über das Rennfahrerblut, wie zum Beispiel seine Ausführungen über Sprintduelle mit Autos.
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Ein ganz gewöhnlicher Tag – Teil 3

Gewöhnliche Tage im Leben eines befindlichkeitsorientiertem Radsportlers ist meine Kolumne am Sonntag über den Alltag als Hobbysportler mit eingeschränktem Zeitbudget aber großen Saisonzielen. – Zurück zum Intro.
Bisher stößt diese Artikelserie gewollt auf sehr ambivalente Rückmeldungen. Im Kern lässt sich das Feedback auf zwei Punkte reduzieren. 1. Wie machst du das / woher nimmst du die Motivation? 2. Deine Zeit möchte ich haben.
Nun gut, Punkt 2 ist auf der einen Seite nicht immer gleich änderbar. Aber durch die richtige Tagesstruktur kann man eine Menge besser machen. Individuell, nach seinen eigenen Möglichkeiten. Das habe ich in meinen Beispielen in den ersten beiden Beiträgen gezeigt.
Und Punkt 1 ist leicht erklärt. Ich mache das, weil ich motiviert wird. Und meine Motivation ist mein Saisonziel. Das hilft extrem. Mit einem Ziel vor Augen ist es einfacher dein inneren Schweinehund zu überwinden und gegen Regen, Wind, Anstrengung anzugehen.
Das fällt mir auch nicht immer einfach. Häufig denke ich mir auch, ich bleib jetzt lieber im Bett. Aber man muss seine Pläne auch umsetzen und machen. Manchmal kommt der Spaß erst auf den ersten Trainingskilometern zurück.
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Ein ganz gewöhnlicher Tag – Teil 2

Gewöhnliche Tage im Leben eines befindlichkeitsorientiertem Radsportlers ist meine Kolumne am Sonntag über den Alltag als Hobbysportler mit eingeschränktem Zeitbudget aber großen Saisonzielen. – Zurück zum Intro.
Nicht immer habe ich das Glück nur einen halben Tag zu arbeiten, eigentlich sogar nur einmal in der Woche. In meinem heutigen Beitrag behalte ich noch einmal das Kernthema Struktur und Wille, denn das sind die beiden essentiell treibenden Kräfte für eine hohe Trainingsmotivation.
Nach der täglichen Morgenroutine (Dehnen, Blackroll, Kaffee) eilt die Zeit etwas. Frau und Kind schlafen noch, also heißt es um 07:00 rauf aus Bike, eine kurze Ausdauer Fahrt vor dem Frühstück, ein grüner Smoothie reicht als Energiebooster. Nüchtern ins Training ist in der derzeitigen Belastungsphase nicht gut.
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Morgenroutine: Ein Kaffee und etwas Zeit für das Internet. Aber die Zeit dabei nicht aus den Augen verlieren.
Um 08:45 Uhr bin ich zu Hause. Und langsam tut sich was. Ein brabbelndes Baby ist schon eine Genugtuung und erwärmt das Herz. Babyzeit mit Wicklen und Co, dabei üben wir natürlich direkt radfahren. Es folgt ein gemeinsames Frühstück, wenn auch meins mangels Folgebelastung aus Gemüse und etwas Obst besteht.
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