Sramimano Praxistest

Seit knapp acht Monaten habe ich den ungewöhnlichen Schaltungsmix aus Shimano XTR 9100 Antrieb mit Sram XG1299 Kasette und PC XX1 Kette. Nach zwei 24 Stunden Rennen, ein Everesting Versuch, diverse lange Trainingseinheiten und dem Stoneman Glaciara fällt das Fazit von Sramimano positiv aus.

Spätestens seit dem Microsplin Freilauf von Shimano, den die Japaner 2019 für ihre neue 12fach Gruppen eingeführt haben, ist es auf dem Mountainbike Markt auch in der Antriebswahl schwierig geworden. Unterschiedliche Achsstandards, verschiedene Gabel Offset Varianten, Innenlagerbreiten etc. sorgen beim MTB sowieso immer für eine gewisse Markenbindung.

Bis zur Einführung des Microsplin Freilaufs war wenigstens der Antrieb davon nicht betroffen, 11fach oder 10fach oder 9fach Schaltungen funktionierten sowohl mit dem Einheitsfreilauf von Shimano als auch mit dem neuen Sram XD Freilauf. Seit Shimano ebenfalls eine 12fach Schaltung auf den Markt gebracht hat, gibt es offiziell keine Freigabe für die Vermischung von Sram und Shimano. Das Aus für Sramimano?

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Shimano S-Phyre XC9 Review

Shimano S-Phyre XC9 heißt das neue Topmodell von Shimano im XC/XCM Bereich, dass den schon fast legendären Vorgänger Shimano XC90 ablöst. Einen Schuh, der uns bereits seit Jahren begeistert und den ich in der etwas günstigeren Version Shimano XC70 in dreifacher Ausführung zur Hause habe.
Auf der Eurobike wurde die S-Phyre Serie vom September vorgestellt, seit Ende des Jahres waren die Schuhe sowohl für Rennrad als auch Mountainbike lieferbar. Die beiden Serien unterscheiden sich durch unterschiedliche Sohlen, das Obermaterial ist dagegen gleich.
Als Mountainbiker fahre ich auch auf dem Rennrad MTB Pedalen, weswegen ich keine spezifischen Rennrad Schuhe besitze. Der S-Pyhre RC9 wäre aber bestimmt in meiner engeren Auswahl.

Shimano S-Pyhre XC9 vs. XC7

Bereits mit dem Launch der Schuhe war mir klar, dass ich dieses Jahr den Shimano Top-Schuh fahren werde. Allerdings habe ich lange zwischen den Modellen Shimano S-Phyre XC9 und XC7 hin und her überlegt. Ausschlaggebend für den Kauf des „oben rechts“ Produkts war der zweifache Boa-Verschluß beim XC9 Schuh gegenüber einer Kombination aus Boa-Verschluß und Klettverschluss beim XC7 Modell.
Vorteil des preisgünstigeren Modells ist in jedem Fall die weniger auffälligere Farbgestaltung; schwarz oder rot gegenüber einem gewöhnungsbedürftigen neongelb oder blau.
Während mir das neongelbe Modell zusagt, findet Markus selbst das blaue Modell so dermaßen schwach, dass er eine Färbung in Erwägung zieht. Es spricht aber zuviel für den Shimano S-Phyre XC9, als dass man einfach zu einem anderen Modell/Fabrikat greifen möchte.
Die S-Pyhre Serie von Shimano knüpft in der Passform beim Shimano XC90 an und bietet außergewöhnlich viel Platz für die Zehenbox. Das ist im Rennschuhbereich sehr selten und die meisten Schuhmarken scheiden aufgrund einer viel zu schmalen Zehenbox bei mir aus.
Bereits bei der Anprobe wusste ich, dass der Shimano S-Phyre XC9 mein erste Wahl Schuh ist, kein anderer Schuh zuvor löste bereits bei der Anprobe eine dermaßen große Zufriedenheit aus.

Technologien im Schuh

Mountainbike Schuhe bestechen immer mehr durch ihre Technik und sind Rennradschuhen in ihrer Verarbeitung nicht mehr hinter. Mit der Shimano Dynalast Sohle wird die Kraft effizient auf das Pedal übertragenen, während die Michelin Obersohle für die wachsenden Ansprüche im Downhill gewappnet ist.

Shimano Dynalast meets Michelin

Shimano Dynalast ist eine neue Sohlenkonstruktion mit geringerer Zehenüberhöhung, die eine reibungslosere, energieeffizientere Aufwärtsbewegung beim Pedalieren fördert. Die Vorteile sind höhere Leistung, geringere Ermüdung und mehr Komfort für jeden Fahrertyp. Außerdem zeichnet sich Shimano Dynalast durch eine leichtere und dünnere Sohlenstruktur und einen größeren Cleat-Einstellbereich aus.
Für extreme Anforderungen im Trail- und Enduro-Bereich. Speziell konstruierte Sohle, Ergebnis der Zusammenarbeit von Shimano und Michelin: Diese neue Sohle zeichnet sich durch zwei Dichtezonen und ein strategisches Noppenmuster für bessere Griffigkeit ohne Abstriche bei der Pedaliereffizienz aus.

Top Schnüren mit dem neuen BOA Verschluss

BOA-Verschlüsse bieten millimetergenaue Feinjustierung für einen passgenauen Sitz. Blitzschnelle, einhändige Justierung, sicherer Verschluss und Schnell-Entriegelung. Wehren Schlamm und Wasser ab und sind extrem leicht. Race-Fit-Oberschuh: Einteiliger Surround-Oberschuh, enges Fußbett, abgerundete Ferse und schmale Zehenbox gewähren einen passgenauen Sitz.Duale BOA-Schnürung: Mikroverstellbare BOA-Drehverschlüsse mit zusätzlichem Einstellbereich und Schnell-Entriegelung. Asymmetrische Kontrolle: Asymmetrische Ösenplatte verhindert Fußdrehung bei starker Pedalbelastung.

Für das Gelände gemacht: Verstärkte Ferse, bessere Stollenaufnahme

Externe Fersenkappe: Externe, abgerundete Fersenkappe verhindert unerwünschte Fußbewegungen, sorgt für eine sichere, stabile Fersenführung und hält den Fuß zuverlässig in Position. Flache Sohlenhöhe: Flache Sohlenhöhe stabilisiert den Fuß bei der Abwärts-Tretbewegung. Verstärkte Stollenaufnahme: Verstärkte Stollenaufnahme für extreme Bedingungen. Michelin-Außensohle: Geschützte Michelin-Außensohle minimiert das Gewicht und erhöht die Traktion. Extralange Stollen: Optionale extralange Stollen für besseren Halt beim Crosseinsatz und nassen Bedingungen (nicht im Lieferumfang).
Rutschhemmendes Profil: Spezifisches Design verbessert die Pedalhaftung
Quelle: Paul Lange

Fazit

Ich habe den Schuh in der extra breiten Shimano S-Phyre XC9B Version gekauft und bin, wie oben bereits erwähnt, extrem zufrieden. Nach den ersten Rennen im April werde ich euch mit einem Testbericht über meine praktischen Erfahrungen mit dem Schuh versorgen.
Und wer immer noch von dem neongelb abgeschreckt ist, der möge sich immer daran erinnern: Form follows function 😀

Im Rampenlicht: Canyon Lux CF 9.9 SL

Das Canyon Lux CF 9.9 SL ist meine neue XCM Mountainbike Waffe. Leicht und luxuriös, letztendlich auch keine Stangenware mehr. Ich habe das Canyon Lux nicht neu erfunden aber das über alle Zweifel erhabene CF 9.9 SL an meine Bedürfnisse nahezu perfekt angepasst.
Ende 2016 stand das Canyon Lux CF 9.9 SL bereits fertig im Keller, lange Zeit als Motivation zum Angucken auf der Rolle. Ansgar kam zum Fotoshootings vorbei und die Bilder waren im Kasten. Es fehlte Zeit und Lust zur Bearbeitung, während das Mountainbike weiterhin geschont im Keller stand.
Mittlerweile sind die ersten 500km it dem Rad im Sack. Wir lernen uns gerade kennen und gewöhnen uns aneinander. Das Canyon Lux verzeiht mehr als mein altes Cannondale und ist gutmütiger im Handling. Noch fehlen Feinabstimmungen im Federungs-Setup.Das ist der nächste Schritt, nächstes Wochenende haben wir erst einmal ein Date bei der MTB-Fahrtechnik Schule Mac Hartmann.

Canyon Lux CF 9.9 SL

Canyon Lux CF im Detail

So viele wunderschöne Details an dem Rad, ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Beginnen wir doch an den Bremsscheiben, wo eines meiner persönliches Highlights bereits für Aufregung sorgt: Das Step Cast Design der Fox Facotory Gabel, die die Bremsscheibe „in“ der Gabel versinken lässt. Wundervoll!
Darüber hinaus bin ich auch in die Carbon-Ti Boots Nabe verliebt, sowie in die Fox Racing Kobalt Boot Steckachse.

Ebenso schön finde ich die Mittelpartie des Rads, der Fox Factory DPS Remote mit seiner Kashina Legierung passt optisch perfekt ins Rad. Der Toppeak Flaschenhalter musste bereits einem TUNE Rechtsträger warten, funktionsbedingt aber optisch entsteht dadurch auch ein Vorteil.

Der Shimano XTR 1×11 Antrieb mit TUNE ovalblack Kettenblatt und Sunrace 11-46 Kassette passt perfekt ans Rad und lässt den Antrieb aufgeräumt wirken. Am einfach-Antrieb finde ich die großen Kassetten optisch weniger störend als bei 2-fach Geschichten.
Der matte Carbon Laufradsatz mit Novatec Carbon UD Nabe ergänzt das Farbkonzept prima, ist aber erst Recht funktionell den Magic Crossmax Pro überlegen.
Mit dem TUNE Speedneedle Marathon kehrt ein altbekannter Sattel zurück ans Rad, der sich optisch nach wie vor von allen Sätteln absetzt. Es gibt keinen schöneren Sattel.

Veränderungen zur Original Ausstattung

Ich habe mit meinem Aufbau die Welt nicht neu erfunden aber das Canyon CF 9.9 SL zumindest für mich optimiert.

Antrieb

Der Shimano XTR 2×11 Antrieb musste dem 1×11 Pendant weichen, gerade nachts erhoffe ich mir Schaltungsvorteile. In der Vergangenheit war es schwierig nachts zwischen den beiden Kettenblättern zu unterscheiden.
Das TUNE Ovalblack Kettenblatt ergänzt den Antrieb und soll den runden Tritt unterstützen. Bisher merke ich keinerlei Nachteile, Vorteile zu messen sind zu subjektiv. Ich mag es, Ansgar auch. Ich empfehle grundsätzlich ein Ausprobieren.
Mit der Sunrace MX8 Kassette (11-46) setze ich nicht vollends auf Leichtbau, sondern auf einen Kompromiss in Sachen Preis, Leistung und Gewicht.

4iiii Precision Powermeter

Herzstück des Antriebs und für mich mittlerweile unverzichtbar ist der 4iiii Precision Powermeter. Wattgesteuertes Training ist viel effizienter als das Trainingsplanung über die Herzfrequenz. Außerdem lassen sich Entwicklungen viel einfacher verfolgen und darstellen.
Der 4iiii Precision Powermeter passt gerade so an das Canyon Lux. Im Vorfeld hatte ich den Abstand der Meßeinheit zum Rahmen nicht bedacht und komme nur aufgrund maximaler Ausnutzung der Distanzscheiben an der linken Kurbelseite in den Genuss des Leistungsmessers am Rad. Seht selbst:

Canyon Lux CF 9.9 SL mit 4iiii Precision Powermeter – knappes Ding.

Laufrad

Neben dem Carbon LRS (1401gr) optimieren leichte Con-Tec Bremsscheiben, eine Fox Racing Kabolt Steckachse das Gewicht.
Der Laufradsatz besteht aus Carbon Felgen, einer Novatec Carbon UD straightpull HR Nabe und einer Carbon Ti 15×110 Boost straightpull VR Nabe mit jeweils 28 Sapim CX Ray Speichen.
Die leichten Con-Tec Bremsscheiben ergänzen das Konzept. Mit dem Alu Spider wiegen sie mehr, als einteilige Scheiben, allerdings ist die Wärmeabfuhr dadurch verbessert.
Kein extremer Leichtbau, sondern ein Kompromiss aus Stetigkeit, Komfort und Haltbarkeit.

Cockpit

Im Cockpit Bereich habe ich lediglich auf ESI Griffe gewechselt und den Lockout Hebel auf die linke Seite verlegt.
Durch den einfach Antrieb ist die Optik clean und angenehm.

Sattel/Sattelstütze

Noch unverändert ist die Ritchey Carbon Trail Sattelstütze (30,9mm) mit 40mm Setback. Diese wird, sobald lieferbar, durch eine PRC Carbon Stütze ersetzt. So oder so werde ich entweder auf den TUNE Speedneedle (wie abgebildet) oder Mileba ProPo sitzen.
Die Entscheidung wird im zweiten Trainingslager im April fallen.

Sonstiges

Der TUNE Rechtsträger ersetzt den Toppeak Carbon Flaschenhalter, der wiederum mit Specialized Haltung an die Sattelstütze wandert. Zumindest für XCM Rennen, während des 24h Rennens komme ich mit einem Halter höchstwahrscheinlich aus.
Das Canyon Lux CF 9.9 SL wiegt wie abgebildet mit allen Halterungen und Co. 10,2kg und hat bestimmt Potential auf subtile 10kg abzuspecken. Für die Langstrecke ist Gewicht aber nicht alles, weshalb ich mit dem Gesamtkonzept 100% zufrieden bin.

Canyon Lux CF 9.9 SL Custom

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Modell Canyon Lux 9.9 SL Coffeechains Canyon Lux 9.9 SL 2017
Antrieb Shimano XTR 1×11 Shimano XTR 2×11
Laufräder Custom Carbon LRS Mavic Crossmax Pro SL
Reifen Schwalbe Rocket Ron 2,25 Continental X-King 2,25
Federung Fox Factory 32 SC Boost/Float DPS Fox Factory 32 SC Boost/Float DPS
Bremse Shimano XTR 180/160 Shimano XTR 180/160
Sattelstütze PRC Carbon Ritchey Carbon Trail
Sattel Tune Speedneedle Marathon Selle Italia SLR

[/su_table]

wembo 24h Mountainbike Weltmeisterschaft

Das Canyon Lux CF SL 9.9 habe ich speziell für die 24h Mountainbike Weltmeisterschaft optimiert, insbesondere der Umstieg auf einen 1×11 Antrieb ist darauf zurückzuführen. Ob der Antrieb auch im XCM Marathon sinnvoll bleibt, wird bereits die WM Vorbereitung zeigen.
Neben einem steifen und trotzdem komfortablen Laufradsatz ist der gesamte Aufbau komfortorientiert. Wo ich Gewicht sparen konnte, habe ich dies getan. Aber meines Erachtens zu einem vertretbaren Preis-Leistungsverhältnis.
Für die Weltmeisterschaft wird das Fully Konzept mehr Reserven und Sicherheiten bieten als das Cannondale Flash, was gerade im letzten Renndrittel der 24 Stunden viele Kräfte gebunden hat.
Ich bin gespannt, wohin mich mein Canyon Lux CF 9.9 SL trägt.

Grand Canyon AL SLX auf meinen Hometrails

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Gestern hatte ich mit Ansgar zum ersten Mal mein neues, gebrauchtes Grand Canyon AL SLX ausgeführt. Das um einen 1×11 Antrieb aus XTR/XT Mix mit dem TUNE Ovalblack Kettenblatt aufgebesserte Aluminium Hardtail muste sich direkt den schlammigen Bedingungen im Nationalpark De Meinweg beweisen. 
Die ersten Meter pedalierten sich mit dem ovalen Kettenblatt ungewohnt, während ich den demontierten Umwerfer auf meiner ersten einfach Exkursion keine Sekunde vermisst habe. Die Bandbreite der Sunrace 11-42 Kassette in der Ebene gefiel mir und ich konnte problemlos meine gewohnte Trittfrequenz treten, die aufgrund des ovalen Kettenblatts (?) vielleicht etwas niedriger als gewohnt war.
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Das ovale Kettenblatt sorgte in den ersten Minuten dafür, dass ich gefühlt während einer Kurbelumdrehung immer leicht ins Nichts trat. Je höher das Tempo, die Trittfrequenz und je leichter der Widerstand, umso merkbarer war dieses kurze Gefühl der Leere.
Je mehr Watt ich getreten habe und umso anstrengender das Fahren wurden, desto weniger viel dieser Umstand auf.
Insgesamt tat das Shimano XT M8000 Schaltwerk und der passende XT-Hebel (nein Boris, nix elektrisch :p) einen unauffälligen Dienst. Es gab keinen Verschalter, Kettenklemmer waren Zweifach! Allerdings ist es doch ein Unterschied, ob man mit einem XTR oder eben „nur“ mit einem XT-Schalthebel die Gnge wechselt. Mir kamen die Gangwechsel schwerfälliger und träger vor und ich musste auch „mehr Kraft“ beim Schalten aufwenden.
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Das Gänge überspringen funktioniert mit dem Shiano XT Hebel gut und man kann bis zu drei Gänge gleichzeitig wechseln, allerdings feht hier auch die Genauigkeit im Druckmechanismus. Die Rasterung ist eben mit der XR Performance nicht vergleichbar. Ich meckere auf hohem NIveau, allerdings hätte ich diese Erkenntis ohne Selbsterfahrung nicht für möglich gehalten.
Nach dem Ansgar und ich bei 0-3 Grad und einer extrem hohen Luftfeuchtigkeit die Beine angewärmt hatten, tobten wir auf unseren Lieblingstrails im Nationalpark De Meinweg. Das Handling des Grand Canyon ist über alle Zweifel erhaben und machte stets eine gute Figur. Selbst mein geliebter Broken Chainhill (25% Steigung) und kleinere Rampen an der Rode Beek waren trotz der widrigen Bedingungen im ersten Versuch fahrbar.
Sowohl die Übersetzung als auch die Geometrie passen bereits ziemlich gut. Inwieweit ich in Zukunft bei längeren Trainings noch Feinabstimmungen vornehmen muss bleibt abzuwarten.
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Nicht alles Gold was glänzt

Allerdings ist auch nicht alles Gold was glänzt und es gibt auch ein paar negative Eindrücke zum Grand Canyon AL SLX. Sowohl der Laufradsatz Magic Crossride mit Schläuchen als auch die Continental X-King wussten nicht zu überzeugen. Die Beschleunigung war eine Katastrophe und der Grip des Reifens grenzwertig dünn.
Gemeinsam mit der schwachen Power der Avis 5 trübte das etwas den Fahrspaß und ließ mich mit großer Vorsicht über die Trails fahren.
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Fazit

Ich bin überzeugt, dass der Umstieg auf die Canyon Modellpalette mit der kleineren Rahmengröße der richtige Schritt war. Bereits das schwere Hardtail gefällt mir bisher sehr gut und weiß seine Stärken gut auszuspielen.
Ebenso gefällt mir der einfach Antrieb, sowohl aufgrund der „cleanen“ Optik als auch aufgrund der Funktionalität. Im Matsch spielte die Schaltung bereits bei der ersten Fahrt unter schwersten Bedingungen ihre Vorteile aus ohne mich in der Übersetzungsbandbreite einzugrenzen.
Das ovale Kettenblatt ag ich noch nicht beurteilen. Nach einer Fahrt mit so vielen unterschiedlichen Eindrücken ist es zu früh, um eine Prognose abzugeben. Ich freue mich aber auf weitere Fahrten mit dem TUNE Ovalblack Blatt!
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3 Winterhandschuhe im Test

Neben kalten Füßen sind kalte Hände ein absolutes No-Go beim Training auf dem Mountainbike, Cyclocrosser oder Rennrad, insbesondere beim Rennrad fahren können die Anforderungen durch den Windchill-Faktor extrem werden, um Unterkühlungen auch auf längeren Ausfahrten zu verhindern. Ich möchte euch heute drei verschiedene Winterhandschuhe vorstellen, die ich im Trainingsalltag verwende und empfehlen kann.
Was habe ich früher häufig an den Händen gefroren. Stellenweise waren meine Hände so durchgefroren, dass es mir schwer fiel die Bremse zu betätigen, weil die Bewegung in den Fingern noch größere Schmerzen verursachte. Was hätte ich auf dem einzigen Regenabschnitt während der Craft BIKE Transalp vom Passo Rollo hinab nach San Martino um ein paar wasserabweisende Handschuhe gegeben. Mir tun meine Hände noch heute weh.
Mittlerweile ist mein Handschuhe Fundus auch für die Wintermonate gewachsen und aus den fünf paar kristallieren sich drei Paar mit einem Mehrwert bei empfindlichen Händen. Leider musste ich auch bei Handschuhen die Erfahrung machen, dass wer billig lauft zwei Mal kaufen muss. Die günstigeren Modelle von Shimano und Craft, die ebenso Windschutz und Wasserabweisung versprechen, sorgen bei mir dauerhaft für kein angenehmes Handklima.

Drei Handschuhe, drei Einsatzgebiete

Im Herbst nutzte ich an kühleren Tagen gerne den GripGrab Insulator Handschuh, der ist schon geschmeidig und wärmt mäßig. Für den Winter als äußere Schicht ungeeignet aber an extremen Wintertagen als Innenhandschuh für den GripGrab Nordic (3 Finger Variante) eine Wucht. Die Kombination nutze ich aber erst bei Temperaturen deutlich unter -5 Grad. Ab fünf Grad bis zu -5 Grad kommt bei mir der Craft Siberian (5 Finger Variante) an die Hand. Mein Liebingshandschuh.
3 Winterhandschuhe im Praxistest

Craft Siberian 5-Finger Handschuh

Der Craft Siberian ist ein warmer Radhandschuh, winddicht und wasserabweisend. Der Handschuh ist atmungsaktiv und deswegen nicht wasserdicht, damit der Schweiß auf den Händen keine unnötigen Kältebrücken aufbauen kann. Das weiche Fleece Futter sorgt für zusätzliche Wärme, der hohe Handschuhschaft mit großem Klettverschluss verhindert ein Loch zwischen Jacke und Handschuh, wie zum Beispiel bei der kürzeren Craft Storm Variante. Standardmäßig gehört weiches Frottee Material an den Daumen, ein Silikon Print auf der Handinnenfläche für den notwendigen Grip am Lenker und sog. „Smartphone“ Material zum Bedienen von Smartphones.

Materialien

Craft lässt sich hier wenig in die Karten schauen, der Handschuh besteht aus zwei verschiedenen Materialien. Material 1 besteht aus 80% Polyester und 20% Elasthan, das zweite Material aus 94% Polyester und 6% Elasthan. Mittlerweile gibt es den Craft Siberian auch in einer High-Vis Version, wozu ich euch raten würde, denn form follows function und der Aufpreis für mehr Sicherheit ist in dem Fall Null.

Tragegefühl

Der Craft Siberian fühlt sich vom ersten Blick sehr geschmeidig an. Der hohe Schaft ist sich prima über die Winterjacke ziehen und sorgt somit für einen guten Übergang von Jacke zu Handschuh.
Natürlich ist der Handschuh dick und das Griffgefühl wattiert, es ist aber auch Winter und ich möchte warme Hände. Trotzdem lässt sich der Lenker gut umgreifen und man behält die Kontrolle.
Craft Siberian Handschuh

Praxistest

Für gewöhnlich dauert es ein paar Minuten bis meine Hände sich während des Trainings in dem Handschuh wohl fühlen. Zu Beginn frieren die Finger leicht, das Gefühl stellt sich aber nach und nach ein und nach einer Viertelstunde fühlt sich der Handschuh prima an und isoliert die Kälte ordentlich.
Der Silikonprint auf der Handinnenfläche sorgt für guten Grip am Lenker. Natürlich kann man den Craft Siberian nicht mit einem leichten Sommerhandschuh vergleichen und das Gefühl am Cockpit ist mit dem dicken Handschuh ein anderes, nichtsdestotrotz habe ich bisher stets die volle Kontrolle am Lenker behalten.
Der Klettverschluss ist völlig unbedenklich und hält den Handschuh da, wo ihr ihn haben wollt. Es ist eigentlich unmöglich zwischen Handschuh und Jacke ein Angriffsfläche für Kälte zu produzieren.
Im Regen bietet das obere Material zumindest kurzzeitig Schutz vor dem Wasser, jedoch darf man hier nicht zu viel erwarten. Der Handschuh ist wasserabweisend und hält mäßigen Regen dauerhaft nicht Stand. Erst Recht auf der Handinnenfläche. Aber die Wahrscheinlichkeit eines marken Regenschauers ist bei Kälte niedrig und für Schneefall ist die wasserabweisende Schicht bei mir bisher völlig ausreichend gewesen.
Der einzige Wermutstropfen ist das „Smartphone“ Material. Ich habe es aufgegeben mit angezogenem Handschuh mein iPhone zu bedienen, klappt nicht. Aber wenn ich trainiere nutze ich das eigentlich auch nicht, insofern hält sich mein Ärger darüber in Grenzen.

GripGrab Nordic 3-Finger Handschuh

Der GripGrab Nordic ist ein sehr warmer Radhandschuh bei extremer Kälte, winddicht und wasserdicht. Die Drei-Finger-Konstruktion bietet maximale Isolation und Kälteschutz. GripGrab wirbt mit einer wasserdichten Innenhand, touchscreenkompatible Zonen an den Fingern und optimale Flexibilität. Frottee-Material am Dauen und ein Silikondruck auf der Handinnenfläche sind in dieser Preisklasse Standard.

Materialien

GripGrab macht hier keinerlei Angaben.

Tragegefühl

So für sich also das Leben eines Hummers an! Beim ersten Anziehen wird man durch das sog. Hummerscheren-Design in seiner Handlungsfreiheit ziemlich eingeengt. Zumindest ist das Gefühl sehr ungewöhnlich und man merkt erst einmal wie sehr man mit seinen fünf Fingern hantiert.
Es beginnt schon beim Starten des Garmins, der Tastendruck ist nicht so einfach mit der Doppelkammer von Zeige- und Mittelfinger. Auch am Lenker muss man sich erstmal mit drei Fingern zurecht finden, insbesondere wenn man es gewohnt ist mit einem Finger zu bremsen. Aber man gewöhnt sich an alles!
Toll ist der Gummizipper als Verschluss am Ende des Schafts am Handgelenk, das vereinfacht das an- und ausziehen. Ich bin ir auch nicht sicher, ob ich mit den Drei-Fingern überhaupt den Klettverschluss zubekommen könnte…
GripGrab Nordic

Praxistest

Den GripGrab Nordic 3-Finger Handschuh habe ich mir vor dem Craft Siberian gekauft. Die 3-Finger Variante verspricht durch die größeren Luftkammern mehr Wärme an den Fingern. Und das kann ich so unterschreiben.
Allerdings hat die Hummerscheren-Konstruktion auch ihre Nachteile. Richtig warm werde ich mit ihr am Lenker nicht und eine optimale Griffposition ist sowohl auf dem MTB als auch auf dem Renner nicht so einfach zu finden. Insbesondere das Bremsen fühl sich komisch an.
Ansonsten ist der Handschuh über jeden Zweifel erhaben, der Kälteschutz ist perfekt. Wasser drang bisher auch nicht ein und selbst bei starken Gegenwind leiden die ersten Fingerkuppen nicht. Der GripGrab Nordic spielt seine Vorzüge da aus, wo der Craft Siberian an seine Grenzen stößt.
Die touchscreenkompatible Zone mag es eben, aber mit drei Fingern bin ich motorisch nicht in der Lage mein Handy zu bedienen. Ich habe keine Ahnung, ob ich zu ungeschickt bin oder das Material einfach in der Kälte dann doch nicht funktioniert.

GripGrab Insulator Handschuh

Der GribGrab Insular ist kein Winterhandschuh, auch wenn er so beworben wird. Sein hochisolierendes Material bietet mir ausreichenden Kälteschutz bis acht Grad, danach beginnen die Finger schon zu frieren. Das liegt ach am fehlenden windschutz. Nässeschutz gibt es auch keinen, dafür aber eine sehr gute Atmungsaktivität. Der Silikondruck im Griffbereich sieht zudem schön aus, der Handschuh ist Touchscreen kompatibel und hat ebenso einen Frotteeeinsatz am Daumen.
Weshalb ich den Handschuh hier trotzdem aufführe liegt daran, dass er kompakt in der Trikottasche mitgeführt werden kann und bei Bedarf sowohl im Siberian als auch im Nordic Handschuh als Innenhandschuh verwendet kann. Außerdem ist der Insulator meine erste Wahl beim Laufen im Winter.

Materialien

GribGrab macht ihr keine Angaben.
GribGrab Insulator

Tragegefühl

Der Handschuh ist enganliegend und bietet alleine optimalen Trip am Lenker. Als Innenhandschuh getragen trägt er nur einmal auf und sorgt nur für einen geringeren Anstieg des Gesamtvolumens der Winterhandschuhe. Für mich spielte es keine Rolle, ob ich den Innenhandschuh im Siberian oder Nordic angezogen hatte, das Griffgefühl hat sich dabei kaum verändert.

Praxistest

Bei kühleren Temperaturen ist der Insulator im Herbst meine erste Wahl. Der Schaft ist höher als bei meinen normalen GribGrab XC Handschuhen und das Material ist wärmer ohne mehr aufzutragen. Beim Laufen eignet sich der Handschuh auch bei Minusgraden, allerdings muss man den fehlenden Windschutz bedenken, der je nach Laufstrecke für extrem kalte Hände sorgen kann!
Als Innenhandschuh spendet der Insulator wohlige Wärme, insbesondere wenn man ihn körpernah mit sich führt und erst nach zwei oder drei Trainingsstunden unter den Nordic oder Siberian zieht.
Der Insulator ist im Übrigen wirklich Touchscreen kompatibel 🙂 Und besonders motivierend ist der aufgedruckte „Never lose your Print“ Print.

Fazit

Drei Handschuhe drei Einsatzzwecke. Während ich 2014 und Anfang 2015 fast ausschließlich mit dem Nordic Handschuh gefahren bin, kam in diesem Winter aufgrund der milderen Temperaturen der Siberian mehr zum Einsatz. Aus diesem Grund fällt es mir schwer eine eindeutige Kaufempfehlung auszusprechen, es werden einfach alle drei Handschuhe im Zweifel benötigt.
Haltbarkeit, technische Verabredung und Kälteschutz sind in jedem Fall in allen Modellen gegeben und i den von mir beschriebenen Anwendungsfällen könnt ihr damit nichts falsch machen.

Preis

Reduziert gibt es den GribGrab Insulator ab 20€, den GribGrab Nordic ab 40€ und den Craft Siberian ab 30€. Die UVP ist deutlich höher, es lohnt sich also auf Angebote zu warten.

Alternativen

Alle drei Modelle verfügen mittlerweile über eine High-Vis Variante zum gleichen Preis. Die Farbe mag nicht die Schönste sein, aber bei künftigen Neukäufen werde ich verstärkt auf solche Details achten. Form follows Funktion und gesehen werden ist wichtiger als gut auszusehen (und nicht gesehen zu werden).
[su_note note_color=“#e1e1e1″]Hinweis:
Alle Handschuhe habe ich im Internet selbst käuflich ohne Vergünstigung erworben.[/su_note]

Reklamation Shimano XC70 bei Bike24

Nachtragen wollte ich noch das Ergebnis meiner Reklamation bei Bike24 zum Jahreswechsel. Bei meinem Shimano XC70 MTB-Schuh löste sich ein Teil der gummierten Sohle und war deswegen nicht mehr zu gebrauchen.
Paul Lange verwies mich an Versender Bike24 bei dem ich den Schuh gekauft habe. Gesagt getan, der Schuh war gerade einmal ein halbes Jahr alt. Bis hierhin war ich von dem Schuh genauso überzeugt wie Markus, der den Schuh im August auf meine Empfehlung hin testete.
Am 24.11 schickte ich den Schuh an Bike24 zurück, der Fehler könne vor Ort aber nicht behoben werden und müsse zum Hersteller zurück mit einer Bearbeitungszeit von 10-15 Tagen. Prima, dachte ich mir.
Einem Monat später erkundigte ich mich bei Bike24 über den Status meiner Reklamation und man entschuldigte sich für die Verspätung und wies auf die erste Januar Woche als Bearbeitungszeitfenster.
Als ich am 15. Januar immer noch nicht gehört habe, fragte ich erneut bei Bike24 nach und erhielt einen Tag später die Antwort, dass sich die Reklamation weiter verzögere aber man mir nun das Geld zurückerstatten könnte.
Glücklicherweise hatte ich in aller Voraussicht bereits ein Ersatzpaar Schuhe im Dezember bestellt, ansonsten wäre ich wahrscheinlich heute nicht bei 4500km auf dem Rad, so ganz ohne Schuhe…
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Wofür steht das „L“ bei Shimano Schuhen?

Hat sich eigentlich jemand schon einmal gefragt, wofür das „L“ hinter der Produktbezeichnung bei Shimano Schuhen steht? Mein neuer Shimano SH-XC70 Schuh hat nämlich den Zusatz L und heißt nicht wie sein Vorgänger SH-XC70, sondern SH-XC70L.
Eine kurze Recherche im Internet brachte auch wenig Erkenntnis. In den einschlägigen Foren findet man viele Antworten, die aber schlicht weg falsch sein müssen. Das L steht nicht für „long“, als Kennzeichnung für besonders breite und hohe Füße. Dafür hat Shimano bereits ein E in Verwendung, das E kennzeichnet nämlich die breitere Version eines Schuhs und steht nicht für die Farbe Black oder Brown wie einige in den Foren behaupten.
Da ich breitere Schuhe bevorzuge habe ich nämlich den Shimano SH-XC70LE, womit das E erklärt ist aber das L immer noch Fragen aufwirft. Mein zur Zeit eingeschickter Shimano Elite Pro XC Racing Schuh trägt nämlich, ebenfalls in der breiten Ausführung, den Namen Shimano SH-XC70E ohne L. Der Schuh ist aber, soweit ich das beurteilen kann, identisch zu meinem neuen Schuh, den ich übrigens gekauft habe, weil der SH-XC70 ein wirklich herausragender Schuh ist und man immer einen zweiten Satz Schuhe haben sollte, falls mal einer nass oder defekt ist 😉
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Shimano XC70 verliert Teile der Sohle

Eigentlich bin ich mit meinem Mountainbike Schuh von Shimano sehr zufrieden, es ist bereits das dritte Modell in Serie. Der Shimano SH-XC70 ist der bisher bequemste Schuh den ich getragen habe. Bis Samstag war alles gut. Seinerzeit habe ich sogar Markus den Schuh empfohlen, was ich auch wieder tun würde.
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Jedoch war ich gestern ein wenig irritiert, als ich den Schuh sauber gemacht habe. Denn die roten Stollen auf der Carbon Sohle lösen sich vom Schuh ab und dabei handelt es sich meiner Meinung nach nicht um normale Abnutzungserscheinungen, denn die Stollen nabeln sich von der Sohle ab und sind nicht durch Bodenkontakt oder anderweitig herausgerissen wie man auf den Bildern gut sehen kann.
Ich habe bereits Paul Lange und Bike24 kontaktiert und bin gespannt, wie problemlos die Reklamation verlaufen wird.

Cannondale Flash 29 Upgrade

Seit einem Jahr bin ich mit dem Cannondale Flash 29er unterwegs und möchte es seitdem auch nicht mehr missen. Selbst auf den ruppigen Trails in den Alpen bei den BIKE Four Peaks war mir das amerikanische Hardtail ein treuer Begleiter.
Das einzige Manko in der Carbon 1 Ausstattung, die ich nicht nach dem Kauf behoben hatte, waren die Sram x0 Bremsen. Die Bremsen sind eine Art Lotterie, regelmäßig (unter 500km Laufleistung) entlüftet und mit frischen Belägen ist die Performance absolut in Ordnung, häufig verliert sich aber der Druckpunkt viel zu schnell.
Weil an meinem MAO-TAINBIKE die Formula R1 Racing auch nicht tadellos funktionierte und erst einen Service benötigt hat, entschied ich mich beim Cannondale für etwas solides. Leichtbau ist schön und gut aber halten muss das Material eben auch. Und wenn es eine hydraulische Disc Bremse gibt, die seit Jahren gut läuft, dann ist es die Shimano Deore Bremse. Mit der XT (B-780) Variante hatte ich damals meine ersten Marathons gefahren, später kam die XTR Bremse 970. Keine Bremsdefekte, kein Bremskraftverlust, kein lästiges Dot sondern haltbares Mineralöl.
Es sollte also die neue Shimano XTR M-980 werden. Optisch ein Hingucker und die Leistung top zudem auch nicht viel schwerer als die leichtesten Bremsen. Und im Ausverkauf vor der Eurobike auch gerade erschwinglich 😉
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Zudem wechselte ich im Antrieb noch einmal die Kurbel. Nach der Sram 39/26 folgte die Sram 38/24, beide Kurbel taten ihre Dienste gut. Im Hinblick auf einen Stages-Powermeter fahre ich aber mit der neuen Shimano XTR Kurbel (38/24) in Richtung Watt-Messung.