GripGrab Thermolite Winter Sock SL

Der GripGrab Thermolite Winter Sock SL ist Daniels Meinung nach eine super Ergänzung zum bisher geliebten Windproof Sock, genauso warm aber viel atmungsaktiver und modisch fesch. Der Winter Hit für warme Füße!

Wenn man aufgrund seines eigenen Wertesystems auf tierleidfreie Produkte (und Nahrungsmittel) besteht, dann ist das Thema Wintersocke ein mühsames Arbeitsfeld. Fast jede Wintersocke hat einen Merinowoll Anteil, bereits 2016 habe ich bei der Vorstellung der GripGrab Windproof Socks auf die grausamen Bedingungen für Lämmer bei der Merinowolle Produktion hingewiesen.

Der GripGrab Windproof war deshalb lange mein Winterkompromiss. Ein Kompromiss deswegen, weil er aufgrund seiner Eigenschaften wind- und wasserdicht nur eine ganz geringe Atmungsaktivität besitzt und gerade bei Temperaturen über fünf Grad schnell zu warm wird.

Den GripGrab Thermolite Winter Sock SL teste ich seit zwei Wochen und seit dem überzeugte mich der Socken auf allen Ebenen.

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BIO – VEGAN – MULEBAR!

MuleBar mit neuen Produkten. Wir essen alle sehr gerne und besonders dann, wenn die Produkte aus natürlichen Zutaten bestehen, größtenteils Bio-Qualität haben und vegan sind. 

Als Veganathlete  träume ich von einem internationalen Titel bei einem 24 Stunden Mountainbike Rennen. Dafür tue ich sehr viel, sowohl was mein Training angeht als auch in meinem allgemeinen Lifestyle. Fritten – ganz selten, Süßkrams – so gut wie nie. In der Regel versuche ich den Rohkostgehalt so hoch wie möglich zu halten und greife in anderen Mahlzeiten auf natürliche Vollwertkost zurück.

Bio, vegan, MuleBar! MuleBar präsentiert sich nicht nur in einem Look, sondern auch mit neuen Ideen und veganen Produkten.

MuleBar schafft mit seinen neuen Produkten etwas, was bisher nur wenigen anderen Herstellern gelungen ist: Sie bieten verschiedene Arten von Energielieferanten mit einer jeweils sehr großen Auswahl an Geschmacksrichtungen. Vegan*, meistens in Bio Qualität und alle ohne  synthetischen Inhaltsstoffen, künstlichen Konservierungsmittel, Farbstoffe, Aromastoffe oder Palmöl. Genial oder?

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Was isst ein veganer Radsportler?

Was isst ein veganer Radsportler? Vegan polarisiert grundsätzlich. Als veganer Ultra-Ausdauerathlet polarisiert man noch mehr, sowieso wenn man dabei noch glutunfrei und weitestgehend zuckerfrei lebt. Aber von Salat schrumpft eben nicht der Bizeps.
Vegane Ernährung ist in meiner Twitterblase immer wieder Thema, nicht erst seitdem das Thema durch mein WM-Tagebuch noch mehr Aufmerksamkeit erlangt. Aber was isst denn jetzt ein veganer Radsportler?
https://twitter.com/truschj/status/855343618701316096
Pauschal lässt sich die Frage nicht beantworten. Zwar gilt die vegane Ernährung grundsätzlich als gesund aber deswegen müssen sich noch lange nicht alle Veganer gesund ernähren noch gibt es die eine richtige vegane Ernährung.
Aus diesem Grund ist die Leitfrage des Artikels soweit einzuschränken, dass ich euch im folgenden einen Einblick in meine persönliche Ernährungsweise gebe, diese aber weder Anspruch auf die Beste oder Effizienteste hat noch andere Ernährungsweisen pauschal verurteilen möchte.
Was ich während eines Wettkampfes esse und warum, habe ich euch bereits letzten Monat in meinem ersten Beitrag dieser Reihe geschildert.
Im Folgenden möchte ich euch anhand zweier unterschiedlicher Ernährungsprotokolle meine Ernährung an Trainingstagen und Ruhetagen vorstellen.

A hard day at work: Ernährung als Energiespender

Es gibt Trainingstage und es gibt harte Trainingstage. An harten Trainingstagen steht die Ernährung vor, während und nach dem Training im besonderen Fokus.
Je nach Trainingsdauer frühstücke ich ein Porridge aus Quinoa oder Hirse, die ich im Verhältnis 1:5 in Wasser aufkoche und dann 30-45min quellen lasse. Als Topping gibt es je nach Belastung Beeren oder Banane/Datteln (intensive Belastung) sowie ungesüsste Sojamilch.
Im Training folge ich grundsätzlich den Ernährungsvorgaben meines Trainers, im dritten und letzten Teil werde ich hier ein wenig aus dem Nähkästchen plaudern.
Je nach Trainingsbelastung gibt es einen Recoveryshake, -pudding oder -eis aus Carbs und Proteinen mit wenig Fett.
Ich trainiere bekanntlich meistens vormittags, weshalb es zwischen Recoverymahlzeit und Mittagessen meistens nur wenige Stunden sind.
Ein Salat ist Mittags meine erste Wahl, meistens mit einer Kohlenhydrat Quelle wie Hirse oder Quinoa (seltener Reis). Eine Gemüsepfanne ist genauso denkbar.
Nachmittags esse ich meistens einen Rohkostsnack mit reichlich Gemüse und ein wenig Obst.
Abends ersetze ich beim Salat die Kohlenhydrate durch Proteine, meistens mit Tofu und Brokkoli.
Mein Laster ist Snack Nummer 3, entweder Rohkost oder ein Beeren-Smoothie zum Tagesabschluss. Vor einem VLaMax Training am Folgetag greife ich auf einen Proteinsnack zurück.

Was frühstückt ein veganer Radsportler vor dem Training?

Bei geringeren Belastungen hat das Frühstück in etwa 450-500kcal, bei moderaten Belastungen 500-600kcal und bei intensiveren Trainings mit mehr als 240min Umfang darf es zum Frühstück auch mal 600-750kcal geben. Je mehr ich esse, desto früher frühstücke ich, um nicht unnötig mit Verdauung während des langen Trainings beschäftigt zu sein.
Eine Ausnahme bildet ein VLaMax Training, hier achte ich bereits am Abend vorher auf eine geringe bis gar keine Zufuhr von Kohlenhydraten und frühstücke je nach Dauer der Einheit zwischen 300-600kcal in Form von Avocado, Champions, Tofu oder Tempeh, Süßlupinen etc. oder (unter 90min Dauer) gar nicht.
Ein Beispiel für ein typisches Frühstück bei einem 240min VLaMax Training wäre eine Avocado mit einer halben Gurke und 175gr Räuchertofu.
Bei einem VLaMax Training über 3 Stunden führe ich während des Trainings Kohlenhydrate nach 2,5-3 Stunden zu mir. Allerdings maximal 50gr pro Stunde, während ich im Rennen durchaus 80-90gr/h verkrafte.

Was isst ein veganer Radsportler nach dem Training

Nach mittleren bis intensiven Belastungen gibt es in der Regel einen Regenerationspudding auf Basis von Beeren, einer veganer Proteinquelle und Sojamilch. Je nach Belastungsgrad ergänze ich das ganze durch Kohlenhydrate (Banane, Datteln, gepufftes Amaranth) oder durch eine Portion Sponser Competition, wodurch ich auch direkt den Flüssigkeitshaushalt ausgleichen kann.
Bei geringeren Belastungen unter 2 Stunden reicht mir in der Regel eine Portion Erbsenprotein mit einem Schuss Agavendicksaft.

Das Mittagessen als Grundlage für den restlichen Tag

Bei einem sehr harten Trainingstag gibt es zum Mittagessen eine weitere Portion Porridge, Milchreis oder Buchweizen Pfannkuchen. Jeweils mit einer Menge von 80-90 Gramm der Kohlenhydratquelle und einer Portionsgesamtgröße von 500-750kcal.
Bei niedrigen bis mittleren Belastungen gibt es einen Salat oder eine Gemüsepfanne mit Kohlenhydratquelle.

Zwei Snacks und ein Abendbrot

Bis ich dann gegen 21/22 Uhr ins Bett gehe, gibt es zwei bis drei weitere Mahlzeiten, nach Trainingsumfang und Uhrzeit. In der Regel gibt es zwischen Mittagessen und Abendbrot noch einen Rohkostsnack aus Möhren, Kohlrabi oder Tomaten mit einem Apfel oder frischen Beeren.
Zum Abendbrot gibt es meistens einen Salat. Ich sterbe für Salat mit Avocadosoße und Räuchtertofu mit Brokkoli. Hier achte ich auf eine Portionsgröße von maximal 600kcal, in der Regel weniger.
Zum Tagesabschluss mag ich gerne noch pürierte gefrorene Himbeeren oder Heidelbeeren als Eis. Maximal 400kcal stehen hier zur Verfügung.

Ein Ruhetag: Ernährung hilft der Regeneration

Am Ruhetag steht die Regeneration im Fokus. Sowohl physisch wie mental. Man kann nicht regenerieren, wenn der Körper fortlaufend mit verdauen beschäftigt ist.
Je nach Art des Ruhetags gibt es kein bis ein kleines Frühstück aus einer Proteinquelle. Außer ich habe morgens wirklich hunger, dann frühstücke ich auch eine normale Portion über 500kcal mit Schwerpunkt auf die Makros Protein und Fett.
Mittags gibt es einen Salat mit einer kleinen Kohlenhydratquelle, wie zum Beispiel 30-40gr Hirse oder Erbsen oder ähnliches.
Nachmittags versuche ich mit Tomaten und Beeren den Appetit zu Zügeln, denn am Ruhetag fehlen mindestens 1000kcal, die ich sonst durch das Training mehr umsetze.
Zum Abendbrot gibt es Salat oder Rohkost mit einer Proteinbeilage. Richtig toll sind Zuccini Nudeln mit Tomatensoße und veganen Filetstreifen.
Abends gibt es (je nach Training am Folgetag) einen bunten Rohkostteller oder Beeren oder nur noch einen Proteinshake. Ich versuche an Ruhetagen mit 1600-1800kcal durch den Tag zu kommen, außer unmittelbar nach einem Wettkampf. Da gönnen ich meinem Körper auch zusätzliche 500-600kcal und mehr Kohlenhydrate.

Fazit

Wie ihr seht isst ein veganer Radsportler viel. Und bunt und hat eine ziemlich große Auswahl und eine saisonale Vielfalt. Derzeit stehen zum Beispiel frische Erdbeeren und Spargel hoch im Kurs, im Winter dafür Blumenkohl, Wirsing und Kürbisse.
Was mir wichtig ist, ist die Zufuhr der unterschiedlichen Makrostoffe zur richtigen Zeit.
Viele greifen beispielsweise auf fertige Recoveryshakes nach dem Training zurück, die haben mir der einen viel zu hohen Proteingehalt und vernachlässigen die Kohlenhydrate. Aber gerade der Kohlenhydratspeicher ist nach einem langen Training leer, Proteine begünstigen nur die Regeneration. Der Körper braucht aber zur Verarbeitung des Trainingsreiz zeitnah auch Kohlenhydrate.
Abends hingegen helfen mehr Proteine der Regeneration und dem Schlaf, Kohlenhydrate sind hier (wenn nicht gerade ein Rennen ansteht) nicht wirklich notwendig.
Fette werden oft zu Unrecht diskreditiert. Ich würde jetzt aus eigener Erfahrung nicht zu HighFat Diäten raten aber einen Fettanteil von 10% wie in der HighCarb Daten wäre mir zu gering und führt bei mir häufig zu mehr Appetit.
In der Phase vor einem Rennen oder kurz nach verzichte ich auch auf einen hohen Fettanteil in der Ernährung, um den Körper mit der Verdauung nicht zu belasten aber grundsätzlich versuche ich mit 20-30% gesunde (=Avocado, natives, kaltgepresstes Kokosfett, Omega 3&6 Präparate, Hanf- und Leinöl) Fette und 20-30% Proteine meinen Kohlenhydratanteil bei 45-50% zu halten.
Eat your greens. Salat mit Avocado ist für mich ein ideales Essen angereichert wahlweise durch eine Protein- oder Kohlenhydratquelle. Probiert es aus!

Myprotein Hemp Bar

Eigentlich stehe ich ja gar nicht auf gekaufte Produkte und versuche mich größtenteils mit frischen, unverarbeiteten Lebensmitteln zu ernähren. Auch während des Trainings ist dies möglich und der Aufwand fällt gering aus, wenn man sich zum Beispiel mit Reiskuchen versorgt. Der Hanfriegel von Myprotein ist da eine von wenigen Ausnahmen, eine Ausnahme so gut, dass ich sie gerne weiter empfehlen möchte.
kaffeeklatsch

Anforderungen an die Trainingsernährung

Im Herbst und Winter bis weit in das Frühjahr hinein verwende ich während des Trainings gerne Ernährung, die weniger Kohlenhydrate beinhaltet als herkömmliche Riegel und gleichzeitig mehr (gesunde) Fette und Proteine liefert. Die Einheiten sind nicht so belastend, dass ich meinem Körper eine erhöhte Dosis Kohlenhydrate zuführen muss und ein erhöhter Anteil Fette in der Nahrungszufuhr führt auch dazu, dass der Körper bei der Energie-Verbrennung hoffentlich besser auf die zugeführten Fette reagiert.
Während größerer Belastungen in Form von Intervallen und harten Fahrtspielen ist der Hemp Bar nicht meine erste Wahl, hier greife ich dann lieber auf ein Multipower Jelly Gel oder einen Multipower Nature’s Power zurück, ebenfalls vegan und mit 34+gr Kohlenhydrate pro Riegel besser geeignet.
Myprotein Hemp Bar im 12x50g Karton

Dicht gepackt mit Früchten und Samen sowie angereichert mit Hanfprotein Isolat und Erbsenprotein; diese gesunde Leckerei ist ideal für unterwegs, wenn es darum geht den Hunger in Schach zu halten. Mit dem hinzugesetzten Kokosöl, eine sehr populäres und für sein einzigartiges Fettprofil bekanntes Superfood, dass reich an Mittelkettigen Triglyceriden und Laurinsäure ist, stellen wir sicher, dass diese vollwertigen Riegel eine cremige Textur aufweisen. – Myprotein

Der Myprotein Hanfriegel wiegt 50g und hat ein ausgewogenes Verhältnis von Kohlenhydraten, Proteinen und Fetten. Hochwertiges Kokosöl ist die Basis für den Fettgehalt, Erbsen- und Handproteine für den Proteingehalt und Haferflocken sorgen für die nötigen Kohlenhydrate. Allesamt Zutaten, die für einen hochwertigen Energielieferanten sprechen.
Der Ballaststoffanteil ist ebenfalls nicht zu vernachlässigen und unterstützt u.a. den Blutzuckerspiegel.

Myprotein Hemp Bar Nährwertangaben

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pro 100gr pro Riegel (50gr)
Energie 1976 kJ/474 kcal 988 kJ/238 kcal
Fett 26g 13g
davon gesättigt 18g 9g
Kohlenhydrate 34g 17g
davon Zucker 21g 10g
Ballaststoffe 14g 7g
Protein 20g 9.9g
Salz 0.56g 0.28g

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Myprotein Hemp Bar Zutaten

Hafer (19%), Kokosöl, Hanfproteinpulver (13%), Frukto-Oligosaccharide, Goldsirup, Erbsenprotein (10%), Dattelsirup, Geschälter Hanf (3%), getrocknete Datteln (3%), Zucker, Reismehl, Sonnenblumenkerne (2%), Kürbiskerne (1%), Chia (Salvia hispanica) Samen (1%), Leinsamen (1%), Zimt.

Geschmack und Konsistenz

Der Riegel ist anders als viele herkömmliche Riegel weniger süß und im Geschmack mehr nussig. Der Handgeschmack ist dominant und bestimmt nicht für jeden Gauen eine Wonne. Die Kürbiskerne kommen genauso wie die Süße des Hafers und der Datteln sehr gut zur Geltung. Im Nachgeschmack ist der Riegel gewöhnungsbedürftig, hier fehlt mir eine präzise Formulierung um den Geschmack zu beschreiben.
Die Konsistenz ist im Mund sehr cremig, in der Hand fühlt sich der Riegel fest und hart an. Man kann den Riegel gut abbeißen, im Mund zergeht der Help Bar dann in eine cremige Masse.

Fazit

Es ist nicht einfach gute Energieriegel zu finden, die gesunde Fette und Proteine beinhalten und gleichzeitig nicht auf Basis von Kuhmilch Präparaten sind. Myprotein hat hier eine tolle Alternative zu Whey-Riegeln geschaffen und liefert veganen Athleten während des Sports einen gesunde Snack.
Mit 15,29€ für 12 Riegel (im Angebot auch ab 9,90€ erhältlich) gehört der Myprotein Help Bar nicht zu den günstigsten Riegeln, aber das Preis-Leistungsverhältnis ist angemessen.
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Hinweis
Die Myportein Help Bars habe ich käuflich bei Myprotein erworben. Myprotein hat keinen Einfluss auf meine im Artikel vertretene Meinung.

Vegane Kelewele – Ein Snack aus Kochbananen

Kelewele ist ein ghanaischer Imbiss aus Kochbananen und eine typische Beilage im Land. Die Kochbanane ist in vielen tropischen und subtropischen Regionen Amerikas, Afrikas und Asiens ein Grundnahrungsmittel ähnlich der Kartoffel in Deutschland. In der biologischen Wertigkeit schneidet die Kochbanane etwas besser ab und ist vor allem aufgrund des hohen Serotoningehalts ein richtiges Powerfood.
kaffeeklatsch

Iss dich glücklich

Neben der Walnuss gehört die Kochbanane zu den serotoninreichsten pflanzlichen Lebensmitteln (Tomaten, Kiwis, Pflaumen und Kakao haben ebenfalls einen hohen Gehalt an Serotonin). Serotonin ist als Stimmungsaufheller bekannt, es regelt die Spannung der Blutgefäße, hilft bei der Magen-Darm Tätigkeit und wirkt auf die Signalübertragung im Zentralnervensystem. Wichtig zu Wissen ist, dass Serotonin nicht die Blut-Hirn-Schranke überwinden kann. Die aufgenommenen Kohlenhydrate bewirken eine vermehrte Produktion und Ausschüttung von Neurotransmittern im Gehirn, die u.a. zur Stimmungsverbesserung führen.

Herkunft der Kochbanane

Anders als bei der Dessertbanane liefert die Kochbanane fast 50% weniger Erträge, begründet wird dies durch die Subsistenzcharakter. Der Anbau geschieht auf Etagenplantagen und kommt meistens ohne Spritzmittel gegen Fressfeinde oder Krankheiten aus. Ökologisch klingt das prima. Jährlich werden 40 Millionen-Tonnen Kochbananen geerntet, mehr als ein Viertel in Uganda. Die 10 größten Anbauländer produzieren insgesamt über 80% der weltweiten Ernte, insgesamt wird die Kochbanane in über 50 Ländern auf einer Fläche von 5,5 Millionenhektar angebaut. In Uganda werden jährlich über 170kg Kochbananen pro Kopf gegessen.
Die Kochbanane erreicht unsere Märkte meistens in einem sehr rohen Zustand, so dass sich die Schale kaum von der Frucht lösen lässt. In einem dunklen Raum reift die Kochbanane recht gut nach und sobald die Schale sich beginnt bräunlich zu verfärben ist sie in der Küche gut verwendbar, verfärbt sich die Farbe gänzlich schwarz ist die Kochbanane auch roh genießbar.

Geschmack

Geschmacklich ist die Kochbanane der Dessertbanane verwand, sie ist weniger süß und dominant. In der Konsistenz ist sie (je nach Reifegrad) viel mehliger als die Dessertbanane.
Ich mag generell Bananen in warmen Gerichten, die Kochbanane bevorzuge ich aufgrund der weniger intensiven süßen Note und weil sie andere Zutaten besser zur Geltung kommen lässt.
Neben Kelewele gehören Aloco und Matoke zu den bekanntesten Gerichten.

Kelewele

Ich esse Kelewele gerne vor einem zweiten Nachmittagstraining als Snack, um die letzte Motivation zu fördern. Kelewele ist schnell zubereitet und kann mit verschiedenen Gewürzmischungen zubereitet werden und sorgt so ganz einfach für Abwechslung.

Zutaten

1 Kochbanane
1TL Kokosöl
Ingwer, Cayennepfeffer und Salz
(Alternativ: Zwiebeln, Anis, Gewürznelken, Zimt oder Chili)

Zubereitung

Je nach Reifegrad der Banane lässt sich die Schale nicht ganz einfach von der Frucht trennen. Es empfiehlt sich die Schale längs mit einem Messer einzuschneiden und dann zu schälen. Umso reifer die Frucht, desto leichter ist das Lösen von der Schale. Im Vollreifen Zustand wird die Kochbanane matschig.
Die Kochbanane wird in Scheiben oder Würfel geschnitten. In einer Pfanne wird der Teelöffel Kokosöl erwärmt und die Kochbanane anschließend gebraten. Ich bevorzuge eine mittlere Hitzeeinstellung und brate die Kochbanane dafür etwas länger. Zusammen mit dem Kokosöl verfärbt sich die Kochbanane gold-gelb-braun. Je nach Vorliebe darf die Kochbanane von außen ach richtig knusprig werden.
Anschießend würzt man nach Geschmack mit den oben genannten Gewürzen. Ingwer, Cayennepfeffer und Salz ist eine Lieblingskombination; Ingwer schützt vor Entzündungen und Cayennepfeffer kurbelt den Stoffwechsel an.
Kelewele - Kochbanane
Serviert wird das ganze vor dem Training mit einem Lieblingskaffee, so dass man danach gesättigt und wach mit einer aufgehellten Hochstimmung trainieren kann 🙂 Guten Appetit.

Fazit

Die Kochbanane ist eine gute Alternative zu Kartoffelgerichten. Der hohe Serotoningehalt kann die Stimmung aufhellen und sorgt für gute Energie im Training. Die Kochbanane sättigt für mich gut und langanhaltend.
Viel wichtiger: Die Kochbanane bietet dem Gaumen durch den andersartigen Geschmack neue Reize. Gutes Essen und Zufriedenheit sind bekanntlich auch eng miteinander verbunden.
Probiert es aus und berichtet, wie euch Kelewele schmeckt. Was sind eure Lieblingssnacks vor dem Training?
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Textquellen
Die genannten Informtionen im Artikel über die Nährstoffe, Herkunft und Wirkung von Serotonin habe ich auf Wikipedia und Nährstoffrechner.de recherchiert.

GripGrab Windproof Sock

Neben guten Winterschuhen sind besonders Socken, wie der GripGrab Windproof Sock wichtig, um bei kalten Temperaturen auf dem Rad zu trainieren. Wärmere Füße an kalten Tagen verhelfen zu längeren Trainings, denn neben kalten Hände sind kalte Füße immer wieder für Trainingsabbrüche verantwortlich. Mit der richtigen Socken-Schuhe-Überschuhe Kombination nicht mehr.

Bereits im November habe ich die Möglichkeit gehabt die X-Bionic Bike Energizer Mid Socken zu testen, die an kalten Tagen um den Gefrierpunkt gemeinsam mit meinen Shimano MW81 Winterschuhen keine ausreichende Wärmeisolation gaben. Dafür ist die Hightech Socke auch nicht konstruiert, denn X-Bionic bietet ein warmes Modell als Winter Edition an. Allerdings mit Merino-Wolle, für mich ein absolutes No-Go.

Auf der Suche nach einer warmen Wintersocke bin ich über die Craft Warm Socks (sind ebenfalls sehr zu empfehlen) zur GripGrab Windproof Sock gekommen, die um Weihnachten bei Bike Discount im Angebot waren. Die Socken sind anders als meine bisherigen und ich musste mich erst ein bißchen an die Socken gewöhnen.

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Vegan Protein Porridge Süßlupine – Buchweizen

Guten Morgen. Als Veganer wird einem immer unterstellt, man müsse auf Proteine achten und dies und das und sowieso befindet man sich immer am Rand einer Mangelernährung. Erst Recht, wenn man Sportler ist. Das dem gar nicht so ist, dass zeigen nicht nur viele Profi Athleten, die vegan Bestleistungen bestreiten sondern auch immer mehr Freizeitsportler.
Ich möchte euch heute ein leckeres Porridge präsentieren; eine wahre Proteinbombe mit vielen weiteren tollen Nährstoffen. Garantiert zucker und glutenfrei, langanhaltend sättigend und durch den nussig-süßen Geschmack der ideale Frühstückspartner.
kaffeeklatsch
Unser Porridge besteht aus Süßlupinen Kernies und Buchweizen, als Topping kann man kreativ werden. Ich mag gerade am liebsten Chia Samen und Heidelbeeren, allerdings wären auch Himbeeren, Banane, Apfel oder tropische Früchte denkbar und Chia Samen kann man entweder weglassen oder durch Leinsamen, Mandeln, Haselnüsse, Sonnenblumen- oder Kürbiskerne ersetzen. Mit Leinsamen oder Chia Samen ist der Protein Gehalt am Höchsten.
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  • 40gr Buchweizen
  • 80gr Süßlupinen Kernies
  • 15gr Chia Samen
  • 10gr Agavendicksaft (wer mag)
  • 125gr Heidelbeeren

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Zubereitung

Ich mag es sehr gerne zuerst die Süßlupinen Kernies und den Buchweizen in einer Pfanne zu rösten. Anschließend wandert der Pfanneninhalt in einen kleinen Kochtopf, der Masse füge ich die Chia Samen hinzu und bedecke alles mit Wasser. Das Wasser erhitze ich kurz und lasse den Inhalt des Topfs bei schwacher Hitze für ca. 10-15 Minuten quellen, bei Bedarf füge ich weiteres Wasser hinzu.
Wenn sich das Volumen in etwas verdoppelt hat und die Konsistenz schön breiig ist, ist das Porridge fertig. Nun füge ich noch die Heidelbeeren hinzu sowie den Agavendicksaft. Alles umrühren, bis das blau der Heidelbeeren etwas auf den Rest abfärbt.
In ein Schüsselchen servieren, einen Kaffee zubereiten und dann in Ruhe genießen. Yummi!
Süßlupinen-Buchweizen Müsli -Vegan protein Porridge

Nährwerte

Das Süßlupinen Buchweizen Porrdige ist eine Nährwertbombe. Es enthält in der o.g. Portion 40gr Eiweiß, 15gr Fett und 55gr Kohlenhydrate bei 570kcal.
Durch die Süßlupinen decken wir alle acht essentiellen Aminosäuren ab und können uns damit an dem vollständigen Profil erfreuen.
Ebenso verhält es sich mit den Fetten, ein Drittel stammt aus den Chia Samen mit wertvollen Omega3 und Omega6 Fettsäuren, die Fette der Süßlupinen weisen hochwertige Linolsäure und Lezithin auf.
Außerdem enthalten Süßlupinen Radikalfänger, Angioxidantien, Karotins, den Vitamin B-Komplex und Vitamin E. Wie andere Hülsenfrüchte sind Süßlupinen ebenfalls reich an Mineralstoffen wie Kalium, Magnesium, Eisen, Mangan, Zink und Selen. Darüberhinaus ist die Süßlupinen besonders ballaststoffreich (15-18gr/100gr).
Der Buchweizen im Müsli liefert uns durch den hohen Kohlenhydrate Anteil die Energie für das anschließende Training. Die verdauungsanregenden Ballaststoffen wirken entgiftend und sorgen für eine niedrige Verdauung. Der hohe Ballaststoff Anteil wirkt außerdem Blutzucker senkend.
Genauso wie die Süßlupinen ist das Buchweizen reich an Mineralstoffen, besonders der Magnesium, Phosphor und Kupfer Anteil ist erwähnswert.
Das Superfood Chia Samen ergänzt Süßlupinen und Buchweizen und liefert euch reichlich Omega-3, Omega-6, Antioxidantien, Eisen, Calcium, Magnesium und Ballaststoffe.
Die kalorienarme Heidelbeere gibt unserem Porrdige durch den Fruchtzucker eine gewisse Süße. Außerdem liefert die Heidelbeere viele Vitamine, wirkt entzündungshemmend und entgiftend.

Fazit

Mit dem Süßlupinen Buchweizen Porrdige startet ihr perfekt in den Tag und müsst euch weder um Proteine, Fette oder Kohlenhydrate sorgen. Es ist ein ausgewogenes, sehr nährstoffreiches und lang sättigendes Frühstück für jeden Tag. Durch das Ersetzen von Heidelbeeren durch Himbeeren oder Brombeeren bringt man schnelle Abwechslung in das Porrdige ohne die Nährstoffeichte zu beeinflussen.
Probiert es aus und berichtet, wie euch das Porrdige geschmeckt hat. Und welche Art von Frühstück präferiert ihr?
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Textquellen

Die genannten Informtionen im Artikel über die Nährstoffe der Lebensmittel habe ich auf Biothemen.de, Chia-Samen.info, Wikipedia und Superfood-gesund.de recherchiert.

Butternutkürbis aus dem Ofen #coffeemeals

Nach einer Woche Urlaub und Übergewichtsphantasien, immerhin gab es im Urlaub drei Eis und eine Pizza, bin ich froh wenn es zu Hause wieder gesundes, leckeres Essen gibt. Besonders angetan hat uns gestern der Butternut Kürbis aus dem Ofen. Ein perfektes Gericht für #coffeemeals.
Der Butternut Kürbis kommt ursprünglich aus Guatemala und Mexico, wird allerdings mittlerweile auch in Argentinien, Südafrika und Urugay sowie in Südeuropa angebaut. Die an Reben wachsenden Früchte sind birnenförmig und haben orangenes Fruchtfleisch. Je reifer die Frucht, desto orangener ist die Farbe.
Sowohl die Schale als auch die Kerne kann man (mit)essen. Für die harte aber sehr dünne Schale empfiehlt sich das Backen im Ofen, so dass die Schale weich wird. Der Kürbis kann roh, gebraten, gekocht, als Suppe und aus dem Ofen verzehrt werden.
Butternut Kürbisse sind reich an Beta-Carotin, Calcium, Magnesium, Phosphor, Kalium, Vitamin A und C. 100 Gramm haben ca. 39kcal.
Ich habe mich gestern für einen gefüllten Kürbis aus dem Ofen entschieden. Ein leckeres Abendgericht mit basischer Wirkung.
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Zum Rezept. Weiterlesen

Sportliche Bruschetta ohne Mehl #coffeemeals

Heute möchte ich euch für die anhaltende Hitzeperiode ein einfaches wie leckeres Abendbrot präsentieren, italienisch angehaucht und ganz gesund. Vegane thrive Auberginen Bruschetta aus natürlichen Zutaten mit hochwertigen Fetten.
Obwohl mir eigentlich Brot in meinem alltäglichen Leben genauso wenig fehlt wie diverse Mehlteige, packt einem manchmal doch die Lust auf diverse Speisen der Vergangenheit. Umso schöner ist es, wenn man ganz leicht das Brot ersetzen kann und trotzdem den tollen Geschmack von italienischer Bruschetta zum Abendbrot herbei zaubern kann. Danke an Anna&Inga für die Inspiration, die das Rezept in ihrem Blog veröffentlicht haben.
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Rezept für eine Person:
2-3 Tomaten in Würfel kleinschneiden
1-2 Knoblauch Zehen hacken
1 Zwiebel gehackt
5-8 Blätter frischer Basilikum gehackt
1 EL Oliven- oder Hanföl
1 EL Balsamico oder Apfel Essig
Salz, Pfeffer zum Abschmecken
Alle Zutaten in eine kleine Schüssel vermischen und 30 Minuten ziehen lassen.
In der Zwischenzeit die Aubergine in 1cm dicke Streifen scheiden, salzen und auf ein Backblech legen. Für 10-15 Minuten bei 180 Graf Umluft (Drillfunktion ist bestimmt auch gut) backen und anschließend die Tomaten-Zwiebel-Knoblauch Kombi auf den Auberginen verteilen und für weitere fünf Minuten in den Ofen stellen. Fertig. Wer möchte kann mit gehackten Nüssen dekorieren. (ca. 385kcal)

107 – 74 ist das Ergebnis von 07 bis 15

Bei der Rätselfrage am Wochenende ging es nicht um eine neue mathematische Formelberechnung, sondern schlichtweg um eine Gewichtsentwicklung. Meine Gewichtsentwicklung vom übergewichtigen Bewegungsmuffel zum befindlichkeitsorientierten Hobbysportler.
kaffeeklatsch


Im Jahr 2007 habe ich 107kg gewogen und selbst einfachste Spaziergänge fielen mir schwer. Nachdem ich mehr als 12 Jahre aktiv Leistungssport (Fußball) betrieben habe, habe ich durch nichts tun, rauchen und falsche Ernährung meinen ganzen Körper nahezu ruiniert. Erst mit zahlreichen Ernährungsumstellungen von Friss-die-Hälfte bis zur veganen Thrive Ernährung und kontinuierlichen Ausdauersport konnte ich meinen Körper wieder neu aufbauen. Im Jahr 2009 habe ich immer noch knapp 90kg gewogen, allerdings meine Muskulatur schon wieder etwas aufgebaut. Meine ersten Mountainbike Marathons über 30km verlangten mir damals alles ab und die Tage danach war ich vollkommen erschöpft.
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