Coffee & Chainrings bei Spreadshirt

Dem einen oder anderen ist vielleicht seit geraumer Zeit unser neuer Coffee & Chainrings Bio-Hoodie in der Menuleiste aufgefallen,  heute möchten wir dir offiziell unsere Zusammenarbeit mit Spreadshirt vorstellen.

Was für ein Tag, was für ein Start in diesen Monat. Zuerst hauen wir den ersten Zwiehoff raus, dann stellen wir dir zwei neue Teammitglieder vor und jetzt gibts auch noch den Coffee & Chainrings Spreadshirt Shop

Mit einem Hammerangebot starten wir offiziell unseren Shop: Wir bieten dir 18% Ermäßigung auf alle Artikel im Shop. Gib einfach den Aktionscode EARLY18 im Warenkorb ein.

Immer wieder sind wir in den sozialen Netzwerken gefragt worden, ob wir nicht auch T-Shirts, Caps, Beanies oder Hoodies verkaufen. Natürlich wollen wir dir die Möglichkeit geben, dass du unsere Merchandise Artikel bekommen kannst.

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Daniels Trainingsrückblick Mai

Fokus auf die wembo Festina 24h Mountainbike Europameisterschaft lautete das Motto im Mai mit zu Beginn zwei harten Wochen Training und vor dem Tapering einer abschließenden Rennbelastung. Es war ein guter Monat und ein gelungenes Ende der Vorbereitungsphase.
Im Vergleich zum letzten Jahr habe ich im Mai nicht viel verändert, die Trainingslagerwoche habe ich 1zu1 übernommen und auch mit dem Rennwochenende in der dritten Woche habe ich den Fahrplan zur EM nicht verändert. Warum auch, für die WM 2017 hatte das System hervorragend funktioniert.
Im Detail finden sich dann aber die Unterschiede, die sowohl Weiterentwicklung aufzeigen und neue Sichtweisen berücksichtigen. Zum Beispiel die Implementierung des Krafttrainings bis zum Ende der Vorbereitung, die besonders für die Beckenstabilität wichtig war. Meine allgemeine Fitness ist im Vergleich zu 2017 wesentlich besser, was sich u.a. auch durch geringere Beschwerden in Rücken und Nacken bei langen Trainings oder harten Wettkämpfen auszeichnet. 
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Daniels Trainingsrückblick April

Kompensation als Mittel zum Zweck? Im April habe ich einen wahren Formboost erhalten und konnte nicht nur beim Roc d‘ Ardenne, sondern auch beim STAPS Leistungstest deutliche Verbesserungen spüren. Mit 65 Stunden Training knüpfte ich an das März Niveau an und bringe mich allmählich in EM-Form.
Zwei Dinge möchte ich aus dem letzten Trainingsrückblick März anführen, bevor ich dir über mein Trainingserfolg im April erzählen kann.

Nur wer kompensiert kommt nach vorne. (…)
Für die 24h Mountainbike Europameisterschaft wird das Ergebnis keine Rolle spielen, viel mehr der Re-Test bei STAPS Ende April. Und die nächsten drei Trainingswochen, die letzten ohne wirklichen Rennrhythmus. (Daniel Lambertz, Trainingsrückblick März)

Im März galt mein Fokus den Umfängen, genauer betrachtet auf die 17/50 Challenge komprimiert. Wie sehr die 50/17 Challenge meinem Training und meinen Fähigkeiten geholfen hat, folgt gleich. Nach den 50 Stunden Training in 17 Tagen, im Podcast kannst du dir mein Fazit anhören, folgte eine Ruhewoche Ende März.
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Daniels Trainingsrückblick März

Im Februar sanken die Zweifel und im März kam langsam aber stetig mein Drive im Training zurück. Zentral waren die 17 Tage 50/17 Challenge aber auch die Erholung davor und danach, denn nur wer kompensiert kommt nach vorne. Mein Rückblick im Detail.

Während ich im vergangenen Monat mit der Brechstange einen guten Trainingsblock etwas zerstört habe, ging es im März endlich einen großen Schritt nach vorne.
Die Zahlen verdeutlichen dies: 75 Stunden Training, 1750km radfahren bei nur 28 Aktivitäten, davon fast die Hälfte auf dem Mountainbike. Bzw. seit Ende März wieder auf den Mountainbikes, denn das Canyon Lux wird nach langer Pause wieder mit Liebe gefahren.
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Trainingslager Zu Hause im Februar

Vielleicht ist der Begriff Trainingslager etwas hochgegriffen, allerdings liegt der Fokus auch der dritte Urlaub im Jahr 2018 auf der Saisonvorbereitung. Wie schon im Dezember und zu Monatsbeginn kann ich etwas an der Umfangfangschraube drehen.
Am liebsten würde ich mich gerne sechs, sieben Stunden quälen, zumal das Wetter für die kommenden Tage mehr nach Frühling denn Winter ausschaut. Aber das wäre nicht zielfördernd, denn im Moment liegt der Schwerpunkt weiterhin auf Vo2Max Training. Kurz und knackig, statt lang und episch. Aber gemeinsam mit Benjamin kommt die Form zurück und ich halte diese Planung für sehr sinnvoll.
Die Ruhewoche zwischen den beiden Urlauben habe ich gut genutzt und mit einem Peak im Kraft Training bereits den ersten Meilenstein 2018 gesetzt (und ein neues Ziel für 2019 definiert).
Nach der Maximalkraft Einheit am Samstag folgten zwei weitere gute Trainingstage im Grundlagenbereich, für die Muskulatur ein Segen. Die letzten beiden Tage hatte ich frei, um den Reiz der nächsten sechs Tage bestens aufzunehmen.
Wie schon vor zwei Wochen ist der Weg klar skizziert von kurz und knackig arbeite ich mich jeden Tag etwas weiter in den Umfängen nach vorne bis ich das Trainingslager mit zwei langen Grundlagen Runden abschließen werde.

Vorwärts immer, rückwärts nimmer

Damit ich 2018 wieder lachen kann, geht der Blick nach vorne. Ich genieße das Training und bin top motiviert für die Woche. Auch weil mein Stoffwechsel langsam wieder an Effizienz gewinnt und die Belastungen gut verkraftet.
Das Trainingslager begann heute morgen mit einer lockeren KB-Einheit, um die Beine nach zwei Ruhetagen etwas in Schwung zu bringen. Am Nachmittag wurden sie kräftig gefordert, Intermitted Exercises gehören zum Vo2Max Training wie der Kaffee danach zur Erholung.

Nach dem Warm Up folgten drei Serien über 30/30 Sekunden Be- und Entlastung. Mittlerweile mag ich den Schmerz und komme gut mit ihm zu Recht. Vorteil dieser Einheit, dass die Sauerstoff Produktion innerhalb der fünf Minuten kaum abnimmt, so dass der Effekt für die Vo2Max auch in der Erholungsphase gegeben ist. Das wiederum schützt die Muskulatur vor zu hoher Laktatproduktion.
In den kommenden drei Tagen folgen drei schwere Einheiten, ich bin mir auch noch unsicher welche Einheit die Schlüsseleinheit ist. Ich glaube der Block für sich.
Morgen darf ich zuerst im Kraftraum schwitzen, danach 10x 30-60 Sekunden im SB-Bereich sprinten, am Samstag 2x 8 Minuten an meiner FTP arbeiten und Sonntag dann 2x 20 Minuten im Sweat Spot fahren, während sich die Gesamt Trainingszeit jeden Tag um 30 Minuten erhöht.
Zum Wochenstart folgen dann zwei Grundlagen Runden über 4 Stunden, wo ich endlich mal wieder die Maas besuchen kann.

Trainingslager zu Hause

Ich weiß, dass viele Athleten Inseln im Süden bevorzugen. Allerdings kann man wie Marko und Marie auch viel Pech haben und kein wirklich besseres Wetter haben. Zwar fehlen mir hier die Berge aber das kann ich durch Gegenwind kompensieren 😀
Und wenn das Wetter nicht taugt, dann ist Zwift eben auch eine tolle Alternative. Mein Intermitted Exercises Training mache ich sowieso am liebsten auf der Rolle.
Für meine Einheiten zum Wochenstart überlege ich auch die holländischen Wälder um Sittard zu erkunden. Trails, Trails, Trails 😀
Ich werde dich auf Twitter und Instagram auf dem Laufenden halten.

Daniels Trainingsrückblick Januar

Der erste Monat des Jahres ist vorbei und das Training lief sehr gut. Mit 51 Stunden Training bin ich gut in das Jahr gestartet, insbesondere weil das Schwächetraining Vo2Max im Vordergrund steht. Ich möchte im Folgenden mein Training etwas genauer analysieren.
Mit dem Staps Test am 12. Januar verabschiedete ich mich von Trainer Lukas Naegle, der das Institut gewechselt hat und fortan im Süden Deutschlands Staps Athleten betreut. Lukas, wir hatten ein grandioses Jahr mit einem unerwartet riesen Erfolg bei der 24h MTB Weltmeisterschaft. Danke dafür.
Mit Benjamin Schwan habe ich einen neuen Trainer, der mir sowohl durch seinen Blog Wattsbehind als auch über seine sportlichen Leistugen auf dem Mountainbike (u.a. BIKE Transalp 2017 Top 40) bekannt war.
Ein Trainerwechsel bedeutet auch immer ein paar kleinere oder größere Umstellungen des Trainings. Grundsätzlich bleiben wir aber bei der etablierten Trainingsausrichtung im Winter an den Schwächen zu arbeiten und im Frühjahr das Training auf die Saisonhöhepunkte auszurichten.

STAPS Leistungstest

Das Testergebnis offenbarte die nackte Wahrheit. Mit knapp 30 Watt Verlust an der Schwellenleistung bin ich weniger stark eingebrochen als erwartet, zumal mir mein Stoffwechsel gerade die meisten Probleme bereitet.
Meine Laktatbildungsrate bleibt meine Stärke, natürlich das A und O für alle Ultracycling Events. Nichtsdestotrotz müssen wir an meiner Vo2Max arbeiten, denn eine Verbesserung in diesem Segment bedeutet gleichzeitig auch mehr Leistung in den unteren Trainingsbereichen und ein schnelleres Wettkampf Tempo.

Neben einer Gewichtsreduktion (Ziel sind 77-79kg) ist eine Verbesserung der Vo2Max mein Ziel in der Vorbereitungszeit. Für das Training bedeutet das mehr Sauerstoff umzusetzen in kürzerer Zeit oder länger mit niedrigen Belastungen fahren.
Durch die aktualisierten Werte konnte ich meine Trainingszonen anpassen und im Training direkt erfolge erzielen. Dazu später mehr.

Bio-Mechanik im Fokus

Neben der Leistungsdiagnostik arbeite ich seit über einem Jahr bekanntlich an meiner Beckenschiefstand Problematik und erreiche immer größere Fortschritte. Nicht zuletzt erhöhte Einlagen für den rechten Fuß sorgen für eine aufrechtere Sitzposition und eine bessere Kraftverteilung beim Pedalieren. Nichtsdestotrotz bleibt das Becken mein schwächsten Glied und muss weiter mit regelmäßiger Physiotherapie bearbeitet werden.
Ursache ist ein zu langer linker Oberschenkelknochen, der zu einer Beinlängenindifferenz führt und medizinisch zu lang nicht beachtet wurde. Eine orthopädische Behandlung ist terminiert.
Du fragst dich, was das mit Training zutun hat? Viele Schmerzen oder Fehlhaltungen führen auf Dauer zu noch größeren Schäden. Was nutzt mir ein Rad für Tausende von Euros, dass super eingestellt ist, wenn mein Körper nicht gerade ist? Also bitte, tu dir einen Gefallen und beginne bei dir selbst.

Stoffwechsel Diagnostik & Therapie

Gute und schlechte Neuigkeiten gibt es von Arne Bentin für mich. Die Analyse meiner Darmwerte sind ok, ein Aufbaupräperat wird grundsätzlich von Arne befürwortet aber es liegen keine Entzündungswerte vor. Die Schildrüsenwerte sind dagegen etwas auffälliger aber auch nicht besorgniserregend.
Seit dem ich Tryptophan 5HPC supplementiere hat sich meine Schlafqualität und Regeneration deutlich verbessert. Offensichtlich ist die körpereigene Tryptophan Produktion tatsächlich mit einem anderen Prozess beschäftigt.
Nächste Woche bespreche ich mit Arne das weitere Vorgehen.

Das Rad-Training im Detail

Der wichtigste Punkt dieses Artikels und gefühlt unterhalte ich dich schon fünf Minuten. Entschuldige, aber die o.g. Punkte sind durchaus für das Verständis wichtig.
Beginnen möchte ich mit der eindrucksvollen WKO+ 4 Darstellung meiner Fitnesswerte. WKO+ teste ich gerade, als Alternative zum kostenfreien Golden Cheetah. Ich werde dir das Programm nach der Testphase vorstellen.
WKO+ Screenshot
Ich berücksichtige aus der Grafik nicht den ATL, TSB und Ramp Wert. Mein letzter Trainingsblock im Januar endete am Dienstag, 30.01 und ich habe den Screenshot am 02. Februar nach zwei Ruhetagen aufgenommen. Insofern ist es verständlich, dass ich a) vier Punkte Fitness verloren habe und b) gleichzeitig einer sehr niedrige Erschöpfung aufweise und damit c) eine gute Form habe. Diese wird sich hoffentlich auf den ersten Block im Februar positiv auswirken, denn es erwarten mich zum Monatsanfang direkt fünf schwere Einheiten in Folge (=16-18 Stunden Training).
Mein CTL Wert von 78 ist für den derzeitigen Stand der Vorbereitung auf einem guten Niveau. Mit 4 Punkten Zuwachs pro Woche werde ich Ende Februar wieder um 100 liegen.
Mit 51 Trainingsstunden habe ich nicht ganz den Umfang aus dem Transalp Jahr 2015 erreicht aber deutlich mehr und gezielter trainiert als in den vergangenen beiden Jahren. Masse bedeutet auch nicht immer Klasse, denn mit dem Trainingsschwerpunkt Vo2Max sind viele Einheiten einfach kürzer (um 90 Minuten).

Schwerpunkt Vo2Max Training

Mit 2-3 intensiven Einheit zur Steigerung der maximalen Sauerstoffaufnahme ist die Trainingsintensität gerade hoch, dafür die Umfänge mit um die 10 Stunden pro Woche etwas geringer.
Das Programm ist abwechlungsreich, neben intermitted excersises stehen auch EB und SB Intervalle auf dem Programm. Die EB-Intervallen variieren in Länge und Pausenzeit, gleiches gilt für die SB-Intervalle.
Besonders interessant und in der Umsetzung gar nicht so einfach war das SB-Intervall Training am letzten Dienstag mit 12 Sprints über zehn Sekunden im Spitzenbereich mit jeweils fünf Minuten Pause im hohen G1 Tempo. Insbesondere der Übergang Sprint zu G1 war schwierig, um nicht zu viel Tempo aus rauszunehmen.
WKO+ 4 Screenshot 12x10 SB SprintsWKO+ 4 Screenshot 12x10sek SB Sprints mit 5min Pause.
Mein Garmin Edge 1030 wollte das geplante Training nicht einlesen, so dass ich selbst die Intervalle zählen musste und prompt eins zuviel gefahren bin…
Klassischer war dagegen die Einheit vom 26. Januar mit 4x4min EB-Intervallen, der Anspruch der Einheit lag in der kürzeren (3min) Erholungszeit und den danach folgenden anderthalb Stunden G1-Training.
WKO+ Screenshot 4x4 EB Intervalle WKO+ Screenshot 4x4min EB Intervalle mit 3min Pause

Erster harter Trainingsblock erfolgreich gemeistert

Die 51 Trainingsstunden teilen sich auf 30 Aktivitäten auf. 5 Kraft Trainings, 25 Radfahrten, davon 10 draußen. Insgesamt etas über 1100km und Dank Zwift reichlich (virtuelle) Höhenmeter.
Im Januar habe ich 2400TSS Punkte eingefahren, in der Peakwoche einen TSS von 670. Auch hier ist noch Steigerungsbedarf aber grundsätzlich passt der Weg,
insbesondere auch mit der Erholung.
Der letzte 3er-Block im Januar von Freitag bis Sonntag mit einer Steigerung der Umfänge und gleichzeitiger Reduzierung der Intensität (von EB-Intervallen zur Grundlagen Runde; 450TSS in 3 Tagen) konnte ich perfekt umsetzen und trotzdem am Sonntag feststellen, wie fordernd das Training war.
Während ich vor dem Block die Trainingseinheit am Samstag (mit 3x 20min G2 Intervallen) als Schlüsseleinheit ausmachte, war es die 240min Grundlagen Runde am Sonntag, die mir alles abverlangte.

Mit einer aeroben Entkopplung von 0,7% war die G1-Einheit perfekt, gefühlt aber extrem anstrengend. Zwischendrin hatte ich das Gefühl zu explodieren, obwohl ich mit Puls 125bpm in der Ebene bei 160 Watt absolut im Soll war. Verrückte Erfahrung, Danke an Ansgar der mich bei der dieser Einheit begleitete und damit auch Sorge trug, dass ich bis zum Ende konstant durchgefahren bin.

Maximalkraft Training als Vorbereitung für die Kraftausdauer

Einen Meilenstein habe ich im Januar beim Kraft Training erreicht. 150kg war das Ziel für das Maximalkrafttraining, dass wir uns im November gesetzt haben. Die 150kg habe ich am vergangenen Mittwoch erreicht, allerdings mit einer extremen Vorbelastung und nur einer Banane im Tank.
Als Vorbereitung auf das eigentlich Maximalkraft Training am 10.02 wollten Thorsten und ich antesten und meinem Köper auf das schwere Gewicht vorbereiten. Nach einem guten Warm Up begannen wir mit einem ordentlichen Programm:
Frontkniebeuge: 10×32,5kg, 10×35,5kg, 10×38,5kg
Kniebeuge: 10x55kg, 10x110kg, 3x130kg, 3x140kg, 2x145kg, 2x150kg, 20x80kg
Überkopfkniebeuge: 20x15kg
Ich fühlte mich gut und verlangte nach dem 130kg Satz noch eine Steigerung, letztendlich waren die 150kg dann auch keine große Herausforderung mehr. Meilenstein erreicht und Ziel angepasst, beim Maximalkrafttraining in der kommenden Woche stehen 170kg als Ziel.
150kg Squat
Natürlich sind die Steigerungen dann größer, die Vorbelastung geringer und mein Frühstück wird auch aus mehr als einer Banane bestehen.
Kraft Training läuft in jedem Fall sehr erfolgreich. Auch mein eher schwacher Beinbeuger macht Fortschritte.

Fazit

Bei allen Baustellen läuft die Vorbereitung ok. Ich bin optimistisch gemeinsam mit Benjamin auf dem Punkt meine Form (und Gewicht) zu erreichen und blicke hoffnungsvoll auf die 24h MTB Europameisterschaft in der Slowakei im Juni als ersten Meilenstein.
Bis dahin wird noch viel Schweiß gefordert sein aber auch mentale Kraft, Entschlossenheit und Willensstärke. Aus diesem Grund ist das Buch „Siegen ist Kopfsache“ meine derzeitiger Wegbegleiter und allabendliche Lektüre.

Daniels Trainingsrückblick Dezember

Seit 1,5 Monaten bereite ich mich mit Herzblut auf die Saison 2018 vor, in meinem Trainingsrückblick auf den Dezember fasse ich das bisherige selbstkritisch Training zusammen. Trotz gerissener Strecksehne und Adventszeit konnte ich im Dezember 50 Stunden trainieren und den Grundstein für eine hoffentlich erfolgreiche Saison legen.
Wenn du meinen Artikel über die Notwendigkeit der Offseason aufmerksam gelesen hast, wirst du über meine Gewichtszunahme Bescheid wissen.
Ich habe hemmungslos gegessen und mit 89kg bin ich knapp 10kg zu schwer für meinen Saisonhöhepunkt in der ersten Jahreshälfte 2018. Mittlerweile sinkt mein Gewicht wieder, nichtsdestotrotz war die Zunahme in der Offseason wieder mit erhöhten Cortisolwerten einhergegangen. Mein Stoffwechsel nahm sich also auch eine Auszeit oder tut es immer noch?
Mittlerweile arbeite ich mit Arne Bentin von der AB Sportlab zusammen, um die Ursache meines Fettstoffwechselproblems zu finden. Ausführlich werde ich zu Wochenbeginn einen Artikel über den Prozess, die Diagnostik und Therapie schreiben und auch Arne Bentin in unserem Podcast als Experten interviewen.

Schwieriger Trainingsauftakt

Der Trainingsauftakt Anfang November musste mehrfach verschoben werden. Sowohl wegen meiner nicht enden wollenden Müdigkeit aber auch weil mir die Motivation für das Training fehlte. Dies lag u.a. auch daran, dass ich einige Rückschläge für die organisatorische Saisonvorbereitung verkraften musste.
In unserer ersten Podcast Folge hat euch Ansgar erzählt, wie eingespannt er derzeit durch das neue Berufsleben ist und wie wenig Zeit ihm bleibt.
Ansgar fällt deswegen als Begleitperson für das Jahr 2018 für sämtliche Events, abgesehen von Rad am Ring, aus.
Ohne groß auf meine Saisonziele 2018 einzugehen, die ich dir spätestens Ende Januar verraten werde (oder die du mit einer Newsletter Bestellung als Geheimnis bereits jetzt lesen kannst), bedeutet dies, dass der Chefmechaniker und Team Manager für meine Ultraccyling Events ausfällt – damn.
Glücklicherweise kann ich auf ein großes Team bauen, so dass Chrissie und Johannes mich definitiv überall unterstützen werden. Ihr seid so toll!
Mit der Wendung in der Organisation kam die Motivation für das Training schlagartig zurück. Der Start ins Training war trotzdem hart, mein Puls spielte völlig verrückt und meine Leistungsfähigkeit war desaströs.

Bildungsrate, Bildungsrate, Bildungsrate

Ich kann es nicht mehr hören! Und auch nicht mehr lesen! Laktatbildungsrate… diese hübsche Wort bringt mich manchmal wirklich zur Verzweiflung, heißt es nichts anderes als Training ohne Kohlenhydrate oder sogar Nüchtern Training. Lukas kannte wenig erbarmen und die Zielsetzung bis zur Leistungsdiagnostik im Januar war klar: Bildungsrate aufbauen, Gewicht abbauen.
Die erste Trainingslagerwoche im Dezember, ja Torsten zu diesem Zeitpunkt der Saison, war entsprechend aufgebaut: Nüchternes Training nach dem Aufstehen, Intervall Training am Nachmittag mit geringer Aufnahme von Kohlenhydraten und am nächsten morgen dann eine längere Trainingseinheit ohne Kohlenhydrate. Mit leeren Kohlenhydratspeichern ist der Körper gezwungen auf die große Menge Fett zurückzugreifen, die ohnehin immer verfügbar ist.
Aufgrund des nasskalten Wetters habe ich einen Großteil der Trainingseinheiten auf der Rolle abgesessen, auch weil ich mit der Elite Direto eine äußerst interessante Neuanschaffung in meinem Keller habe.

Knapp 1200km bin ich im Dezember in 50 Stunden Training gefahren, nach 2014 und 2015 das drittbeste Ergebnis im Dezember seit 2006.

Maximalkraft Vorbereitung

In den ersten beiden Quartalen steht das Krafttraining im Fokus. Torsten freut sich, wenn er morgens einen halbwegs ausgeschlafenen und vor allem erholten Daniel die Kante geben darf. Vier Mal trafen wir uns im Dezember und haben auf das kommende Maximalkrafttraining hingearbeitet.
Mit 125kg Squats bei 6 Wiederholungen bin ich Kräftemäßig ziemlich nach an meiner Bestleistung im vergangenen Jahr. Das macht mir Mut. Ziel ist neben einer größeren Maximalkraft an meiner Disbalance zu arbeiten.
In der Physiotherapie haben wir mein Becken gut stabilisiert, so dass ich jetzt mit einer angepassten Schuhsohle die Beinlängendifferenz anpassen kann. Nicht so einfach, weil der linke Oberschenkelknochen länger ist, die unteren Schenkel aber quasi gleich lang sind. Die Kompensation ist dadurch schwieriger, mein linker Oberschenkel kreist dadurch nach außen und das Becken rotiert mit. Sieht witzig aus, ist aber aus physiologischer Sicht ein großer Nachteil. 20-30% meiner Leistung gehen dadurch verloren.

Fazit

Die Bereitschaft das Training mit Herzblut anzugehen, seine Grenzen zu verschieben und sich im Training zu quälen ist mir nur dann möglich, wenn ich ein Ziel vor Augen habe. Gerät das Ziel außer Reichweite oder stehen äußere Faktoren dem Ziel im Weg (wie Ansgars Absage), dann kann ich meine Motivation schnell verlieren.
Mein Jahr 2018 wird mit vier Höhepunkten voll wie nie. Der Grundstein für das Jahr ist gelegt. Jetzt muss ich nur noch meinen Stoffwechsel reparieren, Idealgewicht erreichen und meine Leistung verbessern. Ich packe es an!

Transalp 2018 #cantcopythealps #breakyourlimits

Zur Wochenmitte hat Veranstalter Ley Events die Strecken für die BIKE Transalp und TOUR Transalp 2018 präsentiert. Unter den Mottos #cantcopythealps (Mountainbike) und #breakyourlimits (Rennrad) können Profis und ambitionierte Hobbysportler bei der Hatz über die Alpen um die Wette fahren.
Transalp 2018
Trotz sinkender Teilnehmerzahlen und abgestecktem Programm gehört insbesondere die BIKE Transalp, als Mutter der Mountainbike Etappenrennen, weiterhin zum Who-is-who der Mountainbike Szene. Ein Finish in Riva del Garda gehört zu den Träumen eines jeden Mountainbikers, auch wenn das Cape Epic und andere Etappenrennen in den vergangenen Jahren die BIKE Transalp, zumindest medial, überholt haben.
Doch damit nicht genug, denn mit Bekanntmachung der Strecke für die 21. Ausgabe der BIKE Transalp mit dem Motto #cantcopythealps schwindet wieder einmal das glorreiche Bad im See. Nach sieben Etappen mit 500km und 18.000hm wird das Finish in diesem Jahr wieder in Arco (Italien) gefeiert, etwas weiter im Landesinneren.

BIKE Transalp 2018

Trotzdem verspricht die neue Strecke über die Alpen alles zu bieten, was Mountainbike ausmacht. Letztendlich sind die Trails das Zucker, denn der Atem gerät beim Anblick der Alpen sowieso ins Stocken.
Auffällig ist, dass Deutschland offensichtlich beim Mountainbike Sport weiterhin an Boden verliert. Startete die Transalp in den vergangenen 20 Jahren meistens in Deutschland, wird in 2018 Deutschland vom Start weg außen vor gelassen. Offensichtlich wird es von Jahr zu Jahr schwieriger für anspruchsvolle Strecken Genehmigungen zu bekommen.
2018 startet die BIKE Transalp in Ist und führt über Nauders, Livigno (Italien), Bormio, Ponte di Legno nach Val die Sole. Die letzten beiden Etappen nach Chiesetal und zum Ziel nach Arco bieten bisher unbekannte Trail Schätze auf.
Klassiker wie die Pillerhöhe (Etappe 1) und der Gavia Pass (Etappe 4) werden genauso wenig fehlen wie ordentlich Kilometer jenseits der 2000m Höhe. Mit dem Carosello3000 ist das Dach der Transalp über 2800m hoch.
Abfahrten über 1600hm gehören genauso ins Programm der Etappenfahrt wie lange Anstiege und Tragepassagen über 200hm, offenbar scheinen die Veranstalter aus den Fehlern der vergangenen Jahre gelernt zu haben („TransSchieb“) und haben wesentlich weniger Laufpssagen eingebaut.
Eine Übersicht zum Rennverlauf findet ihr hier.

TOUR Transalp 2018

Die TOUR Transalp stand schon immer im Schatten der BIKE Transalp (Mountainbike) bzw. der wirklich großen Profi-Rundfahrten. Nichtsdestotrotz etablierte sich die Veranstaltung in der Jedermann Szene, so dass wir bei der TOUR Transalp 2018 bereits die 16. Auflage erleben.
Während ich bei der BIKE Transalp 2018 den Wegfall des Standort Deutschlands beklagte, kämpft die TOUR Transalp 2018 um ihren internationalen Charakter. Start und Ziel sind dieses Jahr in Italien und abgesehen von der Etappenankunft in Sillian (Österreich, Etappe 2) finden die meisten der 815km in Italien statt.
Von Brixen (Italien) führt die TOUR Transalp 2018 über St. Vigil, Sillian (Österreich), Fiera di Primiero (Italien), Crespano del Grappa, Trento nach Kaltern am See. Die letzte Etappe führt dann klassisch über den Passo del Ballino nach Riva del Garda, Hechtsprung in den Garadsee inklusive.
Mit 820km (17000hm) wird dem Peloton einiges abverlangt, Höhepunkte sind der Furkelpass (Etappe 2), Passo Cimabanche in den Dolomiten, Passo Giau (Etappe 3), die 1500hm hinauf zum Valoco di Valbona (Etappe 5) sowie das Dach der TOUR Transalp 2018 am Manghenpass (2000m, Etappe 6).
Eine Übersicht über die Strecke der TOUR Transalp findet ihr hier.

Fazit – #cantcopythelaps

Trotz sinkender Teilnehmerzahlen, der Wegfall von Internationalität und schwierigere Genehmigungsverfahren hat Veranstalter Ley Events sowohl für die BIKE Transalp als auch für die TOUR Transalp 2018 eine attraktive Strecke zusammen gestellt, die sich international nicht verstecken muss.
Vielleicht ist das Cape Epic medial präsenter, die Beskidy Trophy in Polen eine härtere Nuss aber eines ist gewiss: Niemand kann die Alpen kopieren.

Hamburg-Berlin 2017

Meine Saison 2017 ist mit dem Hamburg – Berlin Zeitfahren zu Ende gegangen, leider ganz anders als ich es mir vorgestellt habe. Ein Vorderrad defekt zwingt mich zur Aufgabe nach knapp 170km und statt epischer Ankunft in Berlin Gatow reise ich enttäuscht nach Hause.
Sportlich ist das HHB Zeitfahren von geringen Wert, ist das Zeitfahren doch eher mit einer langen RTF gleichzusetzen. Aber es gibt eine Zeitmessung und die Strecke ist lang genug, um nicht trödeln zu wollen.
Ich habe das Zeitfahren für mich insofern ernst genommen, als dass ich von den 270km 90% im Wind fahren wollte. Dadurch war natürlich die Durchschnittsgeschwindigkeit geringer als möglich aber wenn schon 270km, dann so schwer wie möglich.

Das Wetter war gnädig, gleich im doppelten Sinne: Es war warm und der Wind blies schwach aus Süd-West, so dass wir meistens Seiten- zum Teil sogar Rückenwind hatten.
Aufgrund meiner prognostizierten Ankunftszeit von 10:05h bis 9:30h entscheid ich mich kurzfristig in Hamburg früher zu starten, so dass ich um 07:01 Uhr statt um 07:48h losgefahren bin. Das war alles kurzfristig und unspektakulär möglich.
Mein Zug sollte ab Spandau um 19:03 Uhr abfahren, so dass mir ausreichende 12 Stunden für die 270km blieben. Perfekt.

Nightride Feeling bei HHB 2017

Während ich bei 24 Stunden Rennen irgendwann eine Lampe montiere, startet man bei HHB traditionell im Dunkeln. Ich entschied mich für die kleine Lupine Piko, die sich als perfekter Begleiter zeigen sollte.
Ein kleiner Verfahren nach 5km vor der Brücke in Geesthacht, wo mich mein Garmin dank Strava Route Crosser like durch einen Wald führte, deren Strecke vor einem umgefallenen Baum abrupt endete. Umdrehen, auf der Straße bleiben und dem Track etwas abseits folgen. Check. Mit knapp 31kmh beendete ich die erste Stunde und führte eine 3köpfige Gruppe an.

Björn und sein Begleiter fragten mich, ob sie sich an mir dranheften dürfen. Für Führungsarbeit fehle ihnen die Kraft. Ich fand das sehr willkommen, zum einen konnte ich meinen Stiefel über 180-210 Watt fahren und zum anderen hatte ich etwas Gesellschaft. Nett war auch, dass Björn fragte, ob das driften in Ordnung sei. Der erfahrene HHB Pilot entpuppte sich im weiteren Verlauf bis zur ersten und einzigen Kontrolle des Rennens (km94) als gute Navigationshilfe. Danach trennten sich unsere Wege leider. Björn, es hat mir Spaß gemacht!

HHB 2017: 90km alleine im Wind

Nach der Kontrolle heftete ich mich an ein Paar heran, die mir aber auch im Windschatten viel abverlangten, allerdings war das Fahren so sehr unrhythmisch für mich.
Während das Duo weiter der Landstraße folgte, fuhr ich auf dem Deich. Als Mountainbiker ist man froh auch mal etwas Schotter unter die Pneus zu bekommen. Mit knapp 32kmh fuhr ich konstant über meiner Planung und langsam aber stetig begann das Rechnen. Trotz Stopp bei der Verpflegung hatte ich wieder einen Schnitt über 30kmh, so dass ich eine reale Chance hatte alleine Berlin unter 9 Stunden zu erreichen.

Ich fühlte mich richtig gut und die langen Geraden (stellenweise 10-10km ohne Richtungsänderung auf dem Garmin) sorgten bei mir für gute Laune. Ich brauch eben Monotonie. 🙂
Kurz nach der Rennhälfte kam die erste (!) Ampel, die auch direkt rot war. Ich weiß nicht warum, aber beim Losfahren verlor mein Vorderrad Luft. als ich anhielt und Luft nach gab, konnte die ausreichend vorhandene Milch nichts machen, stattdessen sprang der Reifen sogar aus der Felge. ÄTZEND! Also Schlauch rein und weiter.

Der Defektteufel 2.0

Doch trotz des Wechsels auf einen Schlauch war ich nicht zufrieden. Das Rad hatte einen Seitenschlag und bei jeder Radumdrehung schlug die Felge an die bereits komplett geöffnete Bremse. Aber es hielt.
Ich achtete darauf nur noch vorsichtig abzubremsen und fuhr trotzdem meinen Stiefel weiter. Mit 29,5kmh lag ich im Bereich von 9:15h, also mit Reifenpanne absolut gut. Und nur noch 100km auf der Uhr. 3:20h bis zum Saisonende quasi.
Aber auf ein mal ging alles ganz schnell. Auf der Landstraße vor Nitzow, direkt an der Grenze von Sachsen Anhalt nach Brandenburg begann das Vorderrad heftigst zu eiern und noch bevor ich abbremsen konnte, platze der Schlauch. Ende und das mitten im Nirgendwo.

Perfekte Hilfe vom Audax Club Schleswig Holstein

Was macht man jetzt? 100km bis Berlin, 19km bis zum nächsten Bahnhof. In einem Dorf kurz hinter Sachsen Anhalt? Ganz wohl war mir dort nicht.
Ich rief den Veranstalter an und Jochen, der HHB zum ersten Mal als Organisator durchführte, meldete sich. Er bat um eine kurze Orientierungspause und würde sich melden, was er 15min später tat und mir mitteilte, ich solle warten, denn er werd mich abholen.
Ich war so sauer auf meinen defekt, dass ich diese Hilfsbereitschaft anfangs nicht hoch genug würdigen konnte. Als Jochen kam, hatte ich nicht nur einen wunderbaren Helfer auf meiner Seite, sondern auch zwei ausgesprochen nette Gesprächspartner auf der Autofahrt über 2 Stunden nach Berlin, die meinen Ärger vergessen machten.
Selbstredend, dass ich für diese Hilfe eine Spende an den Verein tätigte.

HHB 2017 ein Desaster?

Was bleibt mir als Fazit? Dass das „Rennen“ besser lief als erwartet? Das ich viel mehr Spaß, Motivation und Leidenschaft an den Tag legte, als gedacht? Die Frustration nach 6:00h, dass ich mir um die letzten drei Rennstunden der Saison brachte?
Ich war letztendlich mehr frustriert als wäre ich gar nicht gefahren. Aber auch nur, weil ich viel mehr Spaß auf der Strecke hatte als angenommen. Weil mir die Langdistanz einfach tierisch viel Freude bereitet. Weil ich schnell genug war und weil der 36 Stunden Trip mit der Ankunft sub9h einen krönenden Abschluss gefunden hätte. Hat er aber nicht.

Das HHB Zeitfahren 2017 lief konstant gut.

Stattdessen reiste ich frustriert ab. Selbst die Zugfahrt konnte ich nicht mehr wirklich genießen. So ein Ärger!

Fazit

Mit etwas Abstand betrachte ich das alles wieder anders. HHB 2017 war ein fantastisches Rennen und mein dnf lässt nur einen Schluss zu: HHB 2018 ist gesetzt.
Aber das Wochenende war viel mehr als nur der dnf.

In 36 Stunden durch Norddeutschland

Mein 36 Stunden Trip von Erkelenz nach Hamburg mit dem Rad nach Berlin und zurück nach Erkelenz war eine tolle Erfahrung. Sportlich besser als erwartet und am Ende sicherlich enttäuschend. ABER.
Aber, ich habe endlich Sarah kennengelernt. Das vegane Schaaf aus Bremen, dass uns auf Twitter seit mehreren Monaten aktiv folgt und wir in einem tollen Austausch stehen. Danke für den Kaffee und die kurzweilige Stunde am Hamburg Hbf.
Und dann war da auch noch Harald, der mich morgens um sechs fröhlich anlächelte. Endlich kenne ich eine der Ikonen aus Norddeutschland persönlich 🙂 Harald fuhr selbst nicht bei HHB mit, sollte aber das Event über den Start hinaus verfolgen. Zuletzt darf ich in an der einzigen Bergwertung der Strecke. Harald, beim nächsten Mal mit mehr Zeit und auf einen gemeinsamen Kaffee!

Und dann war da auch noch Georg, den ich bereits letztes Jahr in Süddeutschland kennengelernt habe. Danke für das gesellige Frühstück. Und nächstes Jahr werden wir im Ziel mehr Zeit haben zum quatschen.

Audax Club Schleswig Holstein

Danke für euer tolles Event. Vielleicht hatte das Vierländereck nicht ganz den Charme wie ein altes Fährhaus, aber das Caterina war top und ihr seid alle so freundlich und hilfsbereit gewesen. Von der Befestigung der Startnummer, über die unkomplizierte Startzeitveränderung bishin zur tollen Streckenkontrolle.
Über allen steht natürlich Jochens Hilfe Leistung. DANKE <3 Bis nächstes Jahr.

Weitere Fotos von Hamburg – Berlin

  • Hans-Joachim Burkhardt
  • Andrea O.
  • Burkhard Sielaff
  • Vielen Dank an die drei Fotografen, die mehrere Stops auf der Strecke eingelegt haben, um die Teilnehmer zu fotografieren.
    Titelbild: Burkhard Sielaff, Fotos im Text: Burkhard Sielaff)

    Dem Wetter zum Trotz #trainingstagebuch

    Mein Fazit zum Trainingslager war durchwachsen, hohe Erschöpfung und geringere Leistung als gewöhnlich. Mit zwei Ruhetagen in Folge begann diese Entspannungswoche mit einem Hoch…
    Eigentlich wäre am Ende dieser Woche mit dem Kahlen Asten MTB Marathon mein Mountainbike Rennmarathon gestartet. Allerdings war mir früh klar, dass ich mit meiner Überlastung im Knie nicht zu scherzen habe und der Marathon zu früh kommt.
    Aus diesem Grund habe ich die regenerative Woche mit nur vier Einheiten etwas verändert und sowohl die Einheiten am Dienstag und Mittwoch als auch am Freitag und Samstag in die Länge gezogen. Mit Erfolg.

    2×2 Trainingseinheiten dem Wetter zum Trotz

    Ich habe aufgehört zu zählen wie häufig ich diese Woche meine Regenjacke hab anziehen, ausziehen, ein- und auspacken müssen. Das Wetter spielte definitiv etwas verrückt aber meine Einstellung hielt dagegen.
    Am Dienstag standen EB-Intervalle auf dem Programm, die ich – dem Wetter zum Trotz! – ohne Regenjacke gefahren bin. Alle drei Intervalle über je 6 Minuten berührten die 300 Watt. Ein Meilenstein rückt in Reichweite.

    Am Mittwoch brachte meine Tochter den Ablauf kurz durcheinander, wollte sie erst mitfahren und dann doch nicht. So oder so blieb ich beim MTB und surfte alle Trails der Umgebung ab und erreichte im Verlauf die 10.000km Marke in 2017. YEAH!


    Zwei Tage reichen gerade, dann ist mein Muskel im Knie wieder fertig und bedarf Ruhe. Jarmo widmete sich dem Muskel am Freitag ausgiebig, nachdem er mein Becken eingerenkt hat. Ich kann euch sagen, dass eine Druckpunkt Massage und das Ausstreichen zwischen Kniekehle und Ansatz der Wade echt äußerst schmerzhaft ist. Mit Pipi in den Augen habe ich es überstanden.
    Und konnte dann beim Training richtig in die Pedale treten. Als Vorbelastung auf Nordenau geplant, strickte ich die einstündige Einheit um und fuhr etwas über zwei Stunden mit 3 x 12 Minuten G2-EB (230/260/250 Watt) und beendete das Training auf dem Rennrad nach 70km mit einem 32er Schnitt. Alone against the wind.
    Zum Abschluss der Woche wurde es dann nochmal lang und intensiv. Mental war mir wichtig endlich wieder um 5-6 Stunde zu fahren und dabei etwas ins Wettkampftempo zu gehen.

    Nach fünf Stunden und fünf Anstiegen an der Sophienhöhe sowie leckeren Gegenwind im Anschluss an die Berge reichte mir dann der gefühlt zehnte Regenschauer an dem Tag. Ich war aber mit den 105km in 5 Stunden sehr zufrieden und habe damit auch im Flachland mal wieder vierstellige Höhenmeter gefahren.

    Fazit

    Vier Trainingseinheiten sind eigentlich wenig für meine Verhältnisse und einer Ruhewoche angemessen. Durch die drei freien Tage kann ich mich gut von meiner recht hohen Erschöpfung erholen. Aufgrund des ausgefallenen Rennens habe ich mit 12:45h ganz ordentlich Zeit im Sattel verbracht; 330km und 2250hm. Die beiden langen Mountainbike Trainings (8:25h 160km) haben den Schnitt nach unten gezogen, auf dem Renner waren es nämlich 140km in 4:25h.
    Jetzt bleiben mir noch zwei Wochen, bevor es dann wirklich Schlag auf Schlag in der zweiten Saisonhälfte losgeht. Im Hinblick auf das Highlight von Gulbergen24-uurs fühle ich mich langsam in Form kommend. Das Wetter wird jedenfalls in der zweiten Saisonhälfte keinen großen Einfluss auf meine Leistungen haben. Dem Wetter zum Trotz!