UCI CYCLING E-SPORTS WELTMEISTERSCHAFT 2020

Mit einem Paukenschlag eröffnet Zwift die neue Wintersaison 2019/2020 und kündigt die erste UCI Cycling E-Sports Weltmeisterschaft für das kommende Jahr an. Gemeinsam mit dem Radsport Weltverband wird eine neue Radsport Disziplin geschaffen.

Ein Computerspiel kooperiert mit dem Radsport Weltverband und etabliert damit E-Sport im Radsport mit der neuen Disziplin, die ab 2020 auch in einer offiziellen WM den Träger des virtuellen Regenbogentrikots ermittelt.

Im ersten Moment war für mich als Zwifter die Freude groß, allerdings betrachte ich das nach einigen teaminternen Diskussionen und etwas Abstand anders. Immerhin müssen bei Zwift auch allerhand Daten gespeichert werden, wie Watt, Gewicht, Spielzeit und Co und die Sportler sind auch gleichzeitig Kunden und zahlen monatlich ihren Preis.

Sicherlich wird die Kooperation mit der UCI zur Professionalisierung des E-Sports beitragen aber auf der anderen Seite nimmt die UCI mit der Kooperation mit Zwift damit auch alle anderen kleinen Programme diese Möglichkeit. Es ist schwierig, wenn der Radsport Weltverband mit einer Applikation kooperiert, um offizielle Meisterschaften auszurichten.

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You are not solo! #wemboFinale

Die wembo 24hr Solo Mountainbike Weltmeisterschaft 2017 ist Geschichte und ich habe mit dem dritten Platz in meiner Altersklasse persönliche Sportgeschichte geschrieben. Ihr durftet vor dem Rennen bei meinem WM-Tagebuch, während des Rennens im Liveticker und nach dem Rennen in meinem ausführlichen Rennbericht die Weltmeisterschaft hautnah miterleben. Was für euch wie eine wahre Meisterleistung eines Einzelnen anmutet ist in Wahrheit eine fabelhafte Teamleistung, ohne diese kleinen Rädchen wäre der Erfolg niemals möglich gewesen. Und das ist meine persönliche Danksagung an die Coffeechains Gang!
Was war das für ein unglaubliches Rennen. Direkt danach sind alle Emotionen in mir zusammen gefallen. Das Gefühl werde ich so schnell nicht mehr vergessen, wie eine Gänsehaut der nächsten jagte und ich einfach nur das Gefühl des Erfolgs genossen haben.

Emotionen, Emotionen, Emotionen. Bei diesem Bild kommen mir heute noch immer die Freudentränen.

Aber ich habe diesen Erfolg nicht alleine eingefahren. Es war mein Team, dass mir den Weg geebnet hat. Nicht nur das Team vor Ort, um Team Manager Ansgar, Maren, Chrissie, Johannes und meine beide wertvollsten Schätze Hasi und Basi, sondern auch Tina, Sandra, mein Vater sowie Physiotherapeut Jarmo, Fitnesstrainer Torsten und Radcoach Lukas sind wichtige Säulen des Erfolgs. Genauso wie Sponsoren GripGrab, Sponser und die MTB Fahrtechnik Schule Mac Hartmann. Aber der Reihe nach.

Danke Lukas, Jarmo und Thorsten

Lukas traf ich im Dezember 2016 kurzentschlossen, nachdem ich zuerst mein Training selbst in die Hand nehmen wollte aber ziemlich schnell eine methodischen Grenzen erfahren habe. Nach zwei jähriger Stagnation habe ich mir durch eine neue Partnerschaft einen Trainingsschub erhofft.
Ich glaube Lukas war im Dezember nicht allzu hoffnungsvoll was die Weltmeisterschaft anging, denn meine Form war desolat. Wohl auch, weil rückwirkend betrachtet, meine große Schwäche in den vergangenen Jahren zu wenig trainiert wurde. Lukas stellte mein Training auf den Kopf und ich setzte mit Freude die neuen Ziele um. Zuweilen war das Trainingsprogramm bestimmt nicht einfach, aber Lukas fand einen guten Spagat aus gezieltem Schwächetraining und mir spaßbringenden VLaMax Einheiten.
In dem halben Jahr haben wir uns auch immer besser kennengelernt und die letzten Wochen vor der WM waren durch Zuversicht geprägt. Ich bin froh, dass ich mit STAPS im Allgemeinen und Lukas im Besonderen eine perfekte Trainingsbetreuung gefunden habe.
Lukas hat mir eine andere Sicht auf mein Training gezeigt und insbesondere das Zusammenspiel von Training, Belastung und Ernährung neu interpretiert. Zudem konnte er positiven Einfluss auf mein Selbstvertrauen nehmen und führte ich so nicht nur zu einem neuen Vo2Max Bestwert, sondern auch aufs Podium der Weltmeisterschaft!
Jarmo und Thorsten sind nicht minderwichtig. Während mir Jarmo regelmäßig die Problemzone Becken behandelt und nahezu wöchentlich die rechte Beckenseite einrenkt, sorgte Torsten für ordentlich Kraftzuwachs im letzten halben Jahr und ordentlich Stabilität im Rücken und Beckenbereich. Besonders das Abschlusstraining gab mir noch einmal einen Schub, der wichtig für das erfolgreiche Abschneiden bei der WM war!

Insbesondere durch die fast täglichen Termine bei Jarmo, nach dem Sturz in Willingen, verdanke ich überhaupt die Teilnahme an der Weltmeisterschaft. Besonders schön ist es, dass die Schmerzen bei Jarmo größer waren als die, die ich bei der Weltmeisterschaft erlitten habe!

Ansgar, der eigentliche Garant für den Erfolg

Ihr alle habt Ansgars Rolle im Hinblick auf meine Motivationsfähigkeit, Trainingsleistung und Engagement glaube ich nie in ihrer Ganzheit bemerkt. Ansgar ist kein Mann der lauten Töne, ordnet sich gerne dem Team und Vorhaben unter aber ist mit einem Engagement bei der Sache, dass bei mir einfach unendliche Dankbarkeit ausgelöst hat.
Während der WM-Vorbereitung hatte ich selten Motivationsprobleme, seit dem 07. Februar eigentlich gar keine mehr. Und das ist Ansgar zu verdanken. Ich lehne mich nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich sage, dass der 37. Tag meiner WM-Vorbereitung der wohl entschiedenste für den Erfolg in Finale Ligure war.

Ansgar hatte an diesem besagten Dienstag mich an einem Punkt berührt, der mich die nächsten 113 Tage im Training einfach beflügeln sollte. Es war der erste Tag an dem ich wirklich keinerlei Lust verspürte mein Training umzusetzen. Ich war müde, genervt und hatte kein Bock. Im Austausch mit Ansgar versuchte dieser mich zu motivieren, was eine Kunst für sich darstellt, wenn ich erst einmal zur Diva gewandelt bin.
Zu allem Überfluss war der Schaltzug meines Rennrads gerissen, als ich das Training auf der Rolle beginnen wollte. Und mit 53/30 war kein Training denkbar. Und dann kam der entscheidende Moment, Ansgar bot sofort an zu kommen (immerhin 30min Autofahrt), um den defekt zu beheben, damit ich trainieren kann.
Ich war tief berührt, denn Ansgar war bereit alles mögliche für unser Ziel zu unternehmen. Meine Reaktion veränderte mein gesamtes, fortlaufendes Training. Ich zog mich an und trainierte eine ziemlich herausfordernde EB-Intervalleinheit im strömenden Regen mit eisigem Wind und war danach ein neuer Mensch.

Trainieren für dieses eine große Ziel am 02. Juni diesen Jahres, wo ich nicht nur für mich Solo fahre, sondern für mein Team! Alle bringen Opfer, da gibt es kein #mimimi wegen Regen, zu kalt, Rolle kaputt oder was auch immer! (Daniel Lambertz, 07.02.2017)

Ich glaube an diesem 07.02 sind wir noch enger zusammen gerückt. Unvergessen bleiben aber auch diverse Trainingseinheiten, die Ansgar begleitet hat.
Und in Finale Ligure war Ansgar meine zweite Hand. Er kümmerte sich perfekt um meine Belange, war für alles Feuer und Flamme und pushte mich letztendlich in jeder Runde aufs Neue.
Das er vor der WM die Räder perfekt vorbereitet hat, während des Rennens für alles eine Lösung hatte und auch sonst alle wichtigen Rädchen im Auge behalten hat ist ein großer Verdienst.
Ich könnte noch einen ganzen Roman darüber schreiben, wie sehr Ansgar immer geholfen hat. Aber die Coffeechains Gang ist mehr als nur Ansgar. Aber Ansgar hat seine Rolle als Team Manager perfekt angenommen!

Ohne Ansgar kein Podium. Für mich ganz klar. Danke <3

Chrissie, Johannes und die Komplexität der Ernährungslisten

So ein glutenfreier Veganer ist kompliziert. Erst Recht, wenn Coach Lukas detaillierte Ernährungsvorgaben umgesetzt haben will. Eigentlich bedarf es für die Ausführung der Verpflegung des Fahrers eine Ausbildung zum Ernährungsberater.

Aber wir haben Chrissie in der Gang! Ohne jemals zuvor eine Gel-Tüte in der Hand gehalten zu haben oder ohne Kenntnisse der genauen Inhaltsstoffe jonglierte sie mit Sponser Liquid Energy, BCAA, Pea Protein, diversen Riegeln und Flüssignahrung als wäre es das Einfachste auf der Welt.

In der Teambesprechung schaffte es Ansgar meine Vorstellung von Verpflegung soweit runter zu brechen, dass Chrissie das Konzept verstanden hat. Letztendlich geht es für die Betreuer um die Makronährstoffe Kohlenhydrate und Proteine, da ich im Rennen eigentlich mehr lowFat unterwegs bin 😀
Chrissie war perfekt vorbereitet und letztendlich scheiterte das ausgeklügelte Konzept daran, dass der Mann auf dem Rad nicht soviel trinken konnte, wie die Schwester wollte, weil der Bruder das vor dem Rennen so gesagt hat 🙂

Johannes, der vor den Rennen extrem neugierig war, zeigte sich während des Rennens hochkonzentriert und verlinkte sich mit meinem Gehirn und stand – in den wenigen Pausen – ständig mit den richtigen Lebensmitteln auf einem Tablet neben mir. Habt ihr schon mal minutenlang Kilos von Wassermelonen mit gestreckten Arm gehalten? Ich nicht, aber ich weiß wie sich das anfühlt, waren die unkontrollierten Muskelzuckungen bei Thorsten im Training immer Anzeichen für eine drohende Ausbelastung.

Außerdem zeigte sich Johannes das ein oder andere Mal als guter Sprinter, rannte er bei verpassten Übergaben (waren es 2 oder doch nur eine?) hinter mir her. Ansonsten war Johannes der Mann fürs Wasser. Eine Freude in jeder Runde für mich, endlich Abkühlung.
Ihr beiden seid ganz spontan ins Team mit dazu gestoßen und hattet mit Radsport gar nichts am Hut. Und spätestens seit der Siegerehrung weiß ich, dass meine Leistung sogar meine Schwester extrem besprüht hat 😀 DANKE, dass ihr bei dem Abenteuer dabei wart. Danke auch für die Tage davor und für die Rücksichtnahme, dass (leider) nicht alles so klappte wie gedacht und trotzdem alles funktionierte wie es sollte.

Und Johannes, der Mann der Liegestützen, hat natürlich eine Radfahrt auf dem Mountainbike gut. Wir werden in diesem Sommer davon berichten!

1000 Leute verfolgen das Geschehen Dank Maren und dem Liveblog

Noch Platz im Auto und gute Laune kann man immer gebrauchen. Während ich mit Maren hinter den Kulissen über ein Engagement in der Coffeechains Blog Gang verhandelte, reifte auch die Idee eine rheinische Frohnatur mit nach Italien zu nehmen.
Die richtige Entscheidung wie ich spätestens seit Willingen wusste. Maren sorgte für gute Laune, war immer ansprechbar, hilfsbereit und für die Ruhe vor dem Rennen zu haben.
Während des Rennens sorgte Maren dafür, dass wir über 1000 begeisterte LeserInnen mit mehr oder wenigen brandaktuellen Informationen versorgen konnten. keine leichte Arbeit, immerhin musste sie ständig zwischen Coffeechains Team Area und Mediaroom hin und her wandern.
Wer den Media Kram verwaltet, fehlt leider meistens auf den Action Fotos.
Ich bin mir nicht sicher, aber ich habe den Verdacht Maren könnte hinter dem perfiden Plan gesteckt haben, dass man mir nachts eine Falle stellte und alle Stühle versperrte, dass ich ja nicht pausieren kann und weiterfahre, weil der vierte Platz nur 20min hinter mir unterwegs war.
Leider führen meine Rechercheergebnisse nicht zur Klarheit. So oder so ich bin Maren sehr dankbar, dass sie mitgekommen ist. Maren war auch die einzige, die Regel Nummer 1 brechen durfte: Don’t touch the Champ.

Mit ganz viel Liebe, Vertrauen und Verständnis. Meine Hasis


Ein Bild sagt meistens mehr als tausend Worte. Wie immer sind die Hasis da und schauen zu ohne sich in den Prozess einzumischen. Für mich mental so wichtig, sie kurz zu sehen. Der kurze Austausch, zwei Sätze und ein Winken und die Zeit nach dem Rennen dann genießen.

Aber meine beiden Hasis bin ich auch über das WM-Rennen hinaus dankbar. Fulltime Job und WM-Vorbereitung verschlingen eine Menge Zeit, ohne das Verständnis und gegenseitige Vertrauten wäre dieses Vorhaben niemals zu bewerkstelligen gewesen. Es ist nicht immer einfach und leider waren hin und wieder Abstriche notwendig.

Don’t forget your roots: Danke Sandra, Tina und Papa

Nicht mehr dabei aber trotzdem unvergessen. Danke Tina und Papa, dass ihr bei meiner Premiere in Gulbergen 2015 den Grundstein für das gelegt habt, was ich jetzt erreicht habe. Danke Sandra für deine kurzfristige Begleitung 2016 in München und später in Gulbergen.

Coffeechains Gang, München 2016

Bereits damals seid ihr für die erfolgreiche Premiere und den knapp verpassten Podestplatz in München mitverantwortlich gewesen und habt mich angefeixt auf der Ultralangdistanz weiter anzugreifen.

Danke für das Vertrauen an Sponser, GripGrab und Mac Hartmann

Sponser, GripGran und Mac Hartmann gehört genauso der Dank. Mit dem Sponser Competition Ultra habe ich das neue Getränk der Schweizer mit nach Italien nehmen dürfen. Auf Maisstärke Basis für ultralange Distanzen entwickelt schmeckt der Drink weniger süß und kann bis zu 80gr Kohlenhydrate pro Liter liefern. Gemeinsam mit den Sponser Liquid Energy und Liquid Energy BCAA Gels bestand der Großteil meiner Wettkampfnahrung von unserem Co-Sponsor.
Die GripGrab Sacks sorgen für ein angenehmes Fußklima und weniger Reibung im Schuh auch über 24 Stunden. Mit dem GripGrab Racing und Vertical hatte ich zwei Langfinger Handschuhe im Einsatz, die nicht umsonst Eurobike Award 2016 Prämien eingefahren haben.
Bereits 2016 fuhr ich mit dem GripGrab Racing Vorgänger Modell meine 24h Rennen und im Vergleich zu München haben sich die Blasen an den Handinnenflächen reduziert, obwohl der Kurs um einiges fordernder war als das 24h Race München.
Denis, dir gehört ganz besonderer Dank! Das Podium in Finale Ligure habe ich auch aufgrund meiner starken Downhill Performance erreicht. Das ich für meine Verhältnisse richtig schnell die Trails herunter gefahren bin, habe ich dir und deinem individuellen Kurs zu verdanken. Ich war wesentlich gelassener, meine Haltung effizienter und die Kontrolle des Rads besser als vor deinem Fahrtechnik Training.

You are not solo

Nein, ich möchte keine Leistung nicht klein reden. Ich kann eine Leistung gut einordnen und alleine die Müdigkeit zwei Wochen später zeigt mir, wie sehr ich an meine Belastungsgrenze gegangen bin,
Aber um eine perfekte Leistung am Tag X abrufen zu können, bedarf es eben mehr als nur einen trainierten Fahrer. Man braucht ein Team vor, während und nach dem Rennen.
Und wenn ich euch sage, dass wir nach der WM alle zu müde waren für eine Feier, dann zeigt das ebenso wie hoch die Anspannung im Team war. Wie sehr jedeR alles für den Erfolg gegeben hat und wie anstrengend „nur“ die Betreuung eines Fahrers während eines 24h Rennens sein kann.

Danke. Danke. Danke.

Daniels WM-Tagebuch Folge 150

In Daniels WM-Tagebuch laden wir täglich dazu ein, Daniel bei seiner Vorbereitung auf die wembo 24h Mountainbike Weltmeisterschaft zu begleiten.
Willkommen bei der letztren Ausgabe meines WM-Tagebuchgs. Ab morgen trete ich die Berichterstattung über die wembo 24h Mountainbike Weltmeisterschaft an meine Media Crew um Maren und Ansgar ab.
Heute stand der Umzug ins World Camp an, ein aufregendes Erlebnis mit vielen verrückten Geschichten. Denn zuerst haben wir unser Fahrerlager falsch aufgestellt, falsch insofern als das wir die WM Strecke blockierten.

Also mussten wir das Fahrerlager umbauen und leider meine Schwester mit PKW aus der Teamarea entfernen, die jetzt an der Straße hinter dem WoMo stehen.
Während Ansgar die Strecke mehrfach abgefahren ist, habe ich den Tag ziemlich gelassen verbracht. Wir haben ein bißchen die Strecke zu Fuß abgelaufen und ansonsten viel im Camp abgehangen.

Jetzt essen wir zum Abschlug des Tages als Team. Für die Crew gibts Pizza, während ich Reis mit Zuccini esse 😀

Meine Aufregung hält sich noch in Grenzen aber der Fokus ist mittlerweile da. Drückt mir die Daumen und Danke für 150 Tage WM-Tagebuch lesen!

Daniels WM-Tagebuch Folge 149

In Daniels WM-Tagebuch laden wir täglich dazu ein, Daniel bei seiner Vorbereitung auf die wembo 24h Mountainbike Weltmeisterschaft zu begleiten.
Die vorletzte Folge meines täglichen WM-Tagebuchs. Ein rappelvoller Tag mit einem Umzug hinauf zu Le Manie, dem Festival Gelände von 24hFinale.

Uns wurde ein herzlicher Empfang bereitet und nach kurzem Smalltalk zeigte uns Lorenzo, wo wir ab morgen im World Camp stehen dürfen. Bis dahin bleiben wir auf dem Camping Platz Terre Rosse.

Nach einer Mittagspause ging es dann zum Track Check auf den WM-Kurs bzw. Teilen davon, danach widmete ich mich dann konzentriert meinem Intervalltraining auf der Straße.

Mein Training heute


G1-EB-G2: 2×4′ EB, 1×12′ G2, Gesamtdauer: 135 Minuten, TSS: 100, Leistung: 186 Watt NP.
Zuerst schaute ich mir die ersten 7 von 10km des WM Kurses an und fuhr direkt zwei Runden! Leider ist der weitere Teil, also die neuen 3km nicht ausgeschildert. Dafür werde ich dann hoffentlich morgen Zeit finden.
Was ich gefahren bin ist der Hammer, sowohl im Uphill wie Downhill. Egal ob Rampa Toboga mit den scharfkantigen Felsen bergauf oder der kurvige, flowige Trail durchs Naturstadion. Hammerhart! Und die Ausblicke aufs mehr ein Traum und sowieso auf den 7km waren es schätzungsweise 5km Singletrail.

Nach dem Trackcheck waren Intervalle angesagt. 2×4′ im EB Bereich mit 294/299 Watt waren perfekt, nach einer langen Abfahrt hinunter nach Noli ging es dann mitunter 12′ im G2 Tempo den Berg zurück hinauf (266 Watt).

Die Beine sind top, der Kurs brachial hart aber sowas von motivierend. Aber es wird ein verdammt hartes Rennen, insbesondere auch wegen der heißen Temperaturen.

Impressionen vom WM-Kurs bei 24hFinale 2017

Und sonst so?

Ansonsten warten wir gebannt auf die Ankunft von Ansgar und Maren und werden den Abend als Team ruhig ausklingen lassen.

Daniels WM-Tagebuch Folge 148

In Daniels WM-Tagebuch laden wir täglich dazu ein, Daniel bei seiner Vorbereitung auf die wembo 24h Mountainbike Weltmeisterschaft zu begleiten.
Moin aus Ligurien. Ruhetag. Es gibt deutlich schlechtere Umgebungen, um einen radfreien Tag mit absoluter mentaler Entspannung zu verbringen. 800m bis zum Meer, das angenehme Schwimmtemperatur bietet. Auch sonst ist hier alles toll und ich genieße den Augenblick der Ruhe mit der Familie, bevor dann morgen der Fokus auf das WM-Rennen am Freitag beginnt. Streckentest, Umzug ins Fahrerlager, Carbo Loading… ihr wisst schon, eine Menge Arbeit noch bis zur Weltmeisterschaft aber ich bin guter Dinge!

Ich habe heute sogar mal „richtig“ ausgeschlafen, so lange wie seit Jahren nicht mehr. Bis 8:15 Uhr 😀 Im Ernst, dass waren 10 Stunden bester Schlaf, der richtig gut tat. Schlafen ist sowieso notwendig und erlaubt bis Freitag, soviel wie geht. Aber ich habe auch keine Probleme mich um 06 Uhr mit einem Kaffee vor das Wohnmobil zu setzen. Ich nehme es, wie wes kommt. Aber es gibt bis Freitag keinen Wecker mehr.

wembo 24h Mountainbike Weltmeisterschaft

Bisher habe ich nur einen kleinen offiziell abgeflatterten Streckenteil gesehen der WM-Strecke gesehen, als ich gestern von Noli nach Viagrotti gefahren bin und dann den steilen Anstieg hinauf zu Le Mane und dem WM-Gelände gewählt hatte. Das sah vielversprechend aus.
Beunruhigend finde ich die Email, die ich gestern Nachmittag vom Veranstalter bekommen habe mit einer Sreckenänderung (3km +200hm) und einem anderen Startmodus (Le Mans Start mit 500m Trailrun). Dazu kommt die frühere Startzeit (10 Uhr statt 12 Uhr), die insgesamt die Planung durcheinander würfelt.
Das wir nicht in Finale Ligure starten und über Viagrotti hinauf zur Strecke fahren ist Fluch und Segen zu gleich, denn gestern hatte ich mir den Anstieg angesehen, der wirklich viele sehr steile Stücke beinhaltet. Unter anderem 19,4% durchschnittliche Steigung auf 400m. Hart!

Ich hatte ja wirklich Angst vor dieser Art von Renneröffnung aber als ich gestern trotz Fotos machen und im entspannten Modus da ziemlich gut hochgekommen bin, glaube ich das der Le Mans Start mir nicht in die Karten spielt. Aber gut! Alles zu den Änderungen und wie warum zum Rennen gibts später in einem separaten Artikel.

Und sonst so?

Ein Nachtrag zu gestern und meinen ersten Ausflug mit dem MTB auf der italienischen Küstenstraße. Man beachte bitte besonders das Busüberholmanöver, was ich angeboten habe. Man arrangiert sich dort eben, es gab kein Gedrängel oder Gehupe. Der Stau des Gegenverkehrs ist wohl aufgrund des Formel 1 GOP in Monaco gewesen, dass ist nämlich nur 80km weit weg.

Im Video sind auch Teile des steilen Anstiegs von Viagrotti zu Le Mane und die traumhafte Abfahrt von Viagrotti nach Noli, leider könnt ihr nicht diesen Weitblick sehen, den ich hatte! Für Maren auf ihrem Renner wird das ein Traum 😀
Warum mein Rad quietscht ist mir unerklärlich, tat es zu Hause nicht. Arghs, zum Glück nur das Zweitrad.
Jetzt gehen wir gleich zum Strand und ich lasse den Tag in Ruhe mit der Familie ausklingen. Die Ruhe vor dem finalen (haha!) Sturm!

Daniels WM-Tagebuch Folge 147

In Daniels WM-Tagebuch laden wir täglich dazu ein, Daniel bei seiner Vorbereitung auf die wembo 24h Mountainbike Weltmeisterschaft zu begleiten.
Anreise Tag. 13 Stunden warten wir mit dem WoMo seit gestern Abend unterwegs. Für 1100km kein schlechter Werte, staufrei und relativ wenig Anstrengung.
Dafür war dann aber der Nachmittag etwas zäh, gefühlt gejetlacked und das Baby wollte auch nicht. Noch kurz zum Strand und Beine ausfahren, Eindrücke verarbeiten. Thats it. Morgen dann mehr.

Mein Training heute


KB-G1-G2:Beine lockern nach der Fahrt, Gesamtdauer: 70 Minuten, TSS: 50, Leistung: 174 Watt NP
Einmal entlang der Küste von Noli nach Viagrotti und dann den steilen Anstieg hinauf zum 24hFinale Gelände. Steil ist gut… alleine auf 400m beträgt die Steigung im Schnitt (!) 19,4%, dafür ging es erstaunlich gut. Deswegen weiß ich jetzt nicht, ob och lachen oder weinen soll, dass der Start Anstieg aus dem Rennen genommen wurde. Weiteres dazu morgen in aller Ruhe.
Es ist so fantastisch hier. Ein Mix aus Alpen und Kroatien. So genial.

Impressionen vom ersten Tag

Daniels WM-Tagebuch Folge 146

In Daniels WM-Tagebuch laden wir täglich dazu ein, Daniel bei seiner Vorbereitung auf die wembo 24h Mountainbike Weltmeisterschaft zu begleiten.
Packday. Man ist das eine Arbeit, dass kann ich euch sagen. Deswegen an dieser Stelle auch nur ein Video mit vielen Impressionen und Text folgt dann wieder morgen in Italien.

Mein Training heute


G1-EB-G2: 1×10′ EB, dann locker im G1-G2 zu Ende fahren, Gesamtdauer: 105 Minuten, TSS: 80, Leistung: 170 Watt (NP 195 Watt).
Das Training war für die Beine ein Traum. Iam ready for rocking Finale.
Bis morgen!

Daniels WM-Tagebuch Folge 145

In Daniels WM-Tagebuch laden wir täglich dazu ein, Daniel bei seiner Vorbereitung auf die wembo 24h Mountainbike Weltmeisterschaft zu begleiten.
Spät ist es heute geworden aber es war auch viel los heute. Nach einem frühen Frühstück durfte ich heute auf der Straße trainieren. Zwar zieht der Nacken noch, aber der Rücken ist ansonsten frei.
Blackroll everyday. Direkt nach dem Aufstehen, derzeit aufgrund der Rückenverletzungen in der XXL 25min Variante.
Danach kam Ansgar und tütete das Grand Canyon ein, also baute das Trainingsrad auf ein kleineres Kettenblatt um, damit ich damit am Sonntag trainieren kann. Während Ansgar noch schraubte und meine Schwester uns besuchte, die auf ihr Auto in dr Inspektion wartete, besuchte ich ein letztes Mal Jarmo.
Höllische Qualen war die Sitzung, Jarmo hat die Zerrung richtig hart angegriffen und mir mehrere Schweißausbrüche beschert. Gerade die Halsstreckungen waren extrem unangenehm aber dieser Trigger soll den Heilungsprozess mittelfristig beschleunigen, kurzfristig bedeutete dies Kopfschmerzen, weil die Schutzwellung angegangen wurde. Ist halt so.
Positiv: Der gesamte Rücken ist frei. Keinerlei Probleme oder Einschränkungen von dort. Ebenso das Becken. Der Nacken ist ab sofort getapt und wird weiterhin gut beobachtet.

Mein Training heute


G1-G2: 3×20′ G2, Gesamtdauer: 110 Minuten, TSS: 100, Leistung: 196 Watt (210 Watt NP).
Das Training war dem Tapering angemessen kurz aber knackig. In 110min gab es gleich drei 20 Minuten Intervalle, die gesteigert richtig gut liefen. Die Form ist da. Ich habe Sogart sowas wie Selbstvertrauen. 😉

Und sonst so?

Am Abend traf ich Thorsten im Park, der mir fernab der Physiotherapie nochmal aus der Fitnesscoach Perspektive Rücken, Hals, Schultern und Becken dehnte und lockerte. Ich glaube ich habe selten weniger beim Training mit Thorsten geschwitzt aber es waren genau die notwendigen Reize.
Jetzt gibt es noch ein Eis auf der Terrasse und dann geht es ins Bett. Morgen wird der Tag noch länger…
Bis morgen!

Daniels WM-Tagebuch Folge 144

In Daniels WM-Tagebuch laden wir täglich dazu ein, Daniel bei seiner Vorbereitung auf die wembo 24h Mountainbike Weltmeisterschaft zu begleiten.
Noch eine Woche bis zum Start der 24h Mountainbike Weltmeisterschaft. Eine Woche, Altah. Noch zwei Tage bis wir uns auf den Weg ins 1100km entfernte Italien machen. Ein epischer Trip, der hoffentlich mit einem super Rennen endet.
Heute hatte ich einen ganz freien Tag, also Zeit für die Artikel zum Rocky Mountain BIKE Marathon. Aber auch Zeit zur Vorbereitung der Reiseroute.
Last but not least habe ich das Beitragsbild zum Liveticker für die Weltmeisterschaft fertig kreiert und präsentiere euch das Bild ganz unspektakulär im WM-Tagebuch 😀

Am Nachmittag haben meine Frau und ich den Tag gemeinsam auf der Couch verbracht, genauso wie heute Abend.
Meinen Rücken geht es unverändert. Der Hals zieht und die Prellungen im Rücken tun unverändert weh. Allerdings wird die Beweglichkeit besser, so dass ich optimistisch bleibe.
Morgen melde ich mich dann mit dem Countdown zum Rennstart!

Daniels WM-Tagebuch Folge 143

In Daniels WM-Tagebuch laden wir täglich dazu ein, Daniel bei seiner Vorbereitung auf die wembo 24h Mountainbike Weltmeisterschaft zu begleiten.
Ein langer Tag neigt sich dem Ende zu. Die Nacht war zum ersten Mal seit dem Sturz wieder okay, wobei ich nach wie vor nicht auf meiner gewohnten linken Seite schlafen kann. Aber ok, etwas Schwund ist immer.
Mein Nacken bleibt schwierig, hier darf ich auch in der Selbsttherapie nicht aktiv werden, sprich Blackroll Verbot für die Region. Meine Schultern und Becken erreichen langsam die gewohnte Mobilität, der untere Rücken bedarf am Freitag auch noch etwas Arbeit.
Aber ich bin auf einem gut Weg der Besserung. Auf lockeres Radtraining haben die Blessuren keinen Einfluss mehr, es sind mehr die Alltagsbewegungen die Stören. Dinge anheben, bücken, Kind tragen und so weiter.

wembo 24h Mountainbike Weltmeisterschaft

Heute standen gleich drei wichtige Sachen an. Zuerst kam Ansgar am Morgen, um alle Räder zu warten und für Finale vorzubereiten. Letzte Details wurden hinsichtlich der Setups geklärt.

Canyon Lux


Mein Bike erster Wahl wird in Finale Ligure die folgenden möglichen Setups bereithalten:
Antrieb: Shimano XTR 1×11, AbsoluteBlack oval 32Z (optional 30Z) und Sunrace MX8 11-46 Kassette
Laufradsatz: Carbon mit Schwalbe Rocket Ron Liste Skin 2,25 (optional Schwalbe Rocket Ron 2.25 TLE Shake Skin), optional: Stan’s No Tubes ZTR Crest mit Maxxis Ikon 3C Maxspeed EXO EXC
Mit den Aufklebern und den Sahmurai Tubeless Reparier Kit ist das Rad auch mental und im Pannenfall gut gerüstet. Zum Glück verschickt BIKE24 schnell(er) im Vergleich zu Sahmurai selbst, deren Paket bisher nicht angekommen ist. *grml*

Grand Canyon


Das Grand Canyon wird ebenfalls mit einem Shimano XT/XTR 1×11 Mix am Start stehen und als Ersatzrad fungieren. Hier habe ich die gleichen Optionen im Antrieb wie beim Lux, also sowohl 32Z als auch 30Z mit einer 11-46 Kassette.
Der Stan’s No Tubes ZTR Brest Laufradsatz ist mit Schwalbe Rocket Ron TLE Shake Skin bezogen, optional: Schwalbe Thunder Burt 2.25 Like Skin, um das Rad ggf. vom Start in Finale Ligure bis zur Strecke zu fahren.
Mit dem Tune Speedneedle und der KCNC Ti Scandium Stütze habe ich das Grand Canyon wie das Lux aufgebaut, um ggf. Einzelteile schnell tauschen zu können. Der Richey WCS World Cup Lenker und die Sticker am Rahmen dienen der mentalen Power.

Mein Training heute

Auf der Straße vorsichtig und ohne zu überziehen waren die heutigen Vorgaben für mein Training, dass aus Ruh- und Wettkampftempo bestand. Also Warmfahren, niedriges G2 Tempo, Pause, niedriges G2 Tempo und so weiter.
Beim Fahren habe ich keine Schmerzen, Drehungen aus dem Oberkörper gehen und Halsbewegungen kann ich gut vermeiden. Die Beine sind gut da.

Schaut gut, dass Tempo fällt mir sehr leicht und ich ermüde dabei ungefähr 0. Jetzt muss ich fleissig weiter meine Blackroll Übungen machen, Entspannungsbäder genießen und am Freitag wird dann final der Physio über meinen Hals entscheiden.

Und sonst so?

Presse Termin! Um 11 Uhr kam der Herr Heske von der regionalen Zeitung zur Homestory, der uns in einer Tageszeitung und einer Wochenzeitung zu lokalen Berühmtheiten verhelfen möchte.
Es war ein offenes Interview und man merkte, dass Hier Heske an der Thematik sehr interessiert war.
Heute Abend drücke ich Ajax Amsterdam die Daumen im Europapokal Finale. Außerdem tippe ich langsam meinen Bericht zu Willingen, wird schließlich Zeit.
Bis morgen!