MTB auf Malle 2021

Kurzfristig haben wir aufgrund der aktuellen Corona Maßnahmen reagieren müssen und unseren Urlaub von den Ardennen nach Mallorca verlegen müssen. Während eine Einreise nach Belgien zu dieser Zeit für mehr als 24 Stunden nicht ohne weiteres möglich war, wurde der Aufenthalt auf Mallorca erlaubt und aufgrund der geringen Fallzahlen auch als sicher eingestuft.

Während sich der VulkanBike Eifel-Marathon und einige Sportvereine kurz vor Ostern mit der Kampagne MTB statt Malle für biken & wandern in Rheinland-Pfalz aussprachen, haben wir uns nach sorgfältiger Abwägung der Vor- und Nachteile für die Reise nach Mallorca entschieden. Eben weil eine innerdeutsche Reise nicht erlaubt war, ebenso wenig wie eine Reise nach Belgien.

Mit PCR-Test und negativen Ergebnis für Hin- und Rückweg minimierten wir die Reisegefahren, auf der Insel selbst hatten wir mit einer Finca am Fuß des Coll de Soller und einem Mietwagen ohnehin kaum Berührungen mit anderen Menschen. Wahrscheinlich aufgrund der wenigen Menschen auf der Insel sogar weniger Kontakt als in einer gewöhnlichen Woche zu Hause.

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ZwiftstattSiff – der moderne Rad-Held

Auf unserem Instagram Account erklärte Ansgar, warum der moderne Rad-Held im Winter draußen Charakter und Sinne formt. Schaut prächtig aus, ist auch alles andere als verkehrt, aber der moderne Rad-Held trainiert im Winter auch auf der Rolle und arbeitet gezielt an seiner Form ohne seine Gesundheit zu gefährden, so hält Daniel zumindest dagegen.

Es spricht natürlich nichts dagegen, auch im Winter draußen Mountainbike oder Rennrad zu fahren. Egal ob Amateur oder Profi von Kurzstrecke bis Ultracycling. Und ein Training bei extremer Kälte formt in gewisser Weise auch den Charakter, allerdings kann ich diesen auch bei einer Rolleneinheit formen oder im Frühjahr, wenn die Temperaturen nicht ganz so krass sind.

Wegen einer Rollenphobie, so versucht uns Ansgar – unser Favorit auf die Vereinsmeisterschaft 2020 – zu erklären, warum er lieber immer draußen fährt. Das er dabei von modernen Heldentum und Schulung der Sinne spricht, klingt nachvollziehbar, heißt übersetzt aber nichts anderes, als Ansgar will seine Komfortzone nicht verlassen. Muss er natürlich auch nicht, aber moderne Rad-Helden nutzen alle verfügbaren Möglichkeiten, um sich perfekt auf die Saison vorzubereiten.

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Daniels Trainingsrückblick Oktober 2019

Der Titel ist etwas unpräzise, denn richtigerweise müsste er „1 Monat mit PMP Coaching“ lauten, denn nach Daniels Trainingspause endet am Wochenende der erste Monat mit dem neuen Training von PMP Coaching. Ein Resümee.

Um Irritationen zu vermeiden, wird Daniel den Trainingsrückblick November aussetzen und dann ab wieder dem gewohnten Monatsrhythmus folgen. Allerdings macht der Cut nach den ersten vier Wochen mit PMP Coaching Sinn, weil der erste Block nicht nur erfolgreich war, sondern auch an vielen Ecken Neues in den Alltag des Trainings integriert hat.

Seit dem 14.10.2019 stehe ich also wieder im Training und bereite mich auf die Saison 2020 vor. Mein Ziel ist im Juni und Juli mit Night on Bike und Rad am Ring zwei 24h Mountainbike Rennen auf den vorderen Plätzen zu beenden und einen weiteren Schritt nach vorne zu machen.

Neben dem physischen Training sind für den nächsten Schritt vor allem auch mentale Aspekte und die Ernährungsstrategie wichtige Eckpfeiler, so dass der Wechsel zu PMP Coaching um Torsten Weber mit all seiner Erfahrung im Ultracycling Bereich auch aus diesem Grund richtig erscheint.

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Daniels Meilenstein beim CP20 Test

Der erste Trainingsblock über drei Wochen Wiedereinstiegstraining endete am Samstag mit einem CP20 Test, zum ersten Mal also Prüfstand für den Körper nach der Saisonpause. Um es kurz zu machen, Daniel erreichte einen Meilenstein und geht in das Wintertraining für die Saison 2020 mit dem besten Ergebnis ever.

Endlich ist die 300 Watt Marke gefallen, ein Meilenstein in meiner persönlichen Entwicklung. Dabei ist sowohl der Zeitpunkt, die Testumsetzung als auch meine Erwartung im Vorfeld des Tests nicht optimal gewesen. Aber dazu später mehr.

Mit 305 Watt als Endergebnis starte ich so stark wie noch nie in das Wintertraining für eine neue Saison. Genau genommen ist das Ergebnis sogar besser als beim letzten STAPS Test im August, wenn auch nur um 1 Watt.

Was mich aber am meisten freut, war die Freude nach dem Test. Kein aber bloß Freude war mein Fazit nach dem Test. Und auch während des Tests konnte mich weder der ERG Modus bei Zwift noch die hohe Trittfrequenz an meiner Zielerreichung hindern.

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Whoop in der Praxis


WHOOP in der Praxis. Seit September testet Daniel den Whoop Strap 3.0 im Alltag und möchte euch heute ein Beispiel für die Trainingssteuerung mit Hilfe der Whoop Daten zeigen. 

Ich befinde mich derzeit in der dritten und letzten Trainingswoche meines ersten Blocks. Wiedereinstieg ins Training. Wie das so ist, kämpft man manchmal in der letzten Woche mit der Müdigkeit. Beim Wiedereinstieg sollte das eigentlich weniger sein aber die Erklärung liegt auf der Hand. 

Dienstag gab es ein super Training mit G1 VLaMax und G1-EB Intervallen, dazwischen acht Stunden Arbeit und am Abend meinte ich es mit dem Essen etwas zu gut. Die Trainings selbst waren sehr stark und die drei Mal 6min Belastung gingen trotz der Arbeit ordentlich bei 300 Watt. Ich war richtig zufrieden, denn wenn ich nicht Bike2work mache, fällt mir das Training nach der Arbeit immer besonders schwer. 

Viel zu viele Kohlenhydrate am Abend und schlechter Schlaf (neben dem aufregenden BVB Spiel am Abend gegen Inter) sorgten für eine mächtig schlechte Regenration. Ein Wert, den ich nicht täglich beachte, nur immer dann, wenn ich mich körperlich und mental platt fühle – Volltreffer, im Sinne von Messung und Gefühl am Mittwoch morgen. 

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Daniels Trainingsrückblick Juli 2019

Im Juli stand bei Daniel alles im Fokus der Night on Bike. Nicht nur das Training davor, auch danach ging es darum möglichst schnell wieder das Training aufzunehmen und zu schauen wie der Körper darauf reagiert.

2017 war die zwei wöchige Pause nach der 24h MTB Weltmeisterschaft in Finale Ligure für den weiteren Saisonverlauf schwierig, weshalb wir in diesem Jahr grundsätzlich kürzere aber effizientere Pausen nach 24h Rennen einplanen. Ziel ist die Anzahl an 24h Rennen in den kommenden Jahren auf drei oder vier zu erhöhen.

Insofern muss ich den Trainingsrückblick Juli in zwei Teile teilen, die Taperingphase nach dem MTB Marathon am Rursee und die Regenerations- und Wiedereinstiegsphase nach der Night on Bike.

Vom heutigen Stand aus betrachtet haben wir, also Benjamin und ich, einiges richtig gemacht. Auch die kurzfristige Kooperation mit Natascha von Be.Active hat einen Teil zum Erfolg beigetragen.

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Daniels Trainingsrückblick April 2019

Besser spät als nie, dass gilt sowohl für die Zusammenfassung Daniels Trainings im April als auch für die gesteigerte Trainingszeit im Vergleich zu den Vormonaten. Mit Leistungstest, Saisonstart und der zweiten Hälfte des Trainingslagers zu Hause war der Monat April vollgepackt mit tollen Highlights und sommerlichen Wetter.

Während letzteres gegen Monatsende eher abflaute und winterliche Temperaturen und ab Mai auch eine Menge Regen und Wind mit sich brachte, konnte ich aus ersteres im Mai Profit schlagen.

Der Monat April begann mit bestem Bike Wetter und der zweiten langen Woche meines Trainingslagers zu Hause. Mit 30,5h Training in sieben Tagen habe ich einen neuen persönlichen Rekord meiner Wochenstunden Anzahl aufgestellt. Mit 1500 TSS Punkten auch einen sehr großen Trainingsload auf mich genommen und damit meine CTL in den dreistelligen Bereich gehievt.

Danach mussten Benjamin (STAPS Institut) und ich meinen Trainingsplan etwas umstellen, aufgrund von Krankheit in der Familie haben wir den Leistungstest um eine Woche verschoben, was wiederum zu einem weiteren Mammutprojekt in Form von drei Trainingsblöcken mit jeweils vier Belastungstagen (statt 3-1-2-1 also 4-1-4-1-4) führte. Ein Dominoeffekt.

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Daniels Trainingsrückblick März 2019

Seit Oktober 2018 kletterte meine Trainingsleistung und Erfolge stetig und mit dem Vo2Max Block im Februar hatte ich eine neue Stufe erreicht, obwohl ein gebrochenes Sprunggelenk im November fast die gesamte Saison zerstört hätte. Im März war alles etwas anders. Wirklich?

Aus Niederlagen wird man stark, Misserfolg ist die Grundlage für Erfolg, aus Fehlern lernt man… Floskeln und Metaphern, die allesamt den gleichen Zweck verfolgen und einen kurzzeitigen Rückschritt als Bedingung für mittelfristigen Erfolg erklären. Ist dem so?

Es muß ein Zustand des Herzens sein: ganz positiv und sanft zugleich – sonnig und entschlossen. Nie zweifelnd, verkrampft, ungeduldig oder zersehnt. (P. Mulford)

Dafür müsste ich zuerst die Frage beantworten, ob das Training im März 2019 wirklich anders war als in den fünf Monaten zuvor. Ja, mental war der Monat sehr hart für mich. Und die gefühlte Anstrengung war höher als gewöhnlich und ich war auch sehr viel müder. Aber die Leistung passte größtenteils. Meine Trainingsplanerfüllung war mit 90% vielleicht 5% geringer als gewohnt aber selbst das ist nicht außergewöhnlich oder schlecht. In der Bikelovetour Wochenrückblick Serie war das Thema beständig, ich war unzufrieden. Aber warum?

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Daniels Trainingsrückblick Februar 2019

Im Februar trennt sich häufig die Spreu vom Weizen. Wichtig ist Konstanz und Beharrlichkeit, zwei Stärken von Daniel im Trainingsblock mit dem Schwerpunkt Vo2Max Steigerung, gleichbedeutend mit viel Schwächetraining. Und so bleibt Daniel auf dem Weg zum besten Daniel aller Zeiten.

Zahlen sind Fakten und Lügen nicht. Ein Vorteil vom Training mit einem Leistungsmesser, auch wenn die Befindlichkeit beim gesteuerten Training wichtig ist. Das Körpergefühl kann aber mit unter auch trügerisch sein, wie dir Daniel in diesem Trainingsrückblick anhand von zwei Beispielen aufzeigen wird.

Vor dem Vo2Max Block graulte es mir im Vorfeld etwas, Training an der Kotzgrenze oder kurz und knackig statt lang und locker gehören nicht zu meinen Lieblingstrainings. Aber der Trainingserfolg fügt sich nahtlos an den letzten Monat an und ich habe einen weiteren großen Schritt nach vorne gemacht. Wie groß exakt wird sich dann nach den Tests im März zeigen.

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Daniels Trainingsrückblick Januar 2019

Schaut man rein auf die Daten könnte man auf die Idee kommen, Daniel hätte im Januar einen Schritt zurück gemacht und weniger gut trainiert. Das Gegenteil ist der Fall, der Januar war ein Monat der Superlative – Daniel ist auf dem Weg besten Weg Tims erfolgreiche Saison 2018 zu kopieren.

Mit nur 42 Stunden Training habe ich im Januar in Relation wenig trainiert, verglichen mit meinen üblichen Umfängen in den letzten Monaten aber auch verglichen mit Leistungen im Januar aus anderen Jahren. Aber Trainingsstunden sind nicht alles und was daraus nicht deutlich wird sind folgende Punkte:

Es war einer der erfolgreichsten Monate in den letzten drei Jahren. Ich habe diverse persönliche Rekorde eingestellt, meine CTL (Fitnesswert) um 9 Punkte gesteigert und mit einer Trainings Stress Balance von bis zu -40 mich bis an die äußerste Grenze in der Trainingsbelastung gewagt. Und gewonnen.

Warum ich dann trotzdem über 10 Stunden von meinem normalen Pensum abweiche? Weil durch die Trainingssteuerung die erste und letzte Woche im Januar mit regenerativen Entlastungstagen die Werte verfälscht.

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