BIKE Transalp 2018 – Maxime finisht in Arco

Nach sieben Etappen, 500km und über 18000hm ging die 21. Auflage der BIKE Transalp am vergangenen Samstag in Arco (Italien) zu Ende. Nach dem frühen Ausscheiden von Daniel konnte Maxime wenigstens als Individual Finisher nach 38:22h das Ziel in Arco erreichen.
Es sollte das zweite Highlight des Jahres werden, doch es wurde für unser Team eher ein kleines Desaster. Mit dem Start der BIKE Transalp setzte eine Virus Infektion Daniel zu, der die erste Etappe von Imst nach Nauders (89km, 2900hm) in einem Kraftakt beendete. Über Nacht verschlechterte sich der Zustand weiter, so dass der Worstcase eintrat.
Bereits zum Start der zweiten Etappe musste Maxime als Individual Finisher an den Start gehen und den langen Weg von Nauders nach Arco über das Zentralmassiv der Alpen alleine in Angriff nehmen. Weiterlesen

BIKE Transalp 2018 Preview

Während Tim gerade auf der Salzkammergut Trophy sein persönliches Karrierehighlight unter die Stollen nimmt, bereiten sich Daniel und Maxime für Coffee & Chainrings / Katusha auf die 21. Auflage der BIKE Transalp von Imst (Österreich) nach Arco (Italien) vor. Morgen startet das deutsch/belgische Duo gemeinsam mit 750 weiteren Mountainbiker den Angriff auf die Zentralalpen. 7 Etappen mit 505km und über 18.000 wollen bezwungen werden.

Der Dicke mit dem Bergfloh geht dabei mit gedämpften Erwartungen an den Start. Der Wegfall der Betreuung erschwert das Etappenrennen aufgrund vieler wichtiger Utensilien, auf die unterwegs verzichtet werden muss. Ein wenig mehr Abenteuer, ein bißchen weniger Racing lautet das neue Motto des Teams. Das Canyon erst in letzter Minute Daniels Fahrrad fertig gestellt hat, erschwerte zudem die Vorbereitung.
Aber all das ist seit der Ankunft in Imst vergessen. Alle Regeler stehen auf 10, die Alpen sind immer ein Highlight der Saison. Nichts trifft die Empfindungen unseres Teams besser als die Hashtags #youcantcopythealps #thisiswhy. Weiterlesen

Alles auf Rausch – Daniels Saisonvorschau 2018

Alles auf Rausch? Und damit möchte ich dir die Frage vorwegnehmen, ob ich meine Saison 2017 überhaupt toppen kann. Mountainbike ist mein liebstes Hobby und in diesem Jahr möchte ich das  intensives Glücksgefühl hervorheben, dass ich (und hoffentlich du auch) beim Radsport erlebst: Alles auf Rausch! 
Nach der Weltmeisterschaft ist vor der Weltmeisterschaft! Ich weiß nicht, ob ich die Intensität des Glücks, die ich nach der 24h Mountainbike Weltmeisterschaft 2017 in Finale Ligure gespürt habe, in dieser Saison erreichen kann. Das AK-Podium mag für manchen zu wenig sein, für mich war es das Erreichen eines Traums. Gleichzeitig aber die Gewissheit, dass man mit Training, Motivation, Wille und Ausdauer seine Ziele erreichen und sogar übertreffen kann.
Es wäre vermessen mit dem Ziel in die Saison 2018 zu starten, erneut das Podium bei der 24h Weltmeisterschaft anzugreifen. Die wembo 24h Mountainbike Weltmeisterschaft 2018 findet erst im Oktober statt und bis dahin werde ich hoffentlich viele weitere schöne Erfahrungen mit dir geteilt haben.
Wo soll ich anfangen?

Ultracycling

Ein großes Wort und Über die Definition sind sich nicht alle einig. Gehören 24 Stunden Rennen in diese Kategorie oder sind diese Rennen noch zu kurz? Beginnt Ultracycling, wie Torsten Weber sagt, erst nach 24 Stunden? Schwierig.

„As on the road, some of the most popular ultra-distance mountain bike events are 12 and 24 hour time trials, of which there are many all over the world.“ (Wikipedia)

Nach der Wikipedia Definition gehören sowohl 24- als auch 12 Stunden Rennen in die Kategorie Ultra Cycling. Womit wir beim ersten Höhepunkt meines Jahres wären.

wembo 24hr European Championship

Der erste Höhepunkt meiner Saison 2018 wird das Festina 24h wembo European Championship Rennen in Nižné Kamence in der Slowakei. Der 9,5km Rundkurs hat etwa 250hm und ist mit der Herausforderung von Finale Ligure vergleichbar. Am 02. Juni gehts los.

wembo solo 24h World Championship

Am 20/21 Oktober findet die 24h MTB Weltmeisterschaft in Fort William, Schottland statt. Das Relentless 24hr Rennen in Schottland wird seit 2006 ausgetragen, 2014 wurde die Weltmeisterschaft hier ebenfalls ausgetragen.
Noch steht die WM nicht im Fokus, die Teilnahme an der WM wird final im Sommer entschieden.

BIKE Transalp 2018

Nach der 24h MTB EM werde ich gemeinsam mit dem Belgier Maxime Lagny an der BIKE Transalp teilnehmen. Das vegane Schaf Sarah wird uns dabei unterstützen und Gesellschaft leisten.
In Europa gehören die Alpen zum Nonplusultra der Gebirge. Wenn du schon einmal in den Alpen Rad gefahren bist, dann wirst du die Emotionen selbst gespürt haben. Es geht um ein ganz besonderes Gefühl: #cantcopythealps

Ultracycling 2.0

Wie ich eingangs bereits erwähnt habe, gehören 24- und 12 Stunden Rennen bereits in die Kategorie Ultracycling. Aber zwischen einem 24 Stunden Rennen und dem Race across America, dem Inbegriff von Ultracycling, liegen Welten.
Allerdings gibt es im MTB Sport nichts vergleichbares, zumindest wenn du mit einer Supportcrew das Rennen bestreiten möchtest. Um meine Grenzen etwas weiter zu verschieben muss ich also über den Tellerrand schauen und etwas umdenken. Die Herausforderung wird das Ziel.

„Mountain bike races that take more than 24 hours to compete and in which the clock never stops running are where the bikepacking genre began, in which riders are entirely self-supported (see above for road-based bikepacking events). One of the most famous and popular off-road bikepacking events is the Tour Divide, which covers 4,418 kilometres (2,745 mi) across the Rocky Mountains from Canada, through the USA, and finishes at the Mexican border. The Iditarod Trail Invitational in Alaska is run on snow bikes in winter and is 1,000 miles (1,600 km) long. The most popular off-road bikepacking race in Europe is the Tuscany Trail, which covers 530 kilometres (330 mi) in central Italy.“

Bickepacking, Ultracycling, mehrere Tage im Sattel… Mensch gegen Natur. Hier kommt der Abenteuercharakter von Ultracycling noch einmal ganz besonders zum Zug. Aber ich möchte etwas kleiner anfangen.

Trans Hermann MTB Everest Challenge

Die Trans Hermann MTB Everest Challenge ist ein selbst-organisiertes (self-supported) MTB Rennen durch den Teutoburger Wald. Rheine – Externsteine – Rheine lautet die Vorgabe und verspricht 95% Trailanteil durch den Teutoburger Wald.
Für die 290km lange Strecke mit 9.000hm ist ein Zeitlimit von 36 Stunden ausgerufen. Gestartet wird am 22. September. In meinem ersten self-supported Ultracycling Rennen ist die Herausforderung das Ziel. Passend zum Charakter der Veranstaltung, die das Abenteuer in den Vordergrund rücken. Gewinner sind alle, die das Ziel in Rheine erreichen werden.

Fazit

Mit den vier Höhepunkten 24h MTB Europameisterschaft und Weltmeisterschaft, der BIKE Transalp und der Trans Hermann MTB Everest Challenge ist mein Jahr extrem abwechslungsreich aufgebaut.
Ich bleibe damit meinem eingeschlagenen Weg treu und konzentriere mich weiterhin auf Ultracycling Events, auch wenn die BIKE Transalp hier aus der Reihe fällt. Die Hatz über die Alpen bleibt für mich aber etwas ganz besonderes.
In der Vorbereitung setze ich auf alte Bekannte wie den Rocky Mountain BIKE Marathon Willingen und dem SKS Bike Marathon Sondern aber auch ein paar neue Experimente wie das Rad Race in Koblenz.
Nach und nach werde ich euch zu allen Highlights und Vorbereitungsrennen konkretere Informationen mitteilen und auch die Vorzüge der einzelnen Events darstellen. Bis dahin konzentriere ich mich auf mein Training.

Transalp 2018 #cantcopythealps #breakyourlimits

Zur Wochenmitte hat Veranstalter Ley Events die Strecken für die BIKE Transalp und TOUR Transalp 2018 präsentiert. Unter den Mottos #cantcopythealps (Mountainbike) und #breakyourlimits (Rennrad) können Profis und ambitionierte Hobbysportler bei der Hatz über die Alpen um die Wette fahren.
Transalp 2018
Trotz sinkender Teilnehmerzahlen und abgestecktem Programm gehört insbesondere die BIKE Transalp, als Mutter der Mountainbike Etappenrennen, weiterhin zum Who-is-who der Mountainbike Szene. Ein Finish in Riva del Garda gehört zu den Träumen eines jeden Mountainbikers, auch wenn das Cape Epic und andere Etappenrennen in den vergangenen Jahren die BIKE Transalp, zumindest medial, überholt haben.
Doch damit nicht genug, denn mit Bekanntmachung der Strecke für die 21. Ausgabe der BIKE Transalp mit dem Motto #cantcopythealps schwindet wieder einmal das glorreiche Bad im See. Nach sieben Etappen mit 500km und 18.000hm wird das Finish in diesem Jahr wieder in Arco (Italien) gefeiert, etwas weiter im Landesinneren.

BIKE Transalp 2018

Trotzdem verspricht die neue Strecke über die Alpen alles zu bieten, was Mountainbike ausmacht. Letztendlich sind die Trails das Zucker, denn der Atem gerät beim Anblick der Alpen sowieso ins Stocken.
Auffällig ist, dass Deutschland offensichtlich beim Mountainbike Sport weiterhin an Boden verliert. Startete die Transalp in den vergangenen 20 Jahren meistens in Deutschland, wird in 2018 Deutschland vom Start weg außen vor gelassen. Offensichtlich wird es von Jahr zu Jahr schwieriger für anspruchsvolle Strecken Genehmigungen zu bekommen.
2018 startet die BIKE Transalp in Ist und führt über Nauders, Livigno (Italien), Bormio, Ponte di Legno nach Val die Sole. Die letzten beiden Etappen nach Chiesetal und zum Ziel nach Arco bieten bisher unbekannte Trail Schätze auf.
Klassiker wie die Pillerhöhe (Etappe 1) und der Gavia Pass (Etappe 4) werden genauso wenig fehlen wie ordentlich Kilometer jenseits der 2000m Höhe. Mit dem Carosello3000 ist das Dach der Transalp über 2800m hoch.
Abfahrten über 1600hm gehören genauso ins Programm der Etappenfahrt wie lange Anstiege und Tragepassagen über 200hm, offenbar scheinen die Veranstalter aus den Fehlern der vergangenen Jahre gelernt zu haben („TransSchieb“) und haben wesentlich weniger Laufpssagen eingebaut.
Eine Übersicht zum Rennverlauf findet ihr hier.

TOUR Transalp 2018

Die TOUR Transalp stand schon immer im Schatten der BIKE Transalp (Mountainbike) bzw. der wirklich großen Profi-Rundfahrten. Nichtsdestotrotz etablierte sich die Veranstaltung in der Jedermann Szene, so dass wir bei der TOUR Transalp 2018 bereits die 16. Auflage erleben.
Während ich bei der BIKE Transalp 2018 den Wegfall des Standort Deutschlands beklagte, kämpft die TOUR Transalp 2018 um ihren internationalen Charakter. Start und Ziel sind dieses Jahr in Italien und abgesehen von der Etappenankunft in Sillian (Österreich, Etappe 2) finden die meisten der 815km in Italien statt.
Von Brixen (Italien) führt die TOUR Transalp 2018 über St. Vigil, Sillian (Österreich), Fiera di Primiero (Italien), Crespano del Grappa, Trento nach Kaltern am See. Die letzte Etappe führt dann klassisch über den Passo del Ballino nach Riva del Garda, Hechtsprung in den Garadsee inklusive.
Mit 820km (17000hm) wird dem Peloton einiges abverlangt, Höhepunkte sind der Furkelpass (Etappe 2), Passo Cimabanche in den Dolomiten, Passo Giau (Etappe 3), die 1500hm hinauf zum Valoco di Valbona (Etappe 5) sowie das Dach der TOUR Transalp 2018 am Manghenpass (2000m, Etappe 6).
Eine Übersicht über die Strecke der TOUR Transalp findet ihr hier.

Fazit – #cantcopythelaps

Trotz sinkender Teilnehmerzahlen, der Wegfall von Internationalität und schwierigere Genehmigungsverfahren hat Veranstalter Ley Events sowohl für die BIKE Transalp als auch für die TOUR Transalp 2018 eine attraktive Strecke zusammen gestellt, die sich international nicht verstecken muss.
Vielleicht ist das Cape Epic medial präsenter, die Beskidy Trophy in Polen eine härtere Nuss aber eines ist gewiss: Niemand kann die Alpen kopieren.

#transalp Ein Rückblick – Teil 2

Im zweiten und abschließenden Teil unseres Rückblicks über die Transalp geht es um das Event im Allgemeinen, abseits von der Strecke und der Versuch einer Bewertung des eigenen Rennens.
Im ersten Teil des Craft BIKE Transalp Rückblicks haben wir uns mit der Strecke von Ruhpolding nach Riva Del Garda auseinandergesetzt und versucht zu erklären, warum die Transalp weder die Transasphalt noch die Transschieb ist.
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Etappenorte mit wenig Werbung für den Sport
Beginnen wir mit dem Startort in Ruhpolding, den wir bereits mehrere Tage vor dem Start erreichten. Von Rennfeeling war hier noch nicht wirklich viel zu spüren. Wir wohnten mitten in Ruhplding in einem Gästehaus, dass Europas härtestes Etappenrennen über die Alpen hier in drei Tagen starten soll, war der freundlichen Chefin zu diesem Zeitpunkt nicht bekannt.
Abgesehen von einem Riesen Banner am Ortseingang, unter einer Werbung für ein Ski-Rennen fehlte es auch insgesamt an öffentlichen Hinweisen. Auffällig waren nur die Massen an Mountainbiker, die spätestens ab Donnerstag immer wieder Richtung Lofer aufbrachen und Teile der ersten Etappe inspizierten. Hier haben wir deutlich mehr erwartet.
imageBahnhof Ruhpolding, direkt in der Ortsmitte. Von Transalp Feeling keine Spur.
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#transalp Ein Rückblick – Teil 1

Gut Ding braucht Weile. Und überhaupt, ein Erlebnis wie die Craft BIKE Transalp benötigt Zeit zum Verarbeiten, um die Eindrücke in ihrer Gedamtheit wiederzugeben. Here we go mit dem ersten Teil.
Die Craft BIKE Transalp ist Europas härtestes Etappenrennen über die Alpen. Über die Alpen mussten wir allerdings unser Rad über fast zwei Stunden Länge tragen oder schieben, weswegen die Transalp auch zur Transschieb umgetauft wurde. Gleichzeitig sorgten aber einige kleinere Layoutanpassungen dafür, dass die Transalp viel weniger Asphalt lastig ist, wie sie dann doch war. Zu guter letzt bleiben aber die visuellen Eindrücke auf imposante Bergmassive ein Leben lang.
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Die Craft BIKE Transalp polarisiert, was alleine durch die beiden diesjährigen Spitznamen Transschieb und Transasphalt deutlich wird. Die einen, sind durch die Strecke über- die anderen unterfordert. Es schwierig ein Etappenrennen über eine derart lange Strecke für alle gerecht zu kreieren. Es bleibt aber ein aber.
Für mich stach die zweite und fünfte Etappe heraus. Die zweite Etappe von Saalfelden nach Mittersil war das beste, was die diesjährige Transalp zu bieten hatte. Zwei extrem lange Anstiege, dazwischen der Panorama Trail und im weiteren Verlauf die Kletterpartie zur Medalscharte.
So hatte ich mir die Transalp vorgestellt. Trails, die einen an seine Grenze bringen und Anstiege, die im hochalpinen Teil dann laufend zu bewerkstelligen sind. Doch gleichzeitig wurde hier eins deutlich, die Strecke ist nicht massenkompatibel.
Denn bereits beim Panoramatrail wurde eins deutlich, dass selbst im Mittelfeld um jede Position gebissen wird und man lieber schiebend auf der Ideallinie läuft, anstatt für die wenigen Fahrer, die immer noch fahren können Platz zu machen. Ähnliches beobachtete ich auf den übrigen Etappen ebenso. Wenn alle schieben, schiebt man auch. Ist leider so und hat mir zwei tolle Trails gekostet aber zeigte eben auch deutlich das Potential der Transalp.
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#transalp Geschafft und nun?

Fast zwei Wochen liegt sie bereits zurück, die Craft BIKE Transalp 2015. langsam wird es Zeit für ein Fazit und eine Bewertung der Veranstaltung. Gar nicht so einfach.
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Nein, heute wird es kein Fazit geben. Es ist nämlich gar nicht so einfach das Erlebte in einen Blogartikel zu verfassen. Alle Impressionen, die Freude, der Ärger, die Anekdoten und das gesamte drumherum.
Aus diesem Grund werde ich meinen Erfahrungsbericht in drei Teile aufteilen und jedem Teil einem anderen Schwerpunkt widmen.
– Die Strecke: Über 620km und 19000hm ging es von Ruhpolding über sechs Etappenorte nach Riva del Garda. Mit vielen Höhen und Tiefen, atemberaubenden Aussichten und technischen Herausforderungen im Grenzbereich aber auch langweiligen Straßengebolze, (zu)gefährlichen Passstraßen und harte Wanderungen im Renntempo. Ein Fazit zur Transalp Strecke ist zwingend erforderlich.
– das Drumherum: Bike Expo, Zieleinlauf, sieben total verschiedene Etappenorte, die Hotels, die Fahrerei für die Betreuung, Essen und Erholung. Alles das wird es in einem weiteren Fazit geben.
– Coffee & Chainrings met the alps. Am Ende war alles anders als gedacht und erhofft. Wieso, weshalb und warum in einem Erklärungsversuch mit Hilfestellung, wenn ihr selbst auch die ultimative Herausforderung sucht und euch als Team zu einem Etappenrennen anmeldet. Ein Fazit über unser eigenes Rennen und warum wir am Ende unsere Ziele nur halb erreicht haben.
– Anekdoten gab es natürlich auch. Wie sich am Gardasee die NRW Community zufällig versammelt hat und sich auf Englisch verständigen wollte oder welche Hektik die Essensausgeilung verbreiten kann. In den kommenden Tagen wird es die eine oder Anekdote zur Craft BIKE Transalp in unserem Blog geben.
– Vlog und Fotos sind ebenfalls in der Bearbeitung und folgen.
Eine Menge Holz. Einiges wird bis zum Saisonende liegen bleiben, denn die nächste Herausforderung steht bereits an und der Fokus liegt auf Gulbergen24.
Außerdem ist es ja auch nicht verkehrt, wenn man an kalten Winterabende sich an warme Sommertage zurückerinnern kann.

#transalp Riva, wir sind da!

So soll es sein: Am letzten Tag wurde es noch einmal richtig hart und alle Teilnehmer mussten ordentlich leiden. Nach 74km erreichten wir dann endlich Riva Del Garda.
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Der erste Anstieg des Tages mit 550hm war bereits hart. Der Trail danach war wunderschön und nach Stau am Anfang auch größtenteils gut fahrbar.
Es folgte der härteste Anstieg der Transalp. So steil. So extrem steil. Es tat sowohl fahrend wie schiebend weh. Aber irgendwann ist jeder Berg zu Ende.

Der Trail bergab war hart und fordernd, die Schotterabfahrt ebenso. Kaum Zeit zum Erholen vor dem Schlussanstieg. Der war dann aber eine Leichtigkeit.
Die restlichen Kilometer nach Riva im Gegenwind zogen die letzten Körner. Finish nach 6:25h oder so.

#transalp Alles nur nicht langweilig

Vorletzte Etappe heute von San Martino nach Levico Terme, 88km mit 2400hm mit einem Pass und zwei weiteren schönen Anstiegen und zwei alles abfordernden Trails und lebensgefährlicher Abfahrt hinab nach Olle. Nach 5:36h war der Spuk dann vorbei und mögen wird das Finisher Trikot abgeholt.
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Mit angezogener Handbremse ging es den letzten Gipfel der Dolomiten hinauf, denn ab dem Malga Tognala sollte die schwerste Trailpassagen der Transalp folgen und ich stellte mich auf einen mächtigen Stau ein, ähnlich wie 2014 bei den BIKE Four Peaks im Lisi Osl Trail.
Es war dann nicht so, zwar wurde zu Beginn und am Ende geschoben aber zum Großteil war der Trail im vorderen Mittelfeld fahrbar. Zwar nicht so schnell aber das war egal, denn es war gigantisch. Ich verstehe zwar die Schwierigkeitsbewertung der Trails nicht, denn der Panorma Trail auf der zweiten Etappe war deutlich schwerer aber trotzdem kamen heute alle Fahrer auf ihren Genuss. Enge Steilkuren, Gefälle mit Stufen, Wurzeln, flowige Wiesenstücke – es war alles dabei. Weitere 600hm ging es danach über Schotter runter und ich hatte Mühe an meiner Gruppe zu bleiben. Ich fuhr äußerst defensiv, soviele Reifendefekte wie ich unterwegs sah.
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#transalp Auf der 5. Etappe kam Freude auf

73km, 3200hm klingt viel? Hätte aber schlimmer kommen können, zum Beispiel mit mehr Hagelschauer oder noch mehr Gegenverkehr in den Abfahrten. Die fünfte Etappe war eine Mischung aus Cross Country und Halbmarathon nur mit mehr Höhenmeter.
Kurzentschlossen kam heute Rennstimmung bei mir auf und ich investierte im ersten Anstieg nach Forcella Celat eine Menge und sortierte mich bei den Teams um 180 ein, um im folgenden Cross Country Stück über 25km zum Passo San Pellegrino mit freier Fahrt belohnt zu werden.
Das ist teilweise geglückt, zwar wurde weniger geschoben aber immer noch zu viel, weil zu steil oder zu ausgesetzt. Die Wegführung mit dem vielen Laufen gefällt mir genauso wenig, wie der ständige Gegenverkehr in den mit bis zu 90kmh recht flotten Abfahrten.
Die 25km jedenfalls waren – bis auf die vielen Laufpassagen – ein Traum. Immer am Hang, immer steil und stets gefordert. Ich hielt den Anschluss an die Gruppe ohne jedoch weiter zu pushen, was sich später auch bewähren sollte.
Vom Passo San Pelligrino ging es die Straße hinunter mit dem bereits erwähnten Gegenverkehr. Mindestens genauso gefährlich wie die Wanderer, die stellenweise gar nichts von einem Radrennen wussten, die einem in den engen Serpentinen hinab im Vallo Del Diavolo entgegen kamen. Zum Glück ist nichts passiert.
Die beiden Anstiege im Teufels Tal waren teuflisch. Steil und nicht unbedingt gut geschottert. Belohnt wurden wir mit dem Trail hinab vom Malga Bocca, technisch auf Fleckalm Trail Niveau nur kürzer und nicht ganz so dicke Wurzeln. Dafür gab es mehrere Pflasterstein Passagen, da kann die Flandernrundfahrt aber nicht mithalten. Wunderbar mit Ganzkörperdurchschüttelung.

Ein prächtiges Panorama bot der Schlußanstieg zum Baita Segantini mit unzähligen Serpentinen. (Foto: BIKE Transalp)
Ein prächtiges Panorama bot der Schlußanstieg zum Baita Segantini mit unzähligen Serpentinen. (Foto: BIKE Transalp)

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