Monte Sophia wird nicht Mount Everest

Unser Ultraausdauer Spezialist Daniel scheiterte am Wochenende mit seinem Everesting Versuch an seinem Hausberg Monte Sophia (Sophienhöhe) nach 185km und 7000hm in 16,5h. 

Geht es nach Daniel so fehlt in der Überschrift ein „noch“, denn obwohl der erste Versuch an der Sophienhöhe ein Everesting durchzuführen scheiterte, so gibt er das Ziel nicht her. Immerhin konnte Daniel am Wochenende trotzdem Six Summits bewältigen und damit die höchsten Berge aller Kontinente mit der Ausnahme von Asien erklimmen, zuletzt fiel nach 16,5h mit dem Aconcagua (6971m) der höchste Berg Südamerikas und außerhalb Asiens. 

56 Mal pedalierte Daniel dafür den Weg D an der Sophienhöhe hinauf bis zur Kreuzung mit der Schießhecke. 1,6km bergauf mit einem Höhengewinn von 130m pro Runde, runter folgte er dem gleichen Weg. 

Bis zum Abend hatte Lambertz 5000hm im Sack, die hohen Temperaturen jenseits von 30 Grad erleichterten das Vorhaben nicht. Mit sinkenden Temperaturen am Abend und durch die Unterstützung von Mentaltrainerin Natascha Bourguignon sowie Betreuer Johannes, der Daniel für 10 Runden begleitete kämpfte Daniel weiter Runde um Runde und wurde dabei manches Mal von seiner Crew ganz schön hart in den Arsch getreten. Zuletzt sorgte Physiotherapeut Jarmo Neukirch für Aufmunterung bis zur 52. Runde. 

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Daniels Trainingsrückblick März

Im Februar sanken die Zweifel und im März kam langsam aber stetig mein Drive im Training zurück. Zentral waren die 17 Tage 50/17 Challenge aber auch die Erholung davor und danach, denn nur wer kompensiert kommt nach vorne. Mein Rückblick im Detail.

Während ich im vergangenen Monat mit der Brechstange einen guten Trainingsblock etwas zerstört habe, ging es im März endlich einen großen Schritt nach vorne.
Die Zahlen verdeutlichen dies: 75 Stunden Training, 1750km radfahren bei nur 28 Aktivitäten, davon fast die Hälfte auf dem Mountainbike. Bzw. seit Ende März wieder auf den Mountainbikes, denn das Canyon Lux wird nach langer Pause wieder mit Liebe gefahren.
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Trainingstagebuch Woche 27 (02.05-08.05)

Viel länger als ursprünglich geplant. Training, Vorbereitung, Motivation, Freude, Spaß, Rückschläge, Tiefpunkte, #comebackstrongerthanever und dann war es in der letzten Woche endlich soweit: #raceday 1
mein_trainingstagebuch
Später als in meiner ursprünglichen Planung vorgesehen und vor allem methodisch anders als die vorherigen Saisonstarts. Denn die Sechs-Stunden von Grembegren habe ich aus dem Training heraus in Angriff genommen. Natürlich mit reduzierten Umfängen, dafür aber mit gesteigerter Trainingsintensität.

Fokus auf Kraft und Berg zum Wochenstart


Nach dem das Wochenende locker ausgeklungen war, folgte am Montag morgen ein lockrer Lauf zum Start von #miraclemorning516, mittags traf ich dann Thorsten im Studio zum Oberkörper Training. Wir wiederholten die 10×10 Methode aus der vergangenen Woche. Drei Grundübungen mit abschließendem Zirkeltraining waren für den Montag genug.
Während meine Standard Vorbereitung bei einem Rennen am Donnerstag einen freien Diebstag und am Mittwoch eine kurze Vorbelastung vorsehen würde, folgte am Dienstag eine Belastungsspitze. Drei Stunden prügelten Ansgar und ich immer wieder die 220hm hinauf zur Sophienhöhe. Zwei mal locker und in der Mitte folgten 3×8′ Belastungen über 300 Watt Tretleistung. Es fluppte gut, gemeinsam stifteten wir uns zu Bestleistungen an.

#Raceday und Superkompensation

6 Uren van Grembergen
Am Tag vor dem #raceday war dann frei. Und am Donnerstag folgte das Rennen, welches ich trotz unorthodoxer Renntaktik auf Platz 13 beenden konnte. Ein gutes Debüt nach meiner langen Krankheitsvorgeschichte im März/April.
Freitag und Samstag tat ich nichts. Keine aktive sondern passive Regeneration. Maximal Spazieren gehen war die Vorgabe. Mein Körper dankte es mir. Kein Heißhunger, keine Abgeschlagenheit. Alles gut für eine Rennbelastung dieser Art. Die üblichen #Mimimi sind ja ok.
Am Sonntag weckte ich den Körper mit einem lockeren Lauf bei 18 Grad um 7 Uhr morgens. War das angenehm, anders als die Rolleneinheit bei 32 Grad auf dem Balkon am Nachmittag. Was muss das muss, die Beine dankten es mir und kreiselten vor Freude.

Fazit

Die Form kommt, die Fitness ist da und die Rennhärte fehlt noch. Allerdings zeigte mir das Rennen, dass ich wesenltich länger mein Tempo halten kann, als ich vermutet hätte.
Nach einer lockeren Reggiewoche geht es dann ab dem kommenden Wochenende für 10 Tage ins Trainingslager @ Home, um die Kraftausdauer und Schnelligkeit zu trainieren und etwas Rückstand auf aufzuholen.
Mit einem Wettkampfgewicht von 79,5kg am Donnerstag war ich im übrigen stolz wie Oskar. 🙂

#Trainingstagebuch Doppelte Trainingseinheiten

Doppelte Trainingseinheiten gehören zum Stanard Repertoire meines aktuellen Trainingsplans. Ebenso am Samstag, jedoch war meine Vorbereitung nicht toll und die Planung auch schlecht durchdacht, obwohl sie eigentlich gut gemeint war.
Auf dem Plan stand eine vier stündige Trainingsfahrt auf dem Rad und Krafttraining Oberkörper. Soweit, so ähnlich in der vergangenen Woche, bloß das hier die Laufeinheit mit dem Krafttraining gekoppelt war bzw. die kürzere (dafür intensivere) Radeinheiten am Dienstag.
Ich überlege mir immer bereits am Abend vorher (spätestens!) den ungefähren Ablauf der Trainings, was die konkreten Uhrzeiten anbelangt, wobei ich eigentlich sowieso bevorzugte feste Trainingszeiten habe.
Ich wollte in Ruhe frühstücken und dann zur Sophienhöhe mit dem Auto aufbrechen, um dort etwas windgeschützter Bergausdauer zu trainieren. Im Auto Mittagessen und dann direkt ins Studio zum Krafttraining. So habe ich am meisten Familienzeit gewonnen. Ja und nein, wie sich herausstellte. Denn ich habe mehrere Planungsfehler begannen.
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Trainingsrückblick September

Der September läutete dieses Jahr das Saisonende ein. Mit der Sparkasse Trans Zollernalb stand zur Monatsmitte mein letzter Saisonhöhepunkt an, zuvor sollte ich in zwei Tapering Wochen meine Form halten. Am Ende war sowohl der Sebamed Bike Day als auch die STZ ein Erfolg.
Drei Schlüsseleinheiten waren bis zum Sebamed Bike Day in den ersten 12 Tagen des Monats geplant. Zuerst standen Höhenmeter sammeln auf dem Programm. Ein Schwellentraining sollte im Flachland noch einmal mehr als 1000 Höhenmeter einbringen, Zeitverbesserungen an der Sophienhöhe von knapp zwei Minuten steigerten dazu noch das Selbstvertrauen.
Vier Tage später ging es für fünf Stunden mit dem Rennrad in die Eifel. Ich fühlte mich gut und konnte aus dem Fahrtspiel viel positive Energie schöpfen. Die letzte intensive Einheit folgte weitere drei Tage später auf dem Mountainbike über die regionalen Trails Richtung Holland. Zahlreiche persönliche Bestleistungen bestätigten mein Gefühl, dass die Form zum Höhepunkt passt.
Der Sebamed Bike Day verlief dann zufriedenstellend. Auf der Langdistanz (mit 60km eigentlich eher ein Mittelstrecken Rennen) konnte ich mein Ziel unter drei Stunden zu bleiben erreichen und trotz Rheinland Pfalz Meisterschaft konnte ich mich unter die Top 100 platzieren. Die letzten drei Tage bis zur Abreise nach Süddeutschland waren moderat und auf Regeneration aufgebaut.
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Wehebachtalsperre bei Schevenhütte in der Eifel.
Bei der Trans Zollernalb lief dann auch alles prima im Vergleich zum letzten Jahr eine deutliche Leistungssteigerung. Gefühlt habe ich auf der dritten Etappe zu wenig aus mir herausgeholt aber mit dem Endergebnis bin ich zufrieden.
Zwei weitere Regenerationseinheiten unter der Woche und dann folgte sogar noch der fünfte Renntag im Monat. Beim Wilde Endert Marathon folgte dann mit Platz 49. (AK 13) ein super Ergebnis, wenn auch das Rennen selbst wirklich scheusslich war. Ich spürte in der Rennmitte deutlich die Vorbelastung aus der Zollernalb. Aber es lief.
Mit den drei Schlüsseleinheiten und den kürzeren regenerativen Einheiten dazwischen bin ich in der Taperingphase wirklich gut gefahren. Meine Trainingsmotivation war ist aber auch sehr fokussiert gewesen und verfolgte zu diesem Zeitpunkt schön weitere Ziel im Hinblick auf das neue Jahr.
Im Oktober sollte eigentlich pausiert werden, jedoch muss ich Operationsbedingt ein erstes Aufbautraining einschieben. Dazu dann zum Monatsende mehr.