Trainingstagebuch Woche 27 (02.05-08.05)

Viel länger als ursprünglich geplant. Training, Vorbereitung, Motivation, Freude, Spaß, Rückschläge, Tiefpunkte, #comebackstrongerthanever und dann war es in der letzten Woche endlich soweit: #raceday 1
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Später als in meiner ursprünglichen Planung vorgesehen und vor allem methodisch anders als die vorherigen Saisonstarts. Denn die Sechs-Stunden von Grembegren habe ich aus dem Training heraus in Angriff genommen. Natürlich mit reduzierten Umfängen, dafür aber mit gesteigerter Trainingsintensität.

Fokus auf Kraft und Berg zum Wochenstart


Nach dem das Wochenende locker ausgeklungen war, folgte am Montag morgen ein lockrer Lauf zum Start von #miraclemorning516, mittags traf ich dann Thorsten im Studio zum Oberkörper Training. Wir wiederholten die 10×10 Methode aus der vergangenen Woche. Drei Grundübungen mit abschließendem Zirkeltraining waren für den Montag genug.
Während meine Standard Vorbereitung bei einem Rennen am Donnerstag einen freien Diebstag und am Mittwoch eine kurze Vorbelastung vorsehen würde, folgte am Dienstag eine Belastungsspitze. Drei Stunden prügelten Ansgar und ich immer wieder die 220hm hinauf zur Sophienhöhe. Zwei mal locker und in der Mitte folgten 3×8′ Belastungen über 300 Watt Tretleistung. Es fluppte gut, gemeinsam stifteten wir uns zu Bestleistungen an.

#Raceday und Superkompensation

6 Uren van Grembergen
Am Tag vor dem #raceday war dann frei. Und am Donnerstag folgte das Rennen, welches ich trotz unorthodoxer Renntaktik auf Platz 13 beenden konnte. Ein gutes Debüt nach meiner langen Krankheitsvorgeschichte im März/April.
Freitag und Samstag tat ich nichts. Keine aktive sondern passive Regeneration. Maximal Spazieren gehen war die Vorgabe. Mein Körper dankte es mir. Kein Heißhunger, keine Abgeschlagenheit. Alles gut für eine Rennbelastung dieser Art. Die üblichen #Mimimi sind ja ok.
Am Sonntag weckte ich den Körper mit einem lockeren Lauf bei 18 Grad um 7 Uhr morgens. War das angenehm, anders als die Rolleneinheit bei 32 Grad auf dem Balkon am Nachmittag. Was muss das muss, die Beine dankten es mir und kreiselten vor Freude.

Fazit

Die Form kommt, die Fitness ist da und die Rennhärte fehlt noch. Allerdings zeigte mir das Rennen, dass ich wesenltich länger mein Tempo halten kann, als ich vermutet hätte.
Nach einer lockeren Reggiewoche geht es dann ab dem kommenden Wochenende für 10 Tage ins Trainingslager @ Home, um die Kraftausdauer und Schnelligkeit zu trainieren und etwas Rückstand auf aufzuholen.
Mit einem Wettkampfgewicht von 79,5kg am Donnerstag war ich im übrigen stolz wie Oskar. 🙂

Trainingstagebuch Woche 26 (25.04-01.05)

Jeden Tag steigt die Vorfreude auf die Saisoneröffnung am kommenden Donnerstag mit dem Sechs-Stunden Rennen in Grembergen. Auch die zweite Woche nach dem Restart mit dem Hashtag #comebackstringerthanever verlief sehr zufriedenstellend und lässt den Optimismus weiter wachsen.
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Die wenigen Trainingsumstellungen mit der Umstellung auf eine glutenfreie Ernährung hat es in sich, ich konnte beim Zuwachs meiner Leistung förmlich zusehen. Die Umfänge sind noch nicht da, wo ich wieder hin möchte aber die einzelnen Trainingseinheiten und meine jeweilige Tagesform sprachen in dieser Woche für sich und zauberten mir ein zufriedenes Lächeln ins Gesicht.
„Hau einen raus“ waren Thorstens heutige Worte zum Abschied nach dem Krafttraining. Ein Satz, der meine derzeitige Stimmung gut trifft. Ich bin bereit, mental und körperlich. Natürlich nicht in Bestform. Aber die Sechs-Stunden von Grembergen werde ich auch aus dem Training heraus fahren. Ein Formtest, wo ich stehe. Und wie ich sitze.
Aprilwetter 2016

Dem Aprilwetter mehrfach getrotzt

In der letzten Aürilwoche zeigte sich das Wetter noch einmal von seiner besten Sorte. Temperaturen deutlich unter acht Grad, Regen und starke Windböen erleichterten die Trainingsbedingungen nicht wirklich.
Nichtsdestotrotz ging es am Montag zum Bergtraining zur Sophienhöhe, fünf Mal 200 Höhenmeter auf 3-5km je nach Strecke. Die mittleren drei Anstiege gab es in intensiverer Form und siehe da, da steckt ordentlich Power in den Beinen. Während ich im März nicht über 280 Watt im CP5 Test kam, konnte ich am Montag sieben Minuten lang 320 Watt halten und meine Segement Zeiten deutlich verbessern. Auch die weiteren beiden Anstiege gingen mit 250 und 270 Watt im Schnitt ziemlich gut, umso steiler desto besser. Ich muss noch an meiner Pace bei niedrigen Steigungen arbeiten, eine Mentalitätsfrage wie ich festgestellt habe. Summasumarum lag ich mit 54km, 1100hm in 2:45h absolut im Soll.
Mehr Ruhe und weniger Stress lautet meine Antwort auf die hohen Cortisolwerte, so dass es am Dienstag kein Training gab. Trotz der vorigen Belastung kam ich aber mit 1600kcal gut über den Tag, so dass ich auch über mein Essverhalten ein positives Feedback bekommen habe. Heißhunger war Anfang April. Punkt.

Am Mittwoch trotzte ich den Regen und spulte ein Ausdauer Einheit unter widrigsten Bedingungen über knapp drei Stunden ab. Bei knapp drei Grad und mehrfachen Regenschauern erreichte ich einen Schnitt von 160 Watt, obwohl ich 50min als MTB4Kids Projekt mit deutlich reduzierten Einsatz absolvierte.
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Am Freitag durfte ichbendlich mal wieder mein Kind im Anhänger durch die Gegend fahren. Mächtig Gegenwind gab es unterwegs, aber gemeinsam mit Ansgar und vielen Gesprächsthemen blieb ich gut im Regenerationsmodus. Das tat den Beinen auch gut, denn Throsten hat an Donnerstag so ziemlich alle Beinmuskeln in die Knie gezwungen.

Am Samstag war ich immer noch nicht erholt, muskulär zwickte und drückte die Wadenmuskulatur und die Oberschenkel fühlten sich auch nicht locker an. Aber insgesamt war ich gewillt eine gute Ausdauerleistung abzuliefern. Und so ließ ich mich ein weiteres Mal ordentlich nass regenen. Mit 167 Watt im Schnitt und einer Normalized Power von 176 fuhr ich sehr konstant. Gegen Ende wurde es fies aber Reserven waren noch vorhanden.
Und was gibt es schöneres nach vier verregneten Tagen auf dem Rad am einzigen Tag Sonnentag der Woche auf dem Balkon 30min die Beine zu lockern? So ist das manchmal.
Mit knapp 11 Stunden in vier einhalb Trainings sind die Umfänge auch in der zweiten Wiedereinstiegswoche reduziert, dafür war die Intensität etwas höher.
Mit 48 Stunden Training im April liege ich zwar knapp 20 Stunden unter meinem Schnitt und 30 Stunden unter meinem Maximum, wenn man aber betrachtet, dass ich fast zwei Wochen nicht trainiert habe, dann relativiert sich das ganze. Insgesamt kam ich auf 850km im April, dadurch bedingt das ich überwiegend mit dem MTB unterwegs war.

Wiedereinstieg ins Kraft Training

Es schmerzt noch immer. Aber auch das zeigt, dass meine Bereitschaft für eine gute Trainingsleistung wieder da ist. Throsten nutzte die Zeit meiner Erkrankung, um sich ein gutes Konzept zum Wiedereinstieg zu erarbeiten. Auf den Punkt gebracht heißt das neue Konzept 10×10.
10 Sätze, 10 Wiederholungen.
Angefangen mit Squats und 60kg (50% von meiner Maximalleistung) auf den Schultern. Damit es auch für den Kopf spannend wird noch folgende Aufteilung: die ersten fünf Sätze 5-2-0, die nächsten vier Sätze 0-2-5 und der letzte Satz 5-2-5. Also langsam runter, halten und explosiv hoch, andersrum und dann einmal ganz langsame Ausführung. Es brennt. Als Pause waren mir zuerst 30 Sekunden, später 60 Sekunden gegönnt.
Das gleiche System gab es dann für die hintere Beinmuskulatur in Form von Kreuzheben. Zuletzt wurden die Waden platt gemacht. Hier merkte ich schon beim achten Satz, dass die Muskeln fertig sind.
Zum Abschluss gab es dann noch einen 12 Minuten HIIT Zirkel mit sechs Geräten und einer dynamischen Übung zum Abschluss, jeweils mit zwei Sätzen über 30 Sekunden mit 10 Sekunden Pause. Nach der Beinpresse, die mir bereits mit 110kg den Rest gab, folgten Beinstrecker, Beinbeuger, Wadenpresse sowie die beiden Übungen für die Adduktoren. Gut das mich bei den Wechselsprüngen am Ende des Trainings niemand gesehen hat. Ich glaube mir fehlte selbst die Kraft um die Fußsohle vom Boden zu lösen.
Aber Hey, es hat extrem viel Spaß gemacht und meine Motivation sprach für sich. Die Schmerzen danach trage ich mit Würde. So gibt es beim Blackroll Training auch wieder kurze Aufschreie wie lang nicht mehr.

Form steigt, Gewicht sinkt

Na das ich diese Zwischenüberschrift mal wieder verwenden darf. Bereits seit zwei Wochen klappt meine Ernährung ziemlich gut. Selbst Experimente mit Kuchen haben geklappt, der war u.a. immer ein Auslöser für Heißhungerattacken. Glutenfrei wie am Sonntag könnte ich beherzt zu schlagen aber ohne danach in einem Fressrausch zu verfallen. Das gibt Selbstvertrauen.

Nicht nur, dass ich keinen Heißhunger mehr verspüre. Viel besser noch. Ich bin nach einer 500kcal Mahlzeit satt. Ein Gefühl, dass ich Anfang April fast gar nicht oder erst nach 3000-4000kcal/Mahlzeit kannte.
So ist das mit der Selbstdisziplin auch wieder einfacher. Und die Kilos purzeln. Mit etwas Glück starte ich mein erstes Rennen der Saison am Donnerstag sub80kg, daran wäre Mitte April mit dem Höchststand von 87kg gar nicht zu denken gewesen. Allerdings ist das Gewicht trügerisch. Denn gerade am Bauch ist der Unfang doch schon ordentlich hoch, bis ich sub80cm Anfang bin, wird es noch eine Weile dauern. Aber ich bin auf dem richtigen Weg!

Volle Fahrt voraus. Du hast alles was du brauchst

In dieser Woche geht es also wieder rund. Volle Fahrt heraus steht hier symbolisch für den Doppelcharakter des Rennens. Voll aus dem Training heraus wie bei einem Aufbaurennen und trotzdem volle Fahrt voraus, um zu sehen wie weit ich komme.
Nach dem Rennen steht im übrigen dann die Regeneration im Vordergrund, denn die Sechs-Stunden werden grenzwertig sein. Drei trainingsfreie Tage mit einer lockeren Laufeinheit nach Gefühl sind ebenso Teil dieser Vorbereitung, die einen anderen Weg eingeschlagen hat als ursprünglich mal geplant.
Nach dieser Woche werde ich definitiv mehr wissen.

#Trainingstagebuch Woche 23 (04.04 – 10.04)

Guten Morgen. In der vorerst letzten Ausgabe meines Trainingstagebuchs gibt es wenig zu berichten. Seit Dienstag steht der Körper still. Krankenhaus statt Saisonauftakt in Kellerwald, Frustration statt Vorfreude. 23 Wochen für die Katz?
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Ganz so pessimistisch sehe ich das nicht. Meine Vorbereitung verlief mit Ausnahme meines körpereigenenen Fehlers gut und die Grundlage passt. Ich bin in soweit optimistisch, dass ich nach Diagnose, Therapie und Diät (bei +13kg mittlerweile) in diesem Jahr noch sportlich aktiv werden kann. In welchem Umfang und mit welchen Zielen wird sich zeigen.
Die Marathons im April und Mai sind abgesagt, hinter dem 24h Rennen in München steht ein – nach Tagesform – kleines bis ganz großes Fragezeichen. Aber so sehr beschäftigt mich das ganze auch nicht.

Körper flicken

Neben der Stoffwechselerkrankung war ich auch noch bei der Physio wegen meines Beckens und der Kraft Dysbalanace mit der Erkenntnis, dass mein Becken nicht die Ursache dafür ist und das ich schief auf dem Rad sitze quasi auf die Kraftdysbalance zurückzuführen ist. Die wiederum betrifft die ganze linke Körperseite.
Inwieweit das mit der Stoffwechselerkrankung zusammenhängen kann, gilt es genauso zu untersuchen wie mögliche kardiologische Erkrankungen auszuschließen. So wie es ausschaut wird der Aufenthalt in der Uniklinik etwas länger.
Ich erspare euch jetzt alle möglichen Hypothesen und werde dann besser über Fakten sprechen.

Statistik

Leider bin ich aus der Sally Challenge raus. Zum einen fehlt die Lust auch dazu, zum anderen sorgte mich die Tatsache, dass ich abrupt 30sek verloren habe und nach einem guten Start (0:56, 1:01) auf einmal nach 30 Sekunden nicht mehr konnte. Das Zeichen gepaart mit der Unlust bedeutete für mich das Sally aus. Ich hoffe ich kann euch nach meiner Genesung zu einer weiteren Sally Comeback Challenge begeistern. Es wäre mir eine Freude.
1 Radeinheit am Montag, die sich gar nicht schlecht anfühlte. Aber ab Dienstag fehlte die Lust und seit Donnerstag bin ich sowieso durch den Wind. 2 Läufe (5km, 7km) gab es seitdem, die aber auch während der Einheit nicht die gewohnte Stimmung erzeugten.

Fazit

Denkbar blöder Zeitpunkt der Abbruch meines Trainings zum Saisonstart. All die Qualen im Winter bei miesen Wetter und jetzt, wo die Sonne scheint habe ich keine Lust mehr. Während ich bei -6 Grad gut gelaunt am frühen Morgen los lief, ist meine Stimmung bei 18 Grad und Sonne bestenfalls noch neutral.
Ja, ich bin gerade enttäuscht. Nein, ich bin nicht hoffnungslos. Mein Grundoptimismus ist vorhanden und ich werde niemals aufgeben. Aber in der aktuellen Situation ist ein bißchen Frustration erlaubt, alles andere wäre doch wohl noch eigenartiger oder?

#Trainingstagebuch Woche 22 (28.03-03.04)

Jetzt wird es ernst. Der letzte Block vor den wichtigen Marathons im Mai steht an, bis zum Kellerwald BIKE Marathon sind es gar nur noch zwei Wochen. Ich hinke meiner Form hinterher, plage mich mit Übergewicht und Warte auf eine Diagnose aus der Endokrinologie. Zu allem Überfluss zwang mich eine Muskelverhärtung im Rücken zum kürzer treten. Aber ich werde niemals Aufgeben.
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Ich werde niemals aufgeben. Auch wenn ich innerlich irgendwie mit der Saison 2016 schon am abschließen bin, ohne das sie überhaupt angefangen hat. Zu wechselhaft sind die Leistungen, an guten Tagen erreiche ich annähernd meine Form von 2014 (aber eben nicht die von 2015), dann geht tagelang wieder nichts. Anders verhält es sich mit dem Gewicht, das steigt immer weiter an, um kurzzeitig zu sinken und dann noch stärker anzusteigen. Bauchumfang +5cm sagt alles.

Es zwickt(e) im Rücken

Über Ostern plagten mich schon Rückenschmerzen, die auch auf zu wenig Bewegung in der Woche schon. Am Montag wurden die Schmerzen stärker und ich konnte kaum schlafen. Völlig frustriert am Dienstag morgen zum Arzt. Diagnose Muskelverhärtung und nicht Ischiasnerv, wie ich vermutet habe. Die Physio half nicht wirklich, zum Glück konnte Thorsten am Dienstag einen befreundet Physik mitbringen. Diagnose verrenktes Becken und drei Knacks später, strahlte der Schmerz zumindest nicht mehr in die Wade aus. Es folgte eine zehn minütige Massage, in der ich am liebsten unter die Decke gesprungen wäre. Seit dem wird es besser. Meine offizielle Physio hatte mir dann freundlicherweise gesagt, dass sie sich nach der ersten Behandlung auch ein verrenktes Becken in meine Kartei eingetragen habe. Das sei ihr erst später eingefallen, als Ursache für meine Schmerzen… Lassen wir das mal so dahingestellt. Zumindest helfen die Anwendungen jetzt die Muskelverhärtung zu behandeln, die Ursache ist schließlich behoben.

Fokus Kraftausdauer Mitte der Woche

20160405-RacebikeAm Dienstag habe ich dann nach dem Ärztemarathon mit einer Laufeinheit das Training wieder aufgenommen. Der 10km klappte gut, eine kurze Hose motivierte zusätzlich. Ich fühlte mich während des Laufs gut und keinesfalls überanstrengt. Die Auswertung zeigte dann etwas anderes und einen Durchschnittspuls von 161, dafür war ich dann aber gute 40″/km zu langsam unterwegs. Das anschließende Oberkörperkrafttraining mit Thorsten war dagegen gut. Sowohl vom Gefühl als auch von der erreichten Leistung und meiner Bereitschaft die letzten Wiederholungen auch mit 110% durchzuziehen. Wenigstens das.
Am Mittwoch gab es eine Rolleneinheit mit diesen Intervallen, 3×10′ tun generell immer weh. Aber nach 8′ Kraftausdauer und 55rdm wieder an Frequenz zuzulegen und 2′ all-in zu gehen, bereitet fieseste Schmerzen. MeineMotivation war hoch und ich konnte die Einheit gut umsetzen. Es machte sogar Spaß 🙂 Danach ging es mein Racebike abholen und aus dem Winterschlaf zu wecken.
Am Donnerstag stellte ich dann fest, wie sehr ich das 29er MTB vermisst habe. Es läuft so schön und der anhaltende Regen war kein Beinbruch in diesem Training. Was vielleicht auch an der kurzen Dauer lag. Danach ging es ins Fitnessstudio zum Beinkrafttraining. Hier lässt meine Performance gerade rapide nach und ich kann es mir nicht erklären. Während ich zu Max-Kraft Zeiten 120kg in 5-8WH absolvieren konnte, fügen mir gerade 60-80kg große Schmerzen zu und ich erreiche nur unter größten Mühen meine geforderten 15WH.
Während ich also am Mittwoch durch das gute Training euphorisiert war, habe ich direkt am Donnerstag wieder eine demoralisierende Niederlage erlitten. Ein stetiges Auf und Ab derzeit.

Ein Ausdauer Wochenende

Am Freitag begann der Frühling. Und alle so yeah! Mit zwei Rennrad Einheiten und einer MTB Anhänger Runde konnte ich das Wochenende auch recht gut nutzen. Auffällig war die konstante Form, nicht wirklich gut aber auch nicht schlecht.
Die beiden Rennrad Einheiten (2:15h, 4:25h) konnte ich annähernd mit der gleichen Normalized Power absolvieren und auch der Durchschnittspuls war bei +/-1bpm. Aber gerade an den Steigungen merke ich einfach, dass ich noch gar nicht reif bin für eine Marathon Belastung. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich beim Kellerwald BIKE Marathon das Ziel erreiche. Sagenhaft! Letztes Jahr konnte ich das Rennen gar nicht schnell genug herbeizureden und dieses Jahr wünschte ich mir sechs Wochen mehr Zeit.
Mut macht meine 20min Tempo-Attacke zum Ende der langen Radausfahrt am Sonntag. Nach 100km habe ich das Tempo bewusst angezogen und nach 113km an der letzten kurzen Steigung (500m, +5%) immerhin im Strava Segment Platz 2 am Paschender eingefahren mit 280 Watt Durchschnittsleistung.
Die Rennrad Einheit an Rhein & Ruhr war aber auch eine Kopfeinheit. Die dritte 100km Runde in vier Wochen und die erste bei wirklich annehmbaren Temperaturen. Okay, zuerst musste ich mich nassregeren lassen aber dann trocknete mich die Sonne. Es war warm, der Wind war angenehm und meine Stimmung auf dem Rad positiv. Keine Beschwerden sind auch ein Grund zur Freude. Zudem gab es mit dem Rhein, der Ruhr und der Emscher auch viel fürs Auge geboten.

Statistik

Fünf Radeinheiten mit 275km, 1500hm in 11:25h. Zwei Läufe mit 15km in 1:21h, sowie zwei Kraft Trainings in 2:45h. Dazu begann am 1. April die Sally Challenge. Hier komme ich auf knapp eine Minute Push Ups. Tendenz steigend. Bring Sally Up!
Für den März bedeutet dies im Übrigen 67 Stunden Training, damit konnte ich die Trainingszeit verglichen mit Februar halten, benötigte aber 8 Einheiten weniger und bin damit insgesamt im Training länger unterwegs gewesen. 1150km sind etwas weniger als im März, dafür gab es auch mehr Mountainbike Trainings mit Anhänger. Mit 21 persönlichen Rekorden (gegenüber 8 im Februar) habe ich auch, in einem begrenzten Umfang, an Leistung zugelegt.

Fazit

Solang ich keine Diagnose habe, wird mich das zentrale Thema Gewicht, Müdigkeit, Formschwankungen und Co. nicht in Ruhe lassen. Habe ich etwas pathologisches, kann man über Therapien sprechen. Habe ich nichts, muss ich vielleicht wirklich mal das Training komplett ruhen lassen. Dieses hätte, könnte und müsste ist gerade extrem belastend. Kann ich mental gegen die Symptome ansteuern? Sind die da, weil der Körper ein Stoffwechsel Problem hat? Ich hoffe ich bekomme in dieser Woche antworten.
Vor diesem Hintergrund fällt natürlich eine Bewertung des Trainings schwer. Was mir auffällt ist der höhere Puls im Training. GA1 Einheiten fahre ich wieder bei 135bpm und nicht bei 115bpm, was gefühlt zu wenig und gemessen auch 20 Watt weniger waren im Schnitt. In den Intervallen klettert der Puls endlich wieder über 180, im Januar kam ich nicht einmal über 160bpm, das immer mal wieder die 300 Watt auftaucht find ich auch motivierend.
Allerdings ist mein Fitnesstand zwei Wochen vor dem Kellerwald Marathon viel zu gering. Gefühlt. Die nächste Woche mit spezifischen Marathon Training wird zeigen, mit welcher Zielsetzung ich das Rennen in Gilserberg zu bestreiten habe.

#Trainingstagebuch Woche 21 (21.03-27.03)

Mit Ambitionen die 1000 Punkte im Winterpokal zu erreichen bin ich in die Regenerationswoche gestartet und habe die Trainingsreize einfach unbeachtet gelassen, was sich schnell rächte und am Ende zu mehr Pause als geplant führte. Mein Körper streikte mal wieder.
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Ein Satz mit X. Da versucht man allen immer Auszureden nur des Winterpokals wegen mehr radzufahren und anderes Training aufzuschieben, folgt den ganzen Winter über seinen Plan und fällt dann in der letzten Woche völlig aus dem Rahmen.
Theoretisch wären die 50 Punkte eine Leichtigkeit gewesen. Zeit war da, mental war ich bereit. Aber der Körper wollte nicht. Und eigentlich war nicht umsonst nach drei fordernden Unfangwoche eine Ruhewoche geplant. WAR geplant.

körperliche Signale überhört

Obwohl ich bereits am Sonntag pausierte und mich montags auch nicht besser fühlte, hielt ich im Kopf an der 1000 Punkte Marke
fest und plante mit drei vier Stunden Trainings viel zu viel und merkte gar nicht, dass ich mir soviel Druck für nichts (außer der 1000 Punkte) aufbaute, dass mein Körper gar nicht wollte.
Die Reggie Einheit am Montag war gewohnt stressig. Irgendwie muss ich das System aktive Regeneration mal überdenken, es funktioniert aber die Einheit selbst ist nicht so der Burner. Ich fahre durch ein Tal der Schmerzen.
Die Radeinheit am Dienstag mit Hänger war schon schwerfällig, aber 10 Punkte war das Soll für den Tag. Also gab es danach noch ein Beinkraft Training. Uiuiui, selbst die 60kg Squats waren anstrengend und so richtig viel Leistung war auch sonst nicht zu erreichen.

Trainingsabbruch und Pause

Am Mittwoch war dann – wohlgemerkt obwohl der Körper extrem müde war – eine lange Ausfahrt auf der Sophienhöhe geplant. War geplant. Denn noch in der ersten halbe Stunde wurde ich vernünftig und brach das Training ab. Ich pedalierte völlig demotiviert und lustlos den Berg hinauf. Das war es nicht, was ich wollte.
Ich verabschiedete mich in den 30 Minuten von den 1000 Punkten, die mir ja sowieso nichts gebracht hätten, und setzte zwei weitere Tage komplett aus. Der Körper wollte auch nicht Sport machen. Und eigentlich wollte der Körper nichts außer Essen. Den ganzen Tag. Mein Cortisol ging gefühlt gar nicht mehr herunter und war unkontrolliert zu hoch. Immer Hunger, immer kurzatmig, immer müde, immer Herz rasen. Nervt. Immer. Aber da muss ich jetzt noch durch bis es in der Endokrinologie weiter geht.
Blöderweise bin ich gewichtstechnisch jetzt wieder bei 85kg, obwohl ich schon kurzzeitig wieder unter 80kg war. Das ärgert mich am allermeisten, denn die Ruhetage kann ich letztendlich gut verkraften.

Cortisol sinkt, Form steigt

Am Samstag nach der Arbeit wollte ich dann wieder sportlich aktiv werden, die Lust war zurück. Aufgrund des Winds zog es mich zum Laufen hinaus. Aus einem kurzen Läufchen in kurz/kurz wurde dann eine 1:40h lange Runde mit 17,5km und neuer PB über 15km. Verstehe jemand meinen Körper.
Am Sonntag taten die Beine dann noch nachhaltig weh und ich beließ es bei einer regenerativen 90min Einheit auf der Rolle.
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Fazit

Völlig verkorkste Woche, die aufgrund einer völligen Blödheit (1000Punkte Wahn) meinem Körper viel zu viel Stress zuführte und am Ende wenig zufriedenstellend war.
Glücklicherweise habe ich im letzten Moment die Kurve bekommen, aber durch den hohen Cortisolspiegel (gefühlt) und täglich 4-5000kcal an den drei Ruhetagen natürlich ordentlich das Gewichtsziel aus den Augen verloren.
Ruhewoche bleibt also jetzt Ruhewoche. Vielleicht hätte ich damit den Cortisolspiegel eher abfedern können und weniger Essen in mich hinein geschoben?
Positiv bleibt das Wochenende. Und das ich mich immer wieder aus diesen Cortisolhochs befreien kann. Leider erkenne ich da noch kein System. Mal hilft Pause, mal hilft Sport. Mal hilft nichts.

#Trainingstagebuch Woche 20 (14.03-20.03)

Die dritte Umfangwoche lief auch ohne Frühlingsgefühle. Der Wind sorgte mal wieder für erschwerte Bedingungen, weshalb auch das intensivste Training auf der Rolle stattfinden musste. Dafür gab es ein schönes Grundlagen Training mit Ansgar und eine Reise in das alte Trainingsrevier.
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Für eine dritte Umfangswoche und fast 20 Stunden Training in der Vorwoche habe ich mich richtig gut gefühlt. Zwar fehlt es nach wie vor an den ultra langen Einheiten aber bis vier Stunden läuft es hervorragend, dafür das ich durch meine Fettstoffwechsel Geschichte eigentlich extrem eingeschränkt bin.
Der hohe Cortisolspiegel war es dann auch, der am Sonntag für einen ungewollten Ruhetag sorgte. Ein weiteres Training hätte den Rahmen gesprengt und letztendlich muss man auch nicht mit der Brechstange die 20 Wochentrainingsstunden erreichen.

Zurück in der alten Heimat. Zwischen Zechenturm und Haldenberg.
Zurück in der alten Heimat. Zwischen Zechenturm und Haldenberg.

Meine Trainingswoche in der Übersicht

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[su_tab title=“Radfahren“]Die Woche begann easy mit einer nüchternen Rolleneinheit und 2,5 Stunden locker durch die hiesigen Wälder mit Kind und Anhänger, Erholung nach einem langen Wochenende. Am Dienstag stand das Krafttraining im Fokus, so dass am morgen ebenfalls die Beine nur gelockert wurden.

Intervalle auf der Rolle benötigen eine große Willensleistung
Intervalle auf der Rolle benötigen eine große Willensleistung

Mittwochs ist Bergfest! Und irgendwie seit geraumer Zeit auch Intervalltag. Mit 5x5min Intervallen gab es eine deutlichere Steigerung im Vergleich zur letzten Woche. Ein Intervall mehr und jeweils eine Minute länger. Anfangs habe ich gedacht, dass ich heute nicht in der Lage bin Leistung zu bringen, denn das Krafttraining merkte ich deutlich. Von Intervall zu Intervall konnte ich aber meine Form steigern und im vierten Intervall sogar meine CP5 vom FTP-Test toppen. Ich versuchte mich durch positive Gedanken in den Intervallen zu mehr Leistung zu motivieren und dies gelang mir meine sonst so gehemmte Art im Training etwas zu lösen. Mit der richtigen Motivation ist vieles einfacher.
Unterwegs auf dem Rennrad
Tagsdarauf traf ich mitten in der Nacht Ansgar zu einer Grundlagenrunde mit dem Rennrad. Es war mir eine Ehre Ansgar bei seiner ersten Rennrad Runde begleiten zu dürfen. Über Bedburg, Jülich und Linnich sammelten wir leicht welligen Terrain mit ordentlich Wind 100km. Aufgrund der frühen Startzeit war es wirklich bitter kalt, so dass wir Stunde um Stunde durch die ansteigenden Temperaturen an Fahrspaß gewannen.
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Das Auto voll gepackt mit tollen Sachen, die das Leben schöner machen. Hinein ins Weekend Feeling.

Trotz Temperaturabsturz und Nieselregen bin ich am Samstag nach Herne gefahren, um den neuen XC Rundurs auf der Halde Hoheward zu testen und in meinem alten Trainingsrevier Höhenmeter zu sammeln. Rund 3-4 Stunden standen auf dem Programm, abhängig davon wie lange das Baby Lust hat mitzufahren. Am Ende wurden es 3:15h mit 900hm, was mich sehr freute. Denn mit 20kg Zusatzgewicht durch den Tout Terrain Anhänger mit Kind sind die Steigungen länger und anstrengender, aber selbst in den Steilsten kamen wir gut zu Recht.

Das Setup für die Haldentour: MAO-TAINBIKE und Tout Terrain
Das Setup für die Haldentour: MAO-TAINBIKE und Tout Terrain

Über den XC-Kurs werde ich zur Wochenmitte noch ehr berichten, denn die Halde Hoheward ist kaum wieder zu erkennen. Es sind wirklich tolle Trails entstanden (auch abseits des XC Rundkurs) und die XC-Strecke ist ausgewogen und lädt förmlich zum trainieren ein.
XC Downhill an der Haldehoheward
XC Downhill an der Haldehoheward

Eigentlich wollte ich am Sonntag dann weitere 3,5 Stunden Training dran hängen, allerdings fühlte ich mich morgens stehend k.o. und spürte quasi den hohen Cortisolspiegel. Ich war den ganzen Tag extrem erschöpft und gleichzeitig wibbelig und hungrig. Keine Voraussetzungen für ein erfolgreiches Training.

Statistik

8TE, 16:05h, 345km, ca. 3000hm

Fortschritt Übersicht

[su_progress_bar style=“default“ text=“Intensität“ percent=“75″]
[su_progress_bar style=“default“ text=“Leistung“ percent=“80″]
[su_progress_bar style=“default“ text=“Form“ percent=“80″]
[/su_tab]
[su_tab title=“Laufen“]Laufen fiel diese Woche aus. Eigentlich für Freitag vormittag und Sonntag Abend geplant musste ich beide Einheiten aufgrund mangelnder Ressourcen streichen.
Umso schöner waren die regenerativen Spaziergänge an mehreren Nachmittagen in dieser Woche.

Regenerative Spaziergänge sind gerngesehen.
Regenerative Spaziergänge sind gerngesehen.

Statistik

0TE

Fortschritt Übersicht

[su_progress_bar style=“default“ text=“Intensität“ percent=“0″]
[su_progress_bar style=“default“ text=“Leistung“ percent=“0″]
[su_progress_bar style=“default“ text=“Form“ percent=“80″]
[/su_tab]
[su_tab title=“Kraft“]Am Dienstag traf ich Thorsten zum Beinkraft Training und habe mir völlig die Kante gegeben 😀 Bei den Squats standen 20 Wiederholungen mit 100kg an, de ich mir am Stück mit maximal 10″ Push selbst einteilen durfte. Mit 10WH und 2x 5WH schaffte ich die Wiederholungen in unter drei Minuten.
Nach verbrachte ich viel Zeit an Geräten, die ich nicht mag. Zuerst gab es ein intensives Training für den Beinbeuger. Mit hohen Gewicht standen Wiederholungen an bis nicht mehr geht. Kurze Pause und 5kg weniger und das gleiche nochmal. Eine Übungsform die einen die Schweißperlen auf die Stirn treibt. Anschließend trainierten wir mit geringeren Gewichten noch abwechselnd Zug- und Haltephase bis ich schließlich mit wackeligen Beinen wieder den Boden betreten habe.
Es folgte das gleiche Prozedere für den Adduktorenbereich, die Schmerzen merke ich noch heute 😀
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Am Freitag ging es alleine zu Oberkörper Training. Brust, Bauch und Schulter wurden von mir trainiert.

Statistik

2TE, 2,5h

Fortschritt Übersicht

[su_progress_bar style=“default“ text=“Intensität“ percent=“65″]
[su_progress_bar style=“default“ text=“Leistung“ percent=“90″]
[su_progress_bar style=“default“ text=“Form“ percent=“95″]
[/su_tab]
[su_tab title=“Entwicklung“]Das mein Gewicht nicht sinkt hat aufgrund des zu hohen Cortisolspiegels wohl auch medizinische Gründe. Jedenfalls ist die Stammfettsucht ein Merkmal des hohen Cortisolspiegels, was Abnehmen erschwert. Bis zur 79kg Marke ging es gut, seitdem steigt das Gewicht gerade wieder an. Ich glaube ich muss mich augenblicklich mit 80-85kg zufrieden geben und das große Abnehmen beginnt nach der Gesundung. Die Grundlagen sind ja da, sowohl was Disziplin als auch Bereitschaft angeht.
Das Training selbst verlief gut. Ich bin viel mehr bereit intensiver zu trainieren und an meinen Schwächen zu arbeiten. Ich habe Spaß während es Trainings und der Kopf signalisiert weitermachen. Wichtig ist das Hören auf die körperlichen Warnsignale und dann das Training zu reduzieren, wie es Freitag und Sonntag der Fall war.
Die zweite Woche in Folge, die an die 20 Stunden Training heranreicht, stärkt natürlich auch das Selbstvertrauen.

Statistik

10TE, 18:30h

Fortschritt Übersicht

[su_progress_bar style=“default“ text=“Gewicht“ percent=“40″]
[su_progress_bar style=“default“ text=“Ausdauer“ percent=“85″]
[su_progress_bar style=“default“ text=“Form“ percent=“75″]
[/su_tab][/su_tabs]

Fazit

Das Training läuft unter den Umständen einer Dauerstress Erkrankung meines Stoffwechsels sehr gut, allerdings muss ich selbst natürlich akzeptieren das ich körperlich eingeschränkt bin und deswegen nicht mein normales Potential abrufen kann. Regeneration und Ausruhen ist extrem wichtig und kein Zeichen für eine rückschrittliche Entwicklung.
Im kommenden Monat beginnt die Saison mit dem Kellerwald Bike Marathon. Inwiefern ich dieses Ziel einhalten kann, werde ich hoffentlich innerhalb der nächsten Wochen wissen.

#Trainingstagebuch Woche 19 (07.03-13.03)

Die ersten Frühlingssonnenstrahlen, eine gute Laktat-Testauswertung und beinahe 20 Wochentrainingsstunden sorgen neben dem Wetterhoch auch für ein unerwartetes Formhoch. Als hätte jemand den Schalter umgelegt, fluppt gerade alles fast wie von selbst. Dabei begann die Woche mit einer Katastrophe…
mein_trainingstagebuch
Der Laktat Re-Test am vergangenen Sonntag hat mir mehr Energie aus den Knochen gezogen als ich annehmen wollte. So startete ich selten motivationsloser in eine Trainingswoche. Ich zweifelte an mir, meiner Radsport Leidenschaft und dem ganzen tieferen Sinn. Erst das gemeinsame Training mit Thorsten gab mir neue Willenskraft und sorgte für neue positive Energie, die Wende brachte dann die gemeinsame Tour mit Ansgar, der alle meine Regler auf Mountainbike wieder aufdrehte. WAS(S)-EN-BERG lohnte sich auf jeder Ebene.
Die frühingshaften Temperaturen am Wochenende brachten dann trotz des vielen Winds ein Formhoch mit sich, auch weil mein Laktattest gar nicht so schlecht gewesen war, wie ich ihn selbst bewertet hatte. So ist das mit der mentalen Krise, die sich ganz schnell auf den ganzen Körper übertragen kann.
Während ich also am Montag an allem zweifelte, sorgte ich mit den epischen Trainingstagen am Wochenende dafür, dass ich annähernd 20 Stunden in dieser Woche trainiert habe. Und dass, obwohl ich Montag das Radtraining abgebrochen und am Dienstag ausfallen habe.

2 Trainingseinheiten, Sonne, Enduro Trails; der Wendepunkt in der Trainingswoche
2 Trainingseinheiten, Sonne, Enduro Trails; der Wendepunkt in der Trainingswoche

Meine Trainingswoche in der Übersicht

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[su_tab title=“Radfahren“]Der Sonntag nach dem Laktat-Test endete in einem Ernährungs-Desaster mit weit über den dreifachen meiner normalen Ernährung. Am Montag fühlte ich mich hundeelend und schaffte nicht einmal meine 90′ Rekom Einheit auf der Rolle zu Ende zufahren, sondern brach diese nach einer halben Stunde ab. Ich verfiel während des Trainings in negative Selbstgespräche, die wiederum das Training noch schwerer machten, so dass ein Abbruch unumgänglich wurde. Ein Abbruch einer Regieeinheit passiert mir eigentlich sonst nie. Stattdessen habe ich dann weiter fleißig Frust gegessen.
Am Dienstag habe ich das Rad Training ausgesetzt und bin stattdessen morgens eine Runde laufen gewesen. Die richtige Entscheidung, denn ein paar Sportgeister kamen zurück.
Am Mittwoch kam dann meine vermeintliche Trotz-Reaktion, die 4*4min Intervalle in einem drei stündigen Rollentraining setzte ich konsequent und fokussiert um, dabei konnte ich mich in den vier Intervallen um rund 10 Watt zur vergangenen Woche verbessern. Ein weiterer Grund zur Freude, die am Abend mit der Testauswertung weiter anstieg. Um es vorweg zu nehmen, in einigen Bereichen habe ich mich extrem verbessert und Bestwerte seit 2012 erreicht.
Wendepunkt der Woche war dann aber am Donnerstag und Ansgar nicht ganz unschuldig, genauso wie das Wetter und überhaupt. In WAS(S)-EN-BERG tobte der Vennbiker und ich auf den bestens vorbereiteten Enduro Trails richtig aus. Eine Spaß-Tour mit Anhänger, die auch den Spaß zurück gebracht hat.
Nach mehr als sieben Stunden Training in zwei Tagen gab es am Freitag nur eine kurze Reggierunde, kein Vergleich zu Montag. Besonders schön, dass meine Frau mit unterwegs war und wir gemeinsam zum Biohofladen radelten und Lilia Möhrchen kauften.

Das Schloß Sint Odilienberg, gefällt mir immer wieder gut.
Das Schloß Sint Odilienberg, gefällt mir immer wieder gut.

Am Samstag war das beste Wetter des Wochenendes angesagt, relativ windstill und Temperaturen über 12 Grad. Zeit also fr eine ausgedehnte Rennrad Tour im Grundlagen Bereich. Es wurde eine gute GA1-2 Einheit mit einer Normalized Power über 160 Watt in vier Stunden mit knapp 105km. Allerdings war es kälter und im letzten Drittel viel windiger als angenommen. Aber ich konnte gegen den Wind gut ankämpfen und hatte eine nicht ermüdende Motivation. Die Runde war im Übrigen gespickt mit 10-15km Wald-, Schotter und Wurzelwegen, stellenweise habe ich mich wie bei Paris-Roubaix gefühlt. Aber das Rennrad eines Mountainbikers muss das ab!
Meine Frau <3 Für die ersten 100km des Jahres gab es einen Überraschungskuchen.
Meine Frau <3 Für die ersten 100km des Jahres gab es einen Überraschungskuchen.[/caption] [caption id="attachment_7908" align="alignnone" width="1200"]Mit Anhänger und profilierten Reifen anstatt auf Slicks wie am Samstag. Mit Anhänger und profilierten Reifen anstatt auf Slicks wie am Samstag.

Und weil es am Samstag trotz der widrigen Umstände so schön war, wiederholte ich am Sonntag das Ganzemit dem Mountainbike und Anhänger. WAS(S)-EN-BERG Teil 2 stand auf dem Programm mit rund 600hm auf 35km das Maximum, was man auf unserem flachen Land erreichen kann.

Bevor ich mich aber mit dem Anhänger auf den Weg machte, standen die ersten Gehversuche auf der freien Rolle an. Die Tack Antares war ei Spontanankauf über die Amazon Warehouse Deals. Ich werde euch noch ausführlich über meine Erfahrungen wissen lassen aber ich habe es wesentlich einfacher vorgestellt. Während der ersten 45min habe ich es höchstens im zweistelligen Sekundenbereich ohne Anlehnen auf der Rolle ausgehalten.
Morgenstund hat Gold im Mund. Die Sonne auf dem Balkon ist wunderbar, jedoch spürt man diese bei den verkrampften Gehversuchen auf der freien Rolle kaum.
Morgenstund hat Gold im Mund. Die Sonne auf dem Balkon ist wunderbar, jedoch spürt man diese bei den verkrampften Gehversuchen auf der freien Rolle kaum.

Statistik

7TE, 16:20h, 310km, ca. 3000hm

Fortschritt Übersicht

[su_progress_bar style=“default“ text=“Intensität“ percent=“85″]
[su_progress_bar style=“default“ text=“Leistung“ percent=“80″]
[su_progress_bar style=“default“ text=“Form“ percent=“80″]
[/su_tab]
[su_tab title=“Laufen“]Am Dienstag ersetzte ein spontaner Lauf meine geplante Radeinheit und sagte für einen freien Kopf. Der Lauf tat gut und verschaffte mir neue Energie.
Mittlerweile kann ich auch ganz gut meinen Puls niedriger halten, während er im November und Dezember quasi beim Loslaufen schon über 155bpm pulsierte. Das Tempo war gewollt niedrig aber völlig in Ordnung.
Am Sonntag gab es zum Abschluss des gelungenen Wochenendes einen Minilauf zur Entspannung in der (nicht wirklich warmen) Abendsonne.
Damit habe ich dann auch mein Wochenziel von einer Stunde laufen erreicht. Yiha!

Statistik

2TE, 60min, 11km

Fortschritt Übersicht

[su_progress_bar style=“default“ text=“Intensität“ percent=“20″]
[su_progress_bar style=“default“ text=“Leistung“ percent=“50″]
[su_progress_bar style=“default“ text=“Form“ percent=“80″]
[/su_tab]
[su_tab title=“Kraft“]Am Dienstag konnte ich trotz meiner schlechten Verfassung ein gutes Kraft Training absolvieren und mir dadurch neues Selbstvertrauen holen. Das Training war nicht ganz so intensiv, dafür aber die Kraftausdauer Komponente spürbar. Neben fünf Sätzen Squats im mittleren Gewichtsbereich und tiefer Ausführung kam die Beinpresse, Beinstrecker und -beuger sowie zum Abschluss Wallseats einbeinig zum Einsatz.
Am Donnerstag Abend gab ich mir nach dem langen Training mit Anger beim Kettlebell Training die Kante. Da der Kursraum ab 17:15 Uhr belegt war, musste ich mich ranhalten um mein Training bis zum Kursbeginn durchgeführt zu haben. Der zeitliche Druck ging zu Lasten der Regenerationsphasen, was wiederum zu mehr Anstrengung führte.
Beide Trainings habe ich mit einer guten Motivation ausgeführt, soll heißen das ich gerade bei den unliebsamen Übungen ein bißchen mehr gegeben habe und mir hier extra Mühe gegeben habe.

Statistik

2TE, 2,5h

Fortschritt Übersicht

[su_progress_bar style=“default“ text=“Intensität“ percent=“65″]
[su_progress_bar style=“default“ text=“Leistung“ percent=“90″]
[su_progress_bar style=“default“ text=“Form“ percent=“95″]
[/su_tab]
[su_tab title=“Entwicklung“]Das Gewicht verharrt bei 80kg. Aber der Grund liegt auf der Hand und heißt 1kg Mandelbutter in einer Woche. Es war ein Fehler einen Vorrat anzulegen, denn damit kommt mein schwacher Geist nicht zu Recht. Ansonsten läuft die Ernährung gut, der Heißhunger auf Proteine und Fette scheint durchaus auch dem hypothetischen Nierenleiden geschuldet, ich warte weiterhin auf die Ergebnisse der Uniklinik.
Ansonsten wird das Gewicht bei gleichbleibender Trainingsintensität jetzt putzen, sobald ich die Nussbutter weglasse. Insgesamt komme ich aber mit den Mahlzeitensystem zu Recht und stopfe nicht pausenlos Sachen in mich hinein und habe nur noch selten Heißhunger.
Die Form auf dem Rad klettert nach oben, gerade die Einheit am Samstag gab mir Selbstvertrauen was die Validität des Leistungstests und meine Grundlagen anging. Denn auch nach vier Stunden konnte ich gegen den Wind 180 Watt im Ga1 Bereich treten.
Mit fast 20 Stunden Training habe ich mir selbst beweisen können, dass mein Potential vorhanden ist und ich es nur abrufen muss.

Statistik

11TE, 19:50h

Fortschritt Übersicht

[su_progress_bar style=“default“ text=“Gewicht“ percent=“60″]
[su_progress_bar style=“default“ text=“Ausdauer“ percent=“80″]
[su_progress_bar style=“default“ text=“Form“ percent=“70″]
[/su_tab][/su_tabs]

Fazit

Hätte mir am Montag oder selbst am Dienstag jemand gesagt, dass ich am Ende der Woche mit knapp unterhalb der 20 Stunden Marke meine Trainingswoche abschließe, ich hätte ihm weder geglaubt noch mir eine derartige Leistung(ssteigerung) zugetraut.
Diese Woche hat mir einmal mehr vor Auge gehalten wie wichtig die Mentalität ist. Während negative Selbstgespräche selbst eine absolut gar nicht fordernde Regenerationseinheit zum Abbruch bringen können, kann man mit Optimismus und guter Laune Motivation für ein vierstündiges Power Training gegen den Wind aufbringen und am nächsten Tag den Umfang wiederholen.
Auch das Laufe über den Winter hat mir extrem geholfen und kann jetzt als gute Alternative eingesetzt werden und bringt mir neben dem anderen Reiz viel gute Laune. Ich genieße die Läufe mittlerweile Schritt für Schritt und finde die Anstrengung durch Tempoverschärfungen sehr angenehm, während ich im Oktober/November bei den ersten Versuchen eingegangen bin.
Ich bin gespannt, ob ich in dieser Woche eine weitere Schippe drauf legen kann und die 20 Stunden Training knacke und damit den letzten Trainingsblock vor den ersten Wettkämpfen perfekt abschließen kann. Die Zeichen dafür stehen gut.

#Trainingstagebuch Woche 18 (29.02-06.03)

Hinein in den März und volle Konzentration in den vorletzten Trainingsblock ohne Wettkämpfe. Die Saison steht in den Startlöchern und langsam aber sicher erwachen die Competition gefühlt. Mit dem CP20- und Laktattest bin ich zwar nicht wirklich zufrieden aber es geht vorwärts und das Fundament stimmt.
mein_trainingstagebuch
Nach der Regenerationswoche sind die ersten Einheiten immer etwas schwierig, der Rhythmus muss gefunden werden. Insbesondere dann nicht ganz so einfach, wenn Trainingstage mit Krankenhausbesuchen verknüpft und drumherum trainiert werden muss. Zum Ende der ersten Umfangswoche ist eine Reduzierung der Trainingsquantität auch unüblich aufgrund des Laktat Re-Test aber zwingend notwendig. Aus diesem Grund hatte ich das „schlimmste“ an Training bereits am Donnerstag hinter mir.
Wetter in ErkelenzDer Frühling versteckte sich die gesamte Woche über hinter zumeist dicken Wolkenfeldern, so dass das Training auf der Rolle weiterhin im Fokus stand.

Meine Trainingswoche in der Übersicht

[su_tabs]
[su_tab title=“Radfahren“]Nach dem CP20 Test am Ende der Stand eine 2,5h Trainingseinheit für Montag an; zu Glück locker und mit niedriger Belastung. Die Einheit konnte ich draußen absolvieren; natürlich mit Anhänger und war anstrengender als gedacht. Die Beine waren auch den Test viel stärker mitgenommen als erwartet, zudem wurde der Wind während des Trainings immer stärker. Ich steuerte mit einer sehr unorthodoxen Methode gegen den Wind und fuhr quasi eine Schmetterling Route, so dass sich Rücken- und Gegenwind häufig abwechselten. Insgesamt war das Leistungs- und Belastungsempfinden in einem extrem großen Ungleichgewicht.
Wie gut die Regenerationsfahrt war zeigte sich dann das Nüchterntraining am Dienstag morgen, dass ich mit einer Normalized Power über 150 durchführte. Natürlich im Olympiapark München 😀 Danach fuhr ich in die Endokrinologie nach Aachen.
Mittwoch und Donnerstag waren dann die beiden wichtigsten Einheiten der Woche. Am Mittwoch quälte ich mich bei den 4×4′ Intervallen jenseits meiner aktuellen CP5; 251/261/252/259 Watt im Schnitt machen auf der einen Seite meine derzeitige Schwäche sichtbar, auf der anderen Seite kann ich Belastungen aber sehr konstant ansteuern. Trotzdem fehlen 60-75 Watt im Vergleich zu 2015. Es gibt viele Hypothesen dazu, eine neuere werde ich im Laufe der Woche vorstellen und wird rein gar nichts mit meiner körperlichen Entwicklung zutun haben. Seid gespannt, das Thema brennt mir sehr unter den Fingern und ich freue ich auf die Diskussionen.
Die Einheit am Mittwoch dauerte insgesamt 180 Minuten und im Schnitt bin ich mit 160 Watt unterwegs gewesen. Damit liegt zwischen GA1 und Spitzenleistung gerade einmal 90 Watt. Viel zu wenig.
Am Donnerstag knüpfte ich an der Leistung des Vortags an und fuhr ein Fahrtspiel auf der Bkool Rolle etwas südlich von Valencia. Auf den 580hm bergauf konnte ich konstant über 180 Watt treten ohne zu explodieren, insgesamt war die Einheit auf der Rolle sehr gut. Gerade Fahrtspiele sind auf der Rolle durchaus schwer umsetzbar, denn man muss sich schon zu Tempoverschärfungen zwingen. Mit Mitfahrern im Multiplayer der Bkool Software fällt dies etwas einfacher.
Am Samstag gab es ein lockeres Ausfahren der Beine, ruhig und ohne Stress. So wie möglich, so dass die Zeit bis zum Laktattest so groß wie möglich wurde. Der Test am Sonntag zeigte dann eine verbesserte Grundlage und verdeutlichte mir das, was ich ohnehin weiß: Mir fehlt es an Power. Mehr zum Test gibt es zum Ende der Woche, wenn ich die Auswertung vorliegen habe.

Statistik

10TE, 12:35h, 307km, ca. 2200hm

Fortschritt Übersicht

[su_progress_bar style=“default“ text=“Intensität“ percent=“65″]
[su_progress_bar style=“default“ text=“Leistung“ percent=“70″]
[su_progress_bar style=“default“ text=“Form“ percent=“70″]
[/su_tab]
[su_tab title=“Laufen“]Nach dem Krankenhausbesuch am Dienstag gab es den einzigen Lauf der Woche zur Auflockerung vor dem Krafttraining. In 45min schaffte ich leichtfüßig 8km und fühlte mich danach ganz gut.
Ich würde gerne mehr laufen aber ich weiß gerade nicht wann. 🙂

Statistik

1TE, 45min, 8km

Fortschritt Übersicht

[su_progress_bar style=“default“ text=“Intensität“ percent=“20″]
[su_progress_bar style=“default“ text=“Leistung“ percent=“50″]
[su_progress_bar style=“default“ text=“Form“ percent=“80″]
[/su_tab]
[su_tab title=“Kraft“]Ein Highlight in dieser Woche war mal wieder das Krafttraining mit Thorsten. Ach, was tut das gut immer wieder neue Anforderungen zu bekommen und wie abwechslungsreich kann Training im Studio sein. Toll!
Zuerst quälte ich mich am Dienstag aber selbst im Studio. Krafttraining Beine stand auf dem Programm und ich war ziemlich motiviert. Nach der langen Maximalkraftphase fokussierte ich mich auf ein Kraftausdauer Training mit 75% meines MK Gewichts und 10-15 Wiederholungen. Zufriedenstellend war das Resultat, das Krafttraining hat sich definitiv bezahlt gemacht.
Am Donnerstag kam dann Thorsten zum Oberkörper Training dazu. Zu meiner Überraschung haben wir nicht an Geräten oder im Freihantelbereich trainiert, sondern im Gymnastikraum. Mit weniger Gewicht aber höherer Intensität war das Training ebenso kurzweilig wie anstrengend. Thorsten schafft es immer wieder, dass ich meine Muskeln völlig ausbelaste und im letzten Satz eine Abbruchleistung zeige. Das sorgt natürlich noch weiter an beim nächsten Mal noch mehr zu geben.
Das Training war anders als sonst in 3×3 Phasen aufgeteilt. Zuerst gab es einen Zirkel für die Brustmuskeln mit drei Übungen, anschließend das gleiche für den Rücken und zum Schluss für die Schultern. Abschließend wurde der Bauch gequält, aber auch hier zeige ich langsam Fortschritte. Yay 🙂
Den richtigen Pump für den Oberkörper gibt es dann gemeinsam mit euch im April:

Statistik

2TE, 3h

Fortschritt Übersicht

[su_progress_bar style=“default“ text=“Intensität“ percent=“75″]
[su_progress_bar style=“default“ text=“Leistung“ percent=“80″]
[su_progress_bar style=“default“ text=“Form“ percent=“90″]
[/su_tab]
[su_tab title=“Entwicklung“]Bis zum Wochenende eine prima Woche, was meine Entwicklung anging. Trotz des schwachen CP20 Tests fiel ich nicht in ein negatives Selbstgespräch, sondern setzte die Enttäuschung in positive Trainingsenergie um. Die drei Trainings in der Wochenmitte gaben mir viel Aufwind und ich war top motiviert für den Test bis Samstag Nachmittag.
Denn dann kam mal wieder ein Essflash aus heiterem Himmel, was mich durcheinander brachte. Denn Ernährung lief zuletzt besser, weil ich mental dagegen steuern konnte. Doch Samstag und dann auch nach dem Test am Sonntag Abend (und vorausgreifend auch gestern) waren wirklich schlimm. Schlimm bedeutet ein Anstieg des Gewichts von 78,xkg zurück auf 82+kg in drei Tagen.
Warum? Ich glaube das ganze hat sowohl körperliche als auch psychologische Gründe, die sich gegenseitig bedingen. Am Samstag musste ich einen 24h Sammelurin Test machen, den ich nach 8h abbrechen musste. Abbrechen deswegen, weil der blöde Kanister voll war. 2,2L in acht Stunden, „normal“ ist diese Menge über 24h, was mir vorher so nie bewusst war.
Der schwächere Test und Heißhunger am Sonntag Abend wirkten sich dann zu einer mittelschweren Katastrophe am Montag aus, knapp 8000kcal bis um 16:30 Uhr. Um 18:30 Uhr war ich so müde, weil mein Körper verdauen musste das ich bis heute 07:30 durchgeschlafen haben. nein, das ganze ist doch völlig unnormal und garantiert nicht gesund. Ich bin auf mein Ergebnis gespannt.

Statistik

13TE, 16:15h

Fortschritt Übersicht

[su_progress_bar style=“default“ text=“Gewicht“ percent=“60″]
[su_progress_bar style=“default“ text=“Ausdauer“ percent=“70″]
[su_progress_bar style=“default“ text=“Form“ percent=“50″]
[/su_tab][/su_tabs]

Fazit

Positiv sind die Leistungen auf dem Rad unter der Woche zu verbuchen, inwiefern der Laktattest in der Gesamtbetrachtung ausfällt bleibt abzuwarten. Ich persönlich habe mich bis 260 Watt extrem gut gefühlt und danach kam dann aber sofort und ohne Zögern der Mann mit dem Hammer und es ging nichts mehr.
Ebenso schlecht war das Wochenende aus Sicht der körperlichen Entwicklung, denn der Schuss ging gewaltig nach hinten los. Ob es am Frustburger lag, der quasi wieder alles durcheinander geworfen hat oder aber hier die negativen Selbstgespräche für verantwortlich waren, die mir die Motivation von innen wegsaugte… ich weiß es nicht.
Aber eins weiß ich: Ich werde niemals aufgeben. Bereits heute konnte ich mit frischer Motivation und ungebrochenen Willen die gute Trainingsleistung abliefern und meine Ernährung wieder wie gewohnt umsetzen.
Bkool  Simulator: Radfahrer mit LichtDas Highlight der Woche war mein Fahrtspiel auf der Rolle am Donnerstag morgen, im Nebel und mit Beleuchtung. Hach, BKOOL made my day.

#Trainingstagebuch Woche 17 (22.02-28.02)

Nach drei harten Wochen jeweils jenseits der 15 Wochenstunden folgte in dieser Woche Entspannung und Ruhe. Aktive Regeneration mit reduzierten Umfängen und ohne große Belastungen. Nunja…. fast.
mein_trainingstagebuch
Nachdem die letzte Woche mit vier harten Trainingstagen endete, folgte in der Ruhewoche am ersten Tag trainingsfrei. Kenne ich gar nicht mehr, es war der dritte freie Tag 2016, am Donnerstag folgte der Vierte direkt hinterher.
Zwei Krafttrainings, ein Lauf (der es in sich hatte) und acht Radeinheiten (4x nüchtern) sorgten für eine relativ erholsame Woche mit einem abschließendem CP20 Test auf der Rolle.

In der Ruhewoche kann man das perfekte Wetter auch zu Fuß genießen.
In der Ruhewoche kann man das perfekte Wetter auch zu Fuß genießen.

Meine Trainingswoche in der Übersicht

[su_tabs]
[su_tab title=“Radfahren“]Am Dienstag, Mittwoch, Freitag und Samstag setzte ich mich bereits um vor sieben Uhr auf die Rolle, um in der Elternzeit das aufwachen meiner Tochter täglich mitzuerleben. Die Nüchterntrainings klappen gut, stellenweise war ich so motiviert das aus dem 30-45mkn Ziel eine Stunde wurde. Und während ich vor dem Training einen leichten Hunger verspüre, ist nach dem Training der Hunger gegessen und ich kann das Frühstück noch eine knappe Stunde hinauszögern.
Ansonsten war die Woche auf dem Rad geprägt von regenerativen Einheiten. Am Dienstag witterungsbedingt auf der Rolle, Freitag (1:30h) und Samstag (2:30) gemeinsam mit der Tochter und dem Tout Terrain Anhänger draußen. Das kältere Wetter am Samstag ging trotzdem an die Substanz und ich war den übrigen Tag extrem müde.
Tout Terrain Singletrailer
Am Sonntag stand der erste CP20 Test im Jahr 2016 auf dem Programm. Oh weia, es hätte schlimmer sein können aber an die Qualen muss ich mich erst wieder gewöhnen. Außerdem muss ich den Test noch auswerten und die Differenz von Bkool und 4iiii Precision berücksichtigen, weil mein linkes Bein soviel schwächer ist.
10h auf dem Rad in der Reggiewoche sind in jedem Fall zufriedenstellend.

Statistik:

8TE, 10h, 220km, 1400hm

Fortschritt Übersicht

[su_progress_bar style=“default“ text=“Intensität“ percent=“30″]
[su_progress_bar style=“default“ text=“Leistung“ percent=“60″]
[su_progress_bar style=“default“ text=“Form“ percent=“60″]
[/su_tab]
[su_tab title=“Laufen“]Es gab in dieser Woche erneut nur einen Lauf. Laut Trainingsplan wieder 60min, als einzige Einheit am Mittwoch. Meine Frau hatte Geburtstag und wir wollten die Zeit miteinander verbringen. Also ging es noch vor dem Frühstück auf die Piste. Ein Hemp Bar sorgte für die nötige Energie.
Es lief so gut, das Gefühl war so mitreißend beim Laufen das ich völlig die Balanace verlor und pushte was meine Beine hergaben. Aus dem lockeren Lauf wurde ab km4 der ernsthafte Versuch zum ersten Mal sub50min zu laufen. Und ohne völlig zu eskalieren erreichte ich mein Ziel mit 48:30 sogar weit darunter. So schnell war ich noch nie. Und dabei verspürte ich keine Schmerzen. War das ein flash. Yeah 🙂
Damit habe ich die Meßlatte für meine Läuferkarriere natürlich angezogen und für 2016 eine Zeit unter 45min als Ziel gesetzt, daran werde ich jetzt im Rahmen meiner zeitlich begrenzten Laufmöglichkeiten arbeiten.

Statistik:

1TE, 51min, 11,4km

Fortschritt Übersicht

[su_progress_bar style=“default“ text=“Intensität“ percent=“90″]
[su_progress_bar style=“default“ text=“Leistung“ percent=“85″]
[su_progress_bar style=“default“ text=“Form“ percent=“90″]
[/su_tab]
[su_tab title=“Kraft“]Die Maximalkraftphase ist abgeschlossen. Die nächsten Ziele sind mit Kraftausdauer und Schnelligkeit klar benannt, außerdem bleibt Stabilität im Fokus.
Mit Throsten habe ich am Dienstag ein neues Training ausprobiert. Kraftausdauer mit dem Gymnastikball und später ein Schlingentraining. Ich habe selten mehr im Studio gelitten als am Dienstag. Wie die Übungen genau ausschauen, werde ich mal genauer dokumentieren. Das Prinzip ist relativ einfach, die Umsetzung erfordert aber extrem viel Konzentration, Genauigkeit und eben … Kraft.
Am Freitag gab ich mir dann beim Kettlebell Training eine kleine Auszeit und trainierte mit angezogener Handbremse.
Statistik:
2TE, 2:30h

Fortschritt Übersicht

[su_progress_bar style=“default“ text=“Intensität“ percent=“80″]
[su_progress_bar style=“default“ text=“Leistung“ percent=“80″]
[su_progress_bar style=“default“ text=“Form“ percent=“90″]
[/su_tab]
[su_tab title=“Entwicklung“]Die Form steigt nach oben, die Belastungen des Trainings kann mein Körper wieder super verarbeiten. Aber es bleibt weiterhin das Problem des Heißhungers am Abend, meistens beginnend am späten Nachmittag. Nach anstrengenden Trainings könnte ich, würde ich mich nicht stoppen, den ganzen Tag pausenlos essen. Ich habe mich aber mental ganz gut im Griff, so dass ich nur an wenigen Tagen meine Energiebilanz extrem vergeige.
Mit 79,9kg bin ich auf Kurs, habe mittlerweile wieder 4cm Speck am Bauch verloren und fühle mich insgesamt wohler. Bis zum Zielgeicht ist der Weg aber noch weit. Ich hoffe, dass die Disziplin im März noch einen Ticken klettert und ich hier einen großen Schritt in die richtige Richtung übernehmen kann. Konstant sub80kg ist in jedem Fall ein Teilerfolg.

Fortschritt Übersicht

[su_progress_bar style=“default“ text=“Gewicht“ percent=“80″]
[su_progress_bar style=“default“ text=“Ausdauer“ percent=“80″]
[su_progress_bar style=“default“ text=“Form“ percent=“65″]
[/su_tab]
[su_tab title=“Februar“]Im Februar habe ich einen Großteil meiner Ziele erfolgreich umsetzen können.
52 Trainingseinheiten in 29 Tagen klingen ziemlich gut, insgesamt komme ich damit auf 67 Stunden Training. Auf dem Rad absolvierte ich davon den größten Teil mit über 50 Stunden, damit könnte ich erstmals 2016 die 1000km Marke knacken.
Das Lauftraining habe ich nach dem beendeten Streak Running arg reduziert, nur noch 5h Binnenhafen gelaufen. Immerhin kamen dabei 60km zusammen und ich verbesserte drei Mal in Folge meine 10km Bestzeit auf jetzt 48:30min.
Die übrigen 10 Stunden verbuchte ich im Fitnessstudio, wo ich bis zur vergangenen Woche Maximalkraft trainierte und in den ersten drei Umfangwochen meine Bestleistungen immer weiter steigerte.
Im Leistungsbereich drückt der Schuh, hier fehlt mir noch ordentlich Power um meine Saisonziele zu erreichen. Aber ich habe ein gutes Fundament gelegt um in den kommenden zwei Monaten meine Wettkampf Form aufzubauen. Wenn ich meine Gewichtsprobleme in den Griff bekomme, dann bin ich optimistisch.

Statistik:

Fortschritt Übersicht

[su_progress_bar style=“default“ text=“67 Trainingsstunden“ percent=“100″]
[su_progress_bar style=“default“ text=“1145km Radtraining“ percent=“100″]
[su_progress_bar style=“default“ text=“60km Lauftraining“ percent=“60″]
[/su_tab][/su_tabs]

Fazit

Eine schöne Ruhewoche, ganz ohne Stress. Was bestimmt auch an den Beginn meiner Elternzeit liegt. Besser hätte diese nicht starten können, denn gerade die Hänger Touren haben in der Reggiewoche für Abwechslung und Spaß gesorgt.
Neue Motivation habe ich für das Krafttraining im Fitness Studio gewonnen, durch die neuen Reize von Thorsten habe ich mir neue Ziele gesteckt und deren Umsetzung wird mir im März den Schweiß ins Gesicht treiben. Aber ist es nicht dass, was den Sport ausmacht? Ziele setzen und an der Umsetzung arbeiten.

Ebenfalls wichtig und für die Generation förderlich war der Geburtstagsspaziergang mit meiner Frau durch den Nagionalpark de Meinweg. Zu Fuß auf den MTB-Trails war eine neue Erfahrung und außerdem konnte ich so auch mal meine Lieblingsstellen zeigen, der Broken Chainhill darf da natürlich nicht fehlen.

#Trainingstagebuch Woche 16 (15.02-21.02)

Es war noch einmal kalt und stürmisch im Südwesten von NRW, so dass mein Training großteilig indoor stattfinden musste. In der dritten Umfangswoche beginnen die kleinen Wehwehchen und die körperliche Belastung ist spürbar, trotzdem konnte ich zum Wochenende hin meine Leistung gut pushen und persönliche Erfolgserlebnisse sowohl auf dem Rad, beim Krafttraining und beim Laufen verbuchen. Der Trainingsblock hätte vor der Ruhewoche fast nicht besser enden können.
mein_trainingstagebuch
Nach einer Woche voller Rolleneinheiten war ich froh, dass diese Woche zumindest mit zwei kürzeren outdoor Einheiten stattfinden konnte. Gerade am Dienstag genoss ich das schöne (aber kalte Wetter) mit meinen GripGrab Windproof Socken zu einer schönen Erholungseinheit mit dem Kinderanhänger zur Halde Ratheim. Dort entdeckten wir glücklicherweise einen neuen Trail und hatten insgesamt viel Freude am sonnigen Wetter und guter Strecke; denn umso wilder die Fahrt im Gelände, desto mehr Spaß hat meine kleine Begleiterin im Anhänger.

Halde Ratheim: Trailspaß in der Reggie Einheit
Halde Ratheim: Trailspaß in der Reggie Einheit

Meine Trainingswoche in der Übersicht

[su_tabs]
[su_tab title=“Radfahren“]Im Vergleich zur letzten Woche konnte ich den Umfang des Trainings auf dem Rad um zwei Stunden steigern und mich damit auf meinem maximalen Niveau während der Arbeitszeit bewegen. Die Intensität war mit zwei Intervall-Einheiten und einer längeren GA-Einheit der dritten Umfangswoche angemessen, ich habe mich an der Grenze meiner Möglichkeiten bewegt ohne mich völlig kaputt zu fahren.
Die Woche begann mit dem dritten Training auf dem Rad über 3h in Folge. Nach den harten Intervallen am Samstag und der lockeren Einheit am Sonntag standen drei weitere Stunden mit Intervallen auf dem Plan. Leider passte das Wetter gar nicht zu dem Wetterbericht, den ich am Vortag gelesen habe. Es schneite und war windiger als erwartet, der angesagte Sonnenschein verspätete sich zum Nachmittag. Aus diesem Grund habe ich das Training geteilt und bin morgens die EB-Intervalle auf der Rolle gefahren und fühlte mich dabei recht gut. Nachmittags ging es dann mit dem Mountainbike weitere 75 Minuten um Erkelenz. Die frische Luft tat gut und das Fahren draußen bietet einfach immer einen besonderen Reiz.
Am Dienstag konnte ich dann komplett draußen trainieren und nutzte die lockere Radeinheit zur Erkundung an der Halde Ratheim, neben einem neuen Trail haben wir auch Schnee gefunden. Während der Schnee vom Vortag auf den Straßen und Feldwegen bereits wieder verschwunden war, gab es auf der Halde Ratheim ein weißes Fleckchen. Schöööööön.

Mittwoch pausierte ich gänzlich und am Donnerstag stand das Beinkraft Training im Fokus, so dass ich nur einen lockeren Wake up ride absolvierte. Im Übrigen auch am Samstag und Sonntag, denn die Einheiten auf nüchternen Morgen sorgen für gute Stimmung und wirken sich positiv auf mein Gefühl in den Beinen aus.
Am Freitag wurden meine Beine dann auch richtig gefordert, denn 4×8′ Kraftausdauer und daran anschließende 2′ Tempo-Intervalle ließen mich schon arg leiden. Ich habe Markus bereits mitgeteilt, dass wenn ich weiterhin die Intervalle auf der Rolle trainieren werde, meine Form nicht durch die bekannte Sonnenkante sondern durch die Salzkante zwischen Bein und Hosennaht sichtbar wird.
Höhepunkt der Woche war aber die letzte Radeinheit dieser Umfangsperiode am Samstag, während ich mich in den ersten 90′ Minuten der Einheit ganz schön quälen musste und meine Motivation in den Keller sank, wurde ich zum Trainingsende nahezu euphorisch und freute mich während der letzten Stunde einen Ast weiter gemacht zu haben und ritt auf einer Wolke des Hochgefühls. Diese Trainingserlebnisse bleiben nachhaltig als epische Trainingstage in Erinnerung.

Statistik:

10TE: 14:01h, 328km, 3000hm

Fortschritt Übersicht

[su_progress_bar style=“default“ text=“Intensität“ percent=“85″]
[su_progress_bar style=“default“ text=“Leistung“ percent=“75″]
[su_progress_bar style=“default“ text=“Form“ percent=“75″]
[/su_tab]
[su_tab title=“Laufen“]Das Radtraining rückt immer weiter in den Fokus, so dass (zu) wenig Platz für das Lauftraining bleibt. Zum Glück durfte ich dafür am Sonntag über 60 Minuten laufen. Nach dem Nüchtern-Training auf der Rolle gab es zum Frühstück einen Hanf-Riegel und dann ging es auch direkt auf die Piste. Ich war so fokussiert auf diese Kombination von Training mit geringer Nahrungsaufnahme, dass ich gar nicht bemerkt hatte wie regnerisch und stürmisch es draußen ist.
Der Wind peitschte auf den ersten 4km wahlweise auf die Brust oder seitlich von der rechten Seite, so dass ich wirklich dagegen arbeiten musste, um nicht im Feld zu laufen. Rückenwind gab es nicht, da ich hinterher in der städtischen Umgebung Windschutz hatte. Schutz vor Rückenwind war jetzt nicht so wirklich gut bedacht.
Nach 7km zog ich das Tempo an, völlig motiviert einfach schneller zu laufen. Mit einer Pace knapp unter 5 Minuten kam ich gut zu Recht und fühlte mich dabei nicht überanstrengend. Am Ende packte ich meinen PR von der vergangenen Woche und konnte meine Bestzeit etwas verbessern, die wohlgemerkt weit weg von meinem absoluten Leistungspensum liegt. Aber bisher bin ich nicht gewillt einfach mal drauf los zu laufen, um zu gucken was geht. Wobei es mich schon reizt zu sehen, ob ich weit von 0:45min entfernt bin.

Statistik:

1TE: 1:01h, 11,5km

Fortschritt Übersicht

[su_progress_bar style=“default“ text=“Intensität“ percent=“30″]
[su_progress_bar style=“default“ text=“Leistung“ percent=“90″]
[su_progress_bar style=“default“ text=“Form“ percent=“80″]
[/su_tab]
[su_tab title=“Kraft“]Im Studio habe ich in dieser Woche wenig verändert. Am Donnerstag habe ich zum letzten Mal Krafttraining für die Maximalkraft absolviert und gerade im Kreuzwehen noch einen weiteren großen Sprung nach vorne geschafft. Neben Squats bin ich auch beim Kreuzheben bei 100+kg angekommen. Die Squats habe ich im Vergleich zur letzten Woche mit einem minimalen Gewichtsplus abgeschlossen, wir haben glaube ich um 2,5kg gesteigert. Ich bin irgendwo bei 120kg angekommen und konnte die Wiederholungen ein wenig sauberer durchführen als in der vergangenen Woche. Nicht das ich die Übung in der vergangenen Woche technisch nicht korrekt ausgeführt hätte, es geht mehr um diese verflixten ersten Zentimeter aus dem toten Winkel. Hier war ich viel schneller, also kräftiger und hatte somit einen besseren Push-Effekt.
Am Samstag habe ich dann während der Bundesliga im Studio die Kurshalle einmal mehr für mich alleine beansprucht und mein Kettlebell Training durchgeführt. Ich muss mir unbedingt 16kg Bells anschaffen, da ich mittlerweile alle Übungen mit 12kg und 20 Wiederholungen durchführen kann, die mir im Januar noch mit zum Teil 10 Wiederholungen und 8kg schwer fielen. Läuft also gut.
In der Reggiewoche werden Thorsten und ich das Konzept etwas überarbeiten und im Beinkraft Bereich mehr an Schnelligkeit und Motorik arbeiten, Nino Schurter hat uns alle schöne Beispiele zum Trainieren geliefert.

Statistik:

2TE: 2:30h

Fortschritt Übersicht

[su_progress_bar style=“default“ text=“Intensität“ percent=“60″]
[su_progress_bar style=“default“ text=“Leistung“ percent=“80″]
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[su_tab title=“Entwicklung“]Es könnte alles soviel schöner, wenn ich mir nicht mit meinem Gewicht selbst im Weg stehen würde. Während ich Woche für Woche meine Trainingsziele umsetzen kann, hänge ich meinem Gewichtsziel gerade weit hinterher. Warum?


Unter anderem, weil mich meine Fresssucht-Anfälle (noch eine Woche bis ich endlich in der Endokrinologie auf eine Stoffwechselerkrankung untersucht werde) zurückwerfen. Und zum anderen bin ich ratlos. Mit 1500 Nettokalorien komme ich an Sporttagen super zu Recht, an trainingsfreien Tagen führe ich meinem Körper 1700-2000kcal zu. Trotzdem bleibe ich nicht dauerhaft unter 80kg. Geschweige denn von den 78kg, die ich Ende Januar als Zielgewicht anstreben wollte.
Auch der Bauchumfang schwindet weit weniger schnell als mir lieb ist. Hier fehlen noch ganze 3cm bis ich auf dem Niveau von 2015 bin. Das Thema beschäftigt mich viel zu sehr und vielleicht – so ist zumindest meine Hypothese, die ich gerne schnell wieder vergesse – hemmt mich das auch. Aber einfach mal alle Fünfen gerade sein lassen, kann ich aus Angst vor einer Verschlimmerung auch nicht. Denn immerhin bin ich auch wieder weit weg von den 85kg, auf die ich in der schlimmsten Phase im Dezember zugesteuert war.
Anders ist die Trainingsmoral. Kein Training kann zu anspruchsvoll sein, als das nicht der Fokus und die Energie dafür bereit steht. Und wenn ich Zweifel (wie im Studio) habe ich Thorsten dabei, der ich pusht. Die drei Stunden auf der Rolle sind das beste Beispiel, denn es kostet enorm viel Überwindung hier am Ball zu bleiben und auch in den richtigen Trainingsbereichen zu trainieren und eben nicht nachzulassen. Klappt gut.
Ebenfalls beschäftigt mich weiterhin mein Becken, der vermeindliche Schiefstand (ich berichtete letzte Woche) sorgt für ein ‚komisches‘ Gefühl auf dem Rad. Wer hier jemanden kennt, der jemanden kennt… Ihr wisst schon. Ich wäre dankbar.

Statistik:

13TE: 17:30h

Fortschritt Übersicht

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Halde Ratheim (NRW)
Blick auf schneebedeckte Halde Ratheim (NRW)

Fazit

Abgesehen von dem Ernährungs-Mimimi bin ich doch recht zufrieden mit meiner Performance. Ich habe Spaß beim Training, aberwitzigerweise Freude an Schmerzen und bin top motiviert für das 24h Mountainbike Rennen im Münchener Olympiapark und all den weiteren Steinchen, die bis dahin auf mich warten.
… und dann wird eines Tages auch der erste Laufwettbewerb kommen. Es packt mich immer mehr!