GripGrab Thermolite Winter Sock SL

Der GripGrab Thermolite Winter Sock SL ist Daniels Meinung nach eine super Ergänzung zum bisher geliebten Windproof Sock, genauso warm aber viel atmungsaktiver und modisch fesch. Der Winter Hit für warme Füße!

Wenn man aufgrund seines eigenen Wertesystems auf tierleidfreie Produkte (und Nahrungsmittel) besteht, dann ist das Thema Wintersocke ein mühsames Arbeitsfeld. Fast jede Wintersocke hat einen Merinowoll Anteil, bereits 2016 habe ich bei der Vorstellung der GripGrab Windproof Socks auf die grausamen Bedingungen für Lämmer bei der Merinowolle Produktion hingewiesen.

Der GripGrab Windproof war deshalb lange mein Winterkompromiss. Ein Kompromiss deswegen, weil er aufgrund seiner Eigenschaften wind- und wasserdicht nur eine ganz geringe Atmungsaktivität besitzt und gerade bei Temperaturen über fünf Grad schnell zu warm wird.

Den GripGrab Thermolite Winter Sock SL teste ich seit zwei Wochen und seit dem überzeugte mich der Socken auf allen Ebenen.

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ZwiftstattSiff – der moderne Rad-Held

Auf unserem Instagram Account erklärte Ansgar, warum der moderne Rad-Held im Winter draußen Charakter und Sinne formt. Schaut prächtig aus, ist auch alles andere als verkehrt, aber der moderne Rad-Held trainiert im Winter auch auf der Rolle und arbeitet gezielt an seiner Form ohne seine Gesundheit zu gefährden, so hält Daniel zumindest dagegen.

Es spricht natürlich nichts dagegen, auch im Winter draußen Mountainbike oder Rennrad zu fahren. Egal ob Amateur oder Profi von Kurzstrecke bis Ultracycling. Und ein Training bei extremer Kälte formt in gewisser Weise auch den Charakter, allerdings kann ich diesen auch bei einer Rolleneinheit formen oder im Frühjahr, wenn die Temperaturen nicht ganz so krass sind.

Wegen einer Rollenphobie, so versucht uns Ansgar – unser Favorit auf die Vereinsmeisterschaft 2020 – zu erklären, warum er lieber immer draußen fährt. Das er dabei von modernen Heldentum und Schulung der Sinne spricht, klingt nachvollziehbar, heißt übersetzt aber nichts anderes, als Ansgar will seine Komfortzone nicht verlassen. Muss er natürlich auch nicht, aber moderne Rad-Helden nutzen alle verfügbaren Möglichkeiten, um sich perfekt auf die Saison vorzubereiten.

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Fehlkauf Northwave Extreme XCM Winter

Mit den Northwave Extreme XCM und dem Northwave Raptor Arctic GTX hatte ich in der letzten kälte Periode des Jahres zwei renomierte Winterschuhe kurzzeitig bei mir zu Hause. Doch die Schnäppchen gingen vor dem Ende der Widerrufsfrist zurück zum Shop.
Nichts kann man konträrer diskutieren als das Thema kalte Hände und Füße (abgesehen vielleicht von der Reifenwahl am Mountainbike). Was dem Einen gerade warm genug, ist dem Nächsten viel zu kalt und der Dritte findet es zu warm. Was ich sagen will? Dieser Artikel über die Northwave Winterschuhe 2017 ist meine persönliche Meinung und muss nicht zwangsläufig repräsentativ sein.
Trotzdem bilde ich mir ein aufgrund meiner Erfahrung mit Winterschuhen und Outdoor Trainings bei kalten Temperaturen zumindest über den Vergleich einen objektiven Eindruck zu geben.
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#Trainingstagebuch Woche 11 (11.01-17.01)

Eine aufregende Woche liegt hinter mir. Urlaub Bonner Arbeit hieß mehr Zeit fürs Training, dabei spielte das Wetter mit unter aber nicht immer mit. Also habe ich gleichzeitig auch noch Abhärtung trainiert.
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Sieben Wochentage mit insgesamt 16 Trainingseinheiten, häufiges statt langes Training ist bei dem Wetter gar nicht so verkehrt. Allerdings muss ich die 16 Einheiten direkt relativieren, denn sieben Trainingseinheitrn waren Läufe vor dem Frühstück. So richtig zählen die nicht, obwohl…
Mit fast 20 Wochenstunden Training (11h Radfahren, 3,5h Laufen, etwas mehr als 5h im Fitness Studio) habe ich eine gute Grundlage für kommende Umfangwochen gelegt.
Feldwegidylle Erkelenz Oerath im WinterEs wird hell am Horizont, langsam aber stetig klettert meine Form und damit auch das generelle Wohlbefinden. Natürlich nicht andersherum.
Trotz der sinkenden Temperaturen und der regenreichen Tage zu Wochenbeginn habe ich das Outdoor Programm weiter durchgezogen und habe auf das Rollentraining verzichtet. Für die Trainingsmoral von ungeheurer Bedeutung, wobei das Gefühl nach vier Stunden Rollentraining mit unter auch von Glückgefühlen geprägt sein kann.
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Bkool Turbo Rollentrainer

Der Winter naht und das Wetter wird weiter Trainings unfreundlicher. Wind, Regen und Temperaturen zwischen 0°-5° sorgen für alles andere als Trainingsmotivation. Und in Anbetracht der Fülle an Rollenvideos stellt das Training auf der Rolle eine Alternative zum Outdoor Training dar.
Leider fehlte mir auf meiner Tacx Satori Rolle die Motivation für wirklich lange Grundlageneinheiten, die für meine Saisonplanung notwendig sind. Aus diesem Grund habe ich – nicht zuletzt wegen der positiven Berichte von Just Racing oder Freistaat Markus – eine Rolle mit elektronischer Ansteuerung gesucht. Aufgrund der negativen Kritiken üer die Tacx Software schieden diverse Modellreihen aus und ich landete durch einen Tipp vom Teamkollegen Stefan bei Bkool.
Der Transport von Spanien nach Deutschland verlief – Dank GLS – natürlich alles andere als schnell und wirtschaftlich aber gestern erreichte ich dann endlich meine neue Rolle. Ein Unboxing im engeren Sinne erspare ich euch und verweise an dieser Stelle auf den wunderbaren Artikel von DC Rainmaker.
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Auspacken und Installieren war eine Sache von ca. 30 Minuten, ein klarer Vorteil von Bkool gegenüber seinen Mitbewerbern. Aber der Reihe nach:

  • Die Hardware:
    Die Rolle wird aufgestellt und das Hinterrad in die Haltevorrichtung geklemmt. Der Arm wird von der Rolle selbst nicht gehalten, sondern durch das Hinterrad was auf der Rolle aufliegt. Das Einklemmen wird dadurch total unkompliziert. Stromkabel anschließen und die Rolle ist einsatzbereit.
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    Eine der bisher wenigen Enttäuschungen mit der Rolle musste ich aber bereits jetzt feststellen. Die Rolle ist nicht signifikant leiser als die Tacx Satori, sobald sich der Motor der Rolle einschaltet ist der Geräuschpegel insgesamt sogar sehr viel lauter. Außerdem kippelt die Rolle beim Auf- und Absteigen seitlich extrem, umso erstaunter war ich über die wesentlich bessere Stabilität beim Fahren.
  • Die Software:
    Zwar kann man die Rolle mit Garmin (ohne Ausgabe der Wattleistung) ohne Computer benutzen, aber mit der Software BSim bekommt man vollen Zugang zu verschiedenen Topographien und Landschaften. Für die Software Nutzung ist leider ein PC notwendig, BSim ist für den MAC nicht verfügbar. Allerdings ist dies bei den anderen Rollentrainern mit Software nicht anders. Dafür ist die Software schnell installiert und eingerichtet. Man meldet sich mit seinem Bkool Account, synchronisiert einmalig seine ANT+ Module (Garmin Brustgurt und Trittfrequenz werden ohne Probleme erkannt) und die Rolle mit dem PC über den mitgelieferten ANT+ Stick und schon kann man die vorher auf der Bkool Homepage erstellte Trainingssitzung abfahren.
    Das Erstellen, Verwalten und Verwenden der Trainingssitzungen ist sehr komplex und mein Wissen darüber bisher rudimentär, weshalb ich hier selbst noch zahlreiche Fragen habe. In einem weiteren Blogartikel werde ich mein Wissen darüber später teilen. Bei den Trainingssitzungen kann man zwischen Echtzeit Videos, Google Earth Daten und einem Velodrome wählen, verschiedene Topographien (außer Velodrome) und Längen sind verfügbar sowie computergesteuerte Gegner, die mich im ersten Ga-Bock auf der Rolle in Grund und Boden gefahren sind.
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    Die Puls und Trittfrequenz Daten sind im Vergleich zur Garmin Anzeige 100% genau/identisch, was anderes habe ich auch nicht erwartet. Die Geschwindigkeitsanzeige passt in der Ebene und im Uphill auch, allerdings errechnet der Computer die Abfahrtsgeschwindigkeit und weicht damit extrem um bis zu 20-30kmh von den Garmin werten ab. Das ist gewöhnungsbedürftig. Die angezeigten Wattzahlen passen ungefähr zu meinen Leistungsdiagnostik werten, weitere Vergleichswerte fehlen mir. Ich habe aber bereits viele Quellen im Internet gelesen, die die Genauigkeit der Bkool Rolle in der Leistungsmessung besonders loben – zumindest im Sitzen, denn im Wiegetritt werden die Werte durch das geringere Gewicht auf das Hinterrad verfälscht. Die Leistung wird durch das Gewicht auf das Hinterrad im Zusammenspiel mit dem eigenen Körpergewicht berechnet. DC Rainmaker erklärt dies sehr genau im oben verlinkten Artikel.
    Die Grafik ist einfach und nicht sonderlich ansprechend. Die Daten (Zeit, Kilometer, Trittfrequenz, Pulsfrequenz, Watt, Gefälle) sind gut ablesbar und das transparente Höhenprofil auf der Straße ganz nett. Die Ansicht lässt sich einfach durch die Pfeiltasten verändern, so kann das Höhenprofil, die Straße, die Werte einzeln ein bzw. ausgeblendet werden, es gibt diverse Option die Abstände zu den Computer Athleten zu sehen etc.
  • Das Fahrverhalten:
    Nach der ersten Einheit über zwei Stunden möchte ich ein erstes Feedback geben aber noch nicht wirklich festlegen. Insgesamt vergeht die gefühlte Zeit schneller als auf einer mechanischen Rolle aber nach wie vor langsamer als draußen. Die Wattanzeige ist für Datenfreaks wie mich ein schönes Gimmick. Die Geschwindigkeit kommt auf dem Display nicht so gut rüber, die Steigungen viel weniger. Oftmals merkte ich kleinere Steigungen nur dadurch, dass ich dies im Feld Gefälle bemerkt habe und weil das Treten anstrengender wurde. Die Straße wirkte trotzdem sehr eben. Erst der wirkliche Anstieg auf einen spanischen Berg war gut zu erkennen, de 700hm bei 3-4% waren gut im Grundlagenbereich fahrbar sorgten aber für das bekannte Brennen beim Klettern in den Beinen. Abfahrten sind extrem laut und undefiniert. Man sieht die Geschwindigkeit aber fühlt sie nicht wirklich.