Charly Wegelius: Domestik #coffeebooks

Aus dem Peloton für das Peloton. Die Autobiographie Domestik von Charly Wegelius beschreibt das wahre Leben eines ganz normalen Radprofis, relativiert das Spektakel der glamourösen Radrennen und zeigt den modernen Radsport so wie er wirklich ist.
Lange hat mich eine Radsport Autobiographie nicht mehr so gefesselt wie die Geschichte von Charly Wegelius. Domestik (Achtung, Amazon Partnerlink) ist nicht geschönt, nimmt kein Blatt vor den Mund und wirkt auf mich sehr authentisch.
Auf der einen Seite erfährt man in dem Buch, was den Reiz eines Profiradsportler ausmacht. Auf der nächsten Seite aber auch gleichzeitig, warum der Profiradsport nach innen weniger Spektakel und viel mehr ein alltäglicher Kampf mit sich und auch seinen Teamgefährten ist. Der Leser erfährt wie man sich für den Sport, das neue Team und die Kollegen verbiegen muss.
Interessant ist auch die Beurteilung anderer Radsportler und ihrer Rollen im Peloton. So empfindet Wegelius Danilo di Luca als authentischeren Kapitätn, für den er sich mehr verausgabt hat als Cadel Evans mit dem er nie wirklich warm wurde. Di Luca, der aufgrund mehrerer Dopingvergehen lebenslang gesperrt wurde, war der bessere Teamplayer und verstand es, so Wegelius, anders als Evans die Mannschaft zu motivieren und durch seine humorvolle Art jene Art von Respekt zu erlangen, die Evans verwehrt wurde.
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#Mileba – ProPo oder mach’s dir gemütlich

#Mileba hat mir während der Transalp von Ruhpolding nach Riva del Garda über sieben Etappen, 620km, 19000hm und 44 Stunden Fahrzeit gehörig den Arsch gerettet.
Anders als viele Fahrer hatte ich während der abenteuerlichen Woche keinerlei Sitzbeschwerden, meinem Popo ging es dank ProPo richtig gut. So gut wie nie, möchte ich behaupten.
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Gerade rechtzeitig ist mein Maßsattel von Hannes Mirow aus Rostock fertig geworden, so dass mir 15 Stunden Gewöhnung blieben. Ich war zu Beginn etwas skeptisch bezgl. der wenigen Zeit, aber bereits mit dem ersten Training merkte ich die Verbesserungen. Ich saß viel besser auf meinem Rad und die neuen Probleme in Form von abknickenden Handgelenken und einschlafenden Händen waren auf die nicht ganz perfekte Sattelausrichtung zurückzuführen.
Der Sattel wanderte also etwas weiter nach hinten, die Gewichtsverteilung damit ebenso und schon waren die Arme entlastet und meine Sitzposition vollkommen.
Selle Italia SLR, Tune Speedneedle, Tune Speedneedle Marathon, Prologo X8, Prologo X10 – alles funktionierte irgendwie aber früher oder später machten mir alle Sättel Probleme, meistens auf der linken Schambeinseite. Mein Becken ist schief und deswegen sitze ich sowieso krumm auf dem Rad, allerdings stützt der breite Mileba Sattel (160mm) mein Becken viel besser ab. Weiterlesen

Reklamation X-Bionic Energizer

Im September 2013 durften wir an einem Blogger-Test der Schweizer Firma X-Bionic teilnehmen und haben Teile der X-Bionic Effektor Serie auf Herz und Nieren überprüft und waren begeistert.
Durch die Tests bekam X-Bionic viel Aufmerksamkeit und viele weitere neue Kunden, u.a. auch Markus der seitdem auf die Funktionsunterhemden aus der Schweiz schwört.
Ich bin mit der Effektor Serie auch im Langzeit Test sehr zufrieden und mag die Hose insbesondere bei Etappenrennen zum Ende hin, die Kompressionswirkung tut mir sehr gut.
So weit, so zufrieden. Aber wie. Erhält es sich im Falle einer Reklamation? Bei der persönlichen Übergabe im i2 Fitnesstudio Erkelenz wurde eine volle zweijährige Garantie ausgesprochen und gehalten! Es kam wie es kommen musste, im Januar wuchsen zwei Löcher im Strickstroff der Hose an der Stelle meiner Beckenknochen.
imageIch meldete mich bei Hannes Asam, der die Werbekampagne damals betreute. Mit etwas Verspätung folgte die Antwort, durch Messetermine war er nicht ins Büro gekommen.
Wie die Löcher entstehen können, wollte ich wissen. Hannes vermutete einen Rucksack, allerdings trage ich keine Bike Rucksäcke. Ob es an den Spitzen Knochen liegt oder an den Nähten von zwei unterschiedlichen Gewebepartien, die dort verlaufen, kann letztendlich nicht geklärt werden. Behalten darf ich die Hose und eine neue erhalte ich obendrauf, The Trick – das 2015er Modell mit neuen Funktionen. Ein Test folgt im Mai.
Zwischen Email Verkehr, Problem Erörterung und Erhält der neuen Kollektion lagen keine 21 Tage. Und das obwohl die Hose frisch aus dem Werk in Italien kam.
Hier können sich andere Firmen ein Beispiel nehmen, denn durch erfolgreiche Reklamationsverläufe schafft man auch Kundenbindung. Ein neues X-Bionic Energizer MK2 Unterhemd ist ebenfalls auf dem Weg zu mir. Ideal für die Transalp.

Bioracer Teamwear 2.0

Sie ist da. Unsere neue Teamwear 2.0, die ich als einziger Fahrer derzeit teste. Neben Winterjacke und -hose kommt bei der kurzen Bekleidungslinie die Race Proven Aero Linie aus dem Hause Bioracer zum Einsatz.
Die Winterklamotten sind über allen Zweifel erhaben. Ich war etwas skeptisch, ob Sie Materialien im Hochwinter auch mit den teuren Produkten von Mavic und Co mithalten können. Nach drei Testfahrten in unter fünf Grad muss ich feststellen, Bioracer kann. Die Race Proven Winterjacke ist winddicht und sehr warm, gemeinsam mit einem Craft WS Unterhemd fühlte ich mich für vier Stunden unter fünf Grad pudelwohl. Dabei ist die Jacke extrem Körpernah geschnitten, anders als zum Beispiel meine Softshelljacken von Mavic und Co.
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Die Race Proven Winterhose Sirio Pixel 2.0 ist ebenfalls sehr gut. Ich ärgere mich, dass ich die Hose ohne Polster bestellt habe. Die Hose sitzt perfekt und eine Bibshort drunter ist etwas gewöhnungsbedürftig. Wärmetechnisch empfinde ich die Hose besser als die Mavic Inferno Trägerlose, meine bis dato wärmste Hose. Technisch ist die Bioracer dank ihres Fussstegs besser ausgestattet. Einzig der fehlende Reißverschluss am Bauch gibt Punktabzug.
Sowohl die Hose als auch die Jacke gibt es im Teamdesign für unter 100€ und stellt damit für mich alle Highprice Produkte in den Schatten. Künftig werde ich die zweite Winterhose noch mit Sitzpolster bestellen.
Grössentechnisch fällt die Serie etwas kleiner aus, als die Bodyfit Linie. Bei den Winterklamotten ist eine Nummer größer bestimmt keine schlechte Wahl.
Im Hinblick auf die Transalp habe ich bei Bioracer auch für die Sommerbekleidung Alternativen gesucht. Die Bodyfit Linie ist über alle Zweifel erhaben aber mir darf es auch etwas enger sein. Mit der Race Proven Aero Linie hat Bioracer die gesuchte Alternative auf Lager. Dank Stretch-Einsätzen und sehr körpernahen Schnitt sitzen die kurzen Trikots viel besser wie eine zweite Haut. Die Mesh-Variante (wie auf dem Rollenbilder) für extrem heiße Tage sorgt für eine extreme Belüftung.
Die kurze Hose ist das neue Herzstück der Linie. Durch den Materialwechsel von Lycra zu Sirio mussten wir die Grundfarbe der Hose ändern, was die Hose finde ich optisch aufwertet. Sirio fühlt sich auf der Haut viel besser an und ist elastischer als Lycra. Bisher fehlt natürlich der Einsatz outdoor, so dass ich bis zu einem endgültigen Fazit bis März warten muss.

X-Bionic Effektor Serie

Anfang September bekam ich von X-Bionic die Effektor Serie zum Ausprobieren*. Während mir die Hose in einem persönlichen Treffen überreicht wurde, folgte das Trikot ein paar Tage später mit der Post direkt aus der Produktionsstätte in Italien. Im letzten Monat hatte ich genug Zeit zu Testen und bin äußerst zufrieden. X-Bionic wird fortan zu meinen bevorzugten Marken gehören.
Aber der Reihe nach. Bereits vor dem Treffen mit Hannes Asam von X-Bionic habe ich im Internet en wenig über die Vor- und Nachteile recherchiert. Neben dem Preis sind mir immer wieder skeptische Kommentare wegen der Strickmaterialien vor die Linse gewandert. Für den ersten Moment sah die Strickhose auch etwas gewöhnungsbedürftig aus aber sie fühlte sich direkt wie eine zweite Haut an. Gleiches gilt für das Trikot. Hier fragte ich mich ernsthaft, ob ich in dieses kleine Ding passen würde aber da kannte ich die Dehnfähigkeit der Materialien noch nicht.
X-Bionic Effektor Biking Power Bib
Meine Ansprüche an eine Trägerhose sind relativ groß und ich bin durch die Assos S5 Hosen Generation sehr verwöhnt. Weder Gore Bike Wear noch Sugoi konnten sich in der Vergangenheit beweisen und meinen Wunsch Assos aufgrund der miserablen Werbekampagne den Rücken zu kehren. Bisher scheiterte es allerdings an der Qualität der Mitbewerber.
Und hier trumpft die X-Bionic Effektor Biking Power Bib direkt auf. Der erste Vorteil gegenüber Assos und Co liegt am Material. In dem Strick wird ein Loch gelassen, wodurch das Polster in einem zweiten Arbeitsschnitt vernäht wird. Dadurch gibt es faktisch kein Verrutschen mehr. Der Strick selbst fühlt sich geschmeidig wie eine zweite Haut an. Man benötigt keine Silikonstopper am Beinabschluss, weil durch das Strick das Bein generell nicht verrutscht.
Die Partial Kompression führte im Bekanntenkreis zu einer ähnlich großen Diskussion wie bei den Kompressionssocken. Für den einen ist das völliger Humbug, für den anderen eine wohltuende Unterstützung. Anders als bei einer völligen Kompression am Oberschenkel sorgt die partielle Kompression durch anpressfreie Zonen für eine optimale Kühlung der Haut. Mit persönlich hat die Kompression bei meinen Recovery Rides sehr gut getan. Im Rennen bei der Trans Zollernalb kann ich sagen, dass mir durch die Hose größere Krämpfe erspart geblieben sind und die schweren Beine am dritten Tag sich etwas besser angefühlt haben.
Ein weiterer Vorteil der Effektor Power Biking Bib ist der Feuchtigkeitstransport. Hier verfolgt X-Bionic eine ganz eigene Philosophie, denn der Abtransport von Schweiß ist genauso wichtig wie das Kühlen des Körpers durch den Schweiß. Die 3D-BionicSphere sorgt dafür, dass der der Körper die richtige Arbeitstemperatur erhält. Schweißtropfen werden aufgenommen und nach außen transportiert, während ein dünner Schweißfilm dafür sorgt, dass der Körper gekühlt wird. Überhitzte Luft soll quasi gegen Frischluft getauscht werden. In der Praxis führt dieses System dazu, dass der Rücken nicht mehr Klatschnass ist und sich auf Abfahrten die Kälte breit macht.
Das von Hand in die Hose eingenähte Sitzpolster ist ein Traum. Die dadurch erreichte Passform und der Komfort sucht seines Gleichen, auch nach den 4:15h auf der dritten Etappe der Trans Zollernalb hatte ich keine Sitzbeschwerden. Im Gegenteil auf der Hose sitzt man einfach richtig gut. In Zukunft werde ich mein Hosensortiment umstellen und X-Bionic fahren.

X-Bionic Effektor Powershirt
Ursprünglich hatten wir im Vorfeld nur über eine Bike Hose zum Testen gesprochen, jedoch wurde im Gespräch mit Hannes schnell klar, dass eine Strick Hose mit einem Lycra Trikot kombiniert optisch eher grenzwertig ist. Aus diesem Grund wurde mir das passende Trikot nachgeschickt und sich dann vorsichtig erkundigt, ob ich mich an die Farbe gewöhnt hätte. An die Farbe gewöhnt? Verliebt müsste das eher heißen. Unabhängig von der Funktion des Trikots muss man die Farbe als erstes Loben. Erfrischend grün gefällt mir super, wobei das bestimmt andere anders sehen werden. Letztendlich bleibt dies eine Geschmacksfrage.
Neben der Farbe zeichnet sich das X-Bionic Effektor Powershirt durch seine tolle Passform aus. Zwar schaut das kleine Stricktrikot eher nach XXS als nach L aus, angezogen passt es aber hervorragend. Der Vorteil gegenüber anderen Trikots liegt auch hier im Detail.
Auch im Trikot arbeitet das 3D-BionicSphere, was den Schweiß schnell abtransportiert und den Körper am Berg sehr gut kühlt aber durch die wellenförmige Struktur bei langen Abfahrten auch Luft isolieren kann und dadurch den Körper die nötige Wärme zurückgeben kann. Ein tolles System was in der Praxis bei der Trans Zollernalb sehr gut funktionierte. In den Abfahrten gab es kein Frieren auf den beden letzten Etappen und der Rücken war deutlich trockener als auf der ersten Etappe, wo ich im Coffee & Chainrings Trikot unterwegs war.
Die partielle Kompression im Brustbereich verspricht höhere Leistungsfähigkeit und eine verbesserte Sauerstoffaufnahme. Klingt gut ist aber schwierig objektiv zu bewerten, da gerade eine Leistungsfähigkeit eher subjektiv zu beurteilen ist.
Fazit
In der Vergangenheit habe ich häufig Angebote von X-Bionic überlesen und die Marke unterbewertet. Jetzt wurde ich eines besseren belehrt. Zum einen wegen meiner eigenen Erfahrung mit den Produkten zum anderen aber auch wegen des Gesprächs mit Hannes, in dem ich erfahren habe, für wen und welche Umgebungen X-Bionic produziert. Und dann musste ich feststellen, dass nicht viele Sportartikelhersteller die Welt verlassen und sogar für das Weltall produzieren.
Strick statt Lycra habe ich vor vier Wochen gefragt. Jetzt kann ich ein Ausrufezeichen benutzen und nur jedem interessierten Sportler den Rat geben einmal eine Hose auszuprobieren oder zumindest anzuprobieren.
*(Zur vollen Transparenz: die X-Bionic Effektor Biking Power Bib und das Effektor Biking Powershirt wird uns zum Testen zur Verfügung gestellt, und nach dem Test bleiben sie in unseren Händen.)

Strick statt Lycra?

Bereits seit einigen Wochen stehen wir in engen Kontakt mit der Onlinepressestelle von X-Bionic, die uns angeboten haben ein Produkt unserer Wahl im September zu testen. Gestern um 17 Uhr traf ich in meinem Fitness Studio Hannes Asam von X-Bionc, der mir in einem netten Gespräch die X-Bionic Produktpalette vorstellte und mich über die Besonderheiten von Strick im Vergleich zu Lyra aufklärte.
Als ich Anfang August die Testanfrage zugeschickt bekam, stellte sich mir direkt die Frage, ob X-Bionic einen Vergleich mit meinen seit Jahren bewährten Assos Hosen standhält. Schon länger suchte ich ein anderes Hosenmodell, nicht zuletzt weil mir die Assos Werbekampagne gar nicht zusagt.
Die Topmodelle von Sugoi und Gore Bikewear scheiterten im direkten Vergleich zu den Assos Hosen. X-Bionic scheint aber in der Theorie ein sehr vielversprechender Mitbewerber zu sein. Die ausführliche Beratung zu einem Produkttest durch einen Mitarbeiter ist nicht üblich, zumal die Pressestelle in der Schweiz sitzt und Hannes für ein paar Zeitschriften nach Düsseldorf flog und dann im Anschluss mich in Erkelenz besuchte und heute schon wieder im Büro sitzen wird.

Hannes Asam (rechts, PR von X-Bionik) überreichte mir in Erkelenz die X-Bionic Effektor Biking power Bib.
Hannes Asam (rechts, PR von X-Bionik) überreichte mir in Erkelenz die X-Bionc Effektor Biking power Bib.

Bei der ersten Anprobe habe ich festgestellt, das sich Strick etwas schwieriger anziehen lässt als Lycra. Aber insgesamt viel straffer sitzt. Die Funktionalität der verarbeiteten Technologien haben zahlreiche Tests bereits bewiesen, in der Praxis bin ich aber auch hier auf das Ergebnis gespannt. Insbesondere auf das 3D System im Rückenbereich, dass einen Schweissfilm auf der Haut zum Kühlen erhalten aber Schweißtropfen direkt durch das Gewebe nach Außen transportieren will.
Zu einem echten Vergleichstest kommt es in zwei Wochen, wenn ich an der Trans Zollernalb auf drei Etappen die X-Bionic Effektor Biking power Bib direkt mit der Assos Hose vergleichen kann. Vorher werde ich die Hose natürlich auch schon ausgiebig im Training testen. Ein passendes Trikot wird mir durch das positive Gespräch mit Hannes ebenfalls noch zugeschickt, damit der einzige Nachteil von Strick auch keiner mehr ist: Strick passt nicht zu Lycra.

Rahmenaufkleber von style4Bike

Noch ist mein Carbon Rahmen von Alibaba UD Carbon pur. Das soll sich bald ändern, denn gestern sind die Coffee & Chainrings Rahmenaufkleber gekommen. Bekleben werde ich den Rahmen in den nächsten Tagen.
style4Bike
Vielen Dank an style4Bike für die schnelle Bearbeitung meiner Bestellung und für ein paar extra Aufkleber.

Im Test: Cardo BK-1

Seit einer halben Ewigkeit liegt die große schwarze Hülle neben mir auf meinem Schreibtisch. Trotz mehrfacher Nachfragen seitens fuchs media consult, die mir das Cardo BK-1 System zum testen überließen, musste ich einen Bericht immer weiter aufschieben. Dabei ist das Cardo BK-1 Funksprechsystem alles andere als uninteressant.
In Deutschland ist das Bluetooth Funksprechsystem der Firma Cardo Systems noch weitesgehend unbedeutend und unbekannt. In den einschlägigen Fachmagazinen habe ich es trotzdem immer wieder in kleineren Randberichten gelesen. Dabei hat sich hier jemand ganz schön gute Gedanken gemacht und das weltweit erste Freichsprechsystem für Radfahrer auf den Markt gebracht.
In meinem Testpaket befand sich das Cardo BK-1 Duo, die Grundausstattung mit zwei Mikrofonen und Bluetooth Empfängern. Bei Interesse könnte man ein weiteres Helmset benutzen, denn das Funksystem funktioniert für bis zu drei Radfahrer auf einer Entfernung von bis zu 500m.
Die Haptik wirkt hochwertig, alles ist sauber verarbeitet und auf Haltbarkeit ausgelegt. Mitunter – wenn man kleine In-Ear Hörer gewöhnt ist – wirkt das BK-1 etwas klobig. Dies liegt daran, dass aus Sicherheitsgründen der Hörer auf dem Ohr aufliegt und nicht die Ohrmuschel gänzlich umschließt. Eine Geschmacksfrage, die mir allerdings nicht so zusagt.
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