Daniels Trainingsrückblick Februar 2019

Im Februar trennt sich häufig die Spreu vom Weizen. Wichtig ist Konstanz und Beharrlichkeit, zwei Stärken von Daniel im Trainingsblock mit dem Schwerpunkt Vo2Max Steigerung, gleichbedeutend mit viel Schwächetraining. Und so bleibt Daniel auf dem Weg zum besten Daniel aller Zeiten.

Zahlen sind Fakten und Lügen nicht. Ein Vorteil vom Training mit einem Leistungsmesser, auch wenn die Befindlichkeit beim gesteuerten Training wichtig ist. Das Körpergefühl kann aber mit unter auch trügerisch sein, wie dir Daniel in diesem Trainingsrückblick anhand von zwei Beispielen aufzeigen wird.

Vor dem Vo2Max Block graulte es mir im Vorfeld etwas, Training an der Kotzgrenze oder kurz und knackig statt lang und locker gehören nicht zu meinen Lieblingstrainings. Aber der Trainingserfolg fügt sich nahtlos an den letzten Monat an und ich habe einen weiteren großen Schritt nach vorne gemacht. Wie groß exakt wird sich dann nach den Tests im März zeigen.

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How to: MTB – Wettkampftraining

Heute starten wir mit unserer Reihe (MTB)-Training für Dummies. Ich habe mir lange Gedanken darüber gemacht, ob man (MTB)-Training für Dummies vom Fundament her angeht oder von der Spitze aufdröseln sollte oder ob man nicht einfach Artikel für Artikel zusammenhanglose Themen aufgreifen kann, die man dann später auf einer Inhaltsseite entsprechend sortiert aufbaut. Für letzteres habe ich mich entschieden und das Wettkampf Training in den Fokus gerückt, weil eben genau diese Art von Training am Besten zum aktuellen Saisonzeitpunkt passt.
Umso besser man sein Grundlagentraining und seine Kraftausdauer trainiert hat, desto erfolgreicher ist natürlich dann das wettkampfspezifische Training. Im Hinblick auf Regenerationsfähigkeit und das Aushalten der Belastung sind eben die Trainingsreize aus den vorherigen Monaten durchaus wertvoll. Nichtsdestotrotz verhilft wettkampfspezifisches Training immer zu einer besseren Leistung, wenn man damit nicht übertreibt und in diesen Wochen auch genügend Pausen und regenrative Trainingseinheiten plant. Pro Woche sollte man als Hobbysportler nicht mehr als zwei, in Wettkampf-Wochen maximal eine hochintensive Einheit trainieren.
Aber was ist denn jetzt dieses wettkampfspezifische Training?
Auf den Punkt gebracht ist wettkampfspezifisches Training ein großer Schmerz mit minutenlangen Belastungen im Spitzenbereich. Die Beine brennen, die Atmung schnappt und – gerade bei den frischen Temperaturen – schmerzt die Lunge ungemein. Und vorweg genommen: Das erste Intervall brennt und schmerzt am Meisten! Mit diesem Training gewöhnt man den Körper an die Rennbelastung und versucht in diesem Bereich seine Leistungen zu verbessern.
Trainieren kann man den Spitzenbereich mit den verschiedensten Methoden. Intervalle bieten sich hier am ehesten an, die Länge varriiert je nach Distanz und Wettkampf. Für ein Cross Country Rennen wird man kürzere Intervalle mit häufigeren Wiederholungen als beim Marathon wählen. Für die Kurzstrecke beim Marathon wiederum weniger Wiederholungen als beim Mittel- oder Langstreckenrennen.
Intervalle können dabei entweder in Form von Minuten trainiert werden, also zumn Beispiel 6′ Spitzenbereich mit 3′ Pause mit insgesamt vier Wiederholungen. Oder man kann auch ein rundenbasierendes Training durchführen, in dem man sich eine wellige Trainingsrunde aussucht und dann ein bis zwei Runden Spitzenbereich fährt mit einer Runde Pause.
Meine heutige Einheit umfasst – nach der WarmUp Phase – zehn Intervalle über 2′ mit jeweils 1′ Pause dazwischen. Und bei euch? Was ist eure Lieblingseinheit mit hoher Intensität?